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Ich verstehe es immer noch nicht

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von 4carleen2, 29. Januar 2005.

  1. 4carleen2

    4carleen2 Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    47
    Ort:
    Lankreis Dachau
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    Meine Mutter ist 1997 an Krebs gestorben. Was ich immer noch nicht verstehe, warum? Sie hat ihr Leben lang geschuftet, vier Kinder großgezogen, Fremdenzimmer vermietet, was auch viel Arbeit gemacht hat, ihre Mutter gepflegt, ein großes Haus saubergehalten, uvm. Und dann, als alle Kinder erwachsen waren, mein Vater in Rente war, hat sie keine Zimmer mehr vermietet und gesagt, " So, jetzt gehen wir auf Reisen, jetzt holen wir alles nach, was wir die ganzen Jahre versäumt haben." Und dann, ist sie zusammen
    gebrochen, mitten auf der Straße, die Diagnose: Ein Riesen Tumor im Rückenmark. Bei der darauffolgenden großen Untersuchung, stellten sich noch
    vier Tumore heraus, im Kopf und in der Lunge. Sie hatte von der Diagnose an, noch ein halbes Jahr, in dem sie fast nur im Krankenhaus lag. Ich frage mich immer noch, ob sie wohl nur da war, um uns großzuziehen, und zu schuften? Kann das ihre gesamte Aufgabe gewesen sein? Sie hatte sich doch sooo sehr auf die geplante Reise nach Andalusien gefreut... Sie hat sich sogar extra neue Kleidung gekauft, nur für diese eine, für sie: Traumreise!!!
    Warum durfte sie diese bloß nicht mehr erleben?
    Ich finde einfach keine Antwort!
     
  2. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
    Hi,

    bei meinem Opa war es sehr ähnlich. Er hat sein Leben lang hart gearbeitet, um anderen ein ruhigeres Leben zu ermöglichen, als er selbst es hatte. Er war mir der liebste Opa, den ich mir für mich vorstellen kann. Auch er litt an Krebs, allerdings mehrere Jahre (unerkannt, er ließ es keinen wissen und vermied konsequent jeden Arztbesuch). So unbegrieflich es klingt, aber ich denke, es gehörte zu seinem Lebensweg. So unangenehm Krankheiten auch sind (so menschlich ungewollt), so haben sie doch immer ihren Zweck, nämlich uns heil werden zu lassen. Auch wenn die Früchte der Heilung in diesem Leben nicht mehr geerntet werden können, wenn die Krankheit mit dem Tod der sterblichen Hülle endet.

    Träumst du manchmal von deiner Mutter ?

    viele grüße
    benny
     
  3. 4carleen2

    4carleen2 Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    47
    Ort:
    Lankreis Dachau
    Ich habe sehr getrauert um sie, denn wir hatten uns nie richtig ausgesprochen, und ich hatte ihr nie geagt, wieviel sie mir bedeutet hat. Neun Wochen, nach ihrem Tod, ich hatte ziemlich geweint, weil ich so traurig war, da bin ich eingeschlafen, und dann habe ich geträumt daß sie neben mir lag und gefragt hat, warum ich so weine. Und ich habe ihr all das gesagt, was ich ihr zu Lebzeiten nie gesagt habe, und was mir doch so wichtig war. Als ich aufgewacht bin, habe ich mich so erleichtert gefühlt, und ich hatte so ein Glücksgefühl, daß ich meine Geschwister angerufen habe, und erzählen mußte, was ich geträumt hatte. Für mich war und ist es nicht nur ein Traum, ich konnte sie fühlen, riechen und sehen! Und vor allem, ich konnte ihr endlich sagen, was ich immer sagen wollte! Das hat wahnsinnig gut getan.
    Aber, ist schon komisch, daß man gerade dann gehen muß, wenn man mal ein wenig mehr Zeit und Ruhe hätte.
     
  4. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
    Ähnliche Träume kenne ich auch; habe meistens mit meinem opa "gekuschelt", wenn du weißt, was ich meine. Und ich glaube, es war keine bloße Manifestation meines unterbewusstseins, Träume sind schon mehr, wenn man auch mal die Klarträume (lucid dreams) einbezieht.
     
