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In der Kirche

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von RedFlash, 25. Oktober 2007.

  1. RedFlash

    RedFlash Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2007
    Beiträge:
    306
    Ort:
    Soest
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    Hallo!

    Hab mal wieder etwas merkwürdiges geträumt....

    Ich hatte eine Reisetasche in der Hand und ging durch eine mittelalterliche Stadt. Ich war auf dem Weg zu einer katholischen Kirche, aber hatte es sehr eilig. Ich stürmte gegelrecht an den Menschen vorbei die meinen Weg kreuzten. Mein Ziel war das Weihwasserbecken. Ich sah es schon von weitem, denn es hing an der Tür zur Kirche. Es war aus Stein und mit Ornamenten aus mattem Silber verziert.
    Da ich es ja eilig hatte rannte ich die letzten Meter dort hin...
    Angekommen tunkte ich zwei Finger in das Weihwasser und bekreuzigte mich obwohl ich nicht mehr wusste in welcher Reihenfolge man das tut. Also tat ich eine willkürliche Handbewegung von Stirn zur Brust. Ich hatte angst, dass das jemand bemerken würde.
    Schnell machte ich mich wieder auf den Weg. Die Reisetasche fest im Griff. Der Fussboden aus Kopfsteinpflaster raste nur so an mir vorbei. Auf einmal bemerkte ich, dass auf dem Fussboden alte verzierte Ritualmesser lagen. Sie waren alle anders und ich kam nicht drum rum auf einige drauf zu treten. Ich fand die Messer sehr schön und hätte gerne eines mitgenommen, aber sie lagen da weil die Kirche in der ich war ein Fest feierte und dies zum Ritual gehörte. Alle Menschen gingen richtung Kirche und liefen über die Messer. Nur ich lief in die andere Richtung und die messerspitzen zeigten auf mich bzw. in Richtung Kirche.
    Die Leute munkelten es würde Glück bringrn wenn man über die Messer läuft.

    Weiter kann ich mich nicht erinnern...

    Ich wusste nicht warum ich es eilig hatte, ich spührte soger wie schwer die Tasche war die ich mit hatte. Keine Ahnung was drin war.

    Ich muss auch noch dazu sagen, dass ich zwar bete, aber nicht aus glaube zur Kirche. Mit Kirche hab ich recht wenig am Hut.
    Also warum wollte ich zum Weihwasser und hab mich bekreuzigt? Was könnte das bedeuten? Warum die Messer? Sie stellten keine Bedrohung dar. Aber gehörten zu einem Ritual. Gibt es so ein Ritual, bei dem man über messer läuft oder etwas ähnliches? (muss ja nix mit Kirche zu tun haben)
    Ist es negativ zu deuten, wenn ich mich von dem Geschehen entfernte während alle anderen mir entgegenkamen?

    Wenn ihr Ideen habt wäre ich für jede Anregung dankbar!
     
  2. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
    Grüß Dich RedFlash,
    Ich schreibe mal die Symbole raus und dann schaue ich nach was von den angegebenen Bedeutungen passen könnte.
    Zusammengefasst gehst Du in großer Eile ein Ritual machen, von dem Du nur weißt, dass Du es machen musst und dann gegen den Strom wieder vom Ziel weg nach unbekannt.
    Also ist mal klar, dass Dein Weg nicht der sein kann, welchen alle gehen, danach orientierst Du Dich. (?)

    Reisegepäck symbolisiert jene Sichtweisen, Einstellungen und Verhaltensweisen, die die Träumende aus der Vergangenheit mitgebracht hat.
    Reisekoffer Volkstümlich:
    (arab. ) : * du wirst etwas Wichtiges vergessen.
    (ind. ) : * sehen: Veränderung der Verhältnisse.
    Tasche: Auf der spirituellen Ebene verweist eine Tasche im Traum auf verborgenes, okkultes Wissen.
    tragen: du musst einen wichtigen Weg machen,-

    Reise(2) - Übergang von einer Lebensart oder Verhaltensweise zu einer anderen. Fragestellung: - Wohin bin ich unterwegs? Wohin will ich gelangen?

