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Ich bin Traurig

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Maud, 6. September 2005.

  1. Maud

    Maud Guest

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    Ich bin Traurig

    Habe meinen Garten aufgeben müssen, den ich seit dreißig Jahren mit viel Freuden bewirtschaftete. Lange suchte ich nach einer Lösung aber es gab keine. Ich begreife das ich mich jetzt in der Lernfase des Loslassens befinde
    um zu lernen.
    Es ist sehr Schmerzhaft sich von liebgewonnenen Dingen zu trennen. Dennoch glaube ich das ich nicht die einzige bin, die dies lernen muss. Den niemand nimmt irgend etwas mit, wen er diese Wellt verlässt.
    Was ich aber nicht verstehe, ist warum, tut es immer noch so weh?
    Den das Loslassen hatte mich mein Lebenslang begleitet und immer wieder leide ich. Obwohl man Längst daran gewont sein müsste, hört das eigentlich nie auf,

    Alles Liebe Maud
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Hugh Maud

    hmm, ja, verluste Schmerzen und machen Traurig - wir alle erfahren das früher oder später in unserem Leben (meist früher und später)...

    Aber es gibt auch einen Garten, den man dir nicht nehmen kann, einen, den du vieleicht noch nicht bebaut hast und hinter Unkraut versteckt liegt - dass ist deine Seele, dein Herz... planze in ihm, jäte in ihm und du wirst immer einen Garten haben...

    Das kann zwar einen Garten mit Blumen, Gemüse usw nicht ersetzen, kann aber doch die Traurigkeit verschwindenlassen, weil man mit diesem Garten auch das Loslassen lernen kann... man lernt zu geniessen, solang man hat und wenn man nicht mehr hat zufrieden zurückzudenken, und nicht in trauer...

    Jedenfalls wünsch ich dir 2 Neue Gärten, einen innen und einen aussen

    mfg by FIST
     
  3. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Liebe Maud,
    ich kann dich sehr gut verstehen. Diese Frage hab ich mir auch schon oft gestellt. Leider heißt die Antwort: NEIN, das hört nie auf. Das ganze Leben ist ein ständiges Loslassenmüssen...

    Mich tröstet manchmal das Wissen, dass anstelle des Losgelassenen etwas anderes kommt. Ein Mensch, eine Situation, ein Gefühl - es kommt immer irgendwas nach. Und das wird dich dann auch wieder erfüllen, beschäftigen.

    Die Übergangsphasen, bis das Losgelassene eine liebgewordene Erinnerung ist und nicht mehr so weh tut, die ist immer schwer.

    Hast du Fotos von deinem Garten?
    Du könntest ja z.B. von deinen Lieblingspflanzen oder Lieblingsfotos welche vergrößern und dich damit in deiner Wohnung umgeben. Wäre das eine Idee für dich?

    Fühl dich herzlich umarmt von Romaschka
     
  4. JeaDiama

    JeaDiama Guest

    Da schließe ich mich doch FIST gerne an :blume: :blume: :kiss3: !

    MfG :kiss3:
    Jea
     
  5. Tiefenrausch

    Tiefenrausch Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2005
    Beiträge:
    134
    Ort:
    Hannover
    Hmmm

    Alles Loslassen bedeutet loslassen von etwas Liebgewonnenem, Vertrautem.

    Es mag Dir ungewöhnlich vorkommen, aber mach Dir doch mal bewusst, dass dies auch für Dich wieder ein Stück Freiheit bedeutet.

    Alles was Du besitzt, besitzt auch Teile von Dir.

    Mit jedem Loslassen wirst Du ein Stück freier.

    Klingt evtl. krank, ist aber Realität *gg*

    LG

    Tiefenrausch vom Wörtersee
     
  6. Maud

    Maud Guest

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    Ich bin Traurig

    Welch ein Trost in so kurzer Zeit, Ich danke euch tausendmal Ihr Lieben Menschen, gleich geht es mir besser.
    Mann muss euch einfach Lieben für diese Anteilnahme.

    Alles Liebe Maud
     
  7. Mariposa

    Mariposa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2004
    Beiträge:
    2.763
    Ort:
    Mitten in einem Mohnblumenfeld auf dem Planeten Ve
    Im allgemeinen stimme ich den anderen zu. Und manchmal (oder eigentlich oft), liebe Maud, haben selbst Verluste einen Sinn. Man kann ihn nur nicht gleich sehen. Im Nachhinein betrachtet, wundert man sich oft, warum es 'damals' so schwer fiel, loszulassen. Auch wenn ich Dich verstehen kann. Du hast da was mit Deinen eigenen Händen geschaffen, was traurig macht, wenn man es verliert :trost:
     
  8. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
    Liebe Maud

    Lasse den Schmerz fließen. Weine, wenn dir danach ist, unterdrücke es nicht.
    Je mehr du Kummer und Schmerz fließen lässt, desto eher werden Lösungen zu dir kommen, die dich wieder glücklich machen. Oft schmerzt es um Schmerzen verstehen zu können.
     
  9. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Hallo Maud,
    auch ich habe vorige Woche meinen Garten aufgegeben.
    Eigentlich hatte ich es letztes Jahr schon vor. Ich organisierte spontan ein Abschlußfest, das so schön war, daß ich den Entschluß aufhob.
    Heuer war ich wieder am selben Punkt angelangt. Auf Grund der auswärtigen Lage war es einfach nur umständlich.
    Mit dem Loslassen habe ich aber keine Probleme, ich habe schon in frühen Jahren meine Bezugspersonen verloren, eine schmerzhafte Erfahrung die mich lehrte zu genießen ohne mich zu klammern.

    Ich weiß ja nicht wie es dort aussieht, wo Du lebst, aber ich erinnere mich, daß Du einen Hund hast. Beim Spazierengehen lernt man so viele nette Menschen kennen.
    Auch Parks sind sehr schön. Sich mit einem Buch auf eine Bank setzen und sich erfreuen, daß alles so liebevoll gestaltet ist, ohne daß man selbst daran arbeiten muß, hat schon was erfreuliches.
    Und dann bleibt ja noch das Blumenkisterl (muß ja nicht so aussehen, wie man es uns aufs Aug drückt. Du kannst ohne weiters eine Minilandschaft daraus gestalten) und diverse gärtnerische Aktivitäten innerhalb der Wohnung.

    Liebe Grüße an Dich,
    wäre schön, wenn noch etwas schöneres diese augenblickliche Lücke schließt.

    Olga
     
  10. Salaya Ayjanda Rii

    Salaya Ayjanda Rii Sehr aktives Mitglied

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    11.448
    Ort:
    Zwischen Melk und St.Pölten
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    ich habe gestern einen Leserbrief von Arlette in www.angelsforangels.de gelesen, der mich total berührt hat. Da geht es um eine Schweizerin, die ihr Haus und ihren Garten aufgeben musste. Les`den Text einmal durch - für mich waren viele Botschaften einer "einfachen" Frau darin enthalten, die für uns alle sind - nämlich genau zum Thema "loslassen".

    Mir fällt das "Loslassen" auch so schwer, theoretisch weiss ich ja, dass ich göttlich geführt bin, aber praktisch hat sich das bei mir noch nicht umgesetzt. Na ja, immer diese Lernthemen .......
    Ich wünsche Dir von Herzen alles, alles Liebe
     
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