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Ich switche hin und her

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Juddl, 16. Dezember 2007.

  1. Juddl

    Juddl Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2004
    Beiträge:
    100
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    Hallo,

    ich habe ein Problem, was mich viel Energie kostet.
    Ich bin hochsensibel, habe eine ausgeprägte Angststörung, und die damit verbundenen Stimmungsschwankungen.
    Mein Problem dabei ist, dass ich ständig zwischen zwei Zuständen hin und her switsche.
    Ich würde sagen zwischen dem inneren Kind in mir und dem Erwachsenen-Anteil.
    Das Kind scheint der stärkere Teil zu sein, es sehnt sich nach Aufmerksamkeit, nach Nähe, kann es aber gleichzeitig nicht zulassen. Es möchte auch keine Verantwortung für sich selbst übernehmen, es möchte sich nicht wirklich helfen lassen - kurzum, es möchte so geliebt werden wie es ist.
    Der erwachsene Teil möchte Verantwortung übernehmen, der funktioniert im Job sehr gut, ist vernünftig, geht auch zur Psychotherapie.
    Und genau da streikt das Kind - es geht mit zur Therapie, verweigert aber im Grunde jegliche Hilfestellung.
    Dagegen kommt mein erwachsener Anteil nicht gegen an.
    Ich befinde mich also in einem ständigen inneren Konflikt. Es kostet mich viel Kraft.
    Ich kann mir vorstellen, dass das manche von Euch auch kennen, oder?
    Wie geht Ihr damit um?
    Wie kann man den erwachsenen Teil stärken?
    Ich versuche das Kind in mir so anzunehmen, wie es ist, aber es ist so enorm stark.
    Einen schönen Sonntag für Euch!
    Liebe Grüße
    Juddl:daisy:
     
  2. Favole

    Favole Guest

    Liebe Juddl,

    ich hab keinen Schimmer von Psychologie, aber ich finde den Spruch Kinder und Betrunkene sagen die Wahrheit, sehr passend.

    Dein inneres Kind reagiert so "rotzig" weil Du wahrscheinlich nicht sorgsam genug mit Dir umgehst, kann das sein? Es versucht Dir was zu sagen, ich glaube im übrigen, Du weißt was es will. Irgendwie ignorierst Du das und von daher wird es immer anstrengender.

    Was tut Dir gut?




    :winken5:
     
  3. emmaa

    emmaa Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2007
    Beiträge:
    347
    hallo juddl...

    ohhhhhh jaaaaa..... durchaus es kennen wohl eine menge, ich selbst litt 4 jahre extrem unter schweren panikattacken, mit depressionen fing es an... eine generalisierte angststörrung entwickelte sich, es war eine schlimme zeit, atemnot, schwindel attacken, zittern bis hin zum depersonalisierrungszustand!!! kenn mich also durchaus gut in diesem thema aus, auch heute noch wenn ich ziemlich stark belastet bin tritt es auf, atmnot und schwindel dann kommt die angst bis hin zur todesangst. es ist schwierig das innere kind zu besiegen,man soll es vielleicht gar nicht besiegen, die beiden teile sollten nur lernen besser miteinander umzugehen, quasi kommunizieren... lass dein kindteil in die kind sein und andersrum genauso.... woher hast du die angst weißt du das??? was ist der grund?? natürlich brauchst du das nur zu schreiben wenn du magst ja.... das was du mit der therapie machst ist der richtige weg, es hat zeit, man kann sich nicht immer gleich helfen lassen...

    liebe grüße

    emmaa
     
  4. alphastern

    alphastern Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
    Beiträge:
    24.276
    Ort:
    Deutschland
    Hallo Juddl,
    ich kann Dir folgenden Tipp geben:

    Da ich nicht weiß, wie alt Du derzeit bist, versuchs ich mal ganz allgemein:

    Das innere Kind und Dein Erwachsenenteil sind ja alles Teile von Dir!
    Dein Denken trennt jedoch zwischen Deinem inneren Kind (Deine echten Gefühle) und Deinem Erwachsenenteil ("Du" sollst Dich so und so verhalten, hier mußt Du "perfekt funktionieren" etc.). Du spielst quasi eine perfekte Rolle, die Du gut kannst, was Dich aber nicht wirklich erfüllt, weil Du (Deine Gefühle), da nicht mit dabei sind.

