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"Ich habe meinem Bruder in den Tod geholfen"

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von zadorra125, 25. November 2007.

  1. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
    Beiträge:
    11.339
    Ort:
    Hofsgrund
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    Das habe ich gerade gelesen, und aus den AOL Nachrichten kopiert.

    http://nachrichten.aolsvc.de/Politik/Ich-habe-meinem-Bruder-Tod-geholfen-Welt_Politik_1397007-0.html

    Sterbehilfe!

    Mein Bruder war 23, als bei ihm Leukämie diagnostiziert wurde. Er hat es erlebt, monatelang erfahren, wie schwer es ist zu sterben, wie furchtbar das Leben sein kann. Und dass irgendwann nur noch der Tod Erlösung bringt. Ich habe ihm dabei geholfen, als er mich bat: „Besorgst du mir etwas?"

    Der Tod kann so friedlich sein – und Sterben so grausam. Ich denke dabei an Jan, an meinen kleinen Bruder. Klein war er mit seinen mehr als 1,90 Metern eigentlich nicht, aber eben jünger als ich. Er hat es erlebt, monatelang erfahren, wie schwer es ist zu sterben, wie furchtbar das Leben sein kann. Und dass irgendwann nur noch der Tod Erlösung bringt. Ich habe ihm dabei geholfen.

    16 Jahre sind seitdem vergangen. Es war der August 1991, wundervolles Sommerwetter. Jan und ich hatten eine Wohnung in Hannover. Er fuhr nach Schottland, um Urlaub zu machen, ich nach Spanien. Das Leben war schön. Bis zu dem Morgen, als ich nach durchfahrener Nacht zurückkam. Ein Griff zum Telefon: „Hallo Mama, hallo Papa, ich bin wieder da!“ Am anderen Ende der Leitung nur Schluchzen. „Jan ist im Krankenhaus – Leukämie.“

    Wenn die Erkältung tödlich sein kann
    Wie, warum, wo? Das kann doch nicht sein! Hilflosigkeit, Ratlosigkeit, Sprachlosigkeit. Mein erster Besuch im Krankenhaus. „Nein, du darfst mich nicht in den Arm nehmen, die Ärzte lassen das nicht zu.“ Eine Erkältung kann tödlich sein, wenn das Immunsystem durch die Chemotherapie ausgeschaltet werden soll. Trösten konnte ich nur mit Worten, weit entfernt über den Tisch hinweg. Dabei waren Berührungen doch so nötig, um Kraft zu geben, um Liebe zu zeigen, um zu sagen, dass man füreinander da ist.

    Jan war damals 23 Jahre alt. Abitur, Zivildienst, eine Wohnung, sein Studium hatte er gerade aufgenommen. Mit seiner Freundin Tina war er seit Jahren zusammen. Das Leben sollte beginnen. Da kann doch so etwas wie Krebs nicht passieren. Die folgenden Monate waren eine Berg- und Talfahrt der guten Prognosen und der schlechten Nachrichten. Leider wurden die Täler immer tiefer, die Berge niedriger.

    Die erste Therapie schlägt fehl, die zweite Chemo kommt, immer stärkere Dosen. „70 Prozent“ bescheinigen die Ärzte Jan zu Beginn. So groß ist die Chance, dass er das Krankenhaus als geheilt entlässt, dass er überlebt. Die kalte Quote macht Hoffnung. Doch schnell werden die Zahlen kleiner, werden die Beschwerden größer. Übelkeit, Schmerzen im ganzen Körper, nicht zu lokalisieren, aber immer und überall da.

    "Seien Sie froh, dass Sie überhaupt noch leben"
    Dann die Strahlentherapie. „Als ob in meinem Kopf etwas verbrennt“, weint er. Den angesengten Geruch bekommt er nicht aus der Nase. Die Ärzte bieten wenig Hilfe an. Zahlen, Spritzen, Untersuchungen, Tabletten. Die junge Frau im Nachbarzimmer, die durch Leukämie blind geworden ist, will wissen, wann sie denn wieder sehen könne. „Seien Sie froh, dass Sie überhaupt noch leben“, hört sie als Antwort.

