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ich glaube ich leide an Achluophobie (Angst vor der Dunkelheit)

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Buschnelke, 14. März 2006.

  1. Buschnelke

    Buschnelke Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2005
    Beiträge:
    97
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    Hallo Leute...

    Ich glaube das ich an Achluophobie- angst vor der dunkelheit leide. ich frage mich wie das denn kommt?! Irgendwie begleitet mich das schon mein ganzes Leben, es ist aber nur wenn ich alleine im Haus bin (in meiner whg zb) und niemand zu Besuch ist(zb mein freund). Es faengt auch erst an sobald ich das Licht lösche. Teilweise mache ich mir auch vorher schon gedanken darüber wann ich heute nacht wohl ins bett kommen werde. vor was ich genau angst habe ? vor mördern, räubern, einbrechern, vergewaltigern und vor übersinnlichen wesen, die mich zu tode erschrecken wollen oder was weiss ich mit mir anstellen. Wenn ich das schreibe hört sich das für mich alles total schwachsinnig an und ich kann das überhaupt nicht verstehen. Ich hatte auch keine traumatischen Erlebnisse in meiner Kindheit. Ich bin weder vergewaltigt worden noch überfallen oder dergleichen. Auch haben mich noch keine Dämonen oder Wesen besucht. Einzig und allein als Kind wurde bei meinen Eltern im Geschäft in einer Stadt entfernt von unserem Wohnort zwei oder dreimal eingebrochen. Ab da war es für mich auch schwer nachts zu schlafen wenn der Wind wehte. ich dachte an der wand des hauses würde aussen ein mörder oder einbrecher hochklettern, dann mit einem glasschneider ein loch in mein fenster sägen, das fenster öffnen, alle töten und alles klauen. Über meinem Bett hing damals ausserdem ein mobile mit drei flauschigen Löwen. Nachts wenn ich im bett lag sahen die schatten der Löwen aus wie der Schatten einer Hexe, eines Zauberers und einem anderen übersinnlichen Wesen.. ich glaube ein gutes..diese wesen führten ständig krieg untereinander und eines versuchte das andere mit magie zu übertrumpfen..schon immer habe ich das gefühl ich habe einen besonderen Kontakt zu übersinnlichen dingen selbst wenn ich sie nicht wahrnehme. mir macht das angst. das schrecklichste wäre für mich wenn mir ein wesen erscheinen würde, auf der anderen seite wünsche ich mir das aber genau damit mein verstand nicht mehr an solchen dingen zweifeln kann. mein freund ist schamane und meint das dahinter wahrscheinlich mehrere sachen stecken könnten, also hinter meiner angst vor der Dunkelheit. Nachts muss ich mindestens einmal aufstehen und mich überzeugen das niemand in der whg ist auch wenn es mir noch so klar ist.. ich schaue sogar in den schrank und denke langsam das ich verrückt werde ...dann lege ich mich wieder ins bett, lösche das licht und versuche erneut einzuschlafen, meistens geleingt es mir dann ..manchmal aber auch nicht so das ich wieder aufstehen muss und mich überzeuge das niemand in der whg ist, bis ich irgendwann die schnauze voll habe weil ich ja schlafen muss damit ich morgens arbeiten kann. an dem punkt angekommen lege ich mich ins bett und denke mir: "na gut ...ich hab die schnauze voll..meinetwegen holt mich doch, es ist ja sowieso keiner da ...blöde paras.. "oder ich fange an zu beten und habe wahnsinniges herzrasen und bin ganz irr im kopf und lausche extrem den geräuschen in der whg...diese paranoia machen mich wahnsinnig und ich würde sie gern in den griff kriegen.. ich frage mich nur wie und was man da machen kann ? zu einem psychologen wollte ich eigentlich nicht gehen, da ich von psychologen nichts halte und man ihnen alles drei mal erzählen muss weil sie sich nichts merken können. es ist mir einfach zu aufwendig und zu mühseelig immer wieder alles neu erzählen zu müssen weil die hälfte vergessen wurde weil der therapeut mehr als einen patienten hat..

    was würdet ihr denn sagen ? Kennt jemand diese angst und ist sie vielleicht auch schon losgeworden im laufe seines lebens? Woran könnte es denn liegen das ich so eine angst in der dunkelheit habe, bzw nachts in meinem zimmer wo es doch eigentlich sicher ist und ich schlafen kann? draussen nachts im wald spazieren wenn es dunkel wird zb ...kann ich auch nicht gut.. überhaupt sobald ich nichts sehen kann wird mir ganz anders.. übrigens trage ich auch kontaktlinsen aber vielleicht isst das ja gar nicht wichtig.. ich schreibe einfach mal alles auf in der hoffnung jemand weiss was dazu und schreibt mir vielleicht...

    Also denn ...
    auf eine hoffentlich ruhige nacht mit frühem schlaf
    Buschnelke
     
  2. snemelc

    snemelc Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2005
    Beiträge:
    238
    Ort:
    wien/ ma. enzersdorf
    hallo buschnelke
    du schreibst von dem einbruch in das geschäft deiner eltern.
    du schreibst von wesenheiten (mobile)
    du schreibst von angst in dunkelheit.
    du scheibst von deinem freund, einem schamanen

    wenn ich so den text von dir durchlese kommen mir ein paar einfälle dazu.

    reinige dich! und deine wohnung! nach schamanischer art. (energetische reinigung, auffüllen mit liebe)
    (reinigen von fremden energien, räuchern usw..)
    arbeite das trauma „einbruch im geschäft auf. auch das thema „nichts sehen können“und „angst in der dunkelheit“ (=vielleicht das gleiche thema wie bei dem einbruch) kannst du dir genauer anschauen. (vielleicht sind es deine ängst, vielleicht sind es übernommene ängst)
    mir fallen dabei ein paar richtungen ein, wie du dich den themen annähern könntest:
    psychokinesiologie, huna, energiearbeit, schamanischer arbeit
    lg aus wien clemens:escape:
     
  3. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2005
    Beiträge:
    4.184
    Ort:
    Wien
    Mich stört die Bezeichnung "ich leide an......" und die Bezeichung für eine, würde ich sagen, normale Furcht als Syndrom, also quasi als Krankheit.

    Wie soll das heißen? Achluophobie? Mann, bei den Massen von "Phobien" die es angeblich gibt, kann man schon ganz schön durcheinander kommen.

    Um nur einige (von Seiten der Ärzteschaft wirklich existierende) "Phobien" zu nennen:

    Viel Spaß mit den Phobien. Erfindet doch eure eigene, um die Liste zu verlängern.

    Ablutophobie: Angst vorm Waschen und Baden

    Alektorophobie: Angst vor Hühnern

    Allodoxaphobie: Angst vor Meinungen

    Anginophobie: Angst vor Husten und Halsweh

    Anthophobie: Angst vor Blumen

    Apotemnophobie: Angst vor Menschen mit amputierten Gliedmaßen

    Arachibutyrophobie: Angst vor Erdnussbutter und davor, dass sie einem im Mundwinkel hängen bleibt (...)

    Automatonophobie: Angst vor Bauchrednerpuppen und anderen menschenähnlichen künstlichen Wesen

    Bibliophobie: Angst vor Büchern

    Bogyphobie: Angst vor Spukgestalten

    Cacophobie: Angst vor Hässlichkeit

    Chionophobie: Angst vor Schnee

    Chorophobie: Angst vorm Tanzen

    Cyberphobie: Angst vor Computern

    Eosophobie: Angst vor Dämmerung und Tageslicht

    Euphobie: Die Angst davor, gute Nachrichten zu hören

    Genuphobie: Angst vor Knien

    Lachanophobie: Angst vor Gemüse

    Lutraphobie: Angst vor Ottern

    Myrmecophobie: Angst vor Ameisen

    Nomatophobie: Angst vor Namen

    Pantophobie: Angst vor allem

    Phobophobie: Angst vor der Angst

    Vestiphobie: Angst vor Kleidung

    Xanthophobie: Angst vor der Farbe und dem Wort Gelb (!)

    Xerophobie: Angst vor Trockenheit


    usw. usw.