    Deine Angst zeigt sich als deutliche Angst vor Deinem "so leben dürfen und wollen, wie ich eigentlich bin".

    Da die Erwachsenenwelt auf ein "funktionieren", "leisten" "Ziele erreichen" etc. setzt, Dein inneres Kind eigentlich nur spielen, sich freuen, singen, tanzen, fröhlich sein will - zieht es sich zurück. Du lebst also nicht richtig, da Du ständig nur eine Rolle erfüllst.

    Wie kommt man da raus?

    Ob die Therapie, das richtige ist, bezweifle ich jetzt erstmal, denn Du merkst ja selbst, daß Du hier auch wieder nur eine "Rolle" spielst, weil Du denkst, Du mußt da hin, damit Du zumindest weiterhin "funktionieren" kannst. Das verdrängt dann die akute Angst etwas... "Ich geh ja zur Therapie, dann wird mir geholfen...".

    Der Kampf zwischen beiden Seiten raubt Dir viel Energie!

    Also... was machen wir da?

    Geheimtipp: Sieh die Rolle "Erwachsener" als großes Spiel, als ein ganz theadralisches Theaterstück an - an dem eigentlich jeder mitwirkt. (die meisten haben jedoch vergessen, daß wir alle nur Schauspieler sind). :) Nimm das ganze Rollenverhalten nicht wirklich ernst! Sehe es als Verhaltensform, damit die Routineaufgaben erledigt werden können, das eigentliche Leben ist aber viel, viel mehr!

    Das innere Kind bist Du wirklich! Vor allem die positiven Seiten daran!

    In der Bibel heißt es ja so schön "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, gelangt ihr niemals ins Himmelreich". Jesus hat damals ja eigentlich genau den Weg gezeigt, den Dein Innerstes gehen will: Das innere Kind anzunehmen, den Kampf mit der Erwachsenenseite aufzugeben und dadurch die Freude, das Glück und die Erlösung zu finden.

    Diese Arbeit mit Dir selbst kann Dir aber kein Therapeut abnehmen! Diesen Weg mußt Du selbst gehen und dafür die Verantwortung übernehmen. Das läßt dich auch unglaublich stark werden, Du Du selbst hast ja immer die Verantwortung darüber, wie Du Dich anderen gegenüber verhältst. In jeder Minute! Du kannst ängstlich sein, negativ denken oder auch wohlwollend, freundlich... Deine Entscheidung!

    Hast Du Hobbys? Mir hilft z.B. das Zeichnen sehr gut weiter, Gefühle auszudrücken und kreativ, lebendig zu sein. Es gibt viele Wege! Wichtig ist aber das positive Tun! Das denken, grübeln usw. bringt Dich überhaupt nicht weiter. Gehe mit allem spielerischer um! Versuchs einfach mal! Sag zu Dir, Du hast schon 10x die Therapie gemacht, immer das gleiche, heute ändere ich mal was! Mach mal genau das Gegenteil davon, was man von Dir erwartet! Brich mal aus! (natürlich so, daß keiner einen Schaden davon trägt :) ).
    Lach mehr über Dich!

    So, ich mach jetzt erstmal Schluß. Alles Gute!:regen:
     
  5. Vagabondo

    Vagabondo Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2007
    Beiträge:
    276
    Ort:
    ganz genau mitten in "Österreich"
    "Psychotherapie" ist sehr modern, auch sehr amerikanisch. Die Sehnsucht Deines (man/des...) Kinheits-Ichs bleibt dabei aber auf der Strecke. Per Psychtherapie fühlt sich das Kindheits-Ich des Menschen (= des Individiums) "verraten". Was würdest "Du" tun, mit einem Menschen, der Dich "verrät"? Spiegelgleich dasselbe tut Dein Kindheits-Ich mit "Dir"! Nix anders!

    Der Kindheits-Ich-Anteil im Menschen will UND KANN NICHT "therapiert" werden, ...er kann "angenommen UND geliebt" werden, ...oder eben abgelehnt/teilabgelehnt und verraten werden! Psychotherapie versagt seit 100 Jahren. Es dient dem Gelderwerb, auch wenn andere Faktoren/Helfersyndrome als Etikett "vorgeschoben" werden!

