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Ich bin ich!

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Ritter Omlett, 25. November 2007.

  1. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
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    Einen interessanten Satz, der auch meine Arbeit an meiner Persönlichkeit betrifft lautet:
    Ich bin ich und brauche keine Entschuldigung dafür.

    in meiner Arbeit und langen Durchforstung meiner Persönlichkeit weiss ich immer mehr, dass ich nichts weiss, denn hinter jeder Fasade lauert eine andere Fasade verstrickter Muster, denkt mal nach, über was ich nachgedacht habe, ich denke es ist wichtig, ich wills so kurz als möglich machen.

    Ich nehme eine Bewertung an
    Ich fühle mich minderwertiger als andere
    Ich nehme eine Rangordnung ein
    Ich habe ein murmliges Gefühl gegen bestimmte Persönlichkeiten
    Ich denke manchmal ich bin abnormal
    Ich unterscheide zwischen normalen und abnormalen Menschen
    Ich sage schnell, einer ist dumm
    Ich mache mir Sorgen, weil ich glaube abnormal zu sein

    Das ist nun mal eine kleiner Aufzählung.

    Was aber will ich sagen, oder, über was mag ich diskutieren!
    Grundlegend will ich sagen darüber,
    Ich bin wie ich bin und brauche keine Entschuldigung dafür
    ist ein langer harter Weg

    Natürlich geht die Hinderung des Ich seins über lange Wege bis in die Kindheit!
    Ich fange mal so an, dass Ich, dass nicht mehr ich sein kann heute, ist die Grundlage vieler depressiver Krankheiten, ich behaupte dass aus dem Gefühl heraus, ohne eine Ausbildung in irgendeiner Richtung zu haben.

    Gehen wir in die Kindheit zurück, wo uns in die Wiege gelegt worden ist, was alle normal, abnormal ist, was männlich, was weiblich ist, es wurde uns mitgeteilt, ohne dass uns wer gefragt hat, ob wir diese Eingenschaften eigentlich wollen, denn das Ich wurde nicht gefragt, es wurde festgestellt, dass hast du zu sein.......


    Diskussion wäre eröffnet, Erfahrungsaustausch....vielleicht hab ihr Lust dazu!

    lg
    Ritter Omlett
     
  2. Allegrah

    Allegrah Guest

    Hallo Lecker Omlett!

    Das, was du hier anschneidest, ist ein sehr wichtiger Faktor, der über Gesundheit oder Krankheit des Geistes bestimmt.

    Wenn ein Mensch in seiner Kindheit viele Maßregeln angelernt bekommt, ist es für diesen Menschen schwer, sich in seiner gesamten "Ich Bin"-Palette auszuleben. Die Erziehung ist eine Art Programmierung des Geistes, wie er zukünftig zu funktionieren hat.

    Was bleibt aber von einem Selbst, wenn man nur nach Maßregeln lebt?
    Ist man dann nicht wie ein Abspielgerät, das Vorgegebenes einfach nachspielt?

    Programmierungen aus der Kindheit sind wie Prägungen auf Münzen. Versuche mal aus ihnen auszubrechen. Das ist nicht einfach.

    Alle Programme müssten einmal gelöscht werden und was übrig bleibt, ist das "Ich Bin" selbst.

    Ich versuche das auf meine eigene Art und Weise, wenn man da überhaupt von einer "meine eigene Art und Weise" sprechen kann. Ich versuche Programme zu löschen, damit, was immer darunter liegt, sich herauskristallisieren möge. Die Eindrücke, die dabei entstehen, sind unbeschreiblich.

    Ich bin z.B. als Einzelkind groß geworden und sollte hauptsächlich immer brav sein. Das hat aber nicht viel gebracht, weil der Revolutzer in mir ständig die Oberhand hatte. Vielleicht weil man es mir nicht oft genug gesagt hat? :rolleyes:

    Das Leben ist darauf ausgerichtet, Gesetze und Regeln für das Überleben vorzuschreiben. Hält man sich nicht an sie, ist die Folge das Aussenseitertum.
    Wer hat aber diese Gesetze gemacht?
    Wir!
    Unsere eigenen Gesetze grenzen uns ein, das sollte uns bewusst sein.
     
  3. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Hallo Ritter Omlett,

    schönes Thema, das du da angeschnitten hast.