    Ich möchte mich hier keineswegs über die realen Ängste gewisser Betroffener lustig machen. Ich meine, wer kennt sie nicht, die Angst vor der Dunkelheit. Ich habe sie auch immer wieder (nach einem Horrorfilm, einem aufwühlendem Buch, oder mal einfach nur so. Da kann es schon vorkommen, dass ich nur mit Licht einschlafen kann). Aber mich deshalb von gewissen Ärzten als krank bezeichen zu lassen? Mir eine Phobie andichten zu lassen? Nein, da freue ich mich viel zu sehr darüber, vollkommen gesund zu sein.
    Doch welcher Mensch ist heutzutage noch überzeugt, vollkommen gesund zu sein? Entweder man hat wirklich eine Krankheit, oder man lässt sich von Ärzten eine (erfundene) andichten. Das nervt.

    Diese Phobien sind übrigens alle real und anerkannt von Ärzten. Nachzulesen ist diese Liste im äußerst amüsanten, wie aufschlussreichen Buch von John Naish: Hypochondrie kann tödlich sein. Handbuch für eingebildete Kranke, Rowohlt Taschenbuch Verlag
    lg, matrix
     
  4. Katarina

    Katarina Guest

    Liebe Buschnelke (witziger Name),

    ich möchte mich matrix anschließen. Diese Pathologisierung psychischer Phänomene finde ich auch nicht angebracht. Du findest Deine Angst zwar unangenehm, aber sie erfüllt einen bestimmten Zweck (der Dir nur nicht bewußt ist), bzw. drückt etwas bestimmtes aus und damit macht sie Sinn. Das ist nichts krankhaftes oder mit anderen Worten: man muss es nicht als etwas Krankhaftes betrachten.
    Das wäre vielleicht einmal ein erster Schritt.

    Ich selbe habe auch oft Angst vor der Dunkelheit. Wenn mein Mann nicht da ist, liege ich abends mit Riesenlauschern im Bett und achte auf jedes ungewöhnliche Geräusch.
    Meine jüngsten Kinder haben auch Angst vor der Dunkelheit und obwohl sie wissen, dass wir da sind, bestehen sie abends beim Schlafengehen darauf, dass das Licht im Flur anbleibt. Soll das alles krank sein?

    Nun ist Deine Angst besonders ausgeprägt, aber das hat ja auch eine spannende Seite. Je weniger Du diese Angst partout los werden möchtest, desto eher wird sie sich verabschieden. Die Dunkelheit und die Nacht symbolisieren unsere unbewußte Seite. Offenbar gibt es da bei Dir sehr spannende Energien. Wie bist du denn auf der lichten, bewußten Seite? Was bist du für ein Mensch im wachen Alltag? Bist Du da auch so ängstlich oder eher kontrolliert?

    Katarina :)
     
  5. Buschnelke

    Buschnelke Mitglied

    Registriert seit:
    4. November 2005
    Beiträge:
    97
    @clemens

    mein freund und ich unterhalten uns oft über das thema oder verwandte themen. ich bekomme auch medizin von ihm, die er selbst "braut", das hiflt mir auch immer sehr gut und hat schon vielen menschen in meiner umgebung geholfen zb bei krebs, allergien und entzündungen...
    die idee, meine whg zu reinigen gefällt mir, ich werde sie mal wieder räuchern.

    wie arbeite ich denn das trauma einbruch auf ? wie arbeitet man ein trauma auf ? durch reden ? ich war da noch so jung das ich mich kaum dran erinnern kann.. ich könnte wohl mal meine eltern dazu befragen dann weiss ich wieder genau wie es vorgefallen ist..und was ist wenn es nicht meine ängste sind sondern welche die ich übernommen habe? wie kriege ich die denn dann gelöst? nicht zu sehen ist für mich furchtbar, bevor ich meine kontaktlinsen morgens einsetze bin ich zb auch nicht richtig wach, fühle mich unsicher und tollpatschig. mir fällt es schwer zu vertrauen und das allgemein... vielleicht ist das ja mein problem fällt mir gerade auf, aber wie erschaffe ich mir vertrauen in mich und meine wahrnehmung?


