1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Ich kann nicht nach Hause

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Feenstaub84, 18. Oktober 2012.

  1. Feenstaub84

    Feenstaub84 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2012
    Beiträge:
    24
    Werbung:
    Hallo!

    Ich träume einen ganz bestimmten Traum schon seit vielen Jahren.
    Gut kann ich mich erinnern, dass ich ihn schon träumte, als ich noch sehr jung war.
    Die Handlung veränderte sich etwas mit der Zeit, aber der Sinn ist gleich geblieben.

    Und zwar geht es darum, dass ich nach Hause muss. Ich weiß, dass etwas Schreckliches passieren wird, wenn ich zu spät komme.
    Aber ich kann nicht....
    Früher fehlte plötzlich unser Stockwerk im Haus. Es gab die Etage eins und danach kam gleich der dritte Stock. Ich fand unsere Haustüre nicht.
    Der Traum veränderte sich dann etwas, aber immer ist es so, dass ich nicht nach Hause komme.
    Der Etagenknopf im Aufzug fehlt oder ich komme nicht dran.
    Eine Brücke ist nicht mehr da, die ich überqueren muss oder ich finde mein Auto nicht, um nach Hause zu fahren.

    Dabei habe ich nicht nur Panik, dass ich nicht nach Hause komme, sondern etwas verfolgt mich. Ich habe tierische Angst davor und es ist dicht hinter mir.
    Auch das verändert sich.
    Anfangs hatte ich Angst mich umzudrehen und im Laufe der Jahre war der Drang da, zu sehen was mich verfolgt. Doch immer wenn ich mich umdrehe, wache ich auf oder träume nicht mehr weiter. Ich sehe es nicht und es macht mich verrückt.

    Seit einigen Monaten spricht "es". Ich frage im Traum immer, wer es ist oder was es möchte, und es antwortet mir: "Du weißt es" oder "fang man mir zuzuhören". Es spricht mit einer Stimme zu mir, die ich ganz sicher kenne, aber ich komme nicht drauf, wem diese Stimme gehört.

    Obwohl es kein wirklicher Albtraum ist, bin ich immer fix und fertig, wenn ich aufwache. Ich habe Angst die Augen zu öffnen, weil ich das Gefühl habe, ich könnte etwas Schlimmes sehen. Was natürlich nicht so wäre :rolleyes:

    Vielleicht kann mir jemand sagen, wie ich damit umgehen kann?

    Liebe Grüße!
     
  2. PanThau

    PanThau Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.166
    Klingt arg. Hoffe du findest bald raus, was dahintersteckt!
     
  3. ChironsErbe

    ChironsErbe Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2011
    Beiträge:
    126
    Hallo Feenstaub,

    ich könnte mir vorstellen, dass du in deinem Leben immer irgendwie auf "der Suche" bist.
    Vielleicht bereitet dir das Leben - als Grundtenor - immer wieder mal Angst. Das äußert sich oft als Unsicherheit.

    Aus astrologischer Sicht tippe ich auf eine neptunische Tendenz in deinem Radix, die jetzt durch den Transit eines äußeren Planeten - vielleicht Neptuns - verstärkt werden dürfte.

    lg
    Chiron
     
  4. Feenstaub84

    Feenstaub84 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2012
    Beiträge:
    24
    Vielen Dank!

    Hallo Chiron!

    Danke für deine Antwort.
    Eigentlich dachte ich, im Leben angekommen zu sein, aber manchmal macht man sich selbst ja auch etwas vor.
    Ich dachte immer, ich sei sogar ganz mutig, habe alles gut im Griff.

    Den astrologischen Ansatz verstehe ich nicht, aber ich werde versuchen mich schlau zu machen und es zu verstehen.

    Vielen Dank!
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.543
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Feenstaub,

    nach meinem Verständnis ist der zentrale Punkt in diesem Träumen weniger die Suche, sondern mehr die Sorge in einer Sache den rechten Augenblick verpaßt zu haben. Mit dem Haus wird dann Dein Seelenhaus beschrieben, also Deine Persönlichkeit und wie Du Dich in Deinem Leben eingerichtet hast. Das erklärt dann auch, warum sich dieses Haus über die Zeit verändert.

    Wie man sehen kann, hattest Du schon an Deinen Kräften gezweifelt, warum Du symbolisch nicht in Deinem Seelenhaus ankommen kannst. Einmal ist es die verschlossene Tür und manchmal auch der Klingelknopf, für den Du bildlich zu klein bist.

    Weil Dir diese Botschaft nicht bewußt wird, kannst Du auch keine Lösung zu diesem Problem finden. Es verfolgt Dich also etwas bildlich, das Du nicht erkennen kannst (hinter Deinem Rücken). Das erklärt dann auch, warum Du über die Zeit in Deinen Träumen versuchst, Dich umzudrehen und der Sache ins Auge blicken möchtest.

    Vor einigen Monaten hast Du bewußt oder unbewußt zu einem genialen Weg aus Deinem Problem gefunden, indem Du Fragen an Deine Seele zum "Es" stellst. Es handelt sich hier also um einen Dialog mit Deinem unterbewußten Seelenbereich und die klare Botschaft ist mit einer Erkenntnis verbunden: "Du weist es – fang nur an mir zuzuhören!"

    Du wärst gut beraten, wenn Du diesen Faden mit dem Dialog zum Es aufnehmen würdest – denn mit dem Verstehen bekommt das Es auch eine Gestalt. Es wird also greifbar und Du verlierst somit auch die Angst vor etwas Unbekanntem, dessen Gefahren Du nicht einschätzen kannst.

