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immer wieder weinen nach Aufstellung

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Glandulosa, 17. Dezember 2013.

  1. Glandulosa

    Glandulosa Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2007
    Beiträge:
    55
    Ort:
    Bodenseeraum
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    Hallo,
    ich hab letzte Woche bei dem Kinesiologe unter anderem eine Aufstellung gemacht über ein Erlebnis welches mich seit fünf Jahren belastet hat und körperliche Probleme auslöste.
    wenn ich jetzt an das Erlebnis denke, geht es mir eindeutig besser und es kommen dabei nicht mehr die panischen Gefühle hoch. Körperliche Probleme sind zum Teil noch da.... Der Kinesiologe sagte mir, dass er ab 16.12 im Urlaub ist, bis dahin könne ich ihn rund um die Uhr anrufen -danach ist er bis Ende Jänner außer Landes....
    Jetzt aber meine Frage: wieso muss ich jetzt seit Gestern immer wieder weinen? Plötzlich überkommt es mich und ich fange zum heulen an -ob das beim spazieren, im Bus oder bei der Arbeit ist. Und ich kann nicht mal sagen wieso ich weine.... Ist das eine Auswirkung von der Aufstellung? Eine Reinigung - so quasi die unterdrückten Tränen endlich loszulassen? Oder steht da ein neues Thema an welches gelöst werden will?
    Wer von euch kennt sich da aus? Mein Kinesiologe ist ja leider seit Gestern im Urlaub und erst wieder Ende Januar da. Was kann ich tun damit ich die Feiertage ohne dieser deprimierenden Stimmung überstehe?
    lg Glandulosa
     
  2. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.256
    ich denke, da kommt all das verdrängte unterdrückte Weinen endlich raus.

    Kann aber auch das Nächste Thema angeklickt haben.
    Was Du tun kannst ist Deine Stirnpunkte halten wenn das Weinen beginnt.

    Oder Du wählst eine Braingym Übung..:)

    Stirnpunkte..Hand auf die Stirn legen, andere Hand am unteren Hinterkopf.
    Ich denke, so wird das bald beruhigt bis Dein Kinesiologe wieder kommt, oder Du gehst zu einem anderen.
     
  3. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Es gibt Sachen wie Rückführungen, Aufstellungen etc., die sollte man bei einem Psychologen machen, der sich auch wirklich mit der Psyche des Menschen auskennt und fähig ist aufzufangen was ggf. losgetreten wird.

    Hier kann dir niemand sagen wieso du jetzt plötzlich ständig weinst. Es weiß niemand was dein Thema war, wie die Sitzung abgelaufen ist und wie qualifiziert dieser Mensch überhaupt war.

    Begib dich in die Hände eines Fachmannes, das ist das einzige was ich dir empfehlen kann.

    R.
     
  4. Glandulosa

    Glandulosa Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2007
    Beiträge:
    55
    Ort:
    Bodenseeraum
    Danke, das werde ich versuchen.
    lg Glandulosa
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Hallo Glandulosa,
    Ich kann zu "Aufstellungen" beim Kinesiologen wenig sagen, da ich meine Erfahrungen aus der Welt von Aufstellungen mit "echten" RepräsentantInnen beziehe, aber was die möglichen Nachwirkungen von Aufstellungen anlangt, sieht es offenbar ganz ähnlich aus – ich kenne das, was Du beschreibst, teils aus eigener Erfahrung, teils aus Erzählungen von anderen. Es ist eine ganz natürliche Abfolge ... wenn du etwas Gravierendes hinter Dir lässt, Dich davon befreist, es loslässt, wie auch immer, dann folgt auf den ersten, mutigen Akt, das zu tun oft auch eine Phase der Traurigkeit, die sich aus den Quellen vielen erlittenen Schmerzes speist – und das kann durchaus ein paar Wochen dauern. Ich denke, das muss man gar nicht großartig als Reinigung oder wie auch immer bezeichnen ... wer das Gefühl hat, sich reinigen zu müssen, sieht sich selbst als schmutzig, und das darf doch auch Vergangenheit sein, oder? ... das darf einfach abfließen, und dieses Abfließen darf sich auch körperlich ausdrücken, das kann man zulassen und sich vielleicht sogar ein wenig freuen darüber, dass die Dinge nun in Bewegung geraten, in so tiefe Bewegung.
    Das weißt wohl Du am besten, ob da etwas Neues ansteht ... für mich sieht es (aber das ist nur die Wahrnehmung eines Bauchgefühls beim Lesen Deiner Zeilen) nach einer Begleiterscheinung des Lösens aus; solche Lösungen passieren ja nicht auf Knopfdruck, sondern werden angestoßen und verlaufen dann über Lösungsschritte auf einem Lösungsweg und brauchen auch die nötige Zeit. Vielleicht kannst Du das ja nicht nur als deprimierend betrachten, sondern auch als Signal Deines Körpers, dass Du Dich nun wirklich löst? Als erleichterndes, entlastendes Weinen?

    Lösungen haben auch ihren Preis – sie sind auch Abschied von etwas, das einem über lange Zeit vertraut geworden ist, und wenn es die Vertrautheit mit Schmerz und Schlimmem war. Und selbst dann kann Trauer entstehen ... das Empfinden einer Leere, die erst wieder mit Leben erfüllt werden will, mit Neuem ... das ist eine Chance und eine Herausforderung. Da kann schon auch einmal das Empfinden auftauchen, dass man sich ein neues Problem suchen möchte, an dem man dann knabbern darf ... sozusagen eine Last, um wieder mehr Bodenhaftung zu kriegen. Milan Kundera hat einen Roman mit "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" betitelt. Da können Probleme helfen. Die Alternative wäre, die Wege, die schon als Lösungsweg begonnen haben, gut weiterzugehen. Und ich denke, wenn Dein Kinesiologe Ende Januar wieder da ist, wird es früh genug sein. Und was Du bis dahin selbst loslassen kannst, ist dann wirklich Dein Weg geworden ... und wenn das Weinen bis dahin anhält, wird es auch dann früh genug sein, daran zu arbeiten. Wenn es anhält ... es kann auch ganz einfach von heute auf morgen aufhören. Durchatmen. Aufstehen. "Runderneuert" weitermachen ...

    Alles Gute, Jake
     
  6. Athene

    Athene Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2014
    Beiträge:
    361
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    Darf ich fragen, wie der Vorgang dabei ist? Ich meine, wie läuft es genau ab?

    Hoffe, dass es dir wieder besser geht. :)
    Wahrscheinlich jahrelang angestaute Gefühle, die nun raus müssen.
     
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