    @katarina(+matrix):

    ich habe nicht vor mich zu invalidisieren. es geht mir nur auf die nerven das ich nachts so lange brauche um einzuschlafen und das ich es nicht schaffe alleine friedlich und sicher einzuschlafen. das möchte ich einfach nur ändern. den namen der "krankheit" wusste ich bis gestern selbst nicht und die liste (@matrix) die du reingepastet hast, habe ich gestern selbst gefunden. hatte halt informationen zu meinem thema gesucht.. und klar nach horrorfilmen habe ich auch angst, aber ich gucke nicht jeden abend einen horrorfilm und zudem finde ich mittlerweile das horrorfilme geistige umweltverschmutzung sind und die menschen verängstigen..

    jawoll ich finde das krank! ich habe keine lust mich mit den ganzen "normal-kranken" zu vergleichen und habe vor an meinen problemen zu arbeiten statt zu sagen das andere a) viel schlimmer dran sind oder b) das es normal ist das man angst hat, nur weil viele das haben...ne sorry, gehöre nicht zu den "normal-kranken" menschen...

    das meine "krankheit" einen zweck erfüllt ist mir klar...ich versuche gerade den ursprung bzw den grund herauszufinden!!!! ich möchte freier, glücklicher und am besten angstlos werden...

    im alltäglichen leben gehöre ich zu den menschen die sehr kopflastig sind, gebe mir aber mühe mein herz mehr und mehr zu öffnen und arbeite an meinen blockaden und ängsten..und das schon seit jahren..mit erfolg.. ich bin hektisch, entusiastisch, extrovertiert und leicht zu begeistern, vielleicht ein wenig naiv und leichtgläubig, schwer fallen mir entscheidungen und ich bin gern bequem auch wenn ich dafür dreimal gehen muss ;-) ich interessiere mich für alles spirituelle, vergeistigte & herzliche und gehe auch gern mal weg. ich bin tierlieb, habe viel mitgefühl und liebe für andere übrig und behalte stets meinen humor selbst wenn es nicht gut aussieht..bin leider mit mir oft unzufrieden und liebe mich nicht wie ich es gern würde. bei anderen fällt mir das 100mal leichter.. ausserdem bin ich sehr mutig und experimentierfreudig - ganz im gegensatz zu meinem nächtlichen einschlafterror.. ich gehe gern den steinigen weg..


    nur was will mir diese Einschlafproblematik bloß sagen ? was gibts denn dringendes anzuschauen? so dringend das es mich nicht schlafen lässt?

    ich hab echt keinen plan , aber ich wüsste es gern und ich wüsste gern wie andere das sehen und warum sie angst in der dunkelheit haben ...

    Lg
    Buschnelke
     
  6. snemelc

    snemelc Mitglied

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    hallo buschnelke
    bzgl reinigen: mittels räuchern bekommst du die wohnung sauber. es gibt aber auch die möglichkeit, das du nicht sauber bist (thema fremdenergie) und das du dadurch "getrieben" wirst. vielleicht kann da ja dein schamane etwas machen.
    wie du dir die themen anschauen kannst: gehe zu einem guten psychokinesiologen. die sollten recht rasch dem thema auf die schliche kommen. (auch ob es deine angst ist oder eine übernommene)

    zu dem schlafproblemen: war der einbruch in das geschäft in der nacht?
    hast du dann angst gehabt es könnte wieder so sein ....

    warum fällt es dir schwer zu vertrauen ??

    lg aus wien clemens:escape:
    PS:bei weiteren fragen bitte um einen PN:)
     
  7. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

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    Salzburg
    Hallo!


    Du könntest mal probieren eine kleine Lampe eingeschalten zu lassen, so daß Du immer alles gut sehen kannst.
    Du könntest auch mit Aromatherapie vielleicht mehr Sicherheit erschaffen, z.B. mit Lavendelduft oder Ylang Ylang.
    Versuche irgendwie einen Rhythmus zu bekommen, so Art Rituale, z.B. zur selben Zeit am Abend duschen gehen, vielleicht einen Tee trinken, dann ins Bett, das eine Zeit lang immer zur gleichen Uhrzeit, vielleicht kannst Du dann leichter einschlafen.

