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Islamkritik

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Der_Narr, 16. September 2006.

  1. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
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    Ich war früher evangelisch,trat aber aus Überzeugung aus der Kirche aus.
    Leider ist kein Pfarrer zu mir nach Hause gekommen,als ich ausgetreten war,und frug nach den Gründen.
    Denn ich hätte es gerne mit ihm diskutiert.

    Viele Christen kehren den Kirchen den Rücken,was ich völlig verstehen kann.
    Dies zeigt mir,das viele Menschen selbstbewusst sind,und Glauben hinterfragen,um dann selbst zu bestimmen was sie für richtig und falsch halten.
    Viele ehemalige Christen lassen sich nicht mehr von einer dogmatischen Religion verarschen.Sie wissen was für Verbrechen im Namen der Kirche begangen wurden.
    Und sie erkennen sie an.
    In vielen ländlichen Gebieten,vor allem in Bayern,existieren aber fast noch Zustände wie vor Jahrhunderten.
    Wer dort aus der Kirche austritt,wird schief angeguckt,und gemieden,man kann es "Mobbing" nennen.
    Sowas darf es eigentlich nicht geben,und ich prangere diesen Zustand,dass man dort den Menschen sein Selbstbestimmungsrecht nicht lässt,und ihn das spüren lässt,an.
    Wir machen uns lustig über christliche Fundis,machen aus dem Papst eine Karrikatur.Alles ok,habe ich kein Problem mit,warum auch?
    Ich sehe das Christentum auch kritisch.

    Kritik und Hetzte,kennen keine definirbare Grenze.
    Die Übergänge sind fliessend,irgendwann kann man Kritik noch als Kritik auslegen,aber auch schon als Hetze.
    Dort befinden sich Kritik und Hetze in einer Schnittmenge,und es liegt an jedem Selber dann aus der Schnittmenge die Kritik,oder aber auch schon die Hetze zu erkennen.
    Für völlig,zu 100% überzeugte (dogmatische) Gläubige,egal ob Christen oder Muslime gibt es keine Schnittmenge.
    Jede Art von Kritik ist für Dogmatiker eine Hetze...ja,ein Angriff.

    Man muss sich jetzt einmal in einen zu 100% (dogmatischen) Gläubigen hinein versetzen.
    100% heisst 100% und nicht 99% ,noch nicht einmal 99,999999999999999 (uendlich)%
    Es gibt da für einen solchen Menschen keinen Zweifel,er zweifelt nicht einmal zu einem millionstel % an seinem Glauben.
    Sein Glaube ist perfekt,er ist ALL-Wahr.(hört sich fast an wie Allah).
    Doch hat dieser Mensch sich diese All-Wahrheit nicht aus sich selber herraus gefunden,sondern...er hat sie gelesen (angelesen),und (oder) gehört.
    Was ist das für eine ALL-Wahrheit,die man aus Büchern hat?
    Naja,die Dogmatiker,ob Christen oder Muslime würden sagen,es ist Gottes Wort,nur geschrieben von seinen Propheten.

    Aber was für ein Mensch ist das,der nicht zweifelt? Und wenn es nur ein millionstel % wäre, woran er zweifelt.
    Dieser Mensch ist eine Puppe,eine Marionette die geführt und gelenkt wird durch ein Buch.(Meiner Ansicht nach)

    Dies trifft auf dogmatische Christen,Muslime und sogar Juden zu.
    Weil sie alle das selbe Buch haben.(Bis auf ein par verschiedene Anhänge)

    Das Judentum ist die älteste von den drei Religionen,und sie kommt mir manchmal als die reifeste vor.
    Wie ein Erwachsener.

    Das Christentum,was etwas älter ist als der Islam,kommt mir wie ein Jugendlicher vor,der mitten in der Pubertät steckt.
    Identitätskrise,dies durchläuft das Christentum im Moment meiner Ansicht nach.
    Das Christentum versucht sich neu zu finden,neu zu definieren.Vor allem nach den schrecklichen Dingen der Vergangenheit.

