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In Einen Raum Mit Einer Dicken Großen Spinne

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von UmutBrasco, 24. September 2007.

  1. UmutBrasco

    UmutBrasco Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2007
    Beiträge:
    131
    Ort:
    Köln
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    Ich habe letzte Nacht einen Traum gehabt bei der ich keine Lösung finde was mir mein Unterbewusstsein sagen möchte...

    Ich war in meinem Traum in einen Klassenraum. Ich glaub es war meine alte Grundschulklassenraum (Kann mich dadrann nicht mehr so ganz genau erinnern). Plötzlich sah ich wie von der Decke eine große schwarze dicke Spinne mit ihren Netz langsam runterkram. Als ich die Spinne sah hatte ich ein gemischtes Gefühl, zum einen hatte ich Angst und zum anderen dagegen irgendwie auch nicht...
    Kurz darauf wachte ich dann auch schon wieder auf.
    Könnt ihr mir etwas dazu sagen? :confused:
     
  2. Lamat

    Lamat Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2007
    Beiträge:
    181
    Ort:
    Stuttgart
    Die Spinne symbolisiert Deine eigene dunkle Seite, deswegen hattest Du dieses kleine Angsterlebnis und doch nicht...schließlich ist es ja ein Teil von Dir selber! ;)
    Fühlst Du Dich gerade eingeengt, irgendwie gefangen?
    Du solltest in manchen Angelegenheiten behutsam rangehen und nicht mit dem Kopf durch die Wand wollen.
    Ist reine Spekulation von mir...hoffe es bringt Dich Deiner Antwort näher.
    Alles Liebe
    Lamat
     
  3. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hm... ja... und der Klassenraum bzw die alte Grundschulklasse könnte darauf hinweisen, dass es etwas ist, was dir in der Vergangenheit beigebracht wurde bzw was du aus der Vergangenheit bis heute mit dir rumschleppst. Es hängt quasi an einem seidenen Faden ständig über dir.

    Nur so eine Idee. ;)

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
  4. UmutBrasco

    UmutBrasco Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2007
    Beiträge:
    131
    Ort:
    Köln
    Also es war so..mir kam es so vor als sei ich wie aus dem Nichts auf einem Stuhl gelandet bin in einer Klasse (Klasse meiner alten Grundschule) glaube ich. Als ich mich von meinem Platz aus umsah im Zimmer, fing von der Decke an die große dicke schwarze Spinne runterzukommen mit ihren Faden. Unwohl oder Platzangst spührte ich nicht. Ich saß da und beobachtete es einfach bis ich aufwachte
     
  5. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
    Da Du diese Plötzlichkeit erlebt hast, musst Du vorher bereits irgendwie in diesem Traum präsent gewesen sein, sonst hätte der Traum einfach da angefangen und die Vorgeschichte käme überhaupt nicht vor.
    Nun fragt sich, ob Klasse das Schulzimmer bedeutet oder das Zimmer mit allen 20-40 Schülern darin, denn wenn die da sind, bist Du plötzlich mitten in einer vertrauten Beziehungswelt.
    Den Rest mal auszugsweise oder ganz aus der Traumsite: Die Symbole:
    Klasse, Stuhl, oben, Decke, Spinne, schwarz, Faden.

    Klasse Volkstümlich: (arab. ) : * Du mußt dich an den anderen halten, sonst hast du Feindschaft. (Siehe auch --> Schule)
    Assoziation: - Ausbildung, Disziplin. Fragestellung: - Was muß ich lernen? Was habe ich schon gelernt, so daß ich mich nicht mehr damit zu befassen brauche?

