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Immer wieder der Kerl mit dem Gehstock!

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Terpsichore, 7. Dezember 2013.

  1. Terpsichore

    Terpsichore Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2013
    Beiträge:
    2
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    Phu.... Wie man vielleicht merkt, bin ich ganz neu hier.
    Ich bin sehr fasziniert über viele Themen, Themen die oft auf Unverständnis stößen. Besonders sind es aber meine Träume, die mich oft und lange beschäftigen. Wenn ich anderen davon erzähle, meine sie immer, dass sie so etwas noch nie erlebt hätten.
    Deshalb versuche ich es hier, weil vieles verstehe ich nicht. Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen zu verstehen...

    Im Abstand von Monaten, oder sogar Jahren, träume ich immer wieder von demselben Mann. Ich hab ihn noch nie zuvor gesehen. Das erste Mal träumte ich von ihm, vor mindestens 3 Jahren, vl auch 4.
    Ich träumte, ich wolle mich zusammen mit einer Bekannten von mir für eine Opernrolle bewerben. Der Traum war verrückt, und abstrus, so wie die meisten Träume nunmal sind.:)
    Doch in diesem Traum war etwas ganz anders. Die Beschreibung mag komisch klingen, aber man kann es vergleichen mit einer Flickendecke. Etwas fremdes, ein anderer Stoff wird eingenäht und wird zum Teil des großen Ganzen, so fühlte es sich an. Das fühlte ich, als ich auf der Bühne stand und vorsingen musste. (Katastrophe wie ich fand im Traum^^°) Das ganze Opernhaus war dunkel mit Außnahme der Bühne, und im tiefsten Schatten lag die ehemalige Kaiserloge (zentrale Loge mit bestem Blick, sieht man heute kaum noch) Dort waren 3 Männer, diejenigen die über uns urteilten. 2 Standen, einer saß in der Mitte. Ab hier wurde es seltsam. Den ganzen Traum über hatte ich alles aus meiner Sicht heraus erlebt, doch plötzlich konnte ich in die Loge sehen als würde ich wie ein unsichtbarer Zuseher in der Luft davor schweben. Die beiden stehenden Männer meinten ungrührt, das wäre eine Zeitverschwendung, und es wäre von mir nicht viel zu erwarten. Sie verließen die Loge doch der sitzende Mann blieb, leicht vorgelehnt auf einen Gehstock mit silbernem Knauf.
    Dann wachte ich auf.
    Es war Vormittag, samstag Morgen. Ich zeigte dem Morgen den imaginären Mittelfinger, und schlief wieder ein.
    Nur ganz selten, passiert es, dass ich in den Traum wieder einsteige. Das war diesmal der Fall. Ich stand auf der Bühne, und war fertig mit dem Lied, und war heilfroh, doch irgendwie grummelte es unwohl in meinem Bauch.
    Der bis eben noch sitztende Herr stand auf, und applaudierte langsam in seiner Loge. Plötzlich, im nächsten Moment, stand er hinter mir, legte mir seine Hand auf die Schulter und flüsterte mir ins Ohr:
    Gut gemacht, XXX, ich wusste du würdest mich nicht enttäuschen.
    Ich bekam eine Gänsehaut, und wollte nur weg.
    Der Traum tat mir diesen Gefallen, und endete.

