1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Ich nehme Dich mit auf eine wundervolle Reise

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Nebelwanderer, 27. Januar 2009.

  1. Nebelwanderer

    Nebelwanderer Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2007
    Beiträge:
    52
    Ort:
    NRW im bergischen Städtedreieck
    Werbung:
    Ich nehme Dich mit auf eine wundervolle Reise


    Wir Beide wandern durch einen Wald
    das aufgelockerte Blätterdach der Bäume läßt Sonnenstrahlen hindurch
    die lustige Muster auf den Waldboden malen
    und wir bewegen uns auf den Waldrand zu.

    Saftiges Grün ist zu sehn und es scheint als sehen wir eine grasgrünes Meer vor uns,
    am Waldrand angekommen erkennen wir das der Wind mit dem saftigen Gras spielt und es wirkt wirklich so das Wellen zu sehen sind.
    Ein schmaler Pfad führt uns mitten durch die Wogen des Grasmeeres
    und der Wind hat einen kühlen, salzigen Geschmack und riecht auch nach Tang.
    Der schmale Weg bringt uns in seinem Verlauf dem Wind entgegen,
    wir spüren ihn in unserem Gesicht und die luftige Kleidung flattert sanft an unserem Körper.

    Ein lächeln auf Deinem Gesicht sagt mir wie sehr Du es magst und wir gehen weiter
    wir kommen über eine Anhöhe und haben einen freien Blick auf eine wundervoll, schroffe Steilküste, an der sich der lehmig, sandige Weg sanft entlang windet.
    In einiger Entfernung schauen wir auf eine uralte Ruine, es scheint ein altes Schloß oder eine alte Burg gewesen zu sein.
    Lächelnd schauen wir die Landschaft und die fast unberührte Natur,
    gehen neugierig auf die Steilküste zu und empfinden einen starken, aber angenehmen Wind.
    Der leichte, weite Stoff unserer Kleidung gibt uns schon jetzt das Gefühl das wir vom Wind getragen werden und unsere Schritte wenden sich immer mehr der Kante der Steilküste zu, bis wir hinunter zur Brandung schauen können und sehen wie die Gischt in hohen Fontänen nach oben spitzt.
    Hier fühlen wir die vollkommene Kraft der Windes, fühlen wie er an unserem Stoff zieht und wir können uns leicht dagegen legen.

    Wir fühlen das er genügend Kraft hat uns zu tragen und es ist als wäre der seidige Stoff der Bluse und des Gewandes wie das Gefieder eines Vogels.
    Immer weiter und ohne Angst legen wir uns in den Wind und fühlen dieses beglückende Gefühl des getragen und gehalten sein.
    Lächelnd schau ich Dich an und sehe wie du es genießt, stark ist der Wind und doch streichelnd und kosend.
    Fast wie in einem Daunenbett liegen wir schon im Luftstrom und es ist nur noch ein winziger Moment bis zum Abheben.
    Bald waagerecht liegen wir im Wind über dem Abgrund und sind nur noch wir und die Kraft der Natur.
    Genau in diesem Moment wandeln wir uns.
    Große, kräftige Schwingen, jede Feder die Tragkraft des Windes spürend tanzen wir schon auf dem Strom der Luft.

    Hin und wieder verlieren wir schon den Bodenkontakt um dann kurz wieder mit den Krallen die Erdkrume zu berühren.
    Unser scharfer Blick beobachtet das Terrain und mit einem lauten beglückenden Schrei heben wir ab und gleiten auf den Wogen des Windes dahin, völlig frei von Angst und in völliger Freiheit des Elementes.

    In weiten Kreisen steigen wir auf, betrachten uns im Flug und empfinden unbändige Liebe zum Element und zur Natur.
    Wir steigen auf, sehen Landschaft unter uns kleiner werden, wiegen uns im Licht der Sonne und im Strom des Windes. Legen die Flügel an und stürzen wie Pfeile hinab, vorbei an der Küstenkante, hinab bis zur Brandung und fangen über der Gischt den Sturzflug ab.

