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Ich nörgle an ihm rum....

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von kookoo, 30. November 2008.

  1. kookoo

    kookoo Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    334
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    Hallo,



    Ich bin ja gespannt, ob Ihr das auch kennt:

    (Dazu muss ich gleich bemerken, dass ich mich durch Felice's und Believe's Threads zum Thema Angst vor Liebe/Nähe angesprchen fühlte)


    Ich habe einen sehr lieben, verstaendnisvollen Freund, und sehe in ihm wirklich einen Menschen, mit dem ich mir vorstellen kann, ein Stück weiter zu gehen.
    Vielleicht einmal mein Leben mit ihm zu teilen.

    Ich habe die Entscheidung getroffen, mit ihm "zusammen zu sein" wie man so schön sagt. Nachdem wir eine wunderbare Freundschaft gehabt haben.
    Und ich nenne das so ("Entscheidung"), weil ich diejenige bin, die ziemlich schnell aussreisst.

    Ich brauche einerseits totale Sicherheit oder eher Regelmässigkeit (im Job), aber bin tief in meinem Herzen ein Chaot, und "wie ein Zigeuner", was Wohnorte betrifft. Und auch, was meine bisherigen Männerbeziehungen betrifft.
    Ich war lange Zeit im Ausland, weit weg von meiner Familie, und habe viele Menschen gtroffen, die überhaupt keinen familiären Sinn hatten. Keine Tabus, und ihnen gegenüber fühlte ich mich konservativ. Jetzt bin ich wieder meiner Familie näher, und in einer Beziehung.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nur uns selbst ändern können, und niemals den anderen.
    Und auch, wenn ich "gesund" leben will, ich nicht den anderen davon üeberzeugen wollen sollte.

    Aber ich komme mir total oberflächlich vor, weil einfach seine "Energie" total anders ist und ich mir schwer tu', das "attraktiv" zu finden...
    Er hat einfach ein paar Kilo mehr als ich, schläft einige Stünchen mehr als ich, ist also sehr gemütlich vom Charakter her.
    Er ist aber auch viel umgänglicher und zufriedener als ich. Und sehr grosszügig...


    Bei mir ist das nun so, dass ich mich total lethargisch fühle, wenn ich da mitmache, und ich versuche deshalb, meine eigenen Interessen zu wahren (wenn mir Zeit bleibt, auch körperlich aktiv zu sein)....
    aber ich merke, da ist drunter noch etwas.
    Ich kann's nicht erkennen.
    Ich will aus meiner Haut fahren.
    Und ich will ihm mitteilen, dass ich nicht aus meiner Haut kann.
    Ich hatte so schlimme Erfahrungen, aber damals war da immer ein "Thrill".
    Eine Aggression, ein Hoch und Tief, aus dem ich Kräfte geschöpft habe. Eine Sucht.

    Ich weiss, dass ich, wenn ich es mit ihm nicht durchstehe, es mit wem andern tun muss.
    Aber ich fühle mich in einem Zustand, in dem ich Sachen erkenne, aber mich wie gelähmt fühle, mich zu veraendern, die positiven Dinge zu sehen und es einfach mal locker zu nehmen.

    Ich schreibe das deshalb, weil ihr vielleicht von aussen was erkennen könnt, vor dem ich im Moment die Augen verschliesse....


    Vielen Dank für Eure Anteilnahme!!!
     
  2. mira10

    mira10 Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2008
    Beiträge:
    196
    Ort:
    umkreis von heilbronn
    mmmh, ja beziehungen sind nicht immer einfach , man sollte versuchen das miteinander so zu gestalten , das es ein nehmen und ein geben von beiden seiten ist.
    wenn du solche gefühle hast , hilft nur reden und reden und reden.
    mira10
     
  3. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Guten Morgen liebe Kookoo,

    du schreibst zwar einerseits, dass du dir vorstellen kannst, dein Leben mit diesem Mann zu teilen, aber auch andererseits, dass seine Energie „total anders“ ist (was ein indirektes Werturteil beinhaltet) und du ihn nicht "attraktiv" findest.

    Warum möchtest du dein Leben mit ihm verbringen? Weil er großzügig ist, umgänglich, verständnisvoll und zufrieden?

    Glaubst du wirklich das reicht als Basis für eine Beziehung?

    Du „hast die Entscheidung getroffen, mit ihm zusammen zu sein“, schön, aber ohne Liebe und Akzeptanz des anderen, genau so wie er nun mal ist, kann das nicht gut gehen.

    Ich friere wenn ich deinen Text lese, auch wenn ich deine Sorge verstehen kann.

    Alles Liebe
    Ruhepol
     
  4. Sayalla

    Sayalla Guest

    Du bist offenbar mit dir unzufrieden. In dem Zustand sollte einfach niemand eine Beziehung eingehen.
    Wenn bei Dir alles ok ist, und er dann immer noch da ist, sieht die Sache positiver aus als derzeit. Vor allem... nörgelst du DANN nicht mehr an ihm herum.
     
  5. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Hallo Kookoo!

    Beim Lesen deines Beitrags ist mir spontan eingefallen, dass es in deiner Beziehung auch darum gehen könnte, dass du genießen lernst! Wie war das denn bei dir zuhause? Wurde da der Selbstwert vom Arbeiten und Tun abhängig gemacht? Hast du da gelernt, mal loszulassen und einfach nur zu faulenzen?
    Möglicherweise brauchst du die Erlaubnis, mal die Seele baumeln zu lassen und dein Partner jemanden, der ihm ein bisschen in den Arsch tritt, damit er in die Gänge kommt! ;)


    Liebe Grüße

    believe :)
     
  6. kookoo

    kookoo Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    334
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    Hallo,



    und vielen Dank fuer Eure Antworten!

