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Hund verstorben - Frage dazu

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von sanna1975, 26. Juni 2009.

  1. sanna1975

    sanna1975 Mitglied

    Registriert seit:
    28. Dezember 2008
    Beiträge:
    30
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    Hallöchen,

    gestern musste mein Hund eingeschläfert werden. Er hatte kaputte Nieren und vor einigen Monaten wurde dann noch ein Lebertumor festgestellt, der nicht operabel und unheilbar war.

    Er ist bei uns geblieben, solange er noch Lebensfreude hatte, die Augen glänzten. Das er wenig futterte, sollte kein Problem sein. Einfach die Lebensfreude sollte noch stimmen. Damit übertraf er seine Prognose um ein Vierfaches! Anhand der Größe des Tumors hat der TA schon viel eher mit seinem Ableben gerechnet.

    Aber als er dann 5 Tage gar kein Futter mehr zu sich nahm, sich übergab und die Lebensfreude seit zwei Tagen erloschen war, haben wir ihn gestern mittag erlösen lassen. Er ist im Garten, den er so geliebt hat, eingeschlafen. Bereits als das Schlafmittel wirkte, fühlte ich keinen Herzschlag mehr. Er ist in meinen Armen eingeschlafen. Es ging sehr schnell.

    Hier ist extra eine Rubrik mit Seelenverwandtschaft. Das Gefühl hatte ich immer mit ihm. Das möchte ich nicht näher erklären, es ist so. Mochte ich jemanden nicht, mochte er denjenigen nicht. Bitte nicht näher darauf eingehen und zerpflücken, vielleicht erscheint es manchen albern. Es war wie two halfs of the same person.

    Nun habe ich ja schon einige Tiere und Menschen gehen lassen müssen. Und normalerweise ist bei mir die "Routine", daß ich die Nacht danach fest schlafe und sehr intensiv von dem Verstorbenen träume. Als wenn es ein Abschied ist. Auch habe ich bei einigen das Gefühl, daß sie mich immer mal wieder besuchen. Dann höre ich - obwohl meine lebenden Tiere schlafen und in ihren Körben liegen - Getrappel auf der Treppe oder spüre eine feuchte Nase in der Kniekehle etc. Ich denke, ich liege nicht ganz falsch. Auch, wenn ich mit meinen Großeltern in Gedanken spreche, fühle ich manchmal eine allumfassende, große Liebe.

    Diese Nacht kann ich nicht schlafen. Ich fühle mich leer und verwirrt. Gestern kam die Trauer in Wellen, aber ich war eher leer, gefühllos. Kann es noch nicht verarbeiten. Von meinem Hund habe ich nicht geträumt. Wo ist er? Wo ist seine Seele? Warum träume ich von ihm nicht? Weiß er noch nicht, daß er tot ist? Oder nimmt er es mir gar übel? Ich habe ihn einschläfern lassen, weil ich das Gefühl hatte, nun beginnt die Quälerei und er "Supergau", sprich Nierenversagen oder inneres Verbluten, wollte ich ihm um jeden Preis ersparen. Zu früh war es in der Hinsicht nicht. Aber vielleicht ist er enttäuscht von mir? Als er damals zu uns kam, war er sehr krank. Wir haben ihn unheimlich aufpäppeln müssen. Als er nun krank wurde, hatte ich keine Chance. Habe ihm so gut geholfen, wie ich konnte. Alles getan, was in meiner Macht stand. Habe ich ihn trotzdem enttäuscht? Vielleicht zeigt er sich deshalb nicht?

    Heute (es ist ja Nacht) fahren wir zur Einäscherung. Das ist ein sehr tröstliches Ritual, finde ich. Vielleicht müssen wir es beide begreifen? Wo ist er, wieso zeigt er sich nicht? Ich liebe ihn doch...

    LG
    Sandra
     
  2. nakano

    nakano Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2007
    Beiträge:
    195
    Ort:
    Linz Oberösterreich
    das tut mir schrecklich leid. ich hatte das gleiche schicksal am montag. mein hund hat auch mehrere tage nichts mehr gefressen und die augen waren ganz trüb. ich hab da auch immer ein schlechtes gewissen, aber es ist einfach besser so. sie zeigen einem ja, wenn sie hinübergehen wollen.
    der ganze tagesbalauf ist durcheinander. da ich ja innerhalb einer woche 2 tiere verloren habe, ist die trauer auch sehr groß. sie waren meine seelentiere.
    ich habe mir mehrere bücher gekauft.
    ich finde es tröstlich, daß sie auf uns warten und auch jetzt noch bei uns sind.
    in dem buch "unsere tiere - botschafter der liebe" ist das ganz deutlich beschrieben. leider melden sie sich auch nicht.
    trost gibt es nicht in so einer situation, aber verstehen.
    lg nakano
     
  3. sanna1975

    sanna1975 Mitglied

    Registriert seit:
    28. Dezember 2008
    Beiträge:
    30
    Oh, nakano, zwei Tiere gleich... Das ist wahnsinnig hart! Es tut mir so leid! Ich habe ja als Trost noch meinen anderen Hund... :umarmen:
     