    Wir fühlen wie ein paar Tropfen des salzigen Wassers unser Gefieder benetzen und spüren das erfrischende Element Wasser. In einem weiten Bogen gleiten wir über den Wellen dahin um dann ruhig wieder aufzusteigen und die Erregung des Sturzfluges zu einem berauschenden Erlebnis zu verinnerlichen.
    Wild klopft unser Herz während jede Feder unseres Gefieders mit dem Wind spielt
    und wir langsam wieder auf dem Wind nach oben getragen werden, bis auf die Höhe der Küstenkante.
    Wir wenden uns schwebend dem Abgrund zu, legen uns in den Wind und wandeln wieder zum Menschen.
    Der Wind bläst unsere seidige Gewandung wie Segel und wir liegen wieder auf dem Wind der nun seine Kraft erhöht und mit dieser stehen wir wieder gerade und gehen einen Schritt zurück.
    Ich wende mich Dir zu, schaue Dir in Deine Augen und sehe die Lust am Fliegen ist darin erwacht. Ich umarme Dich und freue mich das Du mich begleitet hast.
    Nun nehme ich Dich bei der Hand und wir treten gemeinsam den Rückweg an, kommen zurück in das hier und das jetzt und empfinden Kraft, Ruhe und Geborgenheit.
    Öffnen die Augen und empfinden einen schönen, ruhigen und kraftvollen Moment.

    LG
    Nebelwanderer
     
  2. Mora

    Mora Guest

    ;) schön WAS DU DA schreibst - NebELwanderer - ja, ja - hast einen wirklich Namen mit AnziehungsKraft ;)

    folgende Zeilen schrieb ich irgendwann - während (m)einer Reise ;) - denke passt HIER rEIN ;)

    seht euch nur das Boot an
    wie es segeln kann
    trotzt dem Wind
    trotzt dem Sturm
    wird geleitet
    durch das Licht des Turms
    ein Licht
    was immer da
    das dich geleitet durch die Nebelnacht

    seht euch die Möwe an
    wie sie fliegen kann
    fliegt mit dem Wind
    mit dem Sturm
    und erreicht den Turm

    seht euch die Kiefer in den Dünen an
    wie sie stehen kann
    trotzt dem Wind
    trotzt dem Sturm
    wird gehalten
    durch Wurzeln
    die man nicht sehen kann
    und doch sind welche dran

    seht den Fisch
    wie er schwimmt
    wie er sich tarnt
    wie er mit den Wellen mit
    das ist ein Ritt
    den nur der Fisch
    versteht zu fliegen
     
  3. Nebelwanderer

    Nebelwanderer Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2007
    Beiträge:
    52
    Ort:
    NRW im bergischen Städtedreieck
    Grüß Dich Mora,
    nun ich freue mich das es Dir gefällt. So manches schrieb ich schon, sei es zum Zeitvertreib oder als geführte Meditation. Sei es zum Spiel der Gedanken oder zur mystischen Kurzweil. Auch Deine Verse und Poesie gefallen mir.
    Hab Dank

    Lieben Gruß
    Nebelwanderer
     
  4. Hexe007

    Hexe007 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Januar 2009
    Beiträge:
    11
    Ort:
    oberösterreich
    hallo nebelwanderer,

    im wahrsten sinne des wortes " eine wundervolle reise " danke
    lieben gruß
    hexe
     
  5. Nefretiri86

    Nefretiri86 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2009
    Beiträge:
    29.602
    Ort:
    Niedersachsen
    Auch mir hat dein Gedicht sehr gut gefallen. Mach nur weiter so.:D
     
  6. gabriele65

    gabriele65 Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2010
    Beiträge:
    92
    Ort:
    in einem Haus mit schönem großen Garten
    Werbung:
    Hallo Nebelwanderer,

    wunderschön, erinnern mich sehr an meine eigenen Träume...
    Vielleicht schaust du ja mal im Unterforum Träume vorbei.

    Liebe Grüße. Gabriele65
     
  7. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Werbung:
    Nebelwanderer,einfach schön,Dankeschön..
     

Diese Seite empfehlen