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Ist Bescheidenheit sinnvoll?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Elli, 24. Mai 2007.

  1. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
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    ...

    Gleich klarstellen: Es geht hier NICHT um die materielle Bescheidenheit in Gruppen, wo etwas ehrlich geteilt werden soll.

    Ich meine auch NICHT die arroganten Alleskönner und Dauerbesserwisser. Angeber interessieren hier nicht.
    Bitte bedenkt, wir sprechen hier von "echten Starken". Nicht von "simulierten Starken", die chronisch angeben, arrogant sind, Vergnügen daran finden, sich über andere zu stellen oder gar verletzen. Sowas wär in meinen Augen nämlich überhaupt nicht stark. Eher kompensiert so jemand einen schwachen Selbstwert. Aber das ist schon o.t. Also zurück zu meiner Frage.


    Gemeint ist folgendes:

    Die Rede ist von einer erfahrenen Person mit gutem Selbstwertgefühl. Und es geht nur um Theorie und Diskussion.

    Wenn jemand auf seinem Gebiet gut ist (Bäcker, Magier, Mechaniker, Friseuse, Physiker, Philosoph, etc.) ist es innerhalb einer Diskussion sinnvoll, sein Wissen und Können zurückzuhalten, damit sich andere – noch weniger Informierte, Ausgebildete oder Erfahrene – nicht verletzt oder zurückgesetzt fühlen?

    Soll man Wissen zurückhalten, geringere Erfahrung vortäuschen und sich dümmer geben, um Rücksicht auf andere zu nehmen, die sonst evtl. den Mut verlieren könnten, weil sie noch mehr am Anfang stehen?

    Soll ein Weiser sich blöd stellen, ein Gescheiter dumm, ein Könner unbedarft, um noch weniger entwickelte Selbstwerte anderer zu schonen? Um niemanden einzuschüchtern?

    Wäre eine solche Form von "Bescheidenheit" nicht eher eine Lüge und diente lediglich der Egozentrik anderer?

    Soll der Starke sich grundsätzlich schwächer geben, weil Schwächere sich sonst eingeschüchtert fühlen könnten?

    Also bitte, was meint ihr?

    Grüessli
    Elli
    :zauberer1
     
  2. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    liebste elli

    das problem wenn ich es befürworten täte wie du es formulierst, dann glaubt ja praktisch ein unwissender (weißt schon wie ich das mein) der wissende sei auch unwissend ... praktisch dumm

    der vorteil des gescheiten wäre, dann er hat den dummen ja für dumm verkauft und dem dummen ist es nichtmal aufgefallen weil er ja dumm ist und nicht gescheid!

    das wäre dann keine hilfe ... da brauch ich ja eh nichts sagen oder über legen etwas zu sagen wenn ich mich genauso dumm stell wie der andere ....
    da könnte man ja immer ja OK sagen ... ausser es wäre mal was gscheites das dem dummen zufällig rausrutscht ... dann natürlich dein ... den der dumme denkt ja anderes gegenüber dem gscheiten und erkennt seinen fehlern daß er etwas gescheites gesagt hat ... erkannte es aber nicht weil er dumm ist

    vergleichs mit blicke.
    ein dummer, unerfahren o.ä. schaut in eine richtung und ist drauf fixiert (geringes spektrum.. geringer radius)
    ein gscheiter hat seinen blickradius schon erweitert... er erkennt auch den dummen darin ... ja er versteht ihn sogar in seiner "dummen" eingeschränkten denkweise... er ist ihm aber deshalb nicht böse ...

    mir persönlich liegt es daran wenn ich zu so einem punkt komme, woch ich jemanden persönl. etwas erkläre wo ich merk ... aha da hab ich ein blickfeld in meiner ansicht drin die ist bei meinem gegenüber nicht vorhanden, dann berufe ich mich sofort darauf, daß ich die andere sichtweise anerkenne und mache klar daß auch mein gegenüber das anerkennen sollte das ich anders bin ... und stelle dies als diskussionsgrundlage dar!!! ist ja auch wichtig ... es ist ja keine mission die ich in mir hab sondern eher ein spannende reise ...
    meist wenn man später nochmal über so ein gespräch redet ... höre ich sowas wie "ja ich hab gern gestritten, obwohl ich mich so aufgeregt hab"
    das war ja nur weil das blick(denk)feld einen anderen bzw. kleineren/größeren winkel hatte...