    Allgemein: Immer wieder sitzt der Träumer nach vielen Jahren, wie einst, in der Schulbank - bald allein, bald mit den einstigen Kameraden,- aber als Erwachsener, bald mit verschiedenen Leuten seines Lebenskreises.
    Und wieder sollte er, wie einst, Aufgaben lösen. Diese Aufgaben sehen aus wie Schulaufgaben und sind es doch offensichtlich nicht.
    Vorn in der Traumschule steht jener besonders strenge Lehrer der Jugendjahre, aber es kann auch ein Mann sein, der dem heutigen Chef, einem Freunde gleicht, oder ein alter unbekannter Mann ist.
    Es wird ein bestimmtes Thema behandelt, und man hätte, vor allem der Träumer, richtig zu antworten. Man steht wieder einmal in einer Prüfung. Nach dem Ausweis der Träume hat sich die Schulzeit und ihr von außen gesehen meist wenig bedeutendes Geschehen tief in die Erinnerungstafeln des Unbewußten der meisten Menschen eingeprägt.
    Die Schulzeit ist, worauf auch übrigens die für Fremde stets so langweiligen Erinnerungsgespräche der Erwachsenen hinweisen, irgendwie immer wieder aktuell und besagen offenbar mehr als nur Erinnerung.
    In fast allen Fällen ist der Schultraum das Symbol der gegenwärtigen Lebensschule, in der wir alle unsere Aufgaben zugewiesen bekommen, unser Pensum, etwa die Erledigung eines größeren Konfliktes in angemessener Zeit zu beendigen und die Prüfungen des Daseins zu bestehen haben.
    Im Traume werden wir zu einer Antwort aufgerufen, aber die Frage ist eine Lebensfrage, oft gestellt vom allermächtigsten Schicksal.
    Es kommt vor, daß einer sich vom unbekannten Lehrer muß 'in die Hefte schauen lassen', in etwas, das er gerne verbärge. Oder er soll in einer Fremdsprache reden können, in einer Sprache etwa des Gefühls, die er vielleicht noch gar nie gelernt, und die ihm deshalb fremd geblieben ist.
    Und doch verlangt die Lebenssituation, daß jetzt einmal das Gefühl spreche.
    Da in den Schulträumen die totale Persönlichkeit des Träumers, sowohl das befragte und zur Leistung aufgerufene Ich, dazu die Mitschüler, wie auch, als eine höhere Instanz, in ihm der Lehrer enthalten ist (der Träumer selbst ist die ganze Schule, die Schüler und der Lehrer), gibt es in dieser Schule kein Einblasen mehr, keine Betrugsmöglichkeiten und keine Ausflüchte.
    In der Traumschule kann man nicht einmal schwänzen. Wenn es Seltenerweise einmal versucht wird, beantworten dies die folgenden Träume mit einem sehr unguten Aspekt.
    Schulträume sind also sehr ernstlich zu meditieren.

    Psychologisch: Es ist die Erinnerung des Unbewußten, daß man niemals auslernt. Der Traum weist auf die Schule des Lebens hin, auf das Arbeitspensum, das uns zugewiesen wird, auf Prüfungen, die in seelischer Beziehung stehen.
    Wenn der Träumende einen neuen Zugang zu seiner Persönlichkeit gefunden hat und wieder lernt, mit ihr umzugehen, dann drückt sich dies im Traum häufig durch eine Schulsituation oder mittels eines Klassenzimmers aus.
    Auch wenn der Träumende versucht, alte überholte Ideen und Konzepte abzulegen, oder wenn er lernt, anders mit Macht und Gefühlen der Unzulänglichkeit umzugehen, brechen sich seine Empfindungen in diesem Traumbild Bahn.
    Ein- oder Vorsagen ist in dieser Schule nicht möglich, Schwänzen erst recht nicht. Hier ist unser Ich zur Leistung aufgerufen. Die Schule ist ein wichtiger Teil im Leben jedes Menschen. Sie ist auch der Ort, an dem man in der Regel die ersten Beziehungen außerhalb der Familie knüpft, und daher kann sie die Möglichkeit symbolisieren, um neue Beziehungen zu erfahren.
    Auch Konkurrenzfähigkeit und Gruppenzugehörigkeit lernt man zuerst in der Schule kennen. Schule fordert meist auf, aus Erfahrungen zu lernen.
    Manchmal weist die darauf hin, daß man in nächster Zeit mit einer Prüfung des Schicksals rechnen muß. Da hier das Lernen im Vordergrund steht, kann man vermuten, daß größere Veränderungen auf Sie zukommen. Sie müssen sich wieder einmal umstellen und sich mit neuen Seiten der Welt vertraut machen. Was der Traum bedeutet, falls man wieder im Traum zur Schule ging, hängt im wesentlichen auch von der persönlichen Einstellung zur Schulzeit ab.
    Vielleicht braucht man auch nur eine neue geistige Herausforderung oder ein größeres Betätigungsfeld für den eigenen Verstand, z.B. durch das Studium eines neuen Faches oder ein neues Hobby. Doch wenn man wie viele andere - die Schule haßte, dann weist ein Traum, in dem man wieder die Schulbank drückte, darauf hin, daß der Schatten der unrühmlichen Schulzeit noch immer auf einem liegt. Er will vielleicht sagen, man sollte sich von der Vorstellung befreien, daß man arbeiten muß, um zu leben, statt zu leben um zu arbeiten. Er rät einem, nach Möglichkeiten zu suchen, die eine positive Einstellung zum Alltagsleben fördert.

    Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist das Leben selbst die Schule.

    Volkstümlich:
    (arab. ) :
    * sehen: Ärger bekommen,-
    * mit Kinder: du hast viel versäumt,-
    * davor stehen: du hast einen unangenehmen Gang vor dir,-
    * hineingehen: sorgenvolle Zukunft,-
    * sich darin befinden: man sollte sich davor hüten, begangene Fehler und Irrtümer zu wiederholen,- auch: man sollte sich davor hüten, sich über wichtige Entscheidungen zu wenig Gedanken zu machen und an bedeutende Aufgaben leichtfertig heranzugehen,-
    * herauskommen: die ausgestandene Angst ist vorüber.​
    (europ.) :
    * das Leben wird einem neue Prüfungen auferlegen,-
    * sehen: man ist im Begriff, eine bereits einmal begangene Dummheit zu wiederholen und sollte aus einer Erfahrung lernen,- bringt Unangenehmes und mahnt uns jederzeit fleißig zu sein,- Ärger mit einem anderen Menschen, den man selbst verschuldet hat,-
    * eine besuchen: verheißt Auszeichnung im literarischen Schaffen,-
    * das eigene frühere Schulgebäude besuchen: Unzufriedenheit und Entmutigungen überschatten die Gegenwart,-
    * selbst ein junger Schüler sein: Sorgen und Rückschläge werden bewirken, daß man sich nach den einfachen Verantwortungen und Freuden vergangener Zeiten sehnt,-
    * sich als Erwachsener auf der Schulbank sitzen sehen: man muß jetzt einiges aus seiner Kinder- und Jugendzeit verarbeiten,- außerdem will das Leben einem eine Lektion erteilen, damit man versteht, daß man als Mensch immer nur 'Schüler' ist,-
    * die gestellten Aufgaben nicht richtig machen: man ist im Begriff etwas zu unternehmen, was man nicht versteht,-
    * Kinder in der Schule sehen: man wird in den Genuß von Wohlergehen und Wohlstand kommen,-
    * einen Lehrer dort sehen: man wird lernen und Vergnügen genießen,-
    * selbst unterrichten: man strebt literarische Fähigkeiten an,- doch müssen zunächst die notwendigen Dinge im Leben vorankommen.​
    (ind. ) :
    * besuchen: deine Zukunft ist gesichert,- Glück,-
    * halten: du bist leicht erregbar,-
    * darin sein: du wirst Unangenehmes erleben,-
    * voller Kinder: viele Sorgen,-
    * Kinder hineinführen: du sorgst gut für die Deinen.​

    Stuhl Assoziation: - Position, Stil oder Haltung. Fragestellung: - Was behagt mir?
    Allgemein: Stuhl symbolisiert allgemein die soziale Stellung und das Ansehen bei anderen. Oft weist er auch auf das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung hin, die man derzeit in der Hektik des eigenen Lebens nicht findet. Ähnelt er einem Thron, kann das nach alter Traumdeutung ein ehrenvolles, einflußreiches Amt versprechen.