    Der Islam,als jüngste Religion,kommt mir wie ein trotziges Kind vor.
    Es gibt nur alles oder nichts!
    Entweder ich siege,oder ich verliere.
    Wie ein kleines Kind,das Schuld was es nicht einsehen will und versucht auf andere zu schieben,windet sich (meiner Ansicht nach) der gläubige (dogmatische) Muslim um seinen Glauben,an deren Wahr-Haftigkeit er absolut keinen Zweifel hat,um es zu verteidigen.
    Aber dies trifft nicht nur auf die Dogmatiker im Islam zu.
    Ich empfehle jeden einmal Muslime in seinem Umfeld zu fragen,ob er Zweifel,oder sogar einen minimalen Zweifel an seinen Glauben hat.
    Damit meine ich nicht Muslime die ein langen Bart haben,oder denen man ansieht dass sie sehr gläubig sind.
    Nein,fragt den Muslim neben an,der mit Jeans und Lederjacke rumläuft.
    Im Islam,ist der Glaube/Religion ein wichtiger,wenn nicht sogar der wichtigste Aspekt im Leben.
    (Was man bei den meisten Christen nicht sagen kann,allerdings bei den meisten Juden wieder,da sie (das Judentum) erwachsen sind im Gegensatz zum Christentum was noch in der Identitätskrise steckt)

    Was ich jetzt schreibe,mag arrogant vielleicht klingen,und überheblich.Es ist aber nicht so,sondern ich schreibe das aus vollem,und überzeugtem Bewusstsein und Gewissen:
    "Sollten nicht,wie es auch oft junge Erwachsene tun die das Kind ermahnen weil es uneinsichtig ist,WIR,egal ob wir Christen,Juden,Buddhisten,Atheisten,Esoteriker,Schamane,Magier,ja sogar Satanisten oder sonstwas was sind,dem Kind nicht sagen was es da falsch macht?
    Und zwar es ihm ohne falsche Scheu,also mit Selbstbewusstsein sagen."

    Dass der Westen da viel falsch gemacht hat,dass ist vielen von uns klar.Man sieht es ja hier im Forum,wie viele Menschen kritisch ihrer Kultur,also dem Westen gegenüber stehen.
    Aber WIR sind nicht ALLE der Westen.
    Wir sollten uns nicht selber einreden,nur weil der Westen,in dem WIR ja leben,soviel falsch gemacht hat,hätten wir nicht das Recht dem Kind seine Fehler aufzuzeigen.
    Denn WIR sind nicht nur der Westen mehr,wir leben in einer multikiulturellen Gesellschaft,dass heisst die Muslime in unserem Land gehören zu unserer Gesellschaft,egal ob Deutschland,Österreich,Schweiz oder sonst wo im Westen.
    Und es sind nicht wenige Muslime die bei uns leben, es werden immer mehr.
    Ich persönlich habe davor keine Angst.
    Aber wenn sie zu unserer Gesellschaft gehören (denn sie werden nicht mehr gehen),und das tun sie (zu uns gehören),dann sollten WIR,die,wie wir auch allen anderen Leuten sagen was uns an ihnen nicht gefällt,ob christliche Fundis,Zeugen Jehovas,,SPD oder CDU,FDP,Grüne,linke Parteien oder rechte Parteien,ihnen sagen was uns an ihnen nicht passt.
    Denn die letztgenannten,von christl.Fundis bis zu den rechten Parteien gehören zu unserer Gesellschaft.Untrennbar!
    Und die Muslime in unserem Land gehören auch zu unserer Gesellschaft.Untrennbar!

    Also sollten wir,meiner Ansicht nach auch ihnen gegenüber eine gesunde Kritik entgegenbringen.
    Egal wie sie reagieren,sie stehen zu ihrem Standpunkt,so dürfen und sollten WIR auch zu unserem Standpunkt stehen.
    In einer gesunden Islamkritik.

    Grüsse vom Narren
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    Beiträge:
    25.988
    Schalom Alechem

    Kind,Jugentlicher, Erwachsener, solchen Narrenworte kann ich nur recht geben,was wohl auch der Grund ist, warum das Christentum zuerst die Juden hasste (Eltern sind scheisse) und umbringen wollte (traue keinem über 30) und nun langsam immer mehr die Formen annimmt, die das Judentum schon lange hat...

