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Ich bereue...

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Feitan, 9. November 2015.

  1. Feitan

    Feitan Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. November 2015
    Beiträge:
    6
    Ort:
    Hannover
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    Hallo .. Ich lebte seit ich denken kann bei meinen Großeltern, hatte eine unbeschwerte Kindheit, dank Ihnen. Seit April diesen Jahres lebe ich nichtmehr bei Ihnen,6h mit Zug entfernt. Nun ist mein Opa seit 3 Tagen verstorben .. Er war wie ein Vater für mich, einer der Menschen die mich wirklich lieben. Er litt schon Jahre und vielen Krankheiten , genau wie meine Oma. Ich pflegte beide nur konnte ich Ihre leiden nichtmehr ertragen da es zu sehr schmerzte. Zum Glück ist mein Onkel seit Dezember da und somit wären sie nicht alleine. Ich habe die beiden seit April nicht gesehen da ich durch meine Depressionen , Phobie und Familienprobleme Angst hatte sie zu besuchen. Ich schob es immer auf, vertröstete sie. Trotz allem wäre ich unbedingt zu Opas Geburtstag der ja nächste Woche wär gegangen. Ich mach mir Vorwürfe dass ich nicht früher gegangen bin, ich konnte mich nicht verabschieden.. Ihm keine letzte Freude bereiten.. Dabei hätte er mich so sehr sehen wollen. Ich liebte meinen Opa und vermisse ihn so sehr. Ich kann es immernoch nicht wahr haben und denk ich träume. Es fühlt sich so an als ob er noch da wäre und um Krankenhaus liegt. Ich will es nicht realisieren , doch weine ich und weiß das er tot ist nur irgendwas ist da was nicht realisiert das er weg ist. Kennt ihr das ? Glaubt ihr das mein Opa mir verzeihen wird ? Ich bin am Ende .. Er und meine Oma.. Sie sind mir das wichtigste ;(

    Ich hoffe nur dass er mir nicht böse oder traurig war .. Er wusste ja von meinen Problemen .. Trotzdem schäme ich mich so sehr und bereue es zutiefst nicht früher gegangen zu seien.

    Hinzu kommt dass ich mich wie in Trance fühle, ich weiß nichtmehr was ich noch denken soll. Ich komm einfach nicht damit klar. Weiß auch nicht wie ich die Beerdigung packen soll..
     
  2. sunnyw

    sunnyw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2015
    Beiträge:
    4.385
    Hallo liebe Feitan,
    als erstes möchte ich dir mein Beileid aussprechen, für den Tod, deines geliebten Opa's:blume:

    Verstehe deine Gefühle & das du dir Vorwürfe machst , würde mir nicht anders gehen, in der Situation.
    Und das du das Gefühl hast , als wäre das alles unwirklich, nicht real , zeigt mir , dass du dich in einem Zustand, ähnlich, einem Schock befindest.
    Du verdrängst den Tod deines Opa's, willst es als Realität nicht wahrnehmen.
    Du brauchst Zeit.....was du nicht beauchst , sind Vorwürfe.....
    Warum sollte dein Opa auf dich böse sein, ihr seit nicht im Streit auseinander gegangen & du konntest nicht ahnen, dass er sterben würde , vllt wollte dein Opa nicht das du da bist , wenn er geht.....da er dich nicht weiter belasten wollte. ....du hast ihn geliebt, er hat dich wie eine Tochter angenommen &geliebt......alles gut , in meinen Augen.
    Ich glaube auch nicht , dass dein Opa möchte , dass du dir noch mehr Probleme auflädst , wo keine zu suchen sind........du hast nichts falsch gemacht.....
    Was deinem Opa bestimmt wichtig wäre , dass du zu deiner Oma fährst & ihr Euch gegenseitig ein Trost /Hilfe seit, um die Trauer ein Stück weit gemeinsam geht.
    Ich drück dich mal & wünsche dir von Herzen, alles Liebe, auch für deine Oma :blume:
    Greetz Sunnyw
     
  3. Feitan

    Feitan Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. November 2015
    Beiträge:
    6
    Ort:
    Hannover
    Ich sah meinen Opa das letzte Mal im April,hab nichtmal richtig tschüss gesagt.
    Seitdem lag er immer wieder im Krankenhaus,da ich umgezogen bin,hatte ich viel Stress und ich ließ vieles durch meine Depressionen und
    Angstzustände schleifen.
    Ich dachte mir immer: ja,der Opa war schon so oft im Krankenhaus,der kam immer wieder,also auch dieses Mal.
    Ich verdrängte den Gedanken das er sterben könnte,will es noch nicht wahr haben dass er tot ist.
    Mein Schock hält bis jetzt an,selbst das Trauergesteck zu bestellen erscheint mir unreal.
    Ich habe so gut es ging mit ihm telefoniert,einmal verabschiedete er sich schon,da sagte ich: ach opa,sag nicht sowas,du wirst wieder,keine Sorge.
    Seitdem war er nichtmehr in der Lage zu sprechen.
    Meine Oma sagte dass er sich immer freute wenn ich anrief und wenn sie von mir redeten.
    Er hoffte auch dass ich ihn besuchen komme,doch diese freude konnte ich ihm nicht bereiten,das lastet noch schwer auf mir.
    Ich hoffe dass er mir vergeben kann,dass er weiß wie sehr ich ihn liebe und misse.
    Ich hab selbst schon an Esoterik gedacht..um ihn zu erreichen..nur hab ich Angst vor sowas.
     
