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Illuminati v. Dan Brown

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von DarkloreManor, 19. November 2009.

  1. DarkloreManor

    DarkloreManor Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2009
    Beiträge:
    324
    Ort:
    Buchloe
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    Hallo,

    In seinem Buch schreibt er:

    Hinweise auf Kunstwerke, Gruften, Tunnel und Bauten in Rom beruhen auf
    Tatsachen, einschließlich Ihrer genauen Lag. Man kann sie heute noch
    besichitgen. Die Bruderschaft der Illuminati existiert ebenfalls.
    Ich dachte die gäbe es nicht mehr und woher weiß Dan Brown das dann??
    weiß einer von euch etwas darüber?
     
  2. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2006
    Beiträge:
    6.420
    Ort:
    über-all
    scheiss auf dan brown...

    PS: deine signatur kenn ich... changed Nick? ^^
     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    na von Malaclypse der Jüngere und Lord Omar Khayyam Ravenhurst...

    von wem denn sonst :D :D
     
  4. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2006
    Beiträge:
    6.420
    Ort:
    über-all
    hail! :D
     
  5. Zecke

    Zecke Guest

    ist auf jedenfall ein spannendes Buch, habs gerne gelesen.........
     
  6. DarkloreManor

    DarkloreManor Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2009
    Beiträge:
    324
    Ort:
    Buchloe
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    Ja das ist es auch, besser als der Film.
     
  7. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom,

    sicherlich hat dawn brown etwas "geschaut"...........:lachen:


    :ironie:


    shimon
     
  8. Musical

    Musical Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2009
    Beiträge:
    83
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Dan Browns "Lost Symbol"

    Eine Liebeserklärung an die Freimaurerei – mit kleinen Schönheitsfehlern!


    Ein Totenschädel aus dem Wein getrunken wird, einflussreiche, ältere Männer mit hochtrabenden Titeln wie "Supreme Worshipful Master" und ein Schwur, dass sich der Wein in Gift verwandeln werde, wenn der Trinkende unredliche Absichten haben sollte. Und das alles gleich im Prolog.

    Sicherlich ein spannender Einstieg in Dan Browns neuen Bestseller "The Lost Symbol" (deutsch: "Das Verlorene Symbol", ab dem 14.10.09, Lübbe Verlag) – doch wie viel Wahrheit steckt dahinter?

    Experten dürfte schnell klar werden: Dan Brown nimmt es mit den verschiedenen Erscheinungsformen der Freimaurerei nicht sehr genau und mischt Begriffe und Orte der symbolischen Freimaurerei mit Hochgraden des sogenannten "Alten Angenommenen Schottischen Ritus". Dieses besondere System mit seinen Außenstehenden oft mystisch anmutenden 33 Graden ist auch für einen Autor wie Dan Brown sicherlich viel zu verführerisch, um es nicht zum Hintergrund eines Verschwörungs-Krimis zu machen.

    Brown bietet zwar die ganze Geschichte über kleine Einblicke in Symbolik und auch in das zeremonielle Brauchtum der Freimaurerei. Allerdings ohne dabei ein wirklich zusammenhängendes Bild zu liefern. An einigen Stellen geht der Autor sogar sehr detailliert auf das Ritual ein, wenn sich bspw. der Antagonist der Geschichte an seinen Aufstieg durch die "Grade" erinnert, bei dem er auch stets unerlaubterweise eine versteckte Kamera mit sich führte. Da werden dann auch schon mal ganze Sätze aus dem rituellen Ablauf zitiert, beschrieben wie der neu aufzunehmende Kandidat gekleidet ist und auch der sog. "Alte Eid" erwähnt. Was Brown allerdings nicht erwähnt (und das ist für einen Romanautor eigentlich auch nicht erforderlich): Das den Ausführungen zugrunde liegende Ritual ist höchstwahrscheinlich das "Cerneau–Blanchard–Ritual", das von Reverend Jonathan Blanchard in seinem Buch "Scottish Rite Freemasonry Illustrated" von 1887/88 beschrieben wurde. Der "Cerneau Ritus" war für seine teilweise ungewöhnlichen und zuweilen auch gruselig anmutenden Rituale bekannt und nie Teil der anerkannten bzw. offiziellen Freimaurerei. Unter solch frei erfundenen und oft zum Zwecke der Eigen-PR veröffentlichten Ritualen leiden traditionelle Logen noch heute. "Freimaurerei" und "Loge" sind keine geschützten Begriffe, was zahlreiche selbsternannte Freimaurer auszunutzen wussten. Es kursieren bis heute viele frei erfundene und angeblich freimaurerische Riten, die mit der Realität der regulären Freimaurerei nichts zu tun haben. Das leider auch heute noch Autoren auf solche Beschreibungen zurückgreifen, führt zweifelsohne in der Öffentlichkeit zu einem Zerrbild. Auch Dan Brown wird es wohl nicht besser gewusst haben. Immerhin hat die Recherche der Großloge von Österreich ergeben, dass der US-Autor offenbar keinesfalls Bruder einer anerkannten amerikanischen Loge ist. Deshalb war man umso erstaunter, dass Brown dennoch mit seinem neuen Roman – trotz düsterer Ritualschilderungen – eigentlich eine heimliche Liebeserklärung an die Freimaurerei vorgelegt hat.