    Allerdings würde ich eher sagen, dass der Islam in die Frühpupertät kommt, störrisch, absolut selbstüberzeugt, mit der "alle sind gegen mich" einstellung und sehr stark, vor "Männlichem Gelee" oder Mojo strotzend und versucht aller welt klar zu machen, was für einen tollen Hecht man doch ist...

    allerdings denke ich nicht, dass solche "babys" wie die Neuheiden, kaum gebohren (tschuldigung, muss dein Bild einfach weiterspinnen) den Erwachsenen, den Jugentlichen und den Frühpupertären etwas sagen können, was dann ebenso für die frisch eingeschulten Atheisten gilt... (hehe, zum glück nenn ich mich hie und da auch Philosophe, damit kann ich es im Alter mit dem Judentum aufnehmen *gg*)

    aber zurück zum Thema... ist schon klar das der Islam so reagiert wenn ein Christ etwas sagt - es ist ja wie hier im Forum, wenn man jemanden kritisieren oder runtermachen WILL (was oft vorkommt), dann reist man ein kleines Satzfragment aus einem gesammtkontext raus und hängt an dieses kleine zusammenhangslose Fragment die ganze Kritik... das tun alle drei Streithähne (was muss wohl Abraham über seine drei Söhne denken????), darin ist keiner Besser...

    was ich aber komisch finde ist die Kritik hier am Papa Roma... ich mein, warum sollte er sich Mundtod machen, warum sollte er nichts sagen, was den einen oder anderen Muslim stöhren könnte? denn die Muslime könnten ja konntern, dass man über allah nichts aussagen kann, also auch nicht, dass er Logos ist... warum sollte er sich verbieten lassen, dass zu sagen, was er Denkt?

    Man mag vom Iranischen Präsidenten halten, was er will, ich finde den Typ stark, er nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt was er denkt, hat die Chuzpe sowol Busch wie auch Merkel zu einem Gespräch einzuladen (wobei beide nicht genug mut haben sich darauf einzulassen), ihm ist es egal ob er jemandem auf die Füsse tritt oder nicht, er sagt was er denkt... ob ich mit dem, was er denkt einverstanden bin ist eine andere Frage, aber er ist offen... warum sollte man in der Politik immer und immer wieder seine Sätze so formulieren, dass sie auch für jeden Konsumierbar sind? ich habe das Herumgeschlängele nicht gerne, gerade heraus find ich gut...

    Kritik an den Religionen find ich wichtig, und man finden bei allen drei Streithälse Kritikpunke, und für mich ist die Kritik immer noch das beste mittel zur Wahrheitsfindung - Kritik, nicht Beleidigung, nur ist für mich im Bezug auf das Christentum wichtig, dass ich es von innen her,also vom christlichen Glauben her kritisiere, denn damit arbeite ich auch an der Verbesserung, Veränderung des Christentums, wenn auch nur im kleinen...Kritik von aussen kann man schnell als Hass abtun, als Feindschaft (und die meiste Kritik von aussen ist auch so gemeint), von innen Her ist sie positiv, konstruktiv... hm... vieleicht sollten die Kritischen Stimmen im Islam besser gehört werden, was aber hier im Westen nicht an unsere Ohren tritt, dabei käme die Stärkste Kritik am Islam aus dem Islam, denn der Islam hat eine sehr alte Tradition was einen Kritischen Geist anbelangt... eigentlich komisch, dass der papst das griechische für das Christentum pachtet, denn der Grösste Teil des Griechischen Weltreiches liegt ja im heutigen Islamischen raum und wir mussten alle grossen Griechische Geisteserungenschaften erst wieder vom Arabsichen ins Lateinische Übersetzen

    mfg

    FIST
     
  3. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

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    Mit der "Frühpubertät" hast du garnicht mal Unrecht,und als ich das von dir las mit der "alle sind gegen mich" Einstellung,erinnerte ich mich an ein Gespräch mit einem Muslimen über den Islam,und als ich ihm sagte "die" (damit meinte ich die Fundis) glauben,der Westen wolle den Islam vernichten,schaute er mich an und sagte leise: "Das will er ja (der Westen) auch".
    Da war ich baff.

