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Ihr fehlt mir so

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Panno, 5. Mai 2010.

  1. Panno

    Panno Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Mai 2010
    Beiträge:
    11
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    Hallo.Ich bin neu hier.Habe speziell im Internet gegoogelt und hoffe das gefunden nach was ich suche.

    Am 1.8.1997 verstarb mein Dad (Da war ich 13) an Krebs. Am 6.8.2008 verstarb meine Mom (Da war ich 23) an Krebs. Bin also noch recht jung.25. Nach Moms Tod wollte ich Suizid begehen. Keiner konnte mir den Sinn des Lebens nennen. Schließlich bin ich in die Psychatrie gekommen. Half nix. Wollte es nochmal mit dem Leben versuchen. Nur irgendwie komm ich nicht so in die Gänge. Nix geht mehr bei mir. Ich fühle mich so alleine. Ich hab doch nur noch meine Tante. Also die Schwester von meiner Mom. Neben mir liegen grad paar Fotos. Die schau ich mir regelmäßig an. Ich konnte mich von keinen mehr verabschieden. Nie war ich da wenn ich gebraucht wurde. Ich weis einfach nicht mehr weiter. Ich denke noch sehr oft an Suizid. Ärzte suchte ich schon mehrere auf. Die stellten "rezimmierte Schwindelattacken" fest. Helfen kann mir aber keiner. Ich weis einfach nicht mehr weiter. Bitte helft mir. Kann ich mit meinen Eltern irgendwie in Kontakt treten? Woher weis ich das sie in meiner Umgebung sind/waren? Ich hab doch noch soviel zu erzählen.
    Übrigens. Am 16.8. hab ich Geburtstag. Vergleicht man mit den Totestagen der Eltern.........mein Schicksalsmonat? Ich kanns einfach nicht verarbeiten. Egal was ich versuche. Es wird von Tag zu Tag schlimmer. Ein unerträglicher Schmerz. Wer das durch hat, weis was ich meine. BITTE HELFT!!!!!

    Viele Grüße

    Euer Andre

    @Mom und Dad

    Ich liebe euch doch so..........
     
  2. Mipa

    Mipa Guest

    Lieber Andre

    Ersteinmal drücke ich dich ganz fest...:umarmen:

    Ich finde gerade auch keine worte, weil ich deinen schmerz so gut verstehen kann. Sei aber gewiss, dass deine eltern bei dir sind, denn du trägst sie in deinem herzen.
    Ich bin auch sicher, dass du jederzeit mit ihnen reden kannst und sie dich "hören".
    Ich bin der festen überzeugung, dass wir alle durch energie miteinander verbunden sind. Energie vergeht nicht.

    Ich fühle mit dir
    Mipa:)
     
  3. aeon flux

    aeon flux Guest

    lieber andre -

    ich kann deinen schmerz fühlen.....sei gewiss, dass du nicht alleine bist, auch wenn es dir so vorkommt, als stünde die welt still....
    fühl' dich bitte ganz herzlich umarmt, wo immer du auch bist....

    ich muss mich leider gleich wieder ausloggen - aber sei versichert, dass ich mich wieder bei dir melde und dir aus meinem leben berichten werde...

    alles nur erdenklich liebe für dich!
    aeon
     
  4. fina

    fina Guest

    Lieber Panno:umarmen:!
    Schön, daß du zu uns gefunden hast!

    Ich bin überzeugt, daß es hier viele gibt, die sich ein wenig vorstellen können, wie es in dir aussieht.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch!
    Alles Liebe Fina
     
  5. esoterix

    esoterix Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2009
    Beiträge:
    1.436
    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Hallo Andre,

    ich weiß, dass dir das jetzt nicht viel helfen wird in deiner Not, aber es gibt nichts, was du ihnen sagen müsstest: Sie wissen alles! Damit brauchst du dich nicht zu belasten, es ist absolut unbegründet. Es ist schlimm genug, dass du jetzt ohne sie weiterleben musst. Bitte belaste dich nicht auch noch mit irgendwelchen Schuldgefühlen, denn dafür giebt es keinen Grund.

    lg esoterix
     
  6. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
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    Schwindel kenne ich, hatte ich auch. Es war Ausdruck meiner Haltlosigkeit. Ich habe drunter gelitten, weil es SEHR akut ist, aber es ist der Ausdruck meines Körpers, der Ausdruck dessen, was ich geglaubt habe, nämlich, dass ich Halt bräuchte. Gebeutelt war, Nur bewegt, kein Beweger.