    OHNE angenommenen Kindheits-Ich-Anteil Deiner Persönlichkeit kann der Erwachsenen-Ich-Anteil NICHT gedeihlich (mit-)wachsen und (mit-)reifen! Der Erwachsenen-Ich-Anteil zieht seine Nahrung aus den GELEBTEN Formen/Inhalten des Eltern-Ich-Anteiles (dazu gehört u.a. auch das Berufsleben) UND des Kindheits-Ich-Anteilen!

    BEIDE (E + K) müßen/dürfen ihren Lebensanteil IM gelebten Leben "ausdrücken"! Ausdrücken DÜRFEN! Inklusive ALLEM Gelingen und inklusive ALLEM Scheitern! Denn, in JEDEM Scheitern liegt auch der Kern/Samen für NEUES! Neues Leben, neue An-/und Einsichten! Das K kann/darf NICHT rund um die Uhr ausschließlich nur "spielen" ...und das E kann/darf NICHT rund um die Uhr ausschließlich nur ihre Dominanz "ausleben"!

    Da gilt es, einen individuellen, lebbaren Konsens zu finden! Aus diesem gelebten Konsens zieht das mitwachsende & mitreifende Erwachsenen-Ich seine Nahrung. Allerdings, das ist KEINE Automatik (und doch!)! Ich darf mich Tag für Tag diesem, meinem, Lebensauftrag "stellen" ...und dafür sorgen, daß meine unterschiedlichen Persönlichkeitsanteile "auf ihre Rechnung" kommen! Weder durch Psychotherapie, noch durch Tabletten, Drogen & Co. kann dies erreicht werden!

    Per Berauschung (Alk., Computer, Arbeit, Drogen ALLER Art usw....) will das K das E beruhigen, ausschalten, betäuben ...um endlich einmal unbeaufsichtigt spielen zu können, um endlich einmal sich austoben zu können. Weil das E dies weitgehend "verbietet" ...wird es vom K einfach "berauscht"! Erwacht das E aus dem Rausch rächt es sich am K mit drakonischen Strafen, ...wie eben "Strafen" nur aussehen können! Kopfweh/Kater & Co. (Scheitern & co.) sind nur die "leichtesten" Bestrafungsvarianten ...das steigert sich immer in dem Maße, wie die Berauschung stetig an Intensität zunimmt! Wie eine Waage!

    Achtung: Die Spirale dreht sich bereits! Anfangs langsam, zunehmend aber "schneller"! RICHTIGEN "Rat" bekomme ich von NIEMANDEN! Egal, was jemand vorgibt, mit welchen "Strategien" man da Einhalt bieten kann!

    Umgib' Dich mit "liebenden" Menschen, zumindest mit "einem" ...und wenn KEINER zu Dir hält, dann sollst zumindest Du selbst zu Dir halten! Tu' Deine Arbeit, was zu tun ist - soooo gut, wie Du es nur kannst ...und genehmige Deinem K einen würdigen/passeneden (Zeit-)Rahmen, in dem es sich austoben kann und darf, soll, muß! Die Frage des "Maßes" stelle Dir selbst immer und immer wieder, ...frage (vielleicht) viele Menschen um "ihre" Meinung zu den Anliegen Deines Lebens, ...lebe aber DEIN Leben! VÖLLIG unbeeindruckt, lernbereit, scheue NICHT, daß An- und Einsichten sich ändern können! Stelle Dich dem Leben ...bis zu Deinem letzten Pulsschlag ...auch wenn dieser erst jenseits der 100 sein würde!

    Vagabondo:)
     
  6. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

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    wo ich Wurzeln schlage
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    Ich spreche jetzt mal zum Erwachsenen-Ich:
    Gehe gut um mit dem inneren Kind, lass ihm seine Freiräume, setze aber auch Grenzen. Manchmal ist keine Zeit zum Spielen - und in anderen Zeiten ist das Spielen in Ordnung. Wenn Du versuchst, das Kind in eine Schablone zu pressen, wird es trotzig. Frage nach den Bedürfnissen des Kindes - und schaue, wie Du sie mit Deinen Bedürfnissen unter einen Hut bekommst. Nimm das Kind ernst, es hat genauso ein Recht aufs Spielen, wie Du auf ein funktionierendes System. Ein Gleichgewicht musst Du herstellen, das Kind kann es nicht!