    Psychologisch: Das Sitzmöbel umschreibt - wenn wir im Traum darauf sitzen - die nur kurzen Erholungspausen, die wir uns bei unserer Arbeit gönnen können. Die Ruhepause auf einem Stuhl ist eben nicht so bequem wie die auf einem Sessel.

    Volkstümlich:
    (arab. ) :
    * sehen: deutet auf hohen Besuch,- auch: du wirst von deinen Sorgen befreit,-
    * auf einem sitzen: man sollt in einer bestimmten Angelegenheit mehr Ehrgeiz und Willen zeigen und sich nicht ausschließlich auf die Fähigkeit anderer Personen verlassen,-
    * sich auf einem sitzen sehen: man wird eine gute Position einnehmen,-
    * wird vor die Tür gesetzt: gib acht, daß du nicht deine Stelle verlierst oder sonstwie abgefertigt wirst.​
    (europ.) :
    * verheißt, daß man Verpflichtungen nicht nachkommen kann,- ist man nicht vorsichtig, wird man seine besten Pfründe verlieren,-
    * leeren sehen: verheißt Erholung nach Mühe und Arbeit,- Nachricht von einem lange abwesenden Freund,-
    * auf einem sitzen und am Tisch arbeiten: kündet eine Zeit rastlosen Mühens und Strebens an,- viel Geduld wird von einem abverlangt,-
    * einen Freund bewegungslos auf einem sitzen sehen: deutet auf seinen Tod oder eine Erkrankung hin.​
    (ind. ) :
    * sehen: du wirst noch zu hohen Ämtern kommen.​
    (Siehe auch 'Möbel', 'Schemel', 'Sessel')​

    oben Assoziation: - Gipfelpunkt,- Auflösung,- Perfektion. Fragestellung: - Welchen Punkt habe ich erreicht?

    Psychologisch: Oben versteht man allgemein als das Streben nach hohen Zielen und Idealen, die man vielleicht nicht erreicht. Manchmal warnt es auch vor Überbetonung des Intellekts. Man versteht das nur aus den Symbolen, die mit oben in Beziehung stehen.

    Volkstümlich:
    (arab. ) :
    * stehen: du hast es endlich erreicht und bist auf hohem Posten.​
    (europ.) :
    * sein oder stehen: bei seiner jetzigen Arbeit steht man am richtigen Platz,-
    * etwas über sich hängen sehen: weist auf eine Gefahr hin,-
    * auf einem herabstürzend: kann den Ruin bedeuten,-
    * auf einem herabstürzend und nur knapp verfehlend: man wird einem Geldverlust nur knapp entgehen,-
    * gut über einem befestigt sein und keine Gefahr darstellend: die Lage wird sich nach einem bedrohlichen Verlust bessern.​
    (Siehe auch 'Positionen')

    Decke Zimmer Siehe da. Zu "Decke" kommt nur "Wolldecke"
     