    So räumt Browns Protagonist Dr. Robert Langdon mit einigen verbreiteten Verschwörungstheorien auf, die sich um die Freimaurerei ranken: Angeblich verborgene Symbole auf der Stadtkarte Washingtons, satanistische Praktiken, Weltherrschaftsgelüste und Geheimniskrämerei:

    Langdon zuckte mit den Schultern. „Vielleicht sollten Sie den Freimaurern (...) beitreten, um es aus erster Hand zu erfahren.“ „Wie denn?“, meinte ein junger Mann. „Die Freimaurer sind eine supergeheime Gesellschaft.“ „Supergeheim? Tatsächlich? (...) Warum tragen Freimaurer dann für jedermann sichtbar Ringe, Krawatten- oder Anstecknadeln? Warum sind die Gebäude von Freimaurern so deutlich gekennzeichnet? Warum steht es im Internet und in der Zeitung, wann ihre Zusammenkünfte stattfinden?“ Langdon lächelte, als er die verwirrten Gesichter sah. „Die Freimaurer sind keine Geheimgesellschaft, sondern eine Gesellschaft mit Geheimnissen.“ „Das ist dasselbe“, meinte jemand. „Wirklich? Würden Sie die Coca-Cola Company als Geheimgesellschaft bezeichnen?“ „Natürlich nicht“, erwiderte der Student. „Nun, was würde wohl passieren, wenn Sie zum Hauptsitz des Unternehmens gehen, an die Tür klopfen und nach dem Rezept für Coca-Cola fragen?“

    Dr. Langdon zeichnet in seinen "Vorlesungen" eigentlich ein sehr realistisches und positives Bild von der heutigen Freimaurerei, von Tugendhaftigkeit, dem Sinn für Symbolismus und Spiritualität und sozialem Engagement:

    "Können Sie mir die drei Voraussetzungen nennen, die es braucht, um aus einer Ideologie eine Religion zu formen?“ „VGB“, meldete eine Frau sich zu Wort „Versprechen, glauben, bekehren.“ „Richtig“, bestätigte Langdon. „Religionen versprechen Erlösung, glauben an eine ausgefeilte Lehre und bekehren Ungläubige.“ Er hielt inne. „Nichts davon trifft auf die Freimaurerei zu. Freimaurer versprechen keine Erlösung; sie besitzen keine bestimmte Glaubenslehre und versuchen auch nicht, Menschen zu konvertieren. Um genau zu sein: Diskussionen über Religion sind innerhalb der Logen verboten.“ „Die Freimaurerei wendet sich gegen die Religion?“ „Im Gegenteil. Eine der Voraussetzungen, Freimaurer zu werden, ist der Glaube an eine höhere Macht. Freimaurerische Spiritualität unterscheidet sich von der institutionalisierter Religionen insofern, als Freimaurer diese höhere Macht nicht näher definieren und ihr keinen Namen geben. Statt ihr eine definitive theologische Identität wie Gott, Allah, Buddha oder Jesus zu verleihen, benutzen die Freimaurer eher allgemeine Begriffe wie ‚Oberstes Wesen’ oder ‚Allmächtiger Baumeister aller Welten’. Deshalb können Freimaurer unterschiedlichster Religionszugehörigkeit zusammenkommen.“ „Hört sich ein bisschen weit hergeholt an“, sagte jemand. „Oder einfach nur erfrischend aufgeschlossen?“, bot Langdon an. „In einem Zeitalter, in dem sich die unterschiedlichsten Völker gegenseitig umbringen, weil sie darüber streiten, wessen Definition von Gott die bessere ist, könnte man sagen, dass die Tradition der Toleranz und Aufgeschlossenheit, wie sie von den Freimaurern propagiert wird, eher empfehlenswert ist.“ Langdon ging auf dem Podium auf und ab. „Außerdem steht die Freimaurerei Menschen sämtlicher Rassen, Hautfarben und Glaubensrichtungen offen. Die Freimaurer sind eine spirituelle Bruderschaft, die keine Diskriminierung kennt.“

