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Inspirationen

Dieses Thema im Forum "Kreativität & Spiritualität" wurde erstellt von hallo, 26. Mai 2013.

  1. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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    Danke, liebe Morgensonne ... Ja, und dabei den Wolken zusehen. Man braucht ja eigentlich recht wenig für einen gelungenen Traum.
     
  2. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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    :danke:
     
  3. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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    And change your attitude. Ich denke, die (geänderte) Einstellung ist auch wichtig, wenn es ums Wagen, ums Versuchen, ums Überwinden geht.

    Ja, für Vögel mag ein derartiges Absprungmanöver normal sein, sie können es ja.
     
  4. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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  5. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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  6. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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    Nur Wolle ...
     
  7. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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    Heute ein Trostgedicht von der wunderbaren Mascha Kaleko:

    TROST
    Weil deine Augen so voll Trauer sind,
    Und deine Stirn so schwer ist von Gedanken,
    Laß mich dich trösten, so wie man ein Kind
    in Schlaf einsingt, wenn letzte Sterne sanken.

    Die Sonne ruf ich an, den See, den Wind,
    Dir ihren hellsten Sonnentag zu schenken,
    Den schönsten Traum auf dich herabzusenken,
    Weil deine Nächte so voll Wolken sind.

    Und wenn dein Mund ein neues Lied beginnt,
    Dann will ich Meer und Wind und Sonne danken,
    Weil deine Augen so voll Trauer sind,
    und deine Stirn so schwer ist von Gedanken.​


    Mascha Kaléko, am 7. Juni 1907 als Tochter jüdischer Eltern in Galizien geboren, fand in den 20-iger-Jahren Anschluss an die literarische Szene in Berlin und hatte 1933 mit dem "Lyrischen Stenogrammheft" ihren ersten großen Erfolg. 1938 emigrierte sie in die USA, 1959 ging sie nach Israel. Sie starb am 21. Januar 1975 nach längerer Krankheit in Zürich.
     
  8. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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  9. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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    Zum Wochenbeginn zwei Gedichte von Erich Fried. Wer mal wieder mehr von diesem wunderbaren Lyriker lesen möchte, hier findet sich manches zum Nachlesen:
    http://www.erichfried.de/lebenslauf.htm


    TRIPTYCON
    (Frankfurt – Neckargemünd – Dilsberg)


    I

    Deutlich die Bilder
    der Erinnerung
    und der Sehnsucht

    Deine wartende Hand
    der Ausdruck deiner Augen
    und die Haarlocke
    die dein linkes Auge verschattet

    Oder Bäume
    die Bäume zu beiden Seiten
    unserer Mainbrücke
    als stünden sie mitten im Wasser
    (aber stehen auf einer Insel
    auf festem Grund)


    II

    Und ich mitten
    in dieser Ferne von dir
    denke in die Ferne
    denke an die Nähe
    denke an deinen Atem
    an mein Leben mitten im Wasser
    (auf meiner Insel
    die nicht meine
    und nicht im Main ist)

    Zu viele Linien waren in meiner Hand
    zu viele Menschen waren auf dieser Messe
    zuviel Gesoll und Gehaben
    zuviel Zeit ohne dich


    III

    Im Neckar gespiegelt
    Herbstsonne ohne dich
    Glänzende Flecken
    wandern von Stunde zu Stunde
    flußauf und beleuchten
    die Hinterburg
    rechts am Hang

    Langsam erkaltendes Licht
    auf dem Balkon ohne dich
    Und im Zimmer die Bücher
    in der Küche die Teemaschine
    ohne dich
    und das rötliche Buntsandsteinpflaster
    auf dem ich noch einmal hinauf
    zur Sonne und wieder
    hinuntergehe
    in das Haus ohne dich

    Nun Nachdenken
    nun Ausruhen
    ohne dich

    Kummer lernen
    Er wird nicht der Einzige sein
    Herbst lernen
    Frösteln lernen
    Ins Tal schauen
    ohne dich.​
     
  10. hallo

    hallo Aktives Mitglied

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    WARUM

    Nicht du
    um der Liebe willen
    sondern
    um deinetwillen
    die Liebe
    (und auch
    um meinetwillen)

    Nicht
    weil ich lieben
    muss
    sondern weil ich
    dich
    lieben
    muss

    Vielleicht
    weil ich bin
    wie ich bin
    aber sicher
    weil du
    bist
    wie du bist​

    ERICH FRIED​



    Erich Fried (* 6. Mai 1921 in Wien; † 22. November 1988 in Baden-Baden) war ein österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist jüdischer Herkunft.


    (Textquellen: Internationale Erich Fried - Gesellschaft und Literaturhaus Wien.)
     

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