  6. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

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    Spinne
    Assoziation: - die dunkle weibliche Kraft,- Netzspinner,- Geduld,- Organisation. Fragestellung: - Fürchte oder bewundere ich diese Eigenschaften in mir?
    Medizinrad:
    Schlüsselworte: Spinnend,- webend,- uralt,- miteinander verbunden,- weiblich,- Beschützer,- Zwiespältigkeit,- Einheit. Beschreibung: Der Körper der Spinne besteht aus zwei nahezu runden Körperteilen, und sie besitzt acht Beine. Spinnen weben komplexe und dauerhafte Netze. In vielen Indianerlegenden wird Spider Woman mit Erster Frau, der Geistfrau, assoziiert, welche die gesamte Schöpfung webt. Spider Woman ist zugleich die Schaffende und die Zerstörende. Indem man diese Zwiespältigkeit versteht, kann man die Einheit der Schöpfung begreifen, die durch das endlose Netz, das die Spinne webt, verkörpert wird. Allgemeine Bedeutung: Der fortdauernde Aspekt deiner Natur der fortdauernde Aspekt des Lebenskreises,- deine weiblich Natur, deine Kreativität, deine Intuition,- deine Aufmerksamkeit damit erregend, daß eine Spinne sich an seidenem Faden vor dir von der Decke herunterläßt. Assoziation: Lauernd wie eine Spinne im Netz,- Furcht,- Ekel,- spinnen - verrückt sein. Transzendente Bedeutung: Eine klare Offenbarung über deinen Platz im heiligen Netz des Lebens,- ein Hinweis darauf, wie du dich mit dem Netz des Lebens zu diesem speziellen Zeitpunkt in deinem Leben verweben sollst.
    Allgemein: Das Bild der Spinne birgt viel Symbolkraft. Im normalen Leben werden der Spinne wenig Sympathien entgegengebracht. Im Traum steht sie für Verschlagenheit und für das Künstlerische im Träumenden.
    Spinne steht oft für sexuelle Bedürfnisse und andere Leidenschaften, in denen man sich verfangen hat,- häufig ist das mit Ängsten und Schuldgefühlen verbunden. Alte Deutungen sehen in ihr den Konflikt der Tochter mit der Mutter.
    Für andere gilt die Spinne als ein Symbol für den Orgasmus. Der Träumende befürchtet, daß ihm Kraft und Energie ausgesaugt werden, nicht nur beim Sex. Vielleicht hat er sich auch in einer Sache verrannt, aus der er jetzt nicht mehr herauskommt. Oder werden um ihn herum Intrigen gesponnen?

    Psychologisch: Die Spinne hatte im Mittelalter die Bedeutung des Triebhaft-Bösen im Menschen.
    Noch heute spricht man vom Intrigenspinnen. Was der Spinne ins Netz gerät, ist verloren. Oft wird mit diesem Bild auch die Angst des Mannes vor einer kalten, berechnenden Frau dargestellt.
    Dieses Bild deutet dann wahrscheinlich auf einen Mutterkomplex hin. Im Traum ist die Spinne aber auf jedem Fall ein ernstzunehmendes Gefahrensymbol. Sie kann den Anfang von schwerwiegenden seelischen Störungen, von Neurosen bis zu Psychosen signalisieren.
    Wenn die anderen Symbole des Traumes günstig sind, kann die Traumspinne jedoch ein richtiges Glückstier sein, das unseren Lebensfaden spinnt, unsere Gedanken auf das Wichtige, das Machbare konzentriert, was mit der kunstvoll gesponnenen Mitte des Spinnennetzes umschrieben ist.
    Sieht man aber eine Spinne an einem einzigen Faden, hängt das Glück des Träumers im Wachleben an dem berühmten seidenen Fädchen. Die Spinne im Traum und das Mandala besitzen eine ähnliche Symbolik. Die Spinne erschafft ein Netz wie ein Mandala, welches den Träumenden gleichzeitig nährt und schützt.