    Sind die "Neuheiden" wirklich neu?
    Ist das,was da scheinbar aus ihrem Innersten da an die Oberfläche kommt,vielleicht nicht ein uraltes Wissen,eine uralte Religion?
    Die nicht neu belebt wird,sondern wieder-belebt.
    Mal so als Gedanke.
    Du nennst dich gelegentlich Philsoph,ich nenne mich Narr. :weihna1
    Haben wir da was gemeinsam vielleicht? *grins*
    In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an Merlin (den Zauberer),der als das Christentum sich bei den Heiden etablierte sagte:
    "Die alten Götter verschwinden,der neue Gott ist schon da"
    In diesem Satz von Merlin,habe ich nicht nur etwas so dahergesagtes verstanden,sondern in diesem Satz vom Merlin sehe ich etwas tiefgründiges:
    "Götter komme und gehen"

    Das frage ich mich auch.
    Aber ist das nicht auch in jeder "anständigen" :D Famile nicht so,dass die Brüder sich ständig in den Haaren liegen,und vor allem die jüngeren zwar oft zum Älteren bewundernd aufschauen,aber dennoch eifersüchtig sind,auf das,was der Ältere schon kann?

    Ja,der Bischoff von Rom hat,wie jeder andere Mensch auch das Recht zu sagen was er für richtig hält.
    Ob er einen verantwortungsvolle,Leitende Tätigkeit inne hat,oder nicht.
    Oder gerade weil,er diesen Job inne hat,hat er vielleicht gerade die Pflicht dazu zu sagen was Sache ist.
    Politcell Correctnis ist etwas für Politiker.
    In der Theologie kann es nicht immer nur Friede,Freude,Eierkuchen geben.
    Klar ist es schön,wenn die Oberhäupter der christlichen Kirchen den Vertretern von Juden und Muslime zusammensitzen und beten,oder sonst etwas,was zur Versöhnung hilft.
    Aber,es muss von Zeit zu Zeit auch Reibungen geben,an denen der Glaube sich selber erfährt,so wie der Mensch in der Materie durch die Reibung der Polaritäten sich als Mensch erfährt,und diesen Menschen erst durch diese Reibung leben kann.
    So könnte man auch Glauben leben,mit den Reibungen,wenn es da nicht so viele Dinge gäbe,die ich in meinem Eingangsbeitrag beschrieb.
    Automtisch kommt man dadurch auf den iranischen Präsidenten.
    Er hat das selbe Recht wie der Papst,und es zeigt was für Weicheier die Politiker sind,sich mit ihm nicht von Aug zu Aug auseinander zu setzen.
    Naj,dass Bush das nicht macht,verbietet wohl sein Stolz,und dass er sich nicht mit "so einem" an einen Tisch setzt,wo Bush doch das "Böse" bekämpfen will,und nicht mit dem "Bösen" diskutiert.
    Merkel "muss" es Bush nachmachen,natürlich der PC wegen.

    Beleidigungen,naja.
    Es liegt immer an den Befindlichkeiten des einzelnen ob man sich beleidigt fühlt.
    Um es überspitzt zu erklären:
    "Die Amazonen haben es schon als Beleidigung angesehen,wenn einer ihrer Sklaven ihnen ins Gesicht geschaut hat"
    (Das ist Symbolisch gemeint)
    Und so ist dies auch mit Kritik,wenn ich keine Schnittmenge kenne,dann ist jede Kritik eine Beleidigungen.
    Die Reaktionen aus dem Islam auf den Papst sprechen für sich.
    Nicht immer ist Kritik von aussen Hass.

    Welche Frage wurde vom Papst in den Raum geworfen,durch das zitierte Gespräch zwischen dem byzantinischen Kaiser Manuell II. und seinem persisch-muslimischen Gesprächspartner?