    LG
    Ahorn
     
  7. Vagabondo

    Vagabondo Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2007
    Beiträge:
    276
    Ort:
    ganz genau mitten in "Österreich"
    @Ahorn (& all): Zum Erwachsenen-Ich kann man NICHT sprechen...! Gleichgewicht "herstellen" KANN man NICHT, ...Gleichgewicht stellt sich von selbst her aufgrund der Summen aller Erfahrungen, die man als Individium "erfährt", ...erfahren muß, erfahren darf....! Das ist weder käuflich, noch lehrbar, noch einforder- oder einklagbar!

    Das Erwachsenen-Ich nährt sich aus dem Denken & Handeln des Kindheits-Ich's und des Eltern-Ich's! Es nährt sich aus den "Erfahrungen" des Ki und El. Das Erwachsenen-Ich ist das, was die (viele) Leute "Schicksal" nennen, ...und auch andere Namen geben (zB. Gesundheit & Krankheit, Glück & Unglück usw...). Das Erwachsenen-Ich ist die Summe ALLEN Lebens, die Summe ALLER Erfahrungen, die man von Kind auf gemacht hat ...und das, was man meint ...weitergeben zu müssen ...an die Kinder, ...an die Untergebenen/Abhängigen, ...an die, mit denen es man "gut" meint ...und an die, die lediglich "belehrt" werden (sollen) und/oder in Abhängigkeit gehalten werden sollen.

    Ein Kind, das "trotzig" wird/ist ...ist NICHT ein Problem des Kindes, sondern der Eltern! Trotzigkeit ist ein Ausdruck der Leidensform des Kindes (WEGEN der Eltern!!!), ...weil es sich der Unsinnigkeiten/Unwahrheiten der Eltern ausgeliefert fühlt! Die Eltern haben dem Kind was vorgegaukelt, was in der Welt NICHT stimmt, ...etwas, was das Kind empfindet und KEINE Übereinstimmung findet im Verhalten und Reden der Erwachsenen, vornehmlich (aber NICHT "nur") des Vaters und der Mutter, ...denn Vater & Mutter haben ja auch wieder "Vater & Mutter" ...von denen sie "falsche" Informationen/Definitionen "mitbekommen" haben ....und es NIE auf "wirkliche" Brauchbarkeit überprüft haben!!!! Es blieb halt immer nur "...Salat"!

    Die täglich erlebbare Idiotie im Krankheitswesen, ...in der geistigen Entwicklung (...Pisa) und in allen zwischenmenschlichen Lebensformen ...drücken diesen "Salat" aus!

    Statt "Salat" könnte man auch "heisse Kartoffel" sagen, ...die NICHT "bearbeitet/gegessen" wird, ...sondern IMMER NUR weitergereicht wird ...an den nächsten, ...der's halt "aufnimmt" ...und NICHT mehr weitergibt ...sich aber Blasen auf den Händen/Fingern holt! Oft/meist sind es die Kinder, ...weil Eltern wie Lehrer NICHT damit umzugehen gelernt haben! Ergo: Pisa, ...passendere Bezeichnung: Idiotie!

    Das Kind braucht NICHT erst gefragt werden, ...HINHÖREN ist angesagt, ...es äußert sich ja ständig und unüberhörbar! Es SCHREIT förmlich danach!

    Vagabondo:)
     
  8. Juddl

    Juddl Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2004
    Beiträge:
    100
    Herzlichen Dank für Eure Antworten!!!

    Ich weiß schon, dass es wichtig ist, das Kind in mir anzunehmen, ihm Raum zu geben usw.
    Nur, wenn ich - ich nenne es jetzt mal meinem "kleinen" Ich - zu viel Raum gebe, dann igel ich mich völlig ein, denn mein kleines Ich hat zu wenig Vertrauen, es ist sehr verletzlich. Es hat Angst vor Zurückweisung, nicht geliebt werden usw.
    Es hat auch autistische Züge.
    Da muß ich (mein "großes" Ich) dem kleinen Ich wirklich Grenzen setzen, sonst kann ich nicht arbeiten gehen.
    Und da ist dieser ständige Konflikt in mir.
    Ich muß mich selbst immer und immer wieder rausreissen, aus dem Kind-Zustand.
    Und das Kind wehrt sich natürlich; wie Vagabondo schrieb, es schreit förmlich.
    Aber ich kann es nicht immer gewähren lassen.
    Ich komme damit nicht klar, weil es sich für mich wie zwei völlig verschiedene Personen anfühlt. Das Kind fühlt sich "echter" an, aber es ist so nicht lebensfähig.
    Ich bekomme diese beiden Zustände nicht zusammen.

    Ich muß Eure sehr hilfreichen Antworten erst mal sacken lassen; ich danke Euch sehr für Eure Mühe!!!
    Alles Liebe
    Juddl
     
  9. Vagabondo

    Vagabondo Mitglied

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    Beiträge:
    276
    Ort:
    ganz genau mitten in "Österreich"
    @Juddl,

    natürlich ist das K verletzlich, wie eben alle Menschen und Kinder, denen man den gebührenden "Raum" entzieht …oder/und womöglich in den Keller gesperrt werden. Kinder, die in den Keller gesperrt werden treiben halt dann dort ihr Unwesen, ...zwangsläufig. Diese "Kellerkinder" tragen soooo viel Weisheit in sich …und dürfen sich NICHT ausdrücken.

    Das Wiederherstellen eines Vertrauensverhältnisses kann nur Schritt für Schritt gehen …es muß allerdings unmißverständlich sein, …ein Dialog eben, ein INNERER Dialog - nicht anders, halt wie Eltern mit ihrem Kind sprechen (sollten). Wie denn - möchtest Du selbst als Kind behandelt werden bzw. wie hättest/hast Du selbst es gerne erlebt, von Deinen Eltern behandelt zu werden? Genau so, NICHT anders, darfst Du mit Deinem Kind (in diesem Falle 'Innerem' Kind) umgehen!

    Laß' es halt einmal RICHTIG austoben, d.h., tu' einmal ausgiebig spielen bzw. das, was Deine große Leidenschaft ist und bisher immer zu kurz gekommen ist! Welche Art von Spiel & Spaß verbietest Du Dir selbst? Das "spielende Kind" in Dir, das man ständig in sich herumträgt, will NICHT ignoriert sein! Es will angenommen sein, es will in Dialog sein …und es will einmal unvoreingenommen spielen, …spielen, …spielen, …bis es auch selbst einmal herzhaft müde wird …und eine zufriedene Müdigkeit sich einstellt.

    Die dafür notwendige Zeit hat JEDER Mensch, auch der "modernste" Mensch in den Industriestaaten. Und: Es ist NIE zu spät, ernsthaft und mit heiterer Gelassenheit sich diesem Persönlichkeitsteil zu widmen! Und diesen Umgang dann das GANZE Leben lang beibehalten!

    Vielleicht tust Du auch ganz was falsches (beruflich), daß das Kind sich auflehnt, …weil Du womöglich ganz andere Fähigkeiten/Fertigkeiten NICHT zum Ausdruck bringst!(?) Jedenfalls, wenn das Kind "schreit" …soll das eine Einladung an Dich sein, …Ausschau zu halten nach Veränderungen!(?) Ob Gott oder Kind, …es ist gleichermaßen, …für jeden Schritt, dem Du Gott/Kind entgegen gehst, kommt Dir Gott/Kind 2 Schritte entgegen!

    Warum sprichst Du Deinem Kind die Lebensfähigkeit ab? Natürlich fühlt sich das Kind dann beleidigt, zu Tode gekränkt, nicht ernst genommen …und wird wütend/schreiend. Es ist das Kind, das ALLE Fertigkeiten "in sich" trägt, …und was es (noch) nicht "kann", …eignet es sich in kürzester Zeit an! Vertrauen, …Vertrauen, …Vertrauen, …bedingungsloses Vertrauen und Zuversicht "üben", …"zulassen", …"wachsen lassen"! OHNE Vertrauen kann NIX wachsen!

    Darüber zu schreiben ist kinderleicht, wenn man selbst Betroffener ist, kann das auch sehr "schwierig" sein, …ich weiß!

    Vagabondo:)
     
  10. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
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    wo ich Wurzeln schlage
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    Wenn Du nach draussen gehst, bist Du dafür da, das Kind zu beschützen. Mach ihm klar, dass Du da bist. Gebe ihm in der Aussenwelt vielleicht ersteinmal im geschützteren Raum die Möglichkeit, die Welt zu erkunden und dadurch Vertrauen zu gewinnen.
    Gehe mal in eine Cafe, bestelle eine heisse Schoki und lade Dein inneres Kind ein, diese Schokolade zu probieren und mache ihm klar, dass Du da bist und aufpasst!

    LG
    Ahorn
     

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