    Spirituell: Auf der spirituellen Ebene steht die Spinne im Traum für die Große Mutter in ihrer Rolle als Weberin. Sie webt das Schicksal mit ihrem Körper und ist daher die Schöpferin. Sie ist auch Bild des bösen Triebes, der aus allem Gift saugt.
    Volkstümlich:
    (arab. ) :
    * sehen: neidische Anfeindungen stehen dir bevor,- auch: du wirst Glück haben in jeder Hinsicht,-
    * ihr Netz spinnen sehen: durch fleißige Arbeit im Leben es zu viel bringen,-
    * nur an einem Faden hängen: man sollte bedenken, daß das Glück nicht beständig sein wird,-
    * über seinen Körper laufen sehen: man wird Sorgen und Aufregung haben,-
    * töten: du verkennst einen Freund.​
    (europ.) :
    * ist eine Mahnung zur Vorsicht mit sich selbst und zu Fleiß und Tätigkeit,- bringt Glück ins Haus und Geschäft,- besondere Vorsicht ist im Umgang mit Frauen geboten,- auch sind Gehirnreizungen möglich,-
    * sehen: wenn man sich jetzt anstrengt und recht fleißig ist, wird man bald sehr glücklich sein,-
    * am Faden hängen sehen: Glück und Gut hängt am seidenen Faden,-
    * viele sehen: verkünden Sorgen und Leid,- sind glückverheißende Traumbilder dabei, so vermindern sich die Sorgen und das Leid,-
    * viele in ihren Netzen hängen sehen: man darf sich auf günstige Umstände, Glück, Gesundheit und Freunde freuen,-
    * beim Weben ihres Netzes beobachten: man wird sich im eigenen Heim sicher und geborgen fühlen,-
    * über den eigenen Körper laufend: man wird bald mit einigen Sorgen und Aufregungen konfrontiert,-
    * von einer gebissen werden: man wird betrogen,-
    * kommt eine große auf einem zugekrochen: es steht rascher Erfolg ins Haus,- sofern man gefährliche Kontakte meidet,-
    * eine große in Begleitung einer kleineren: man fühlt sich eine Zeitlang unbesiegbar,- wird man von der größeren gebissen, entwenden Feinde das Vermögen,- beißt die Kleine, stehen kleinere Gehässigkeiten und Eifersüchteleien bevor,-
    * vor einer großen flüchten: es droht der Verlust des Vermögens,-
    * eine fangen: es winkt zu gegebener Zeit ein schöner Besitz,-
    * eine töten: prophezeit Streit mit dem Ehepartner beziehungsweise Freund oder Freundin,-
    * erwacht eine Getötete hinterher wieder zum Leben und verfolgt einem: es ist mit Krankheit und wechselhaftem Glück zu rechnen,-
    * Erblickt eine junge Frau im Traum goldene Spinnen, steigen ihre Chancen auf ein glückliches Leben und neue Freunde.​
    (ind. ) :
    * viele sehen: sorgenvolles Leben,-
    * sehen: dein Schicksal wird sich zum Guten wenden,-
    * töten: du wirst einen Feind überwinden.​
    (Siehe auch 'Insekten', 'Labyrinth', 'Mandala', 'Mutter', 'Schwarze Witwe', 'Tarantel') Die blauen Stichworte sind alles Links, bitte seler nachschlagen bei Bedarf.


    schwarz Assoziation: - Isolation, Begrenzung, Trennung, Innenschau, Übergangsfarbe. Fragestellung: - Wovon schneide ich mich ab?
    Medizinrad: Schlüsselworte: Schatten,- Weiblichkeit,- Intuition,- leer,- Reife,- Rätselhaftigkeit,- Innenschau,- Wiedergeburt,- Verlust,- Zerstörung,- Mudjekeewis, westlicher Hüter des Geistes,- Mond des langen Schnees. Beschreibung: Die Farbe Schwarz wird, wie auch das Blau, mit dem Westen und mit Mudjekeewis, dem westlichen Hüter des Geistes, und darüber hinaus mit dem Mond des langen Schnees (22. November bis 21. Dezember) in Verbindung gebracht.
    Die Farbe Schwarz, in der in Wahrheit alle Farben enthalten sind, wird in der Gesellschaft oft als leer angesehen. Es ist die Farbe der Nacht, der Dunkelheit, die Farbe, die du betrittst, wenn du dich in den Schatten deiner Natur begibst. In alten Zeiten hielt man Schwarz für eine sehr weibliche Farbe und interpretierte sie eher als die Leere, aus der alles kommt, als jene, in der alles verschwindet. Allgemeine Bedeutung: Ein tiefer, intuitiver Teil deines Seins,- scheinbare Leere, die alles enthält,- die Leere,- die Nacht,- dein Verhältnis zu innerer und äußerer Dunkelheit,- dein Schatten, ein unbekannter oder unerkannter Aspekt deines Seins. Assoziation: Afrikaner,- Schwarzmalerei. Transzendente Bedeutung: Die Leere, aus der sämtliche Dinge kommen, die den Zugang zu allen Schöpfungsreichen gestatten,- die Gabe weiblicher Macht.