    "Zeig mir doch,was Mohamed "Neues" gebracht hat."
    Damit fragt Manuell II ganz klar,was er (Mohamed) anderes (also Neues) gebracht hat,als das was die anderen 2 Religionen schon predigen.
    Dann fährt Manuell II weiter,aber im Bezug auf das "Neue"

    "Und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wies dies,dass er vorgeschrieben hat,den Glauben,den er predigte,durch das Schwert zu verbeiten"

    Und da hat Manuell II meiner Ansicht nach völlig Recht.
    Und somit hat auch der Papst Recht,wenn er dieses Gespräch zitiert.
    Und diese Kritik darf meiner Ansicht nach der Papst auch von aussen äusseren,weil diese Kritik vorher schon im Christentum von innen kam.

    Das Muslime dies nicht als gesunde Kritik verstehen ist klar,solange sie auf die Wahr-Haftigkeit ihres Glaubens beharren,wie ein kleines bockiges Kind.
    Schau dir Bilder von protestierenden Muslime auf dieses Zitat an,schau in ihre Gesichter,es sind (meiner Ansicht nach) kleine bockige Kinder!

    Denn so schlimm war die Äusserung des Papstes wirklich nicht.

    Ob der Papst das griechische für das Christentum pachtet weiss ich nicht.
    Aber,der Ursprung des Christentums liegt ja im nahen Osten,und eben nicht in Europa.Dies vergessen viele.Und deshalb musste meiner Ansicht nach,es aus dem arabischen wieder übersetzt werden.
    Als die Araber die christlichen Gebiete in nahen Osten eroberten,war das Christentum in Europa ja noch garnicht verbeitet.
    So richtig verbreitet in Europa hat es ja erst Karl der Grossse das Christentum in Europa,nach dem er 798 in Paderborn sich mit dem Papst traf.
    Karl der Grosse verbreitete das Christentum mit dem Schwert.
    Allerdings ohne sich dabei auf Jesus berufen zu können.
    Und da liegt der Knackpunkt der ganzen Sache.
    Muslime können sich auf ihren Propheten berufen,um ihren Glauben mit dem Schwert zu verbeiten.
    Wie gesagt,können! Ich hoffe die Vernunft siegt.
    Und das Thema der Vorlesung des Papstes war: Glaube und Vernunft

    Grüsse vom Narren
     
  4. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    Beiträge:
    25.988
    Schalom König der Narren

    ja, Merlin war gross, er erkannte, das alles ein kreis war und das es nichts half, der Vergangenen Götter nachzutrauern, sondern das es man mit der Zeit gehen musste und die Esenz des alten ins neue übertragen muss (was ihm mit Artus ja auch wunderbar gelungen ist)

    Und ja, Götter kommen und gehen, mal heissen sie Epona, dann wieder Zeus und hie und da heissen sie Tetragrammaton - was bleibt ist das Göttliche (das ich in meinem Glaube halt Gott nenne)...

    Allerdings bin ich nicht der Meinung, das das neuheidentum allzuviel mit dem wirklichen Historischen Heidentum zu tun hat, vorallem nicht, wenn es um die Kelten geht... vieles im neuheidentum ist aufgesetzt viele Ideen sind wirklich einfach neu, bzw zusammengebastelt aus den Fragmenten der vergangenen Religionen (und hat meines erachtens tonnenweise Christliche Vorstellungen drinnen) - es ist, von aussen und Kritisch (aber nicht aus hass) betrachtet eher ein Suchen, ein versuchen, der Versuch neues zu finden, bzw das alte wiederzubeleben... vorallem in Wicca ist ja viel aus Christlich/magischen/Gnostischen Kreisen übernommen worden, bzw eine leichte Adaption von Crowelys Ideen (welche nun wirklich überflutet sind von Christlichen anschauungen, wenn diese auch einfach negiert werden) - für mich ist das Neu und nicht alt...

    Glaube und Vernunft... hm, ich hoffe auch das die Vernunft gross genug ist, den Glauben auf eine wirkliche Art zu Leben, unabhängig wie der Glaube dann genannt wird und welche Götter/Götzen/Vorstellungen angebetet werden. Der Glaube ist zwar immer unvernünftig, bzw übersteigt die Vernunft, aber unter den Menschen ist die Vernunft wohl das wichtigste - ansonsten landen wir in barbarei (und damit vieleicht dem Ursprünglichen Heidentum sehr nah *gg*), in unerträglichem Nonsen, den wir im Christentum schon einmal hatten...

    hm, nein, Kritik von aussen muss nicht zwingend Hass sein oder ablehnung, nur ist sie leicht in diese Ecke zu schieben... ich sehe das bei Israel... wenn ein nichtjude Israel Kritisiert heisst es gleich Antisemitismus (was ich sehr traurig finde) und es ist schwer, das Kritik von aussen wirklich etwas im Positivien verändern kann... das hat nichts mit dem Kritiker zu tun, sondern mit denen, die Kritisiert werden - es ist ihr Fehler... Kritik von innen ist daher viel Mächtiger und ich hoffe für die Rose des Korans, dass die Innerislamischen kritiker ihre Aufgabe erkennen....

    Ja, wir drei Brüder... vieleicht braucht es einen neuen Propheten, der Mosche, Y'schwa und Mohamad wieder vereinigt... vieleicht ein Merlin der einen neuen König zum Herrscher über Camelot salbt?

    hehe... Philosopen, Narren, Heilige - ist das nicht immer das selbe?

    ich bin der letzte meiner Art
    mich hat es hier her verschlagen
    leb im Menschenapparat
    und die Meisten Menschen tragen
    ihre falschen Gefühle vor sich her wie ein Schild
    ich lass sie sehen wer sie sind
    und seit ihr nicht gewillt zu erkenen wer ihr seit
    dann tuts mir leid, denn ich habe Narrenfreiheit

    mfg

    FIST
     
  5. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

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    Schalom,Fist

    Ja da hast du Recht.Etwas,was tot ist,ist tot.Mann kann es nicht wieder-beleben,sondern höchstens neu-beleben.
    Dies trifft auf das "Neu-Heidentum" zu.Stimmt.

    Es ist ja so gewesen,dass das frühe Christentum in Europa,viele alte Dinge aus dem Heidentum mit übernahm.Es war also ein fliessender Übergang,die beiden Glauben mischten sich mit einander,am Anfang zumindest.Aber der "neue" Gott setzte sich immer mehr durch.Was noch lange blieb,war das Wissen und die Kunst der "Kräuterweiber".
    Die Heiden wussten die "Magie" der Naturkräfte ausgezeichnet zu nutzen.
    Aber diese Magie,passte nicht mehr zu dem neuen Gott!

    Interessant finde ich,dass dort,wo der Kölner Dom heute steht,zwar vorher eine andere christliche,also dem "neuem" Gott geweihte Kirche stand,allerdings noch vor dieser Kirche diese kleine Anhöhe in Köln,und ganz nah am Rhein,ein kultisch-mystischer Ort war.
    Sie bauten die Kirche auf dem alten mystischen Ort,und dies nicht nur in Köln,sondern in vielen Orten,wo einst die Heiden ihre Kulte lebten.
    Im Prinzip hat man den neuen Gott,über die alten Götter gestülpt.

    Im laufe der Jahrhunderte setzte der neue Gott sich immer mehr durch,und die Reste die aus dem Heidentum übrig blieben,in Form von Kräuterweibern,wurden dann gewaltsam,und im "Sinne" (also im Geiste) des neuen Gottes vernichtet.Weil sie endgültig nicht mehr in das Bild des neuen Gottes passten.
    Naja,und das was die Psyche eines Menschen dann ausmacht,sieht man dann heute rückblickend daran,dass sie nicht mehr aufhören konnten,in allem was scheinbar nicht zu dem neuen Gott passt,durch die Inqusition zu verfolgen.
    Dogma eben.
    Der jüngste Sohn Abrahams verhält sich heute nicht gross anders,nur dass es keine Hexenverbrennung gibt.
    Aber...alles was nicht in das Bild des "neuen" Gottes des jüngsten Sohnes Abraham passt,wird verteufelt,und als ungläubig angesehen.
    (Um mal damit dem Titel des Threads gerecht zu werden. :D )

    Ich glaube nicht,dass der Glaube immer unvernünftig ist,sondern eher,dass der Glaube unvernünftig gelebt wird.
    Glaube widerspricht zwar der menschlichen Vernunft,aber nur solange wie die Vernunft,also der Verstand über den Menschen die Oberhoheit hat.
    Dringt das Bewusstsein aus den tiefen Schichten der Seele nach oben,dann erlangt das Bewusstsein die Oberhoheit über den Menschen,und dann wird der Glaube nicht mehr als Unvernunft verstanden,sondern aus dem Bewusstsein herraus,eine Logik.
    Ein Logos.Das Logos.

    Richtig,Kritik von aussen muss nicht immer Hass sein.
    Eigentlich ist Kritik niemals Hass,sondern das was es ist,Kritik.
    Aus dem Inneren aber wird Kritik als Hass empfunden.
    Es ist also nicht das Problem des Kritisirenden,sondern eher das Problem dem,der kritisiert wird.
    Wie ich schon schrieb,wenn eine Amazone sich beleidigt fühlt,weil ein Sklave ihr ins Gesicht schaut,dann hat nicht der Sklave ein Problem mit seinem Menschsein,sondern die Amazone hat ein Problem mit ihrem Menschsein,weil sie sich über andere Menschen stellt.
    Weil sie glaubt etwas besonderes zu sein.
    Was immer das für ein Glaube ist,dass die Amazone hat,sich als etwas besonderes zu fühlen.
    Vielleicht,weil SIE von ihrer Wahrhaftigkeit,überzeugt ist.


    Ich hörte dass jemand prophezeit hat,dass jemand kommt um die 3 Religionen wieder zu vereinen.
    Aber ob wir beide dies in diesem Leben noch erleben,bezweifel ich.
    Es sei denn die Dinge die geschehen müssen und werden,passiern in den nächsten Jahren.
    Na wer weiss?


    Frag das mal Walter,ob ich die habe!? :D
    Denn er ist der Boss!
    Man könnte schon fast sagen er ist der Gott des Forums,da er der Schöpfer des Forums ist.
    *hehe* :clown:

    Grüsse vom Narren
     
  6. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

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    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
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    ***Thema verschoben***

    LG Ninja
     
  7. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    Wiso, muß er das ?

    Darf er nicht einfach den freien Willen seines Schäfchen respektieren ?
    Bist Du nicht selbstverantwortlich für die Fragen die Du ihm gerade gestellt hättest ?

    Wer noch irgendwas von der Welt erwartet, wird das Reich Gottes
    nicht zu sehen bekommen. ( Vielleicht Ansatzweise Bruchstücke,
    denn es ist in ihm und um ihn herum. )

    :schnl:
     
  8. freelight

    freelight Mitglied

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    Estland
    was hilft es, einem Kind zu sagen, was richtig oder falsch ist, wenn man sich selbst nicht bemüht es richtiger zu machen wie bisher?! Das sollte man sich bei Kindern und Jugendlichen möglichst sparen.

    Zudem müsste man erstmal eine gemeinsame Gesprächsgrundlage, gemeinsame Begriffe, eine gemeinsame Sprache entwickeln. Sonst meinen es alle gut, reden aneinander vorbei wodurch es meist schlimmer wird wie zuvor...
     
  9. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

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    Bergisches-Land
    Nun,das Grundgesetz,nehmen wir mal das Grundgesetz unseres Landes ist doch eine Gesprächsgrundlag,in dem man gemeinsame Begriffe finden kann.

    Und ist ein Grundgesetz vor dem alle Menschen gleich sind,egal welches Geschlecht sie haben,oder Religion nicht eine Bemühung etwas richtiger zu machen?

    Grüsse vom Narren
     
  10. freelight

    freelight Mitglied

    Registriert seit:
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    Estland
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    diese Bemühung, insofern sie Gesetz ist, ist längst Vergangenheit, also an sich im oben gemeinten Sinne nicht mehr wirksam

    der Einzelne, der dem Kinde einen inneren Freiraum für wirkliche Weiterentwicklung ermöglichen will, muss das durch aktuelle Arbeit an sich selbst tun

    wo überall treten deutsche Mitbürger (in Politik, Wirtschaft, Kirche, Gesundheitswesen, Schulwesen u.a.) das Grundgesetz mehr oder weniger offen mit Füßen?
     

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