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Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Alice94, 26. Juni 2011.

  1. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
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    Hallo!

    Von technischen Informationen ist bekannt, dass sie stets ein Produkt mentaler Kreativität und Intellektualität sind. Informatiker und Ingenieure entwerfen beispielsweise Konstruktionspläne für Maschinen oder codieren Programme für Computer und Roboter.

    Technische Informationen weisen in ihrer Struktur Parallelen zu biologischen Informationen (z. B. Zeichenfolge von Basenpaaren der DNS) auf. Kann man daher annehmen, dass auch genetische Informationen Ursprung einer organisierenden, schöpferischen Aktivität sind? Gibt es ein einziges Beispiel in der Natur, welches anschaulich belegt, dass die Informationsbildung ein zufälliger Prozess ist, für den es keiner bewussten, geistigen Inputs bedarf?

    Die "technische Evolution" von Computern und Robotern ist kein Beweis für eine zufallsbedingte Informationsentstehung. Zwar weisen komplexe Computer und Roboter eine hohe Flexibilität auf. Diese geht jedoch niemals über die grundlegende Ausgangsstruktur der ihnen innewohnenden Programme hinaus. Es entstehen mithin keine neuen Informationen, denn selbst die besten Optimierungsaktivitäten jener Computer und Roboter bewegen sich immerzu im Rahmen der bereits von Informatikern und Ingenieuren vorgegeben Informationsebenen.

    Wenn Informationen jedoch tatsächlich nicht zufällig entstehen können - wessen man sich wohl niemals ganz sicher sein kann -, dann stellt sich die berechtigte Frage, auf welchem Wege die biologischen Informationen statt dessen in die DNS von Organismen kamen. Wer kreierte die genetischen Konstruktionsanweisungen für die Ausbildung von anatomischen und morphologischen Strukturen und Eigenschaften und für die Fähigkeit zur Selbstreplikation?

    Viele Grüße

    Alice
     
  2. Sepia

    Sepia Guest

    ist das die Frage nach Gott.?
    Wir programmieren unsere DNS..
     
  3. Chemicus

    Chemicus Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2011
    Beiträge:
    251
    Hoi Alice,

    nein, das kann man nicht annehmen.
    1.)Computer sind nur einer Selektion in Bezug auf den Nutzen für den Menschen unterworfen.
    Ein lebender Organismus ist der natürlichen Selektion zum Fortbestand
    seiner Art unterworfen. Er ist aber niemandem zu Nutzen der über seinen
    Fortbestand bestimmt.
    2.)In der Computerwelt gibt es keine auf Fehler basierende Mutationen,
    die neues erschaffen, deswegen ist der geistige Input des Menschen not-
    wendig. In der Natur ist dieser Input nicht notwendig, da zufällige
    Veränderungen eines Organismus durch zufällig auftretende Mutationen entstehen, die dem Organismus einen
    Selektionsvorteil verschaffen und daher erhalten bleiben.

    Mutationen sind oft negativ, aber so der Zufall will, können sie einen
    Vorteil bedeuten.

    Gruss Chemicus
     
  4. Chemicus

    Chemicus Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2011
    Beiträge:
    251
    Wenn du etwas als "Input" bezeichnen willst, dann dürfte das der Selektions-
    druck sein. Dieser ist jedoch nicht die Ursache für die Mutationen, sondern
    gewährt lediglich, dass nur nützliche Mutationen sich durchsetzen.

    Gruss Chemicus
     
  5. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
    Wenn bereits genetische Informationen in der DNS vorhanden sind, kann durch fehlerhafte DNS-Reduplikationen und positive Mutationen ein neues genetisches Material mit neuartigen biologischen Informationen entstehen. Es ist aber auch hier - wie bei der Evolution technischer Systeme - bereits eine Informationsstruktur gegeben, zum Beispiel die Fähigkeit zur Vermehrung. Wie kam die ursprüngliche Information zustande, die Zellen zur Neubildung und Teilung verhilft?
     
  6. HeiligerGeist

    HeiligerGeist Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2011
    Beiträge:
    400
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    Das stimmt so nicht; evolutionäre Algorithmen können die Evolution simulieren.
    Und je schneller die Computer werden, desto besser.

    (Ok, man muss die Mutation erst programmieren...)
     
  7. HeiligerGeist

    HeiligerGeist Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2011
    Beiträge:
    400
    Zuerst Physikalische und Chemische, dann biologische Evolution.

    Das benötigte keinen "geistigen Input". Das ist Schwachsinn.
     
  8. Feuerglompf

    Feuerglompf Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2011
    Beiträge:
    780
    Korrektur:
    Die Art der Informationserhaltung und -erzeugung von Computern ist der Natur empfunden nicht umgekehrt.
    Außerdem ist die Molekülanordung keinesfalls zufällig deren Ursprung durch Abiogenese jedoch schon.
     
  9. Chemicus

    Chemicus Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2011
    Beiträge:
    251
    Ich sprach davon, dass keine zufälligen Fehler / Mutationen bei Computern
    auftreten. Meine nicht, dass man kein Fehlerbehaftetes Programm erstellen
    oder evolutionäre Algorythmen programmieren kann, aber eben, dann
    ist der Fehler / die Mutation vom Menschen generiert und benötigte
    den Input des Programmierens.
    Und wie gesagt, der Selektionsdruck für Computer ist vom Menschen
    bestimmt.

    Gruss Chemicus
     
  10. Alice94

    Alice94 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2010
    Beiträge:
    3.103
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    Also, die chemische Evolution (zufällige Zustände/Prozesse der Uratmosphäre) führte zur Entstehung/Codierung der biologischen Informationen der DNS, die notwendig sind zur DNS-Replikation und zur Proteinsynthese? Gleichzeitig stattete sie die ersten Zellen auch mit einem Lebenstrieb aus, der die Zellteilung bzw. Fortflanzung "motiviert" und sichert?
     
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