    Eventuell erkennst Du ja dann am Ende in dem Es ja auch Deine Seele – die Dich mahnt. Du solltest nicht vergessen, daß die Angst eigentlich ein Freund des Menschen ist, der ihn vor Leid bewahrt und seine Integrität beschützt. "Es" könnte auch Dein Engel sein, der Dich auf dem Weg zu Deinem Seelenheil an die Hand genommen hat. So gesehen beschreiben Deine Träume eine lange Geschichte von der Suche nach dem Seelenheil.

    Merlin :zauberer2
     
  6. Feenstaub84

    Feenstaub84 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2012
    Beiträge:
    24
    Werbung:
    Hallo Merlin!

    Vielen lieben Dank für deine Worte.
    Ich freue mich sehr, dass hier soviel Feedback kommt.

    Nun habe ich heute Nacht darüber nachgedacht. Schlaflosigkeit hat doch etwas Gutes :)

    Immer dachte ich, dass dieses Haus wirklich für meín Elternhaus steht.
    Als ich noch jünger war und noch zu Hause wohnte, da war es im Traum auch genau das Haus, in dem wir wohnten.
    Meine Mutter war sehr streng und ich dachte immer, dass ich daher Angst hatte, zu spät zu kommen.

    Aber das Haus hat sich mit der Zeit verändert, es war nicht mehr mein Elternhaus sondern wurde immer größer und der Weg dort hin immer beschwerlicher. Vielleicht auch ein Zeichen dafür, dass es für mein Seelenhaus steht und sich mit mir verändert.
    Auch der Garten sieht immer anders aus, das ist mir erst jetzt bewusst geworden. Manchmal steht er in voller Blüte und dann ist er wieder ein Schlammloch, ohne Leben, vielleicht spiegele ich darin auch mein Innenleben wieder, wie ich mich im Augenblick fühle.
    Da werde ich nun mal darauf aufpassen, ob es da einen Zusammenhang gibt.

    Dann werde ich versuchen, zuzuhören. Wahrscheinlich muss ich noch lernen, diese Traumsprache zu verstehen, aber ich bemühe mich sehr.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
     
  7. ChironsErbe

    ChironsErbe Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2011
    Beiträge:
    126
    Hallo Feenstaub,

    du wirst es wahrscheinlich eh selbst am besten wissen, ich möchte dir aber doch den Tipp geben, jeden Traum, egal wie "unscheinbar" er auf dich wirkt, aufzuschreiben. Lege dir ein Traumtagebuch zu. Während des Schreibens und Formulierens, erkennt man häufig die Muster, die über einen Traum auftauchen. Und manchmal, wenn man gleiche oder ähnliche Symbolik in verschiedenen Träumen hat, wird man über das Traumtagebuch daran "erinnert". Das Nachlesen über einen längeren Zeitraum bringt oft Dinge an den Tag, dass man nur so staunen kann. So lernt man am besten die eigene innere Sprache kennen. Wie die eigene Innenwelt assoziiert, sollte uns allen ein wichtiges Anliegen sein. :)

    Auch dir ein schönes Wochenende und
    lg
    Chiron
     
  8. Feenstaub84

    Feenstaub84 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2012
    Beiträge:
    24
    Hallo Chiron!

    Das mit dem Traumtagebuch ist eine gute Idee!
    Ich habe auch gerade gemerkt, dass mir so im Nachhinein noch einige Einzelheiten eingefallen sind und wenn man alles schriftlich festhält, erkennt man sicherlich schneller Muster oder Schemata.

    Danke für den Tip!

    Liebe Grüße!
     
  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.543
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Feenstaub,

    das mit dem Garten hast Du schon richtig erkannt, denn es ist ein Blick auf Deine Seele. In ihm geht es um Themen, die in Zusammenhang mit Lebensfreude und Wachstum stehen. Du kannst an diesem Garten also sehr gut erkennen, wie es um Dein augenblickliches Seelenheil bestellt ist.

    Auch das Haus in Deiner Kindheit war und ist in Deinen Träumen ein Seelenhaus. Solche Häuser, die einer bestimmten Lebensphase zugeordnet sind, beschreiben die damaligen Gefühle und Stimmungen. Es kann also auch einmal vorkommen, daß mit diesen alten Seelenhäusern die Stimmungen in einem neuen Traum gestaltet werden sollen ("… das ist doch wie damals!").

    Wichtig ist bei solchen Träumen, daß man sich mit ihnen beschäftigt. Selbst wenn man nicht immer alles versteht, verändern sich auf subtile Weise die Träume und somit auch die Seelenwelt. Das wirst Du dann irgendwann in Deinen Träumen erleben, wenn es um das Thema vom Zuspätkommen geht und Dir noch im Traumgeschehen das Traummuster bewußt wird. Diesem Muster wirst Du immer wieder in Deinen Träumen begegnen, aber es wird seine Prägung mit der Angst verlieren. Bedenke aber immer, daß Seelendinge ihre Zeit brauchen.

    Merlin
     
  10. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.081
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
    Werbung:
    Du wirst immer wieder aufgefordert, dich an deine inneren Eltern zu erinnern. Den sicheren Weg nach Hause gewähren halt die inneren Eltern.

    So wie wir Eltern haben, die wir lieben, achten und verehren sollten, so haben wir auch innere Eltern, und wir sollten und daran so oft wie möglich erinnern, dass wir innere Eltern haben. Die innere Mutter symbolisiert die Liebe, der innere Vater die Weisheit.

    Die Egoismen verhindern, jeder hat ja welche, dass wir eben im Einklang mit unseren inneren Eltern voranschreiten....

    Friede Inverencial
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen