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ich ertrage und möchte es auch nicht mehr (was ist los mit mir?)

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von annabel, 16. August 2010.

  1. annabel

    annabel Guest

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    puh das ist schon ein hartes stück.
    irgendwie möchte ich grad nicht näher darauf eingehen...aber kann nur sagen das es kein selbstmord war. das wurde uns auch bestätigt. es war ein unfall.

    es ist ja nicht so das meine eltern meinen willen überhaupt nicht respektieren.
    ihc hab nur manchmal das gefühl das sie mir erst zuhören wenn ich heulend oder schreiend am boden liege.
     
  2. annabel

    annabel Guest

    hallo :)

    ich danke euch allen für eure lieben worte und eure anteilnahme. es tut gut auch von anderen zu lesen die das gleiche erlebt haben, auch wenns einen nicht wirklich trösten kann.
    es tut mir leid das ich mich erst jetzt wieder melde. aber in diesem thread zu schreiben fällt mir immer besonders schwer, da in dem moment wieder die realität über mich einbricht.
    mir geht es grad nicht so gut. ich bin irgenwie körperlich und psychisch am ende. irgendwie bin ich krank auch wenn ich glaub ich gar nix bestimmtes habe. aber gestern abend hatte ich fieber außerdem ist mein kreislauf im eimer und ich habe totale baucschmerzen seit tagen.
    jetzt habe ich auch mit meinem ferienjob aufgehört. der war eh die hölle. nach 5 wochen und einem tag war ich einfach irgendwie am arsch.
    jetzt komme ich mir wieder vor wie ein loser denn ich hatte eigentlich einen vertrag für 7 wochen und hab mal wieder etwas nicht durchgezogen. aber ist ja nix neues bei mir:rolleyes::rolleyes:

    irgenwie mag ich grad gar nicht darüber reden.
    aber es war so ähnlich wie bei dir. also das es theoretisch auch selbstmord hätte sein können aber das glaube ich eben auch nicht. und es wurde uns ja auch bestätigt das es ein unfall war. nur....man weiß ja nie so wirklich...
    ich bin deswegen wütend weil es einfach so mega leichtsinnig war. das woran er gestorben ist hat er schon jahrelang gemacht und irgendwie gings halt immer gut...und wozu? um 10 minuten früher zuhause zu sein vll...
    riskiert man sein leben. ich bin sogar mega wütend. ich kann es gar nicht in worten ausdrücken. so eine mischung zwischen wut und purer verweiflung..und irgendwie auch hass auf alle andren denen sowas erspart bleibt. irgendwie fühle ich mich furchtbar allein und allein gelassen, kann aber gleichzeitig keinen an mich ranlassen und schotte mich selber ab
    danke:)

    tja die familie meiner mutter ist halt so ein fall für sich. viele sind da untereinander schon lange verstritten. und wegen was? wegen kleinigkeiten ..schwachsinn...
    ich denke es hat sich keiner darum gekümmert weil die einfach nicht wollten. die sind hatl auch alle ein bissel blöd und faul. außerdem sind alle es gewohnt das WIR irgenwie alles regeln. meine eltern sind auch auf eine art blöd das sie das immer tun. ich hätte es nicht getan aber wenn meine eltern meinen das sie imemr die deppen sein müssen dann sollen sie halt weiterhin jeden scheiss erledigen.
    was auch so mega traurig ist..mit 2 von meinen cousinen hatte ich früher als sie noch klein warn soviel zu tun. sie warn total oft bei uns wir haben soviel gemacht und ich hab sie aufwachsen sehen. dann haben sich unserer eltern wegen was verstritten und von einem tag auf den anderen kamen sie nie mehr zu uns. meine andere tante hat mir dann mal gesagt das sie voll oft nach mir fragen würden.
    mir war das damals irgendwie fast egal..ich war dann irgenwie in der pubertät und bekam lauter probleme da hatte ich keinen kopf für die sache.
    erst heute wird mir klar wie verdammt traurig und schade das war das wir cousinen auseinander gerissen wurden. heute sind mein cousinen 15, 16 und haben anderes im kopf als über mich nachzudenken und es wird ihnen heute wohl egal sein das wir keinen kontakt mehr haben.
    ich wollte das nur mal erwähnen denn es ist einafch traurig wenn man seine cousinen mit denen man mal soviel zu tun hatte erst nach über 10 jahren auf einer beerdigung wieder trifft und man sich nichts zu sagen hat.