    Dazu die Bettnachbarn. Tag für Tag, rund um die Uhr, mit zwei älteren Herren in einem Raum. Alle menschlichen Bedürfnisse werden geteilt. Nichts ist intim. Keine Chance, allein zu sein – mit sich, seinen Gedanken, mit der Angst, den Fragen nach Leben und Tod.

    In diesen Wochen beginnt Jans Zuversicht wohl zu schwinden. „Gestern Abend hat sich der Tod zu mir ins Bett gelegt. Zu mir, in mein Bett, in dem ich Abend für Abend nicht einschlafen kann.“ Das schreibt er in sein Tagebuch, liest es mir vor. Ich bin noch nicht so weit.

    Des Lebens müde
    Tod ist etwas, das ich weit von mir weise. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, lache verlegen, begreife nicht, wie ernst es ihm ist. Das verstehe ich erst, als seine Überlebenschance auf zehn Prozent schrumpft. „Noch ein Versuch“, heißt es auf der Station. Aber Jan ist müde – des Lebens müde. „Ich will nicht an einem Schnupfen sterben“, sagt er. Er sagt, dass er nach Hause will, die Therapie abbrechen. Er will uns wieder in den Arm nehmen. „Ein paar Wochen noch“, meint er. Dann sei das erledigt.

    So, wie er aussieht, mein großer, mein schöner, mein lieber kleiner Bruder, kann ich mir das gut vorstellen. Nicht mehr schlank, sondern ausgemergelt. Das Gesicht kugelfischgleich angeschwollen vom Kortison. Dunkle Ränder unter den Augen. Gebeugt von der Krankheit.

    Wir reden auf ihn ein: „Aufgeben gilt nicht. Bleib bei uns. Für uns.“ Da wird er zornig. „Warum für euch?“ fragt er. „Für mich sollte ich bleiben.“ Was sollen wir darauf sagen? Wir haben kein Anrecht auf sein Leben. Aber wir wollen ihn behalten. Doch kein Argument greift. Hilflos, ratlos – wieder einmal. Noch heute denke ich nach. Was hätte ihn umstimmen können? Eine Antwort habe ich nicht gefunden.

    Kostbare Zeit
    So verlassen wir das Krankenhaus. Novemberregen prasselt auf die Scheiben. Schwere Tropfen rinnen am Glas herab, der Herbst ist da. Wir gehen nach Hause. Dort erleben wir noch einen Frühling. Unseren eigenen Frühling, während der Winter schon nah ist. Keine Chemo, keine Strahlentherapie. Keine Medikamente, aber Umarmungen geben wir uns jetzt wieder. Was soll’s? Und wenn wir ihn anstecken, das macht jetzt nichts mehr. Es tut so gut, sich nah zu sein. Wir reden, wir gehen zum Asiaten um die Ecke. Im Kino sehen wir „The Commitments“. Jan ruft der Eisfrau im Kino zu, dass keiner etwas kaufen will. Der Film soll nur endlich beginnen. Zeit ist kostbar.

    Ehrlicher, offener, kompromissloser ist das Dasein. Schließlich geht es nur noch um Leben und Tod. Vom ersten wollen wir so viel genießen, wie noch übrig ist. Das zweite wird dann ganz von allein kommen. Falsch gedacht. Den Wochen, in denen wir gelebt haben wie nie zuvor, folgen Monate, in denen wir leiden wie nie zuvor. Sterben ist nicht einfach. Und es geht auch nicht unbedingt schnell. Das müssen wir lernen. Die Krankheit macht sich wieder bemerkbar.

    Schmerzen, immer mehr Schmerzen hat Jan. Aufstehen kann er bald gar nicht mehr. Immer seltener greift er zu seiner geliebten Gitarre. Essen? Wie soll er essen, wenn ihm ständig übel ist, die Spuckschale, der Eimer immer neben dem Bett bereit steht?

    Keine Hilfe gegen die Schmerzen
    Also wieder Krankenhaus. Wir können ihn doch nicht verhungern lassen. Das will er auch nicht. Die Ärzte legen ihm einen Port, einen Schlauch, der aus dem Brustkorb ragt. Daran ein Beutel, der täglich einmal mit allen wichtigen Nährstoffen gefüllt wird. Wieder zu Hause, lernen wir die komplizierte Prozedur, den Beutel aus vielen kleinen Flaschen und Spritzen zu füllen. Gegen das Verhungern. Gegen die Schmerzen hilft es nicht.