    Allgemein: Schwarz kann für 'dunkle' unbekannte Seiten der Persönlichkeit stehen, die man trotzdem akzeptieren muß. Die Farbe der Trauer, der Finsternis.
    Sie ist allgemein negativ zu werten und gilt als Mahnung, sein Leben umzustellen. Der Träumende fürchtet sich vor Unbekanntem und weigert sich auch Neues auszuprobieren.

    Psychologisch: Schwarz ist eigentlich keine Farbe, eher ein 'Nicht-Licht', es bedeutet daher im Traum auch ein 'Nicht-Leben', bzw. ein 'Nicht-Bewußtsein'. Es ist aber auch ein Hinweis auf den seelischen Zustand, ein Zeichen für Trauer und Tod.
    Erstaunlicherweise verbildlicht nicht nur für die Weißen eine schwarze Person den Schatten. Ursprünglich war die schwarze Farbe den weiblichen Mysterien verbunden, da alles Leben aus der Dunkelheit entspringt.
    Beim Vordringen des Patriarchats wurde das Schwarze jedoch dämonisiert und das den Geist symbolisierende Weiße verherrlicht. Tritt im Traum eine schwarze Person auf, vor der wir uns fürchten oder ekeln, dann verweist das unter anderem auf die Ablehnung unserer weiblichen Seite.
    Zugleich wird auch darauf verwiesen, daß ein Mangel an Bewußtheit besteht. Um den verdrängten Schatten genauer bestimmen zu können, muß die schwarze Person genau charakterisiert werden.

    Volkstümlich:
    (arab. ) :
    * sehen: Unannehmlichkeiten bekommen,- Todesfall oder Unglück.​
    (pers. ) :
    * Ein warnendes Sinnbild: Im Dunkeln ist alles fein verflochten, aber unsere Augen sehen nichts, Unangenehmes entwickelt sich ungesehen. Beherrscht diese Farbe den Traum, will sie den Träumenden auf etwas Unangenehmes vorbereiten. Er kann es abwenden, wenn er vorausblickend erkennt, worum es sich handelt und sich mit all seiner Kraft gegen die negative Entwicklung stemmt.​
    (europ.) :
    * alles schwarz und traurig sehen: Anzeichen von Krankheit und rät zur Veränderung, wenn irgendwie möglich.​
    (ind. ) :
    * Farbe: Trauer.​
    (Siehe auch 'Dunkelheit', 'Farben', 'Finsternis', 'Kleidung', 'Nacht')

    Faden Assoziation: - Schwäche,- Zerbrechlichkeit. Fragestellung: - Was bin ich zu stärken bereit?
    Psychologisch:
    Ein Faden im Traum stellt eine bestimmte Gedankenlinie oder Fragekette des Träumenden dar. In Bezug auf sein tägliches Leben muß er diese Linie oder Kette möglicherweise bis zum Ende verfolgen. Faden kann als Leitmotiv (roter Faden) des eigenen Lebens stehen, der von Idealen, Hoffnungen, Einstellungen, Pläne und Zielen bestimmt wird,- dann ist die Deutung nur individuell möglich.
    Oft kommen darin auch nervöse Schwäche- und Erschöpfungszustände zum Vorschein, die zu Gereiztheit, Unruhe, Ungeduld (Geduldsfaden) und Konzentrationsmangel (Faden verlieren) führen,- dann muß man auf mehr Entspannung und Erholung achten, um Krankheiten zu vermeiden.
    Das Einfädeln einer Nadel steht offensichtlich in einem sexuellen Zusammenhang. Wem das Einfädeln nicht so recht gelingen will, der schafft es im Wachleben augenblicklich kaum, seine Nerven unter Kontrolle zu halten, wodurch ein möglicher Erfolg ins Gegenteil verkehrt werden kann. An einem Faden hängen oft die zwischenmenschlichen Beziehungen, wenn sie auf eine Zerreißprobe gestellt werden.
    In diesem Zusammenhang ist die Farbe des Fadens besonders wichtig. Ist der Faden verheddert, so ist dies ein Hinweis auf ein Problem, welches einer Lösung bedarf. Eine Garnspule verkörpert ein geordnetes Leben,- auch hier kann die Farbe des Fadens entscheidend sein. Ein Korb voller Garnspulen symbolisiert die verschiedenen Seiten der weiblichen Persönlichkeit der Frau.