    meinst du? ich finde schon das er es irgendwie selber in der hand hatte.
    er hätte ja einfach nicht so leichtsinnig sein müssen..auf seine freunde hören und auf uns.
    wenn er auf einmal nebne mir stehen würde..ich weiß nich mal ob ich ihn sehen wollen würde momentan:(


    eigentlich weiß ich auch das es nichts gibt was es nicht gibt..was meine familie betrifft kann mich auch nichts mehr wirklich schocken. die familie von meinem vater ist da gottseidank anders. die halten wenigstns ihr wort auf die kann man sich irgendwie verlassen. aber die familie von meiner mutter..mit denen bin ich eigentlich aufgewachsen und davon ist heute keiner mehr da mit dem ich was zu tun hab. das tut einfach irgendwie weh.
    das unmögliche akzeptieren, wie den tod meines bruders kann ich momentan einfach nicht.. will ich einfach nicht:confused::confused:






    ps: ich entschuldige mich für meine ganzen rechtschreib und tippfehler;)
     
  3. birgit1

    birgit1 Guest



    liebe Annabel,

    was ich so fühle, kannst du noch nicht loslassen und den Tod deines Bruders akzeptieren, das ist aber doch ganz normal, jede Wunde braucht Zeit zum heilen....

    ich fühle auch, dass du zu wenig Energie hast, um das zu tun, was du dir vorgenommen hast, so wie den Ferienjob, den du aber als "Hölle" beschreibst....

    du machst viel durch und noch mal meinem Gefühl nach zu urteilen, kannst du dich zur Zeit der Ungerechtigkeiten, innerlich oder von außen nicht erwehren, sie machen dich krank...

    Menschen machen dich krank, saugen dich aus....

    kannst du nicht etwas tun, was dir Spaß macht, ich meine, wo auch das Umfeld passt, du mit den Menschen gut zurechtkommst, die dir gut tun...

    das wäre ganz wichtig, um wieder zu Kräften zu kommen, dann kannst du auch besser mit deiner Trauer umgehen, wenn du innerlich gefestigt bist, findest du deinen Frieden wieder....

    es gibt Menschen mit Jenseitskontakten, vielleicht würde dir das auch helfen, wenn du jemand findest, der mit deinem Bruder kommunizieren kann, mir hat das sehr geholfen, ich wusste dann wenigstens, dass es ihm gut geht (mein Bruder ist auch vor einigen Monaten ganz plötzlich verstorben)

    ich habe vor Jahren angefangen, alle Last von der Seele zu schreiben, in Sätzen, einfachen Worten oder Gedichten, das ist sehr befreiend...

    ich wünsch dir alles Liebe und Gute:umarmen: viel Kraft und einen Engel, der dich beschützt und immer für dich da ist...Birgit
     
  4. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    19.684
    der vorzeitige tod eines geliebten menschen kann auch sein geschenk sein an die lebenden -
    wenn sie lernen können, die versteckte botschaft zu verstehen.

    ich wünsche dir das allerbeste.

    al
    magdalena
     
  5. petra75

    petra75 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2010
    Beiträge:
    18
    Hallo Annabel,

    muss oft an Dich denken :umarmen:, verstehe, dass Du über den Tod Deines Bruders nicht reden/schreiben willst. Mir ging es anfangs auch oft so, ich konnte und wollte das alles ja auch nicht akzeptieren, die Gefühlspalette reichte von tiefer Traurigkeit bis voller Wut - ABER ich wußte, dass mein Bruder das nicht gewollt hat und er doch selber noch viele Pläne hatte.