    Um die Weihnachtszeit wird es schlimmer. Einen Hausarzt haben wir in Hannover noch nicht, schließlich sind wir vorher nie krank gewesen. Der erste Arzt, zu dem ich gehe, lehnt dankend ab: „Nein, da müssen doch wohl Hausbesuche gemacht werden. Wo wohnen Sie? In der City? Da gibt es doch keine Parkplätze!“ Mit dem nächsten Arzt habe ich mehr Glück. Vertrauen setzt er gegen Vertrauen. Wir wüssten wohl am besten, wie viel Schmerzmittel notwendig seien. Er ist bereit, uns Morphium in ausreichender Menge zu verschreiben. Ein Segen. Zu gut erinnern wir uns an die Nächte, in denen wir dreimal den Notarzt riefen. „Jetzt bin ich fast glücklich“, sagt Jan, als wir ihm die erste Morphium-Spritze setzen und die Schmerzen weniger werden.

    Sterben, aber nicht durch mich
    Silvester. Wir sind trotzig, laden Freunde ein, feiern ins neue Jahr. Auch Jan wollte das, obwohl er nur noch im Bett liegen kann. Mitten in dieser Nacht ruft er mich zu sich. Ich solle ihm „etwas besorgen“, mit dem er seinem Leben ein Ende setzen könne. Das habe ich nicht erwartet. So weit sind meine Gedanken nicht gewandert. Er würde sterben, ja. Aber doch nicht durch mich. Ich verspreche es trotzdem.

    Noch in dieser Nacht erzähle ich einem Freund davon. „Warum hat er nicht selbst vorgesorgt – noch vor Wochen, als es ihm besser ging?“ Zornig bin ich, wie nie zuvor.

    Ich vergesse mein Versprechen nicht, verdränge es aber. Wochen, Monate vergehen. Jan spricht nicht mehr davon. Ich hoffe, dass ich nicht handeln muss.

    Dann der Morgen, als ich in sein Zimmer komme und er mir zeigt, wie er sich büschelweise Haare vom Schädel rupfen kann. Sein schönes, dunkles, langes Haar. Ständige Diskussionen hatte er mit unserer Mutter darüber. „Lass dir die Haare schneiden“ war ein geflügeltes Wort in der Familie. Ich breche in Jubel aus: Vielleicht eine Spätwirkung der Therapie, die nun doch anschlägt.

    Illusion. Vergebliche Hoffnung.

    Immer mehr Morphium
    Seine Freundin Tina macht ihm eine Irokesen-Frisur. Ein Streifen Haar zieht sich von der Stirn bis in den Nacken. Humor ist immer noch wichtig. Wir lachen. Es bleibt uns im Halse stecken.

    Die Zeit schleicht jetzt und rast zugleich. März. Es geht nicht mehr. Immer mehr Morphium. Dekubitus – durchgelegen, offene Wunden bis auf die Knochen. Jan merkt es nicht. Das zumindest ersparen ihm die Schmerzmittel. Wir aber sehen es.

    Dann wieder die Frage: „Besorgst du mir etwas?“ Jetzt kann ich nicht mehr Augen und Ohren verschließen. Freunde, Krankenschwestern, Ärzte – keiner weiß Rat oder will Rat geben.

    Im Telefonbuch steht eine Adresse: DGHS – Deutsche Gesellschaft für humanes Sterben. Argwöhnisch wird diese Gesellschaft schon damals beäugt. Setzt sie sich doch für selbstbestimmten Tod ein und hat Menschen, die sterben wollten, kleine Kapseln mit Zyankali in die Hand gedrückt. Doch was bleibt mir anderes übrig? Ich schreibe ihnen, mit blutroter Tinte, zum Telefonieren fehlt mir der Mut. Schildere, was wir erleben, bitte um Hilfe. Werfe den Brief in den Kasten.

