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Isolationstanks (Samadhitanks)

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von wutiger, 4. Januar 2009.

  1. wutiger

    wutiger Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2008
    Beiträge:
    520
    Ort:
    keine Ahnung
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    hat jemand von euch Erfahrung mit Isolationstanks? Ist das eine Erfahrung Wert? Gibt es unterschiede zu normaler Meditation. Gibt es einschneidende Erlebnisse? Kostet die Benutzung solcher Tanks in Wien viel? Zahlt es sich aus?
     
  2. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Hallo,

    verzeih mir bitte, dass ich mit deinem Beitrag etwas direkt und zergliedernd vorgehe.

    Ist das eine Erfahrung Wert?

    Das hört sich so an, als ob du Fragen würdest, ob, wenn man nach China reist oder an einen schönen Ort, diese Reise die Erfahrung Wert sei, so als hätte sie einen "Unterhaltungs-Wert".

    Gibt es unterschiede zu normaler Meditation.

    Was ist eine normale Meditation?

    Gibt es einschneidende Erlebnisse?

    Ist das so wichtig? Was ist ein einschneidendes Erlebnis? Wenn ich erlebe, dass ich fliege oder eine Energie spüre, aber anschließend wieder der bin, der ich zuvor war, womöglich mit dem Gefühl, dass ich dieses Erlebnis hatte, ist das erstrebenswert?

    Kostet die Benutzung solcher Tanks in Wien viel? Zahlt es sich aus?

    Gibt es eine Geldrelation zur sprituellen Entwicklung?

    Du merkst, dass ich dich ein wenig provozieren möchte, aber es ist nicht böse gemeint :kiss4:

    Liebe Grüße,
    Energeia
     
  3. wutiger

    wutiger Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2008
    Beiträge:
    520
    Ort:
    keine Ahnung
    Ja und Nein handelt es sich um einen reinen Unterhaltungswert, würde es mich weniger interessieren. Handelt es sich um eine Erfahrung die für mich persönlich von Bedeutung sein könnte, würde es mich mehr interessieren.

    meditation, die ich ohne besondere hilsmittel vollziehen kann. Auf mich bezogen, jene meditativen Übungen, die ich am ruhigsten Ort meiner Wohnung, meinem Badezimmer vollziehe.

    Es ist nicht so wichtig, aber trotzdem interessant. Auch für mein studium. Und ja, wenn mir jemand sagt, probier das mal aus, es wird dein leben verändern, ja, dann erweckt das mein besonders Interesse.

    Ja, gibt es. Ich habe ein Stück zahn verloren und kann mir keine Krone leisten. Ich horte mein Geld nicht, ich gebe es sogar gerne aus, weil ich gar nicht viel haben will. Ich habe etwas Geld, aber ich werde auch bald Vater. Deshalb will ich mein Geld nicht für dinge ausgeben, von denen ich nicht weiß, ob sie wirklich meines Interesses wert sind. Es ist doch das normalste der Welt, sich zuerst über Dinge zu informieren, bevor man sie ausprobiert.
     
  4. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Das finde ich auch.

    Ich wollte mit meinem Beitrag eher zum Ausdruck bringen, dass ich nicht glaube, dass eine MEditation in einem Isolationstank dir wirklich eine tiefe spirituelle Entwicklung bringt.
    Ich persönlich habe es in meinem Leben so erlebt, dass es recht unwichtig ist, ob man nun in einem intensiven Kurs ganz tiefe Erfahrungen macht, gar Anatta-Zustände erlebt, so lange man keine kontinuierliche Praxis pflegt.
    Spirituelle Erfahrungen und Erlebnisse sind das eine, eine spirituelle Praxis, die man gerade auch dann durchält, wenn man nicht in einem Isoliationstank meditiert, sondern vielleicht in einer Wohnung, in der auch andere Menschen leben, ist etwas anderes und meines Erachtens viel wichtiger und fundamentaler.
    Man kann z.B. in einem intensiven MEditationskurs tiefe Schmerzen aus der Kindheit erleben, von mir aus auch aus einem vorigen Leben - obwobl ich derartige Erfahrungen noch nicht gemacht habe. Man kann auch erfahren, wie ein anderer Mensch dir Energie vermittelt, etc. .
    Aber all das wird den Geist sehr wahrscheinlich eher beunruhigen.
    Damit will ich nicht sagen, dass derartige Erfahrungen total unwichtig sind. NAtürlich macht man auch solche Erfahrungen, aber das wesentlich scheint mir eine kontinuierliche Praxis zu sein, die Ausdruck der eigenen Spiritualität ist. Und das Geld, das man für ein kurzes Erlebnis in einem Isolationstank ausgibt, das sollte man meiner Ansicht eher irgendwie so anlegen, dass man kontinuierlich meditieren kann - also z.b. ein Meditationskissen oder einen inspirierenden Buddha kaufen :)