    Also, Sayalla, das dachte ich auch schon.
    Hm, aber wann sind wir denn "fertig"...?...
    ich habe, nachdem ich davor ein ziemliches Muster an "Schlussmachen" hingelegt habe, die letzten jahre versucht zu verstehen, was dies bedeutet.
    Ich habe mich ohne die Beziehung schon frei gefuehlt...
    Eigentlich so, dass ich mir dachte, ich koennte ganz gut alleine weiterleben.
    (Vielleicht braucht's das noch....?) Ich fuehlte mich aber eigentlich auch offen fuer eine Beziehung.

    Mira10,
    hm, ja, ich konnte mich dann nicht mehr zurueckhalten. und habe ihm einiges gesagt...
    naja, er laesst bei sich alles rumstehen, und ich hab' ihm offen gesagt, dass ich es eigentlich sehr unhygienisch finde, ich aber auch versuchen werde, weniger pingelig zu sein.
    Er hat darauf reagiert, und mir gesagt, er sei froh, dass ich ihm alles sage.
    Sein Vater ist letztes Jahr verstorben, und er hat gemeint, es sei deswegen.
    Er hat aufgehoert, sich um seinen Haushalt zu kuemmern. Er scheint jetzt mehr Kraft zu haben als vorher. Er ist offen, und spricht ueber den Tod seines Vaters, der ihn tief getroffen hat.

    Ich habe, als es mit uns beiden intensiver wurde, darueber nachgedacht, ob es der richtige Zeitpunkt sei, aber ich habe auch gedacht, wann denn sonst?

    Lieber Ruhepol,
    Ja, es stimmt schon, was Du sagst.
    Ich bin traurig dabei, wenn ich das lese.
    Weil ich war frueher sehr leichtsinnig.
    Ich habe mich viel auseinander gesetzt mit dem, was ich will bzw wenn sich etwas ereignet, es mir anzuschauen, es zu akzeptieren, oder es bleiben zu lassen.

    Ich muss zugeben, ich habe meine Einstellung geaendert.
    Ich kann mir selbst nicht mehr vertrauen. Ich verstehe das Wort Liebe noch nicht, und ich dachte: nach 4 Jahren, nachdem ich verlassen wurde, koennte ich vielleicht schon bereit sein......................


    Du hast wahrscheinlich Recht.
    Ich habe einfach alles an ihm geliebt, als ich mit ihm befreundet war.

    Jetzt, wo wir zusammensein koennen, habe ich Zweifel.

    Hallo Believe,

    Du hast sicherlich auch Recht! Ja...ich nehme mir nicht oft Zeit dafuer.

    Aber ich bin auch ein "Einzelgaenger" geworden...
    Ich liebe es, auch mal allein, spazieren zu gehen und muss mich irgendwie "allein" regenerieren, um wieder mal rauszugehen...


    Ich werde mir das sicherlich noch einmal alles durch den Kopf gehen lassen......

    Aber ich danke Euch!
    Ich glaube, alles was passiert, ist irgendwann zu unserem Besten.
    Vielleicht kann man den Lernprozess nicht immer herausfordern/ ankurbeln...?


    Alles Liebe!
     
  7. valli

    valli Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2004
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    950
    Ort:
    austria
    hallo kookoo,

    ich bin auch so eine "nörglerin". ich bin jetzt seit 3 monaten getrennt von meinem mann, und durch diese trennung, durch die gefahr des drohenden verlustes dieses menschen ist mir sehr viel klar geworden
    die wichtigkeit dieses mannes als mensch und partner und nicht als versorger, vater meines kindes oder mannes, der halt nicht perfekt ist, aber für mich der perfekte mann zu 90 % - und so jemanden muss man mal finden, wo 90 % super passen ...

    doch ich brauchte auch zeit, um das zu kapieren.
    für mich ist das alleinsein allerdings nichts, du schreibst ja, dass dir das gut gefällt - vielleicht brauchst du einfach eine andere form der beziehung, ungewöhnlicher, freier und offener.

    lg valli :)
     
  8. goldenerreiter

    goldenerreiter Aktives Mitglied

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    im Norden
    Sei mir nicht böse ,aber was Du schreibst klingt mir alles zu anständig.
    Sicherheit kannste sowieso vergessen und von Liebe hab ich auch nicht viel gelesen .
    Vielleicht legst Du Wert auf eine nette vernünftige Beziehung ,aber ich glaube sie wird nicht lange halten .
    Richtig verrückt sein ,sich selbst nicht wieder erkennen ,sich vergessen im tun ,da braucht man nicht mehr reden und schon garnicht denken.

    Liebe Grüße und viel Glück
     
  9. kookoo

    kookoo Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    334
    Hallo Valli,

    Seid Ihr jetzt wieder zusammen? oder wie ist das jetzt fuer Dich, dass Ihr Euch getrennt habt?

    Lieber Goldenerreiter!
    Was soll man dazu sagen...

    Ich habe mir manchmal gedacht, wenn man das erlebt, dann ist es auch nicht fuer immer...

    Ich bin wirklich hin- und hergerissen...

    Alle Liebe
     
  10. goldenerreiter

    goldenerreiter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Dezember 2007
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    Ort:
    im Norden
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    Da hast Du natürlich recht nichts ist für immer und selbst das schönste Glücksgefühl wird sich wieder auspendeln ,aber erleben darf man es oder ?
    Wir stellen viel zu hohe Anforderungen an eine Beziehung .
    Wie wäre es ,wenn wir das Glück bei uns oder besser gesagt in uns suchen ,dann brauchen wir unsere eigenen Defizite nicht bei dem Partner zu suchen.;)
     

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