    Ein kurzer Gedanke dazu:
    Dieses IchbinIch in aller positiven Konsequenz kann eigentlich nur gelebt werden, wenn es auf entsprechend positive Resonanz im Außen stößt.
    Ist dies nicht der Fall, dann bin Ich trotzdem Ich, aber gehöre nicht dazu.

    Ich fühle mich seit meiner Jugend irgendwie "außen vor". Das Schlimmste - ich kann den Auslöser nicht finden, dieses berühmte Aha-Erlebnis, das erlösende traumatisierende Ereignis,das angeschaut gehört.
    Ich brauche keine Entschuldigung, ich brauche Akzeptanz.

    LG
    Lucille
     
  4. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
    Hallo Allegrah, erstmals Hilfe, bin doch kein richtiges Omlett *schreck*

    Zum Thema :)
    In vielen Bereichen des Lebens bin ich schon zum Aussenseitertum gewandert. Mein Ich machte einfach oft nicht, was in der Gesellschaft als "Mann" gewertet wird, ich interessierte mich einfach nicht dafür, sondern nur auf die Reaktion was mein ureigenes Ich ist. Dass ich dann keine Rolle spielte, sondern nur meine eigene, brachte mir sogar früher einige Probleme in der "Frauenwelt" auch meine Frau hat sich an meine "unmännlicheRolle" gewöhnen müssen und hat es verstanden, was ich einfach bin.
    Letzendlich ist es dann so geworden, dass im Beruf plötzlich Erfolg eingekehrt ist und das "ich" wie ich es bin, sehr viel Freunde gefunden hat. Ich habe mich stets auch vom Gruppendenken distanziert, wenn es mich nicht angesprochen hat z.b. wenn es darum gegangen ist, einen Menschen zu beurteilen, habe ich versucht nicht zu beurteilen. So vergingen viele Jahre und in meiner aktiven Zeit und zu meinem Hang zur Natur, wo ich auch auf Marathonläufe mit meinem Ich auf seine Grenzen gegangen bin, habe ich erkannt, dass das Ich Einschränkungen unterliegt und Gedanken wie ich kann, oder ich kann nicht unglaubliche Wegunterschiede macht.In der Natur habe ich viele Programmierungen gelöscht, aber dass eigentliche Problem ist alle Programmierungen zu entdecken, denn das ganze Leben ist nahezu Programmierung an den Mensch bis dorthin, wie er auszusehen hat und wenn er nicht so aussieht, haben die Programmierer ihm soweit, dass er Depressionen bekommt. Das Gefährliche ist, die ständige Informationsflut, die auf das Ich einfließt, mach so, tu so, hast du dass bist du dass, trägst du dass, bist du dass usw. ich denke, man muss seine eigene Persönlichkeit ständig stärken und achten darauf, was so alles an Informationen einflößt.

    Hallo Lucille

    Mein erster Gedanker zur Akzeptanz war, ob die Toleranz von Aussen dein Ich von aussen sein könnte, kannst du zu dir selber sagen, ich liebe mich??

    lg
    Omlett
     
  5. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Werbung:
    Gugg gugg Ritter des verschlagenen Ei`s :)

    ja ...erfahrung hab ich reichlich gemacht ....

    Erst ma zu der Aussage von dir du hättest manchmal Sorge du seiest "annormal"... Sorry ich hab eine ganz krasse Meinung dazu bekommen.

    Meine Gesetze stelle ich mir selbst auf und sonnst keiner. Eigentlich hab ich nur eins :D was du nicht willst das man dir tut....

    Auch lebe ich nach meinen Vorstellungen...endlich bewußt entdeckt, dass ich privat ein Einzelgänger bin und ich finds prima ...aber was sagen die anderen? Annormal :clown: hehehe

    Für die vielleicht,für mich nicht....interessiert mich aber auch ehrlich gesagt nicht was andere von mir denken. Auch lass ich mir in keiner Weise mehr irgendwas aufoktruieren. Was ich nicht will oder mich in meiner Freiheit
    auch nur im geringsten einschränkt wird direkt entsorgt aus meiner Peripherie.

    Ich erspare mir mit meiner Einstellung Selbstverrat und damit verbundesnes unglücklich fühlen. Genau wie du sagst ich bin wie ich bin und wer das nicht respektiert soll mir kreuzweise und erst recht....

    Ich bin ;)

    Liebe Grüße Ullili
     

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