  5. Emerald

    Emerald Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    78
    Ort:
    Wien
    Hallo 4carleen2,

    vielleicht hilft dir das Überdenken eines Aspektes aus meinem Weltbild besser mit dem Tod deiner Mutter zurecht zu kommen: Ich glaube dass die meisten von uns (mit wenigen Ausnahmen) vor der Geburt in die materielle Welt den grundsätzlichen Lebensverlauf selbst ausgesucht bzw. zusammengestellt haben. Mit dem Eintritt in die physische Ebene beginnt dann ein kurzer oder bei manchen auch länger andauernder Prozess des Vergessens. Spätestens als Jugendliche sind wir üblicherweise so weit, dass wir uns nach dem "Warum?" fragen (besonders in schwierigen Zeiten). Vielleicht hat deine Mutter (dieser Anschauung entsprechend) eben jene Tatsache nicht berücksichtigt - weil sie sich nicht erinnern konnte. So gesehen betrachte ich den "Verzicht" auf einen schönen Urlaub als "Belohnung" für all die Mühen und Strapazen keineswegs notwendigerweise als negativ. Dies rührt daher, weil ich der Meinung bin, dass all die Leistungen die deine Mutter in ihrem letzten Leben erbracht hat nicht "verloren gehen". In diesem Sinne erhält deine Mutter wohl eine andere, angemessene "Belohnung".

    Liebe Grüße,

    Emerald
     
  6. Reinhold001

    Reinhold001 Guest

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    Hi 4carleen2

    Sie ist doch auf die große Traumreise gegangen, worauf sie sich immer gefreut hat, mit ihren neuen Kleidern. Die Reise führte sie in ein Land wo sie nicht mehr leiden muß, wo sie ohne Schmerzen ist. Die Kleider stehen symbolisch für ein Gewand der Erlösung.

    Sie hat es sich hart erarbeitet, freue dich mit ihr, sei nicht traurig, es geht ihr ganz sicher gut dort wo sie ist.

    Reinhold
     
  7. benny

    benny Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2005
    Beiträge:
    459
    Hi,

    irgendwo schade, dass die Antwort auf Warum gut auch mit Kindheitswissen beantwortbar ist.. und davon so manches in Jugendzeiten erst wieder ausgegraben werden "muss".

    grüßchen
     
  8. Santina

    Santina Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2005
    Beiträge:
    76
    Ort:
    Kreis Tuttlingen, Ba-Wü
    Hallo,

    keiner weiß welche Dinge er in seinem Leben erledigen, erleiden oder durchleben muss und wo war es auch bei deiner Mutter. Sie hat sicher ein hartes Leben gehabt, viel gearbeitet usw. Dennoch hat sie ihre "Aufgabe" erfüllt und ist nun da wo wir eigentlich herkommen. Ich bin mir sicher wenn du zu ihr Kontakt aufnehmen würdest, würde sie dir sagen dass es ihr jetzt besser gehe und sie glücklich ist. Ich habe ein Buch eines berühmten amerikanischen Mediums gelesen und seitdem Frieden im Innern gefunden. So viele Antworten auf Fragen und plötzlich scheint alles nicht mehr so trist und freudlos. Kann es nur empfehlen.

    LG
    Santina
     
  9. Coralie

    Coralie Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2005
    Beiträge:
    122
    Ort:
    bayern
    vielleicht wollte gott es so jeder mensch hat seine aufgabe anber er hätte ihr ja noch diese schönen erlebnisse gönnen können, oder?

    Coralie
     
  10. Nebel

    Nebel Mitglied

    Registriert seit:
    4. Dezember 2004
    Beiträge:
    435
    Ort:
    Stratford-On-Slaney, Co. Wicklow
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    Hallo Carleen,

    könnte es sein das Du bei allem Reise gönnen übersiehst das Deine Mutter ein erfülltes, glückliches Leben hatte?
    auch wenn es in einem Leben viel Arbeit gegeben hat, kann es doch wundervoll gewesen sein.

    Ich hatte das Glück für drei Kinder da sein zu dürfen, nebenbei intensiv in unserer Firma mitzuarbeiten und einige Jahre meine Mutter gepflegt. Habe viele Zeiten mit arger Arbeitsüberlastung erlebt, Zeiten in denen ich (sicher nicht nur) dachte, ich hätte keine Zeit für mich. Mein Leben war bis jetzt nicht immer leicht und ich möchte keinen Tag davon missen.

    Vielleicht braucht Deine Mutter keinen Lohn im nächsten Leben, vielleicht war ihr Leben sinnvoll und schön.

    Sei einfach dankbar das sie da war, das wär gewiß ihr schönster Lohn.

    Alles Liebe Nebel
     
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