    ich würde mich nicht dummstellen, denn das führt zu nichts

    das einzige wo ich öfters mich einbremsen muss ist, daß mein gesagtes KEINE unnötioge angst verbreitet.... ich nenn die dinge ja gern beim namen ... ganz ungeniert *g*

    stärker oder schwächer klingt so nach tierischem revierverhalten... ich komm auch gern mal bei so gesprächen auf das thema das es so gut ist wie es ist ... das der einen nicht weniger wert ist oder mehr ... sondern das es optimal ist für einem selbst !!! auch wenn mans nicht erkennen mag

    der stärkere sollte sich in den schwächeren hineinfühlen ...
    denn der schächere weiß nicht wie es ist wenn man stark ist !

    lg vom liber
     
  3. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

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    22. Mai 2007
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    wo ich Wurzeln schlage
    Wenn ich etwas wirklich gut kann, ist es meine Pflicht, andere davon in Kenntnis zu setzen, damit sie wissen, wenn sie ein Problem mit dem entsprechenden Thema haben, sie zu mir kommen können. Wenn sie es nicht wissen und niemanden haben, der ihnen helfen kann, kommen sie nicht weiter.

    Andererseits darf ich auch niemandem etwas aufdrängen (meine Meinung o.ä.). Es reicht zu sagen: Ich kann dieses oder jenes besonders gut!

    Das Blöde ist, dass wir Menschen uns meistens über- oder unterschätzen, also oft nicht richtig einschätzen können, was wir so richtig gut machen

    :fechten:
     
  4. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

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    im Wald
    Das ist eben das Problem.

    Der erste Wissende soll anerkennen und tut das auch, dass der zweite Wissende eine andere Sichtweise hat.
    Dummerweise mag der zweite Wissende nicht akzeptieren, dass der erste Wissende eine andere Sichtweise hat.

    Sozusagen eine eingleisige Sache.

    Aber ich glaub, ich check es jetzt. Danke für die Umformulierung :)

    :banane:
     
  5. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    *zustimm*

    beim über oder unterschätzen ... gehts wieder ums eigene gleichgewicht finden denk ich ... wie so oft im leben ...

    lg vom liber
     
  6. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

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    Das "Stärker" und "Schwächer" bezieht sich in dem Fall lediglich auf den Selbstwert. Das macht nicht einen besser oder schlechter als den anderen. Man wird ja wohl zugestehen müssen, dass unterschiedliche Menschen auch unterschiedlich entwickelt sind.
     
  7. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
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    6.014
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    im Wald
    jo, seh ich auch so. Danke Ahorn :)
     
  8. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    naja dann kanns bei mir schonmal passieren, daß ich sag
    "du bist es ja der hier und jetzt mit ... ein problem hat"
    für mich ist das keins ... das ist der unterschied...
    meistens sagen die dann nix mehr ... und nehmen es hin das auch ich eine sichtweise hab ... denken sich dann vieleicht "hmm ja da könnt was dran sein"

    da reden die leute über ihr problem mit einem und wollen sich gleichzeitig 100% sicher sein ... das geht ja ned denn dann ist ja kein wille zur lösung da ...
    bei 100% zufriedenheit mit dem problem (paradoxerweise) kann sich ja nix ändern ... die leute reden aber mit mir drüber ... und dann merkens da ist ein unterschied (ich red das direkt an was es ist wenn ich es weiß oder fühle)
    und irgendwie glaub ich sinds dann überzeugt ... auch nur weils mir gut geht :zauberer1

    lg vom liber schen
     
  9. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

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    Manche Menschen fühlen sich mit ihren Problemen wirklich gut, da kann man ja so gut jammern! Aber damit müssen sie nicht zu mir kommen, denn ich bin kein Mülleimer!
     
  10. Aphrodite60

    Aphrodite60 Mitglied

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    kommt es nicht auch darauf an wie das wissen rüber gebracht wird?
    Wenn der wissende /stärkere sich überheblich gibt fühlt sich der andere unsicher, eingeschüchtert oder schlimmstenfalls "vorgeführt". Dadurch wird die bereitschaft sich mit dem wissen auseinander zusetzen kaltgestellt. Obwohl es ja durchaus sein kann das der Wissende in einem anderen Gebiet der Unwissende ist und der Unwissende in dem Gebiet der Wissende ist.
     
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