    Es ist sooo schwer, so einen "sinnlosen" Tod zu akzeptieren, irgendwie ging ich damals durch die Hölle, dachte, dass es wohl immer so sein würde, sah kein Licht... Aber irgendwann wird es "besser", irgendwann beginnt man einfach wieder auch Freude zu leben. Lachen, Weggehen, Freunde treffen, teilweise verdrängt man auch das Thema "Tod" - und ich denke, dass da jeder sein eigenes Tempo hat, jeder seinen eigenen Weg gehen muss, ist auch völlig o.k. so. Wir Hinterbliebenen müssen damit leben, es fragt einem nach einem Monat keiner mehr, wie es geht dbzgl., die Gesellschaft erwartet doch irgendwo, dass man einfach weitermacht, grad so als ob nix passiert wäre... Für die meisten ist auch nach der Beerdigung damit das Thema so gut wie abgehakt, nur für die nahen Angehörigen eben nicht!
    Du wirst auch Deinen Weg finden wie Du damit zurechtkommst, weil Du zurechtkommen musst...
    Tja, gerade nach solchen Schicksalsschlägen wird einem oft bewußt, dass man wegen Nichtigkeiten sich aufgeregt hat, dass man jahrelange Freundschaften auf einmal nicht mehr gepflegt hat wegen Lapalien, oft haben auch wir selber andere verletzt, vielleicht wartet auch der anderen wegen Gekränktheit auf ein Zeichen von uns - irgendwer muss den ersten Schritt wagen, wenn einem was liegt an einer Person. Das Leben kann manchmal verdammt kurz sein :( und dann hat man einfach keine Gelegenheit mehr.

    Alles Liebe und weiterhin viel Kraft für jeden Tag!

    @ Magdalena: Tut mir leid, aber selbst nach 7 Jahren habe ich "Botschaft" wohl nicht verstanden, dass ein 33-jähriger, mitten im Leben stehender, sportlicher, gesunder Mensch "gehen musste". Deine Aussage trifft vlt. auf einen unheilbar kranken Menschen, den plötzlich ein Herzversagen ereilt, zu...
     
  6. petra75

    petra75 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2010
    Beiträge:
    18
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    Liebe Magdalena,

    ich habe Deine Nachricht erhalten - leider kann ich noch keine PN´s verschicken. Deshalb möchte ich Dir gerne hier antworten.

    Deine Aussage mag für viele Todesfälle gelten und das empfinde ich tatsächlich so (auch aus meinem persönlichen Umfeld!), aber eben auf den Tod von meinem Bruder bezogen empfinde ich es wirklich nicht so - es sollte auch kein "Angriff" auf Dich sein - ganz und gar nicht!

    Wünsche Dir alles Liebe!
     
  7. birgit1

    birgit1 Guest

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    jemand stirbt, aus Leichtsinn, jugendlichem Übermut, auf nichts wollte er/sie hören, das Leben ist ein Abenteuer, eine Mutprobe...

    ein Unfall oder andere mögliche Gefahren werden unterschätzt, der Glaube, unsterblich zu sein und sich alles erlauben zu können, willensstark sein und das Ego strotzt vor Kraft....

    bis das "Abenteuer Leben" keinen Halt mehr hat, nichts mehr rückgängig zu machen ist, immer höher, immer schneller, bis zum bitteren Ende...

    könnte man nun fragen, warum der Schutzengel nicht da war, warum ein Mensch solche Risiken eingehen muss, oder warum er nicht auf die Menschen hören wollte, die ihm doch nahe standen, die sich um ihn sorgten...

    Wut stellt sich ein, Enttäuschung, weil es nicht hätte sein müssen, der vermeintliche Übeltäter ging einfach aus der Welt, ohne an seine Angehörigen zu denken....

    Fragen über Fragen, die nichts beantworten, außer diese Antwort, die mir da in den Sinn kommt....

    niemand hat Schuld, wenn so etwas passiert, außer dem Schicksal, das uns vorbestimmt ist, wohin wir gehen und wann wir gehen....

    wenn es Zeit ist für uns, müssen wir gehen, wir verabschieden uns auf verschiedene Arten, UNFALL, KRANKHEIT, HERZVERSAGEN, SEKUNDENTOD,

    In unseren Herzen lebt der Verstorbene weiter, wir sollten ihm nichts nachtragen, nur liebevoll an ihn denken, sonst verglüht unser Herzenslicht für den Menschen, den wir doch so liebten....:umarmen:

    lg Birgit
     
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