    LG Ninja
     
  8. LeBaron

    LeBaron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Mai 2005
    Beiträge:
    2.903
    Ort:
    Rheinland
    Hallo Ninja, ich finde deine Beitrag sehr gut und praktisch den
    einzig brauchbaren nach all dem ideologischen Quatsch.

    Ganz richtig deine Hinweise auf eine kleine Lichtquelle im
    Raum und auf festgelegte Einschlafrituale.

    Zusätzlich möchte ich sagen, dass viele auch bei laufendem
    Fernseher gut einschlafen. Das Gebrabbel aus der Kiste verbreitet
    das Gefühl, nicht allein zu sein.

    In sein Einschlafritual kann man auch Buchlesen gut einbauen.
    Am besten Handbücher der Physik oder sowas langweiliges,
    keine albernen Geistergeschichten. :lachen:

    An Buschnelke gerichtet, Einschlafstörungen sind eine Volkskrankheit,
    da stehst du also nicht allein da.

    Was Angst betrifft, so ist sie biologisch betrachtet überlebensnotwendig.
    Auch Angst vor Dunkelheit ist biologisch kodiert und sie hat im
    Prinzip jeder. Bitte beachte, was du als Dunkelheit bezeichnest,
    ist ja gar keine - sonst würdest du nichts, absolut nichts sehen.

    Heutzutage, wo wir nicht mehr schutzlos im freien schlafen,
    ist diese Angst ziemlich sinnlos geworden, was aber das
    archaische "Angstsystem" manchmal nicht überzeugen kann,
    bei dir zum Beispiel. Da kontrollierst du dann sicherheitshalber
    nochmal nach, dass alles OK ist. Na und, was spricht dagegen?

    LB
     
  9. Person XY

    Person XY Guest

    Schönen guten Tag Buschnelke!

    :)

    Also,
    ich halte mich mit Beiträgen immer schön zurück, aber bei deinem "Problem" mit der Angst in der Dunkelheit möchte ich doch auch mal was sagen. Ich hoffe, dass es auch verständlich wird, da ich mich eher kurz fassen möchte...

    Zuerst: ich verstehe Dich sehr gut. Hatte/habe genau dasselbe Problem.
    Zwar ohne das (entfernte, nicht selbst erlebt) Einbruchserlebnis. Dafür aber auch mit viel Phantsie. Was bei Dir Dein "Mobile" mit den 3 Figuren war, waren bei mir Astlöcher in der Holzmaserung des Schrankes. Ich hatte permanent Angst, beobachtet zu werden, auch jahrelangspäter, als ich gar nicht mehr bei diesem Schrank war...Ursprünglich also bei mir nur Angst vor Imaginärem/Geistern... Hinzu kam ein Erlebnis mit einer Puppe, welches ich erst selbst wieder erinnerte mit Meditation, weil ich wissen wollte, warum ich diese Ängste habe.
    Und die Angst im Dunkeln: hat sich bei mir auch anders entwickelt, als bei Dir.
    Für mich war es sehr wichtig, die Gründe und Ursachen zu wissen.
    > Wenn sie Dir noch nicht genau ganz klar sind, versuche, Sie Dir bewußt zu machen, evtl. auch mit fachlicher Hilfe. (die Dir dann auch bei der Auflösung helfen kann)