    Aufgehört hat er, als ich mich auf meinen Körper verlassen habe, musste. Urplötzlich. Genau das, WAS ich glaubte, WAR der Halt und also damals hieß dieser 'Schwindel', gebeutelt sein, Spielball der Funktionen. Glaub mir, es geht, wenn sich der Glaube ändert. Beschwindel dich nicht, könnte man sagen. Ich bin, was ich glaube. Glaub' anders, sei anders, und der Körper ist anders. Trainingssache. Wie im Sport. Simpel.

    Klingt einfach, ist es auch. Ich hab's gemacht und zwar, indem ich mir dieser Körperfunktionen als Symbolismus bewusst wurde. Wir spielen mit uns, aber genau darum gibt's immer einen anderen Weg, ein anderes Sein, auch wenn das Momentane SEHR glaubhaft wirkt (schließlich bin ich es, der schwindelt und dem es schwindelt).

    Hoffe, ich konnte dir einen Wink geben, ist schwer zu vermitteln WIE das geht. Aber es geht ~ imho GENAU SO.

    LG Loge33
     
  7. Panno

    Panno Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Mai 2010
    Beiträge:
    11
    Vielen Dank euch allen............
     
  8. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Gibt dir das denn einen Ansatz?
     
  9. EviiiRalph

    EviiiRalph Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. September 2007
    Beiträge:
    1.005
    Ort:
    Wien
    natürlich können wir dich verstehen (habe innerhalb eines knappen halben jahres beiden elternteile verloren) und irgendwann bin ich in dieses berümte schwarze loch gefallen, habe auch an "aufgeben" gedacht, bis mir (durch viele bücher lesen) bewußt wurde man kann von seinem leben nicht davonlaufen, denn es holt einem immer wieder ein, darum habe ich mich dem schicksal "gestellt" und je älter ich werde umso mehr hänge ich am leben ... trotz der erkenntnis ... es gab und wird wieder abschiede geben ...
     
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    Ja, ich kann mich Eva´s Worten anschließen.

    Es tut so weh, wenn man plötzlich von geliebten Menschen verlassen sein Leben allein weiterleben muß.

    Ich weiß, wovon Du sprichst, Panno...und ich weiß, dass Dir das nicht wirklich ein Trost ist.
    Aber Du sollst wissen, dass man es schaffen kann, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen und auch wieder Freude am Leben zu haben.

    Ich hab vor Jahren meinen Mann verloren, 2 Monate später meine Mutter, und dann noch meinen Sohn (dessen Lebensgefährtin sich 5 Wochen davor das Leben nahm).

    Wenn kein Stein mehr auf dem anderen bleibt, dann hat man nur 2 Möglichkeiten: zu gehen oder zu bleiben.

    Ich hab mich für´s Bleiben entschieden, denn das Leben ist SCHÖN, trotz allem!

    Es ist ein Geschenk, das wir nicht wegwerfen dürfen. Wir sind alle Gast auf Erden und gehen irgendwann wieder, die Einen früher, die Anderen später. Aber gehen müssen wir alle.
    Einige Menschen begleiten uns ein Stück des Weges, doch kein Mensch, auch nicht unsere engsten Wegbegleiter, gehört uns. Wir haben keinen Besitzanspruch an einen Menschen, denn jeder geht SEINEN Weg, der für ihn bestimmt ist.
    Denn wir kommen allein und gehen auch wieder allein. Dies zu erkennen ist schmerzhaft, aber auch sehr befreiend, denn dann kommt man zur Erkenntnis, dass man nicht darüber weinen muß, wenn uns jemand verläßt, sondern dankbar sein darf für die Zeit, die man mit ihm verbringen durfte.

    Dennoch weine ich auch noch hin und wieder...

    Alles Liebe Dir
    Sunny
     
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