    Wenige Tage später klingelt das Telefon. Eine Frau meldet sich. Sie habe meinen Brief bekommen, ein Treffen sei sinnvoll. Ihr Präsident, Hans Henning Atrott, komme in wenigen Tagen nach Hannover. Den solle ich treffen.

    Zynkali für den Tod innerhalb von Minuten
    Ein Hochhaus in Hannover. Ein Büro, nüchtern, kühl. Die Frau vom Telefon und der Präsident der DGHS sitzen mir gegenüber, hören sich meine Geschichte an. Sie wollen helfen. Wie Jan aus dem Leben scheiden kann, ist die Frage. Die beiden sind erfinderisch, spielen viele Möglichkeiten durch. Giftmischer – das Wort spukt mir im Kopf herum. Ich muss Mitglied in diesem Verein werden, Jan besser nicht. Das mache es der Polizei schwerer. Er müsse meinen Bruder sehen, sagt Atrott. Müsse sich überzeugen, dass er wirklich sterben wolle und dass keine Rettung möglich sei.

    Wieder einige Tage später sitzt Atrott in unserer Küche. Jan hat sich aus dem Bett geschleppt, will auf Augenhöhe mit ihm sein. Wir reden. Schließlich öffnet der Mann von der DGHS seine Aktentasche und nimmt eine Schmuckschatulle heraus. Eine kleine weiße Kapsel liegt darin, gefüllt mit Zyankali. „Genug, um innerhalb von Minuten zu sterben“, sagt Atrott.

    Ich bringe den Mann, der uns diese Kapsel geschenkt hat, zum Zug. Zu Hause breche ich zusammen. Jan tröstet mich: „Noch ist es nicht so weit!“ Auf seinem Nachttisch liegt die Kapsel fortan in einer Streichholzschachtel. „Große Freiheit“ steht darauf, an einem Sommerabend auf der Reeperbahn haben wir sie mitgenommen.

    "Vielleicht sehen wir uns bald wieder"
    8. April 1992. Bald wird die Sonne aufgehen, an einem strahlend-blauen Himmel. Zwei Kriminalpolizisten werden von uns wissen wollen, ob Jan Mitglied in der DGHS war. Eine Frau in unserer Straße wird sich aus dem Fenster lehnen und einem Bekannten zurufen: „Heute Morgen haben sie hier eine Leiche rausgetragen!“ Tina weckt mich. Sie haben die ganze Nacht geredet. Jan kann nicht mehr. Und er will nicht mehr. Monate zuvor hat er sein Tagebuch geschrieben: „... werde ich in aller Ruhe der letzten Entscheidung harren können. Jener letzten Entscheidung, die so unverhofft für mich getroffen wurde, die ich aber tröstlicherweise zu einem großen Teil auch selbst treffen kann. Das letzte und vielleicht einzige Stückchen Freiheit, das jedem von uns zu eigen ist.“

    Er schluckt die Kapsel, als wir in sein Zimmer kommen. Ich leugne: „Das ist alles nicht wahr.“ Er sagt: „Vielleicht sehen wir uns bald wieder.“ Dann schläft er ein.

    Einmal habe ich von Jan geträumt: eine Sommerwiese, Blüten in allen Farben, Sonne, ein sanfter Hügel. Er kommt über die Kuppe gelaufen, gesprungen. Gesund und glücklich. „Es ist so schön hier“, ruft er mir zu, „komm doch auch her.“ Kann es dann falsch gewesen sein, ihm mit diesem letzten Liebesdienst dorthin geholfen zu haben?
     
  2. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

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    100 km um Aachen
    Zandorra,

    mir stehen die Haare zu berge!!!!!
    Noch immer.

    Ich hätte auch geholfen, genau wie Du es gemacht hast!

    Mein Mann strab auch an Leukämie, er wurde nur 22 1/2 Jahre.....richtig gelitten hat er "nur " eine Woche, er starb dann auch spontan, ich war nicht dabei, als er starb, das ist meine grösste Trauer. Ich habe "es verpasst" bei ihm zu sein, er starb schneller.

    Ich weiss wovon Du sprichst.