    "Behandelt" habe ich die Angst in/vor der Dunkelheit vor ca. 5 Jahren mit Hilfe eines guten Freundes durch Konfrontation: Nächtlicher Spaziergang im Wald. Dann noch mal allein. Ich freute mich rießig über meinen Erfolg, mußte nun aber erkennen, dass ich doch Angst im Dunkeln vor reell existierenden Wesen in Form von bösartigen Menschen haben sollte. Na ja...
    Weiter: mir fiel auf, dass ich selbst als Kind mit meiner Phantasie und meinen Erfahrungen zur Entwicklung meiner Ängste beigetragen hatte: ich blieb zu oft und zu lang in den Situationen, redete mit niemandem darüber (meine Mutter wußte davon nichts). Scheint bei Dir wohl ähnlich zu sein, da Du das Mobile nicht gleich hast entfernen lassen, oder?
    Ich redete also mit allen damals beteiligten, die mir zur Verfügung standen, verglich mein Erlebtes mit dem der Anderen.
    Was "Wesen" (Übersinnliche; imaginär oder nicht) betrifft: da hatte ich schon vor langer Zeit, irgendwann in meiner Kindheit darum gebeten, nicht behelligt zu werden, also, dass sie sich mir nicht zeigen, da ich zu viel Angst vor Ihnen haben würde. Klappte sehr gut (meistens... ;o) )
    Mein religiöser Glaube, den ich entwickelt habe, hilft mir auch sehr.
    > Versuche, zu vertrauen. "Gott", allen Lebewesen und auch den "übersinnlichen Wesen". Ganz wichtig, denke ich: vertraue Dir selbst.
    Bete mit tiefem Glauben.
    > Mach Dir bewußt, WARUM Du Angst vor Einbruch hast (abgesehen von dem gehörten Erlebnis als Kind). Da spielen sicher noch andere Faktoren eine Rolle...
    > Mach dich selbst nicht so heiß wegen dem "Problem"; je mehr Aufmerksamkeit Du ihm gibst, desto stärker wird es.
    > Wenn Dein Freund Schamane ist, sollte er Dich doch gut unterstützen können...?!
    > Genau, räuchern oder anderweitig reinigen ist immer gut. Und vergiß Dich selbst dabei nicht.
    Mir fiel nämlich auf, dass meine "Angst-schübe" immer dann kommen, wenn ich geade ein unverdautes Problem mit mir herumtrage.

    > Da ich auch eher dann (selten, aber hin und wieder) Angst habe, wenn ich allein bin, schließe ich dann meine Wohnungs- und Zimmertüren ab (da fühle ich mich viel sicherer).
    > Wenn meine Vorstellungskraft mit mir übergeht, zwinge ich mich zur Vernunft und mache mir bewußt, das das jetzt nur meine Phantasie ist.
    > Selten bleibt das Licht an, dann mache ich mir wenigstens keine Gedanken...
    > Vom nächtlichen Fernsher-laufen-lassen halte ich nichts. Machen sicher 'ne Menge Menschen, ist aber schlecht für Schlaf und Träume (was aber manchmal auch ganz witzig werden kann...)
    > Ansonsten: vorm Einschlafen was Schönes lesen ist auch gut. Bei mir hilft Ephraim Kishon oder Kreuzworträtsel gut...

    :)

    So, ich hoffe, Du kannst mit meinem Beitrag was anfangen...
    Wenn ich was übersehen habe oder noch Fragen offen sind:
    ich bin gern ansprechbar...

    Bis später denn,

    Alles Liebe,
    XY

    Ach ja: bin so'n ziemlicher Kontroll-Mensch am Tage; spielt bei Dir sicher auch 'ne Rolle, zumindest was Dein Sehen betrifft. Habe selbst keine Sehschwäche, aber mein spontaner Rat dazu wäre: versuche mehr zu fühlen, versteife dich nicht zu sehr auf den Seh-Sinn. und Vertrauen uns Selbst-Sicherheit...
    Ähm, ich glaube, das mit dem Sehen spielt bei Dir eine (große?) Rolle.
    Ab wann benötigst Du denn Kontaktlinsen/Brille? Könnte das bei der Lösung helfen?

    Schönen Tag nochmal allen!
    XY
     
  10. Amazonee

    Amazonee Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2005
    Beiträge:
    487
    Ort:
    Bochum - Wattenscheid
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    Hallo Buschnelke,

    es gibt jetzt doch schon recht gute Ansätze, um deiner Angst auf die Spur zu kommen.

    Als Sofort-Maßnahme: Lass das Licht an.

    Ich selbst habe keine Probleme mit der Dunkelheit, habe aber in jedem Raum 1 - 3 Salzleuchten brennen. In erster Linie weil ich das Licht einfach mag und die Birnen deutlich länger halten, wenn sie durchgehend brennen; zumindest ist es günstiger als die Stromsparvariante.

    Wenn dich die Dunkelheit ängstigt, dann brauchst du das nicht ertragen. Es gibt dafür keine Karma-Pluspunkte... ;-) Aber es ist trotzdem sinnvoll, den Ursachen auf den Grund zu gehen.

    Liebe Grüße

    Amazonee
     
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