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Innenschau und Kirchlichkeit - Ein Gegensatz?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von pilger, 3. Dezember 2006.

  1. pilger

    pilger Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2006
    Beiträge:
    159
    Ort:
    Wien 7
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    wenn es früher geheissen hat "ausserhalb der kirche kein heil",
    sagen viele heute "innerhalb der kirche kein heil" - und treten
    aus der kirche aus.

    meine frage: ist persönliche erfahrung und kirchlichkeit wirklich
    ein gegensatz?

    bitte um persönliche erfahrungen, keine klugen theorien!

    meine persönliche erfahrung: nein. im gegenteil. kirchlichkeit
    kann ein reichtum sein, besonders die spiritualität der verschiedenen
    orden. ich selbst bin in der ignatiansichen spiritualität zu hause,
    die ist traditionell schon sehr erfahrungbetont durch die exerzitien
    des ignatius von loyola.

    was habt ihr für erfahrungen?

    liebe grüsse,

    pilger

    _______________________________

    www.spiritualitaet.org

    forum für christliche spiritualität und interreligiösen dialog
     
  2. fly_away

    fly_away Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2005
    Beiträge:
    499
    ich denke es ist ein gegensatz spirituell zu sein und in die kirche zu rennen.

    wenn du wirklich spirituell bist, weihst du dein ganzes leben gott, jede sekunde.

    du musst dann nicht sonntags in die kirche rennen um "frieden" zu erfahren

    ich mag die kirche nicht, weil sie zum großteil aus Pfarrern besteht die so entfremdet zu sich selbst leben, dass sie irgendwann an Krebs erkranken.

    Des weiteren sind die meisten Pfarrer Scharlatane, die von echtem Christentum nicht verstehen!

    Fanaten eben.... ein Pfarrer ist ein Fanat der sich öffentlich herausnimmt andere über Gott zu belehren!

    GANZ KLAR: ES GIBT AUCH GUTE KIRCHEN UND PFARREN...die meisten sind es eben nicht!
     
  3. pilger

    pilger Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2006
    Beiträge:
    159
    Ort:
    Wien 7

    das tue ich ja auch! warum sollte, was in der natur, in den begegnungen
    und meinen erfahrungen seinen anfang nimmt, nicht in der kirche und im
    gottesdienst eine bereicherung und fortsetzung erfahren? denn es ist eine
    bereicherung. ich verstehe dich, wenn du von neurotischen pfarren redest,
    die den kontakt mit sich selbst verloren haben. aber deshlab würd ich nie
    das GANZE fahren lassen.

    die erfahrungen, die ich etwa bei meinen 30-tägigen exerzitien gemacht habe,
    möchte ich nie wieder missen - sie helfen mir noch heute, meinen spirituellen
    weg in glaube, liebe und hoffnung weiterzugehen. da geht´s nicht um
    dogmatismus oder dergleichen. da geht´s um eine sehr lebendige gotteser-
    fahrung, wo die kirchen ein unglaubliches erfahrungswissen (tradition) haben.

    ich wünsche das beste auf deinem ganz persönlichen weg!

    pilger


    _________________________

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    forum für christliche spiritualität und interreligiösen dialog
     
  4. nezach

    nezach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2006
    Beiträge:
    1.078
    Ort:
    Bad Griesbach
    Hallo Pilger = ich gehöre mehr zur Karmelrichtung (Johannes vom Kreuz). Wobei meine erste (große spirituelle) Erfahrung eine Zen - Sesshin war mit einem Jesuitenpater,der gleichzeitig autorisierter Zen - Lehrer ist (Ama Samy).
    Die katholische Kirche ist reich an Spiritualität = Exerzitien, Sakramente, Weihen und dergleichen mehr. Seit einigen Jahren praktizieren ich das immerwährende Jesusgebet (aus der Ostkirche stammend) im Zusammenhang mit der täglichen Evangelienlese (und der Rosenkranzperlenkette) und habe für mich viel herausnehmen können.
    Meine Erfahrung ist = eine gesunde Spiritualität entwickelt sich am besten in einem geordneten Rahmen und nachvollziehbaren Stufen. Dazu bieten die Sakramente, das Kirchenjahr und die innerhalb der kath. Kirche entstandenen Schulungswege (eines Loyola, eines Franz von Sales, einer Theresia u. wie sie alle heißen) gute Möglichkeiten.
     
  5. pilger

    pilger Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2006
    Beiträge:
    159
    Ort:
    Wien 7
    vom jesuiten und zen-meister ama samy sj findest du in der aktuellen
    jesuiten-zeitschrift "geist und leben" einen klugen, provokanten ansatz
    zum verhältnis zazen/ignat.exerzitien.

    ich selbst hab zazen auch bei einem jesuiten gelernt (heinz urban sj)
    und bete mittlerweile, offenbar ähnlich wie du, das herzensgebet. auf
    meiner HP findest du zum herzensgebet einige texte, die du wahrscheinlich
    kennst.

    www.geistundleben.de


    liebe grüsse,

    pilger

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  6. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Schalom Pilger

    ich denke nicht, dass sich Kirchlichkeit und Innenschau wiedersprechen, ich denke sogar eher, dass Innenschau nötig ist um von wahrer Kirchlichkeit zu sprechen. Sicher gibt es in der Kirche Menschen die, wie überall, angst vor der Innenschau haben und sich mit ihr nicht anfreunden können, aber das sind imPrinzip ja nur Mitläufer oder aber gute Verwalter die es auch braucht.

    Aber innerhalb der Kirchen, sowohl in der Katholischen wie in den Revormierten oder der Orthodoxen gibt es eine lange Tradition von Mystikern, die sowohl zur Kirche wie auch zur Menschheit, ja sogar zum Heidentum und zum Freireligiösen viel beigetragen haben...

    Das beginnt ja schon bei den Krichenvätern, zwar mag Augustinus ein sehr strenger Dogmatiker gewesen sein, aber sein Buch Confessiones ist ja nichts anderes als Innenschau der Radikalsten Art, dass schon viele Mystiker inspiriert hat (ich kann ihn, ehrlich gesagt, nur in kleinen Dosen ertragen)...

    für mich sind Meister Ekhard und Francesco d'Assisi zwei Eckpunkte meines Zugangs zur Kirche, Zur Religion und zur Innenschau... der erste der die Bibel radiakl ins innere Umdeutet, da ist Jesus der Funke von Gott,d er Tempel von Jerusalem ist unster Herz usw..., und der zweitere der wahrhafte Nachfolge Jesu zelebrierte mit einer Leichtigkeit und Fröhlichkeit die unbegreiflich ist, vorallem wenn man weis, an was für Krankheiten er alles Gelitten hat...

    Sehr interessant aber finde ich auch die Zeit vor der Revormation, als alles ein wenig Chaotisch war, auch die Frage, ob nun jemand Ketzer war oder Heiliger, in der sich vorallem Paracelsus als wahrhaften Nachfolger Jesu hervortut und mal so mir nichts, dir nichts den Grundstein zur modernen Wissenschaft legt und ganz klar sagt, die wahre Kirche ist im Herzen der Menschen.

    ich denke, wenn man Selbstreflektiv ist (erkenne dich selbst), dann kann die ganze Kirche mit all ihren ästen,verzweigungen, abgründen und heiligkeiten sehr bereichernd sein, verschliesst man das Herz, dann kann sie auch lähmend sein, aber ich denke, das gilt bei allem

    lg

    FIST
     
  7. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

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    3.876
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    Am Rhein
    Für mich absolut....
    Ich war mit etwa Mitte 25 in der Situation, dass ich zwar noch in der r.K. war, aber mit Gott nichts, aber auch schon absolut gar nicht mehr zu tun haben wollte, so er denn so sei, wie die Kirche ihn darstellte...
    Und ich war selber erstaunt darüber, welche schlimmen Wörter ich kannte:weihna1

    Logischerweise trat ich aus und es war, als wäre ich von einer schlimmen Last befreit. Was mir dann wieder auf die Füße half, war zunächst einmal die Lektüre von " Autobiographie eines Yogi " von Paramahansa Yogananda, der die Bibel besser verstand als so mancher christliche Theologe und der die Einheit aller Religionen in Gott vertrat.. und mein eigenes Studium - nach und nach - des Buddhismus und Hinduismus.


    Dumme Theorien wären dir lieber???:rolleyes:

    Gruß von Rita
     
  8. pilger

    pilger Mitglied

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    auf kluge fragen gibt´s immer eine antwort!
     
  9. pilger

    pilger Mitglied

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    find ich gut dieses statement :foto:
     

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