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Irrwege

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von chaya_wien, 27. Februar 2013.

  1. chaya_wien

    chaya_wien Guest

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    Schritt ich durch all diese Straßen und weiter ins Leere, fand ich die sich abzeichnenden Möglichkeiten theoretisch reizvoll, aber hatten sie bald schon wieder wenig mit mir zu tun. Versuchte ich mich in der Entsagung, weil ohnehin nichts vorhanden war, das die entwöhnten Sinne reizte, doch gelang es nur für eine kurze Zeit, denn schon war da dieser Wunsch nach einem neuem Abschnitt und verwandelte den traumwandlerischen Gang zur fiebrigen Erkundung. Warum konnte ich erst beim Abschied den Schmerz spüren, die Abwesenheit immer bedeutet, weil die gewohnte Verbindung abreißt und eine Kluft zurücklässt, die das Leben fortan in zwei Splitter teilt – die nie mehr zusammenpassen oder nahtlos verwachsen.

    So kann ich unmöglich fortbestehen, in diesem mich vom Rest trennenden Zwiespalt, der mein Ich verschluckt hat. Ich weine mich in die Enge hinein, dort ist sonst niemand und ich verstehe nicht wie ich mich dahin verirren konnte…wollte ich nicht das genaue Gegenteil? Ich adressiere mich mit einem Wunsch, der zwar ein Ziel beinhaltet, aber den dazugehörigen Namen nicht kennt. Der Irrweg wird begründet und flackert im Neonschein auf. Allzu deutlich ist da viel zu wenig. Und ich erkenne mich nicht wieder. Was ist aus der geworden, die ich sein wollte?
     
  2. Adonia

    Adonia Mitglied

    Registriert seit:
    26. Mai 2013
    Beiträge:
    48
    Es schwemmte mein ich mit den Tränen fort, ich konnte nicht folgen an diesen Ort. Dann ward es noch kalt und kälter, die Tränen froren zu Eis, alles starrte starrend erstarrt. Blau alles. Weglaufen unmöglich. Der Weg einfach weg. Bis eine Frühlingssonne ihre Strahlen warf und wenigstens die Wege wieder da waren. Wie gut hat mir die falsche Bewegung getan. Nein, ich kann nichts gutes berichten. Nun aber. Wo sind sie hingeflossen meine ichs?
    Ich folge den Spuren und erkenne mich immer öfter. Auch das Sehnen kommt wieder und die Größe, heute spüre ich seit langem wieder meine wirkliche Größe.
    Ich habe mich viel wiedergefunden.
    :umarmen:
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Oktober 2014

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