    Spirituell: Auf der spirituellen Ebene kann der Faden für den Weg zur Ganzheitlichkeit oder Erleuchtung stehen.
    Volkstümlich:
    (arab. ) :
    * halten: du hast die richtige Idee, sie bringt Erfolg,-
    * ziehen: Freunde und Gönner kommen zu dir. Erfolg.
    * aufwickeln: deine Angelegenheiten werden nicht rasch zu erledigen sein, du brauchst Geduld,- auch: ein freudiges Ereignis steht bevor,- du bringst das Deine in Sicherheit, kein Verlust,-
    * abwickeln: ein Geheimnis wird gelüftet werden,- auch: große Mühe steht einem bevor,-
    * einen verwirrten sehen: man sollte in geschäftlichen Belangen vorsichtig sein,-
    * selbst verwirren: sei vorsichtig in deinem Auftreten, du bleibst sonst leicht hängen,-
    * entwirren: schlechte unsichere Zeiten, aber du wirst heil durchkommen,-
    * zerreißen: du zerstörst deine Verbindungen selbst,-
    * schwarzer: baldiges nahendes Unheil,-
    * weißer: man wird in Verbindung mit vielen Leuten treten,-
    * roter: Glück in der Liebe.​
    (europ.) :
    * oft Zeichen für Nervenreizungen, wenn der Faden sehr lang ist,-
    * sehen: etwas, von dem man hoffte, es würde schnell vorübergehen, wird sich sehr in die Länge ziehen,-
    * aufwickeln: Mahnung, seine Geheimnisse wohl zu hüten,- man wird noch viel Geduld brauchen, bis man seine Ziele verwirklichen kann,-
    * zu einem Knäuel aufrollen: zeigt ein Mißlingen an,-
    * abwickeln: Erfolg,- man wird ein Geheimnis aufdecken,-
    * durch ein Nadelöhr ziehen: Streit,-
    * ein schwarzer Faden: es stehen einem Unannehmlichkeiten und Ärger bevor,-
    * ein weißer Faden: man wird mit einigen Personen bald in näheren Kontakt treten,-
    * ein roter Faden: etwas im Leben wiederholt sich ständig, man sollte diesen Wiederholungszwang aufdecken,-
    * einen langen Faden sehen: die Hoffnung trügt,- alles zieht sich in die Länge,-
    * mit einem schwarzen ein weißes Kleid nähen: bedeutet Unheil,-
    * mit rotem seidenen nähen: bedeutet Verlobung oder allgemein Glück in der Liebe.​
     
  7. klamunkel

    klamunkel Mitglied

    Registriert seit:
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    deutschland
    spinnen sehe ich persönlich als "warnung" an. als ein hinweis darauf, achtsamer zu sein.

    die grundschule. was verkörpert sie? lernen, kindheit, vergangenheit.

    vllt. wird etwas aus der vergangenheit auf dich zu kommen, bei dem du etwas skeptischer sein solltest ;)

    vlg, klamunkel :)
     
  8. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

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    Schleswig Holstein
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    Ja... und wie leicht kann man sich mal in ein Spinnennetz verfangen, weil man nicht achtsam genug war. :)

    Liebe Grüße
    Nordluchs
     
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