  4. sunnyw

    sunnyw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2015
    Beiträge:
    4.385
    Natürlich hast du gedacht , dass er auch diesmal wieder aus dem Khs zurück kommt & natürlich bist du traurig, dass ihr Euch nicht mehr richtig verabschieden konntet.
    Aber versuche doch , es dir nicht zum Vorwurf zu machen!
    Geh raus aus deinen Selbstvorwürfen, sie helfen dir nicht & deinem Opa aucht nicht.
    Es bringt dich auch nicht zu deinem Opa zurück. Wenn du es alleine nicht schaffst , hole dir entsprechende Hilfe!
    Meine Freundun ist morgen 4Monate tot, als ich sie das letzte mal bei Bewußtsein sah & die Chance gehabt hätte, noch ein letztes Mal mit ihr zu sprechen! Leider konnte ich dieSituation auch nicht richtig deuten, hätte viel darum gegeben, aber es war nicht so bestimmt. Sie ist ein paar Std später gestorben. Höre auf , zu denken, du hättest was anderes tun können, als du getan hast. Es war genau so, wie es sein sollte!
     
  5. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
    Du musst dir keine Gewissensbisse machen, denn du warst wegen deinen psychischen Krankheiten gar nicht reisefähig.
    Allerdings muss ich dir davon abraten, mit Mitteln wie gäserrücken und ouijaboards Kontakt zur jenseitigen Welt herzustellen. Dadurch wird nämlich ein Kanal geöffnet, durch den alle möglichen astralwesen in deine Welt kommen, und nicht alle sind gut.
    Ich würde dir empfehlen, dir vorzunehmen, deinem grossvater im Traum zu begegnen.
    Und wegen der Beerdigung würde ich ein Beerdigungsinstitut kontaktieren, die nehmen dir dann alles ab.
    Darf ich fragen, warum du so viele psychische Erkrankungen hast?
     
    Feitan gefällt das.
  6. Feitan

    Feitan Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. November 2015
    Beiträge:
    6
    Ort:
    Hannover
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    Meine Tante übernimmt alles,was die Beerdigung anbelangt. Die Beerdigung findet schon Donnerstag statt,nur geh ich erst später,da ich mich alleine und inruhe von ihm verabschieden will..ohne die *Familie*
    Die Depressionen waren nicht immer da,kommen durch den Psychoterror mit meinem Ex Freund der nicht ohne war und 5 Jahre gingen,dadurch folgt auch die Sozialphobie.
    Auch meine komplizierte Familiäre Situation hat mit dran Schuld,da meine Familie aus egoistischen Menschen besteht.
    Sie taten vorallem mir und meinen Großeltern unrecht,bis heute.
    Mein Erzeuger besuchte nicht einmal meinen Opa -sein Vater- über ein Jahr..nichtmal im Krankenhaus.
    Dabei wusste er wie schlimm es um ihn steht..daran kann man ja sehen was für Menschen das sind..die anderen sind nicht anders..
    Meine Großeltern waren immer meine echte Familie,nun ist ein Teil davon verschwunden..deswegen trifft es mich so sehr.
    Mein Opa war mein Vater,er hat mich so geliebt wie ich bin..
    Darf ich fragen, warum du so viele psychische Erkrankungen hast?[/QUOTE]
     
  7. schreib

    schreib Guest

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    Hallo Feitan, ich möchte dir auch mein herzliches Beileid sagen! Ich kann ein wenig nachvollziehen wie es dir geht, denn ich habe auch in einer schwierigen Lebensfase einen geliebten Menschen verloren.
    Man fühlt als wäre ein Stück seines Herzens herausgerissen worden, und kommt nicht mehr. Die Lücke zu füllen dauert, jedoch verheilen Wunden, auch wenn sie noch so groß sind. Man darf sie nur nicht dauernd aufreissen, sondern heilen lassen. Schon gar nicht hilft es sich dauernd Vorwürfe zu machen. Es klingt einfach und schwierig zugleich, allerdings kann ich sagen, das mit im Laufe der Aufarbeitung meiner Schmerzen intensive Gebete zu Gott im Namen von Jesus Christus geholfen haben. Das klingt auch ziemlich "kirchlich", muss es aber nicht sein. Jesus kennt alle unsere Schmerzen und unser Leid, Er fordert uns auf unsere ganze Last bei Ihm abzuladen! Er wird dich tragen, wenn du darum bittest :) denn Er hat dich sehr lieb!:love:
    Dazu muss man nicht großartig "religiös" sein, oder in eine Kirche laufen. Allerdings würde es leichter sein Gemeinschaft mit Christen zu haben.
    Ich habe ein wenig im Internet geschaut, vielleicht sind es gute Anlaufstellen für dich:

    http://www.baptisten-hannover.de/

    http://www.arche-hannover.de/index.php/wer-sind-wir.html

    http://www.gemeinde-walderseestrasse.de/

    gibt aber etliche mehr....
     

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