    Liebe Grüße,
    Energeia
     
  5. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    21. Oktober 2008
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    DonauCity
    auch was ueber Wien
     
  6. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
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    Ort:
    Milchstraße
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    ... wenn ein Mensch derart tief und kontinuierlich praktiziert, dass er den Isoliationstank selbst in sich konstituiert, dann benötigt er keinen Isolitionstank mehr, der ihn von allem abschirmt.
    Spirituelle Entwicklung zeigt sich vor allem im Alltag, in Situationen, die andere als stressig, forderend, belastend empfinden, z.B. Prüfungssituationen,... ... nicht nur im Trance-Zustand in einem vollkommen von den äußeren Reizen abgeschirmten Tank.
     
  7. wutiger

    wutiger Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2008
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    Ort:
    keine Ahnung
    Ich muß zugeben, dass ich gewisse Schwierigkeiten mit meiner Meditation habe. Ich habe vor einen paar Monaten meine Asana gewechselt. Zuerst war es der Yogasitz glaube ich. Beide Beine überschlagen, wobei der Fuß auf dem Knie des jeweiligen anderen Beines liegt. Leider habe ich dann irgendwann gelesen, dass diese Haltung dauerhafte körperliche Schäden verursachen kann. Deshalb habe ich diese Sitzhaltung gewechselt, obwohl ich den normalen Schneidersitz immer wieder ganz von selbst einnehme und mir diese Haltung eigentlich sehr nahe liegt. Jetzt meditiere ich in der Gotthaltung (Auf einem Stuhl, Kniee beeinander, aufrecht). Ich bin zwar, nach Gefühl, vor allem Anfangs weit gekommen. Aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich feststecke. Ich habe immer lange gebdraucht mit der Meditation, weil ich einfach ein Mensch bin, der sich ständig gedanken macht, ich grüble ohne ende. Wenn ich mich schlafen lege denke ich noch sehr lange über alles Mögliche nach, bevor ich ruhe finde. Auch im Alltag bin ich rastlos. Ich bräuchte mehr Bewegung, als mir mein Studium aufzwingt. Deshalb suche ich nach einfacheren Wegen. Nicht als ersatz, sondern als Unterstüzung.
     
  8. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Milchstraße
    Hallo Wutiger,

    ja, das kann ich gut verstehen.
    Hast du es schon mal mit geführter Meditation oder geführtem autogenen Training versucht? Ich habe z.B. auf meinem Handy auf dem MP3-Stick einige geführte Stücke, die ich mir selbst zusammen gestellt habe. Es kommt eine Anweisung, z.B. in den Bauch atmen, dann ist 1-2 Minute Stille, dann kommt die nächste Anweisung.

    in der Meditation ist es ja oft so, dass man, wenn man viel grübelt und vieles im Kopf hat, manchmal wirklich längere Zeit abschweift, bis man dann irgendwann, manchmal erst nach über 30-40 Minuten in eine tiefere Stille kommt.
    Diese kurzen Anweisungen verhindern, dass man immer wieder länger abgleitet. Die Entspannung tritt recht schnell ein.
    Das ersetzt natürlich keine wirkliche Meditationspraxis, die langfristig sehr tief wirkt, aber es erleichtert die Meditationspraxis und den Alltag. Es reichen 10-15 Minuten aus und es ist eine tiefere Ruhe und Ausgeglichenheit da. Gerade auch abends kann man damit gut einschlafen und es kommt nicht, wie manchmal in der Meditation, noch etwas hoch, das einen dann noch beschäftigt.

    Zu deinem Problem mit dem Sitz würde ich dir raten, einfach noch einmal einen eigenen Thread dazu zu eröffnen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hast du erst im Lotus-Sitz gesessen, was ja sehr viele machen und oft angestrebt wird. Vielleicht habe ich dich aber auch falsch verstanden - wie gesagt: ein eigener Thread zum Sitz könnte sicherlich einiges klären.

    Liebe Grüße,
    Energeia
     
  9. wutiger

    wutiger Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2008
    Beiträge:
    520
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    keine Ahnung
    Ich hab mir das jetzt angeschaut und ja ich hab vorher im Lotussitz meditiert. Danke für den rat.
     
  10. LaurenCH

    LaurenCH Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2008
    Beiträge:
    128
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    Wenn es ei nmittel zur Erleichterung des Erfahrens tieferer zustände gibt, warum auch nicht? Trotzdem bleibt es das grosse Ziel, es auch ohne zu schaffen...
    :zauberer1
     

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