    Die Ausführungen des Protagonisten lesen sich streckenweise wie einer Werbebroschüre der US- Freimaurerei entnommen. Dabei schreibt Brown den Brüdern bspw. ein profundes Wissen über Geschichte, Symbolik und Philosophie zu. Einem Bild, dem wohl leider nicht alle Brüder in gleicher Weise entsprechen können. Die von Brown am häufigsten herangezogene Darstellung ist aber die eines gut situierten, einflussreichen Freimaurers. Namentlich erwähnt sind neben einigen tatsächlichen ehemaligen Präsidenten auch fiktive Figuren: Peter Solomon, Freund und Gönner Robert Langdons und Direktor des "Smithonian Instituts", Warren Bellamy, der administrative Leiter des Kapitols und Colin Galloway, der alte und blinde Dekan der Washington National Cathedral. Zu dieser Aufzählung gesellen sich noch erfundene Senatoren, Richter des Höchsten Gerichtshofes, der Sprecher des Repräsentantenhauses, der Verteidigungsminister, der Minister für Homeland Security und der Direktor des CIA. Natürlich alle im "33. Grad". Der Antagonist der Geschichte ist mit seiner vorgegebenen Identität und durch eine immense Spende innerhalb kürzester Zeit in diesen erlesenen Kreis aufgenommen worden.

    Dan Brown führt den Leser auch in die Geheimnisse der freimaurerischen "Winkelschrift" ein und liefert gleich einen passenden Schlüssel dazu. Leider gibt es verschiedene, je nachdem wie man die Buchstaben im "Gitter" verteilt. Und da es sich bei dieser Form der Kryptologie um eine reine Ersetzungs-Schrift handelt, kann sie ohnehin von jedem geknackt werden, der sich für Logikrätsel interessiert. Trotzdem ist diese "Enthüllung" wohl das "Verräterischste", was sich Dan Brown in seinem Roman leistet.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass Dan Brown nicht viel mehr aufdeckt, als die Freimaurer ohnehin selbst bereits in ihrer rund dreihundertjährigen Geschichte von sich preisgeben haben. Die kurzen Einblicke ins Ritual, sind eine (durchaus unterhaltsame) Mischung aus viel Fiktion, wenigen realen Details und alten Ritualen der irregulären Freimaurerei. Wer sich hierdurch angezogen einer deutschen Loge nähert, wird sicherlich schnell enttäuscht werden. Die sonstige Beschreibung der Freimaurerei ist allerdings durchweg positiv und entspricht weitestgehend der Realität, wirkt aber teilweise ein wenig gestelzt und künstlich in die Geschichte eingearbeitet, ohne dass es diese wirklich voran bringen würde. Es scheint fast, als habe Dan Brown eine Wette angenommen, dass er es nicht schaffen werde, den kompletten Text einer Freimaurer-Infobroschüre in seinen Roman einzuarbeiten. Er dürfte die Wette gewonnen haben.


    Aus dem Newsletter der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland.
     
  9. -

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    :morgen:
     
  10. DarkloreManor

    DarkloreManor Mitglied

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    was ist das den bitte??
     
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