    Ob die Anwesenheit einer Reisetasche allerdings genügt zu schließen, dass Du im Wandel begriffen bist ist nicht sicher, das müsstest Du vielleicht bei Dir selbst klären.
    Transportmittel: zu Fuß: # Gehen: Wenn der Träumende in seinem Traum zu Fuß gehen muß, zeigt dies in der Regel, daß er fähig ist, diesen Teil seiner Reise selbständig und ohne Hilfe zu bewältigen. ...

    Stadt: Das Bild der Stadt ist ähnlich wie das Haus ein Zeichen für den emotionalen Bereich des Träumenden, jedoch im erweiterten Sinn. Gemeint ist mit diesem Traumbild eher die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt.
    Die Stadt hatte in früheren Zeiten einen weiblichen Aspekt. Im Traum kann sie daher auch als eine Art kollektive Mutter erscheinen. Eine Stadt hat normalerweise eine Kerngemeinde,-
    Volkstümlich europäisch: ...# große sehen oder durch deren Straßen wandern: gilt für ein unruhiges Leben,-
    # sich in einer fremden befinden: ein schmerzhaftes Ereignis wird eine Änderung des Lebensstils erfordern,-
    # eine kleine hübsche: glückverheißend,- verspricht eine geruhsame und behagliche Zeit, mit guten beruflichen Aussichten ohne alle Hektik, wenn man sich von Klatschereien fernhält,-
    # mit vielen Türmen: man wird sich in nächster Zeit um die zukünftige Selbstständigkeit kümmern können,-
    # für den Landbewohner ist es eine Warnung vor gefährlichen Ambitionen,-...

    Der Weg ist das Leben selbst im Laufe der Zeit.
    Kirche ist ziemlich viel Text, (siehe Link) Wahrscheinlich kannst Du besser erkennen was Du brauchen kannst davon.

    Das scheint sehr wichtig, die Eile ist nicht begründet und irgendwie scheint sie Dein Leben zu dominieren zur Zeit.
    Bestätigt die Eile: Nicht wahrnehmen oder gar eingehen auf die Umgebung.

    Der Behälter dessen was Dich retten soll ist unbeweglich und tot (Stein). Grau erinnert an Winter und trübe Tage. Du suchst Gemeinschaft mit etwas, das aus Hierarchien und Ämtern besteht und nicht aus Menschen.

    bekreuzen: arabisch: es steht Unheil bevor,- man sollte nichts Wichtiges unternehmen.

    Der Eindruck des Fliegens ist berauschend und Du nimmst die Menschen um Dich nur insofern wahr, als sie in eine andere Richtung wollen.

    siehe da, also: Was ist es, das Du abgeschlossen von Deiner Umgebung immer wieder für Dich eilig zelebrierst, im Bewusstsein dass der Rest der Welt es nicht akzeptiert und andere Pläne hast, und im Bewusstsein dass es Dich vor irgend etwas schützen soll?

    Was willst Du damit abschneiden, inwiefern willst Du anders sein als alle anderen Menschen?
    analog: Ein Ritualmesser dient dazu eine zweckentfremdete Handlung zu begehen.
    Was gegen Dich gerichtet ist und Dir aggressiv vorkommt stammt von (gehört zu) der Kirche von der Du weg rennst und von dr Du Dir eben den letzten Segen und die letzte Weihung geholt hast.

    Ich sehe in diesem Traum eine Aufforderung, die Kriterien, nach denen Du Deine Handlungen richtest neu zu überdenken.
    Es scheint Dir als Wegweiser zu genügen, "anderswo als die meisten"
    Und eine Aufforderung, Deine Eile abzulegen und es mit der Ruhe zu nehmen, denn Du erlebst nicht mehr, wenn Du schneller rennst, nur oberflächlicher und siehst den Dingen nie auf den Grund.

    Geh langsam und schau vorwärts.

    Alles Gute, VT
     
  3. RedFlash

    RedFlash Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2007
    Beiträge:
    306
    Ort:
    Soest
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    Hallo Van Tast!!!

    Wow, ich bin total überwältigt von Deiner Deutung denn mir sind Gedanken bewusst geworden, die ich in den letzten Tagen hatte aber vor lauter Eile nicht bearbeiten konnte.
    Ich bin grundsetzlich ein Mensch, der schnell Nägeln mit Köpfen machen will und die Fronten schnell geklärt haben muss. In mir herrscht stets eine innere Unruhe die mich immer vorran treibt!
    Meine Aktuelle Situation ist die, dass ich ein Jahr in einer Familie als Erzieherin gearbeitet habe aber damit sehr unglücklich warr, weil ich dort nichts erreichen konnte - bei den Kindern und der Mutter. (zwechentfremdete Handlung)
    Nun ergab ich es so, dass sich eine Jugendeinrichtung bei mir gemeldet hat, bei der ich mich vor über einem Jahr beworben habe. Sie wollen mich dort einstellen. Also musste ich nun ziemlich schnell alle register ziehen und kündigen um dort anfangen zu können. (Die andere Kehrseite der Eile-um eine Chance wahrzunehmen)
    Diese Woche war ich nun zum Hospitieren in der Jugendwohngruppe und bin von den Erlebnissen dort total überwältigt! (Positiv)
    Ich habe immer für eine erlösung gebetet und nun ist es so als sei ein Wunder geschehen...
    Die Jugendlichen dort haben mich sofort akzeptiert und ich scheine einen sehr guten Draht zu ihnen zu haben. (Positives feetback)
    Es ist so, als hätte ich wieder erkannt warum ich diesen Beruf eigendlich gelernt habe. Eine Zeit lang zweifelte ich sehr an meiner Berufswahl!
    Mir ist jetzt auf einmal klar, dass ich den Beruf immer machen wollte um solchen Kindern zu helfen, dies ist meine Berufung. (Kirche)
    Das hatte ich völlig aus den Augen verloren (eile- Menschen ziehen an mir vorbei)
    Hilfe konnte ich von meiner Familie nie erwarten und das ist schon der Gegensatz den ich immer meinen Mitmenschen vermitteln wollte, nämlich: Ich will helfen und Zeigen, dass es sich eines Tages lohnen wird!
    Dies würde mich von meiner Familie unterscheiden!!!

    Den Job bein der Familie habe ich nur genutzt um mein täglich brot zu verdienen. Nun ändert sich die Lage und ich merke, dass ich nun helfen kann. Meine Hilfe wird dankbar angenommen von den Kindern, die selber nie Liebe erfahren konnten. Das ist meine absolute erfüllung, ihnen etwas zu geben zu denen ihre Eltern offensichtlich nie bereit waren.
    Aber um dieses hohe Ziel ständig erfüllen zu können muss ich ihnen zuhören und mich für sie einsetzen. Das ist bei meinem Beruf anders als in anderen Berufen wo man eine hohe Position anstrbt und ein Ziel somit erreicht. Mein Beruf ist ehr so, als hätte man ein Glas Wasser, dass man immer auffüllen muss und man nie damit rechnen kann dass das Glas einmal voll bleibt.
    Also erfordert es Geduld und Empathie, doch nun habe ich auch die Gelegenheit dafür dies auch für mich erlernen zu können.

    Ich bin zu tiefst bewegt durch die Erlebnisse der letzten Tage und ich werde von den Kindern noch sehr viel lernen können!

    Deine Analyse hat mir einige Aspekte klar gemacht die schon seit einiger Zeit in mir schlummerten!

    Danke!
     
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