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Hunde aus dem Ausland ???

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Elli, 2. Oktober 2006.

  1. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
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    Da ich Platz für einen weiteren Hund habe, frage ich mich, ob es Sinn macht, sich diesen zB über diese Vermittlung hier zu besorgen:
    http://www.archenoah-kreta.com/

    Hat jemand Erfahrungen mit Tieren aus solchen Ländern?

    Ich suche eine Mischlingsdame im Welpenalter, möglichst mit Schäferanteilen ohne Jagdhund-Rassen.

    Macht es Sinn, einem solchen Hund einen Platz zu geben? Oder soll man welche aus dem eigenen Land aus den Tierheimen holen?

    Was meint ihr?

    Greetings
    die rätselnde Elli :)

    :zauberer1
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Ich denke, es ist völlig egal, welchem Hund du hilfst. Vermutlich hast du beim Import mehr an Formularen und Kosten zu bewältigen als wenn du dir einen Hund hier nimmst.

    Hätte ich Platz, Zeit und Geld hätte ich ein Tierasyl ...

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  3. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Ich habe mir anfangs auch überlegt, einen Hund aus einem der Südländer zu nehmen. Die Podencos hättens mir angetan,...
    Bin dabei aber nur auf Vereine gestoßen, die mit diesen Hunden ebenfalls das große Geld machen wollen.
    Sie bringen die Tiere zwar her, kassieren aber nicht wenig dafür. Ab ein paar Hundert Euro aufwärts für einen Hund, und deshalb finde ich dass bei den meissten dieser Organisationen der Tierschutz eine reine Farce ist.
    Die Hunde in den Ostländern sind genauso arm, und ich zahle dort auch für einen Hund, allerdings nicht so übermässig viel, dass ich die "Tierschützer" dort gleich wochenlang miternähre....

    Die Tiere hier im Tierheim sind ebenso schlimm dran, ich hatte bevor ich überlegte, einen aus einem anderen Land zu nehmen, versucht, hier in Wien einen aus dem Tierschutzhaus zu holen.
    Meine Bedingungen waren eine Hündin, die hundefreundlich ist und auch Katzen gegenüber nicht agressiv.
    Das Alter war mir dafür relativ egal, habe angegeben dass sie ruhig bis 7-8 Jahre alt sein darf.
    Was war?
    Man fand im Wiener Tierschutzhaus; das ja ständig überfüllt ist; tatsächlich keinen einzigen Hund der diesen Anforderungen entsprochen hätte. Oder eher, wollte keinen finden...
    Diese Erfahrung machen leider sehr viele Leute die bei diesem Tierschutzhaus einen Hund wollen.
    Ich hab mir sagen lassen, der alleinige Grund dafür ist, dass das Tierschutzhaus pro Hund und Tag einen gewissen Betrag vom Staat erhält, und dieser Betrag "darf" finanziell nicht unter eine gewisse Grenze sinken....
    Arme Tiere....
     
  4. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Oh Gott, das Wiener Tierschutzhaus!!!! Eine Bekannte hat mal dort gearbeitet, sie war sehr tierliebend. Nach 3 Monaten hat sie die Tierquälerei nicht mehr ausgehalten und ist hat mit einem Nervenzusammenbruch gekündigt.

    Ich habe von den Tierschutzhäusern in Deutschland - zumindest was man so im Fernsehen zu sehen bekommt - einen wesentlich besseren Eindruck.

    Alles Liebe
    Indigomädchen
     
  5. Galahad

    Galahad Guest

    Hallo Elli

    Als ich den Link gesehen habe, fiel mein Blick geradeweg auf den Pekinesenmischling den ich von der Arche Noha Kreta habe.

    Also ich kann nur meine persönliche Erfahrung zum Besten geben.
    Als ich das Tier übernommen habe, durfte ich mich zuerst einmal über die recht unzureichende Versorgung des Hundes bis zu diesem Zeitpunkt ärgern.

    Das Fell war ungepflegt und die bis dahin vorgenommene medizinische Versorgung nicht optimal.

    Wenn ich mir allerdings den Hund heute ansehe, nachdem ich die nötigen Sachen habe machen lassen und mich um das Fell gekümmert habe. (und um einiges Andere auch noch:weihna1 )
    Ich habe noch nie ein Tier gesehen das derart verschmußt und liebevoll ist.

    Wenn Du also ein paar Ausgaben nicht allzu weh tun, würde ich sagen das Du dir dort gerne ein Tier holen kannst.

    LG
    Galahad
     
  6. Alaana

    Alaana Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    1.249
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    Leute , tut euch keinen podenco an .Nette hunde, aber ein Jagdtrieb , das du das arme viecherl eigentlich nie von der leine lassen kannst.*g..
    Warum nicht aus dem ausland?..die tiere sind meistens sehr sozialisiert(untereinander) haben aber keinerlei erziehung genossen und kenn meistens nichts , was eine stadt hier ausmacht. Viiiiiiiieeeeeellll zeit musst du investieren und geld (Krankheiten , die man hier nochnichtmal mit dem namen kennt*g), aber wenn du bereit dazu bist (auch den hund einzuschläfern, wenns leider nicht mehr geht-krank)..nur mal los !
     