    Weisst du, als ich las, dass Du von ihm geträumt hast: auf einer Wiese etc...... ich bin dort schon öfters gewesen, es ist der Ort, wo wir alle hinkommen, wenn wir gestorben sind. Ein Rätsel ist mir noch immer, wie wir diesen Ort denn schon zu Lebzeiten wahrnehmen können??? Ich denke, wir reisen astral zwischen Leben und Tod, bis dass unser Körper gestorben ist, dann gehen wir zurück, wo wir herkamen, aber wir können sicher wieder reinkarnieren, nur darüber weiss ich nicht viel.

    Dein Bruder hat sehr viel gelitten, wie ist das nur auszuhalten. Ich würde schon viel eher nach Erlösung fragen.

    Ich dachte immer, wenn man Zyankali nimmt, dass das ein schmerzvoller Tod ist.....ich hoffe, dass er friedlich eingeschlafen war.

    Ich ziehe den Hut vor einer Frau wie du es bist!

    Fee
     
  3. Gnadenhof

    Gnadenhof Aktives Mitglied

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    Schwaig /Nürnberg - Mittelfranken - Bayern - Deuts
    Hallo liebe Pia :liebe1:

    Danke für den Link und den Auszug.

    Eine Geschichte die jeden Tag überall pasieren kann...:)
     
  4. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Zandorra,

    steht mir etwa heute jemand auf den Schlauch?????:confused:
    Ist das Geschriebene von Dir nun "ein Auszug" einer Geschichte oder hast Du diese Geschichte erlebt???

    Bitte um Aufklärung.

    Naja, ich werde wohl alt:nudelwalk:nudelwalk:nudelwalk

    Bis denn
    Fee
     
  5. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Ist es auch, Zyankali lähmt die Atmungswege und führt zur Erstickung, die nicht leidlos ist. Allerdings war dieser Fall vor 16 Jahren. Mittlerweile, so betont die DGHS wird kein Zyankalie sondern eine Art Medikamenten-Cocktail gegeben, damit fällt man in einen Schlafzustand und stirbt dann.

    Ob heute in Einzelfällen doch noch Zyankali gegeben wird, entzieht sich meiner Kenntnisname.

    Ich möchte aber noch betonen, dass ich die GDHS nach wie vor für Zweifelhaft halte.
     
  6. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Also, wenn ich von meinen Leiden erlöst werden will, dann will ich nicht noch qualvoll sterben, wenn ich mir schon Sterbehilfe erfrage:cry3:

    Ich möchte also ein schnellwirkendes, schmerzloses Mittel haben, und mich dann verabschieden können, ohne zu leiden:engel:

    Jeder muss das für sich entscheiden, eine Sterbehilfegesellschaft? Vielleicht, wenn ich es nicht mehr aushalten würde:escape:

    Fee
     
  7. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    Hofsgrund
    Nein liebe Fee, das habe ich nicht erlebt. Es steht doch ganz oben, aus den Aol Nachrichten raus kopiert. Es hat mich berührt.

    Es war damals so, das man Zyankali in Verbindung mit einem schweren Schlafmittel bekam. Also viel gespürt dürfte er nicht haben. Und wenn doch, mit dem Gedanken es gleich berstanden zu haben, gegen endloses Hinvergitieren sieht und erlebt man das wohl anders. Ist schon hart was diese Frau damit auf sich nahm.

    lg Pia

    P.S Gott sei Dank geht es meinem Bruder gut :stickout2
     
  8. eleven

    eleven Mitglied

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    1220 Wien
    :cry:
     
  9. Monique1973

    Monique1973 Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
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    143
    Diese Geschichte hat mich sehr ergriffen!
     
  10. käfer

    käfer Mitglied

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    5. Juni 2005
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    140
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    Wien
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    Mich auch, mir liefen die Tränen übers Gesicht und ich war traurig.
    Ich bete zu Gott, das auch ich jemanden habe, der mir eine Kapsel besorgt, wenn ich nur mehr dahinvegetieren sollte!!!!!!
    Meinen Respekt und meine volle Hochachtung vor dieser Schwester, das ist für mich wahre Liebe!!!!!!!!!!1
    Alles liebe euch allen,
    Käfer
     
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