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inkarnation mensch-tier

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von *conny*, 18. April 2005.

  1. *conny*

    *conny* Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2005
    Beiträge:
    106
    Ort:
    mutter erde ;)
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    hallo liebe foris,

    ich muß gestehen, ich bin noch nicht sehr bewandert was karmisches wissen anbelangt.

    mir fiel allerdings in gesprächen etc. des öfteren auf, daß die meisten menschen, welche sich mit karmischen themen auseinandersetzen, der ansicht sind, daß tiere immer als tiere und menschen als menschen inkarnieren.

    für mich fühlt sich das aber nicht sehr stimmig an bzw. worauf sollte diese these begründet sein? auch würde ich die inkarnation als tier nicht unbedingt immer als "abstieg" oder bestrafung sehen, kommt immer auf die konstellation uetc. an ... (meine persönliche meinung)

    mich würden natürlich eure meinungen, erfahrungen etc. dazu brennend interessieren. :)

    lg conny
     
  2. Sharon

    Sharon Guest

    Hi Conny,

    für mich ist sie in der unterschiedlichen Erfahrung begründet, die die Tiere und die Menschen im Laufe ihres Lebens nun mal machen. Es geht nicht um das Werten, dass ein Tier "niedriger" ist als ein Mensch (für mich schon gar nicht), sondern um die komplexeren Erfahrungen. Wenn Du den Lauf der Natur betrachtest, wie sich zum Beispiel die Pflanzen- und Tierwelt im Laufe der Evolution entwickelt hat, da gab es nie ein Zurückgehen, alles wurde immer komplexer und vielfältiger. Ich glaube, eine Tierseele wäre viel zu überfordert, ihre Erfahrungen als Mensch zu sammeln (wenn man mal davon ausgeht, dass es überhaupt möglich ist..), und genauso würde es Deiner Seele nichts bringen, wenn sie sich als Tier inkarnieren würde. Diese Entwicklungsstufe hatte sie vielleicht schon vor mehreren Millionen Jahren erreicht.

    Liebe Grüsse,
    Sharon
     
  3. Kangiska

    Kangiska Guest

    Hallo,

    Gerade der Grund, weil es heisst, dass man als niederes Wesen reinkarntiert würde, wenn man als Tier wiedergeboren wird, war der erste Grund, warum ich mich von der Theorie verabschiedete.

    Allerdings hat es in meinen Augen nichts mit der menschlichen Komplexität zu tun, denn für mich sind Delfine mindestens ebenso komplex.

    Als jemand, der viel mit Schamanismus und mit Krafttieren arbeitet, nehme ich die Tiere in anderen Ebenen nicht individuell wahr, sondern als Energie. Und Hirschenergie zum Beispiel ist Hirschenergie und nicht Pferdenergie. Auch in unserer physischen Welt bleibt es eine Energie und man steht nicht plötzlich vor einem Hund, der sich "katzenartig" anfühlt.

    Für mich sind es meine Erfahrungen, die mir dieses Gefühl geben, dass jedes Tier sozusagen eine Einheit bildet und somit auch der Mensch sein "Unität" besitzt.

    Gruss


    Kangiska
     
  4. miramaia

    miramaia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2005
    Beiträge:
    3
    Hallo Conny,

    im Prinzip bin ich bisher auch nie der Einstellung gewesen, daß Tiere niedere Wesen sind - ganz im Gegenteil - und für mich gab es keinen Grund, weshalb Tiere nicht auch als Menschen inkarnieren könnten.

    Was mich allerdings sehr nachdenklich gemacht hat, ist diese überaus beeindruckende Todesnäheerfahrung von Mellen-Thomas Benedict
    (http://www.klarerblick.de/paranormal/durchdaslicht.html - absolut lesenswert)

    Zitrat:
    "Im Zentrum der Erde laufen große Umwandlungsprozesse von Energie ab. So sieht man es auf Bildern vom Magnetfeld unserer Erde. Das ist unser Zyklus, reinkarnierte Seelen hereinzuziehen und hindurchgehen zu lassen. Wenn sich ein individuelles Bewusstsein herausbildet, so ist das ein Indiz dafür, dass man die Ebene des Menschen erreicht. Die Tiere haben eine Gruppenseele und sie reinkarnieren in Gruppenseelen. Ein Hirsch wird immer ein Hirsch bleiben. Aber wenn man als Mensch geboren wird, ob behindert oder genial, so zeigt das, dass man dabei ist, ein individuelles Bewusstsein zu entwickeln. Dies wiederum ist Teil des Gruppenbewusstseins der Menschheit"

    Danach haben lediglich Menschen ein individuelles Bewußtsein und stellen somit eine Besonderheit dar (ohne das jetzt werten zu wollen). Das sieht für mich so aus wie eine Art Evoloution des Geistes, welcher beim Menschen eine höhere Ebene erreicht. Aber scheinbar kann aus einem Tier kein Mensch werden und umgekehrt naja das empfinde ich dann ja eher noch unwahrscheinlicher. Aber bestimmt wäre es auch eine schöne Erfahrung in einer Gruppenseele von Tieren zu inkarnieren - wie gesagt ich würde das nicht abwerten wollen.

    Was mich aber dabei sehr interessieren würde, ist wann der Mensch in der Evolution begonnen hat, diese Individualität auszubilden. Unsere Vorfahren waren ja auch mal sehr affenartig und auch noch viel ursprünglicher, da muß sich doch irgend wann einmal die Einzelseele aus der Gruppenseele abgetrennt haben, oder wie könnte man sich das vorstellen?


    Liebe Grüße

    Miramaia
     
  5. *conny*

    *conny* Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2005
    Beiträge:
    106
    Ort:
    mutter erde ;)
    vielen lieben dank für eure zahlreichen inputs. ich werde mir die gedanken jetzt mal in ruhe durch den kopf gehen lassen. :daisy:

    ich habe mir auch den text von Mellen-Thomas Benedict durchgelesen (danke miramaia für den interessanten tip! :) ), aber ich habe - speziell bei diesem nahtoderlebnis - gemerkt, daß ich hier noch ein wenig schwierigkeiten habe es wertfrei zu nehmen. irgendwas paßt für mich hier im text (noch) nicht... ich glaube in mir regt sich ein wenig die unterstellung, daß dieses erlebnis einfach von seinen wertvorstellungen etc. geprägt ist und ein anderer mensch bei der gleichen reise andere erkenntnisse mitbringen würde.... aber wie gesagt, das ist für mich noch neuland und ich denke, je mehr ich hierüber erfahren kann umso leichter kann ich erlebnisse für mich einordnen bzw. integrieren.

    danke nochmal und lg
    conny
     
  6. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    3.809
    Ort:
    Linz
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    Hallo,

    wow, tolle Schilderung von M.T.Benedict. Danke miramaia!
    Ich sehe das auch so und stelle mir das auch so vor wie Benedict. Tiere sind eine Art von Gruppenseelen und Menschen Induvidualseelen. Was bedeutet das nun? Jeder kennt den Ausdruck: Geteiltes Leid ist halben Leid ... und genau dort sehe ich die besondere Qualität eines Menschen. In seiner Individualität ist er nämlich bereit diese Erfahrungen des Leids in einer Illusion der Getrenntheit vom Ganzen zu machen. Das ist das Besondere: Dieser Mut und die Bereitschaft dazu sich alleine der Dunkelheit auszusetzen und Tag für Tag Entscheidungen in einer scheinbaren Einsamkeit zu treffen. Das ist meiner Ansicht nach die Spezialisierung eines Menschen und wer sich in dieser Herausforderung einmal Versucht hat, der inkarniert nicht wieder in ein Tier.

    @miramaia, was die Evolution des Menschen und die Entwicklung von Individualität betrifft habe ich auch noch meine Fragen ... :)

    lg
    Topper
     
  7. Sharon

    Sharon Guest

    Klasse Erklärung, so hab ich das noch gar nie gesehen.. danke Topper!
     
  8. *conny*

    *conny* Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2005
    Beiträge:
    106
    Ort:
    mutter erde ;)
    heißt das jetzt ein tier kann als mensch inkarnieren (quasi ein aufstieg) und ein mensch inkarniert immer als mensch?

    habe ja auch schon öfter von der täter-opfer-theorie gehört, also daß z.bsp. täter als opfer inkarnieren, daß z.bsp. möglicherweise geschundene tiere in einem vorleben täter waren... was hat es eurer meinung damit auf sich?

    lg conny
     
  9. FrischMilch

    FrischMilch Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
    Beiträge:
    462
    Ich antworte mal aus Buddhistischer Sicht:

    Alle Lebewesen haben die Buddhanatur. Sowohl ihr Leiden, als auch ihr Glück haben die selbe Ursache, nämlich den eigenene Geist.
    Ein Menschekörper kann, wenn er so wie wir hier im Westen zB, dafür genutzt werden, sich bewusst mit seinem Geist zu beschäftigen. Ein menschlicher Körper bringt also vor allem auch sehr viele Freiheiten mit sich, zB den Dharma verstehen zu können, oder ihn bewusst einsetzen zu können, um anderen etwas gutes zu tun.

    Tiere haben diese Freiheiten nicht. Sie leiden an uns Menschen, von uns gequält oder geknechtet zu werden, oder sie fressen sich untereinander auf. Auch ihre Instinkte können sie nicht kontrollieren, sind also nur in sehr greingen Umfang fähig, sich bewusst zu verhalten.

    Deshalb leiden sie sehr und sind in keinster Weise von der Wertigkeit her niederer, als ein Mensch. Sie haben die selbe Natur, den selben Geist.
    Sie streben ebenso, wie wir nach Glück und wollen ebenso Leid vermeiden.

    Da also ein menschlicher Körper viel mehr Freiheiten und viel mehr Glück als der eines Tieres liefern kann, wird von einem höheren und einem niederen Daseinsbereich gesprochen.
    Richtiger, um die Wertung herauszunehmen, wäre dann wohl "erstrebenswerteren" Körper zu erlangen.
    Im Buddhimus ist die Ursache, um im Tierreich geboren zu werden Dummheit. Also ein dumpfer Geist. Das Leiden ist also vor allem, nichts verstehen zu können und ständig verwirrt zu sein.

    Beantwortet das deine Frage?


    FM
     
  10. *conny*

    *conny* Mitglied

    Registriert seit:
    12. April 2005
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    106
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    :)

    ich habe zwar viele fragen gestellt, aber für mich gibts hier keine richtige oder falsche oder ausreichend beantwortete frage. für mich wars und ist es sehr wichtig verschiedene meinungen und ansichten zu erhalten - einfach mal um eindrücke zu dem thema zu sammeln :) da - wie ich schon sagte - dieses thema für mich noch ziemliches neuland ist!

    dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei euch allen. ich werde diese eindrücke einfach mal bei mir wirken lassen :)

    liebe grüße
    conny
     
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