  7. Angel002

    Angel002 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2006
    Beiträge:
    13
    hallo,

    ich habe einen "podengo-portuguese".
    ich habe sie aus einen privatem tierheim, sie kam aus portugal.
    sie war als welpe ein strassen- und dann ein kettenhund bei einem schweinebauern. mit der ausbildung zum dortigen volkssport, der hasen-jagd, hatte man bereits begonnen.
    meine erfahrungen sind sehr geteilt. ich möchte weder die erfahrungen, noch diesen hund heute missen, aber es war ein sehr, sehr, sehr harter weg.

    diese hunde haben oft die hölle (hunger, schläge, extreme misshandlungen, etc....) hinter sich und wenn sie diese überlebt haben, dann bleiben unendlich viele, tiefe narben - seelisch und körperlich - zurück. die kann man leider nicht so einfach wegkaschieren, diese narben müssen verheilen und dies braucht zeit, viel zeit. in dieser zeit muss man sehr viel liebe, geduld und verständnis investieren, welches man natürlich millionenfach retour bekommt.
    auch sind diese tieren - leider sehr oft- mit den sogenannten "mittelmeerkrankheiten" infiziert, welche nicht so leicht zu befunden sind, erst monate oder jahre später ausbrechen können und diese krankheiten nicht nur leid und qual für das tier, sondern auch für den neuen besitzer bringen können. es gibt da einige krankheiten, die auch auf den menschen übertragbar sein können, wenn man also kinder hat, ist dies vorher gut abzuwägen. ein extra angelegtes "hunde-sparbuch" für etwaige außerordentliche tierarztrechnungen sollte vorhanden sein bzw. das nötige monatliche kleingeld, um die behandlungen bezahlen zu können.
    ich spreche aus erfahrung.... ich habe in den ersten 6 monaten € 2.500,00 an tierarztkosten (stark verbilligt.... an dieser stelle tausend dank an unsere tierärztin!!!!), medikamenten und spezialfutter ausgegeben, dann habe ich aufgehört mitzurechnen, da ich mich schon lange vorher für diesen hund entschieden habe.
    sie war gesundheitlich (magen-darm ist bei den meisten südländischen hunden sehr angeschlagen, aufgrund des ständigen futtermangels bzw. da sie auf der strasse meist vom müll leben) und seelisch in so einem schlechten zustand, ich danke gott, dass ICH sie bekommen habe, denn sehr viele menschen - auch hundeliebhaber - haben mir gesagt, dass sie dies nicht durchgestanden und den hund zurückgegeben hätten.
    meine jahrelange erfahrung mit hunden hat mir sehr geholfen, für erst-hunde-besitzer ist diese rasse absolut nicht geeignet, aufgrund dieser erfahrungen!!!!

    da sie aber meine bestimmung war/ist, lebt sie heute noch bei mir. ich werde NIE den tag vergessen, als ich sie das erste mal (wieder) gesehen habe. sie hat alle anderen hunde im heim überholt, hat sich auf mich gestürzt, mich umgeworfen und mich begrüßt, als ob sie mich seit einer ewigkeit nicht mehr gesehen hat. sie ist dort nicht mehr von meiner seite gewichen. sie hat mich gefunden. :liebe1:

    wenn ich - so wie jetzt zu ihr rüber blicke - diese anmut, diese grazie, diese unsagbare schönheit und diese immer noch vorhandene ausstrahlung ihrer vorfahren (ägyptischer pharaonenhund), dann weis ich, dass ich die richtige entscheidung getroffen habe. wir mussten anscheinend beide diesen weg gehen. sie ist mein herz und meine seele.

    lg,
    Angel :angel2:
     
  8. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
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    Ort:
    daheim
    @ Alaana

    Ja das sind natürlich Argumente!
    Ich glaube aber was den Jagdtrieb angeht, dass man den als Frauchen/Herrchen, die der Hund akzeptiert, dann schon kontrollieren kann.
    Natürlich sind Rassen wie der Podenco oder Galgo aber auch keine Tiere für eine kleine Stadtwohnung und Gassi gehen dann einmal um den Häuserblock rum...
    Das mit den Kosten ist auch so eine Sache, die man sich vorher gut überlegen sollte.
    Genauso wie dass man dann evtl. einen Hund bekommt, der vom Wesen her sehr schwierig, eingeschüchtert ect ist.



    @ Indigomädchen

    Wundert mich garnicht!
    Wenn ich mir die kleinen Hunde und Katzenzwinger im Wiener Tierschutzhaus ansehe, kommt mir das Grauen....
     
  9. Alaana

    Alaana Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2006
    Beiträge:
    1.249
    *breitgrins*..hattest du schon mal einen Hund mit Jagdtrieb?
    Die Podencos sind Jahrhunderten dafür gezüchtet worden.Sicherlich gibt es auch da welche, die haben einen Jagdtrieb wie ein Küchenstuhl, aber drauf verlassen würde ich mich nie. Auserdem sind sie schnell!! (schnell weg , wenn du die Leine löst):weihna1
     
  10. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
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    9.100
    Ort:
    daheim
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    Ja, rennen können sie sicher wie der Wind. *g*
    Aber Kampfhunde sind ja auch auf den Kampf hingezüchtet, trotzdem sind nicht alle Kampfhunde agressiv und auf Kampf aus, und kommt auf die Erziehung auch an.
     
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