    Das nächste Mal sah ich ihn nicht in einem Flickenteppich-Traum, dieses Mal war der gesamte Traum durchzogen von dieser Fremdartigkeit.
    Das war vor 2 Jahren, vl auch 1 1/2.
    Ich war inmitten eines grauen Stroms. Alles war Grau: Der Himmel, die Baume, die Häuser, und die hunderten Menschen welche mit mir zusammen in einem langsamen Strom die breite Straße hinab gingen. Ich kenne die Straße, sie ist eine der großten Straßen der Stadt, an dessen Rand ich wohne, ich fahre fast jeden Tag auf ihr in die Stadt. Jedenfalls, ich war teil dieser grauen Masse. Ich dachte nichts, ich fühlte nichts. Ich ging einfach langsam die Straße entlang wie alle anderen. Da nahm ich ungerührt, ja es war mir egal, ein Hindernis wahr. Es war ein Mann, mit Gehstock und silbernem Knauf. Derselbe wie damals im Theater wie ich später realisierte.
    Das besondere an ihm war: er war in Farbe. Ein schwarzer Gehrock, schwarze Hose, und leutend Rote Ärmelenden, dasselbe am Saum des Gehrocks und dem hohen, engen Kragen. Braune Haare, normale länge und ein brauner Vollbart. Er stand einfach nur da, und sah mich an, als ich ungerührt an ihm vorbei ging. Als ich an ihm vorbei war, und schon 2 Meter wieder entfernt, rief er plötzlich einen Namen. Es war ein Name, den nur ich kannte. Warum? Ich hatte ihn erfunden. Ich verwendete ihn im Internet, und in meinen Tagträumen (da wo man sich in tolle Filme oder so reinträumt, etc^^°). Niemand kannte diesen Namen außer ich. Das war der Moment, in dem ich plötzlich Farbe bekam. Ich drehte mich um. Es war als wäre ich hellwach. Ich war mir allem bewusst, auch das das alles nur ein Traum war.
    Ich antwortete mit, Ja? Der Mann lächelte mich freundlich an und kam auf mich zu. Er fragte mich, ob wir ein Stück gehen wollen, denn er wolle mit mir reden. Ich willigte ein. Zwar sah er freundlich aus, und war auch sehr nett, dennoch fühlte ich mich unwohl...Wir gingen ganz gemütlich nebeneinander her, trotzdem kam es mir vor als würde sie die graue Masse in Zeitlupe bewegen.
    Und jetzt wird´s ärgerlich: Ich kann mich an nichts erinnern von dem was er mir gesagt hat. Nichts. Ich weiß noch, wie ich mir ins Hirn hämmerte: Das darf ich nicht vergessen wenn ich wach werde! Doch von der ersten Sekunde an des Wach-sein, war mein Gedächtnis wie leergefegt.

    Seit dem habe ich den Kerl noch mindestens 2 Mal in meinen Träumen gesehen, doch nur für Sekundenbruchteile. Meistens wenn ich irgendwo entlangging, an einer Seitenstraße z.B. und ich ihn dort stehen sag. Geredet habe ich nie wieder mit ihm, er war immer wieder so schnell fort, ehe ich realisiert hatte, dass er da war.
    Und auch wenn diese Träume nicht actionrein, phantastisch oder ähnliches waren, ich kann einfach nicht aufhören immer wieder daran zu denken...

    Ich bin durchaus vertraut mit der gängigen Traumanalyse durch Symbole, und kann auch für gewöhnlich gut meine Träume verstehen und ansatzweise deuten. Aber was soll ich deuten, wenn ich diese Person noch nie im Leben gesehen habe, bzw, es außer dem verfluchten Gehstock es keinen Gegenstand gibt der auch nur ansatzweise deutbar ist?:confused:
    Da bekomm ich einen Kurzschluss in the brain.

    So, und wer sich durch das alles jetzt durchgeackert hat, verdient einmal einen Gedulds-Orden! :danke:
    Wenn es vielleicht auch noch Leute gibt, die mir das erklären können, bzw die soetwas selbst kennen, wäre es großartig eine Antwort zu bekommen!

    Ansonsten: Vielen Dank, und hoffentlich bringt die Schreibarbeit war^^°

    T.
     
  2. Hekate

    Hekate Mitglied

    Registriert seit:
    6. Oktober 2003
    Beiträge:
    548
    Ort:
    Essen/Werlte
    hmmmm, ich gebe zu, ich habe nicht alles genau gelesen, aber möchte Dich bitten,
    eigene Assoziationen zum Mann mit dem Krückstock anzustellen.

    Ein Mann mit einem Krückstock ist jemand, der Hilfe beim weiter gehen braucht??

    LG
    Hekate
     
  3. johsa

    johsa Guest

    Der Mann ist ein Teil deines Verstandes, er ist ein Gedanke in dir.
    Und so unverhofft wie er in deinen Träumen aufgetaucht ist, so ist er eben auch in dir entstanden.

    Es geht vermutlich um dein 'ich', deine Identität. Denn er rief dich bei deinem Namen.
    Dem Namen, den nur du kennen kannst.
    Ich glaube, es geht um die Frage: Wer bin ich?
     
  4. Terpsichore

    Terpsichore Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2013
    Beiträge:
    2
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    Nein, ganz im Gegenteil, der Gehstock ist mehr ein Accessoire, als sonst was. Er erfüllt keinen Zweck, er stützt nicht, es ist schlichtweg das Markenzeichen des Mannes...


    Und dann noch an sidala:
    Das ist ein interessanter punkt, so habe ich das ganze noch nie bedacht. Wahnsinn, wie es manchmal helfen kann, nach objektiven Meinungen zu fragen :)
     
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