  4. rockatear

    rockatear Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2008
    Beiträge:
    96
    Ort:
    Wien
    Hallo!
    Aktuell liegt die Hündin meiner Partnerin im Sterben
    Sie liegt nur mehr, hatte nichts mehr zu sich genommen - im Gegenteil.
    Mittlerweile kann sie nicht mehr aufstehen, liegt nur mehr und atmet schwach bzw. schläft.
    Wir vermuten, dass sie demnächst sterben wird - Altersschwäche. Eine Injektion etc. kommt nicht in Frage - sie soll natürlich sterben, auch wenn das hart klingt und für meine Partnerin im Moment ein Hammer ist, da sie bei ihr sitzt und sie streichelt etc.
    Leider fliegt sie morgen weg für 2 Tage und vermutlich wird die Hündin dann sterben, weil sie nicht will, dass wir bei ihr trauern.
    Es ist echt hart, wenngleich sie nicht mir "gehört" hat...aber so ein edles, treues, liebes und verständnisvolles Tier, das man einfach liebt, auf diese Art und Weise "gehen" zu sehen tut einfach weh.
    Wir lieben sie auch über den fleischlichen Tod hinaus, und wir wissen, dass sie das auch tut und sie das weiß. Die Liebe kennt keine Grenzen! Wer das versteht, der leidet definitiv weniger - sie geht ins Regenbogenland!
    An alle, denen es ähnlich gehen mag: ich fühle mit Euch und hoffe, dass Ihr auf das Wiedersehen vertraut!
     
  5. Helmgard

    Helmgard Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juni 2009
    Beiträge:
    29
    Ort:
    Kärnten in Österreich
    Das ist traurig.. meine Eltern haben meinen Hund - der über Jahre mein einziger (!) Freund war - damals ohne mein Wissen eingeschläfert obwohl ich mich verabschieden wollte - ich habe mich nicht verabschieden können... ich kriege heute noch einen Kloß im Hals wenn ich daran denke.. =( Ich habe genug Rituale gemacht um mich von ihm zu verabschieden - aber irgendwie ist es so schmerzhaft dass ich es einfach nicht persönlich tun konnte.. andererseits hätte ich sie nie gehen lassen wenn es so gewesen wäre.. vielleicht war es besser so wie es meine Eltern getan haben.

    Zu deinem Problem aber wollte ich nur sagen, dass ich ihn nicht verbrennen lassen hätte! bzw. nicht so früh!
    Auch Menschen sollten sich NICHT verbrennen lassen da die Seele teilweise bis zu 7 Tagen nach dem Tod noch im Körper ist und wenn der Körper verbrannt wird ist das zu schnell - die Seele bliebe dann eventuell noch auf Erden...
    Durch das vergraben ist aber der Körper noch da an den die Seele teilweise noch gebunden ist und die Seele hat zeit sich zu lösen.
    so ist es sicher auch bei Tieren..

    :trost:
     
  6. rockatear

    rockatear Mitglied

    Registriert seit:
    18. Dezember 2008
    Beiträge:
    96
    Ort:
    Wien
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    Gestern (mo)hat die Hündin noch gewimmert ganz leise aber war schon offenbar sichtlich zu müde für alles
    die katze und der kleine Hund waren ausnahmsweise total ruhig...und sind nur rumgesessen und gelegen...nicht wie sonst durch die wohnung gefetzt
    die haben das gespürt!!!

    heute vormittag (di) ist sie verstorben...als frauchen im flieger saß
    so wie wir uns das gedacht/gewunschen haben
    sie hat zu ihr gesagt, dass sie loslassen soll, weil sie sonst leidet und nachmittag sonst nachgeholfen wird...
    und so sollte es sein

    eine ärztin mit spritze wäre am nachmittag gekommen gegen 3, da hatte die leichenstarre schon einige stunden eingesetzt...

    irgendwie doch eine erleichterung...
    aber ...naja der verlust ist dennoch vorhanden...

    Der Hund hatte verstanden: er liebte uns so, dass er eigentlich geistig nicht gehen wollte, nur der Körper war schon am dahinsiechen...und solange wir in der Nähe waren, wäre es unmöglich gewesen, zu gehen...
    Am Wochenende wird der Körper verbrannt werden...
    Wir wissen, dass wir sie immer lieben werden, und sie uns ebenfalls immer liebt...

    "Ich bin gegangen.
    Nur einen kleinen Schritt.
    Und wenn du einst dorthin kommst wo ich jetzt bin,
    dann wirst du dich fragen warum du geweint hast."
     
  7. nakano

    nakano Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2007
    Beiträge:
    195
    Ort:
    Linz Oberösterreich
    es tut mir so leid für euch und ich weiß, wie ihr euch jetzt fühlt. bei mir ist es jetzt gerade 2 und eine woche aus, daß ich katze und hund verloren habe.
    sanna, es waren für mich auch seelentiere, sie hatten mich damals ausgesucht und nicht umgekehrt.
    die fehlenden rituale haben mich am meisten traurig gemacht. das spazierengehen, die begrüssungen, das betteln usw. haben mir gefehlt.
    am donnerstag hab ich mir vom tierheim einen neuen hund geholt. sie ist schon sehr anhänglich, hatte vor allem angst, kann gar nichts. meine aufgabe die ich mir gestellt habe, diese hündin durch ein schönes und lernintensives leben zu begleiten, nehme ich an. das einzige was man nachvollziehen kann, ist daß sie von einem tierheim in ungarn kam.
    ich bin sicher, daß mich meine 2 verstorbenen lieben zu ihr geführt haben. vergessen werde ich sie nie, aber es tut nicht mehr so weh.
    nakano
     
  8. Waldfee7

    Waldfee7 Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2009
    Beiträge:
    188
    Ort:
    Mühlviertel/OÖ
    Liebe Sandra und auch ihr anderen,

    es ist immer für uns sehr traurig ein geliebtes tier, einen Seelenfreund gehen zu lassen.
    Glaubt daran das sie jetzt keine Schmerzen mehr haben und wieder glücklich sind, dann ist das ganze doch leichter.
    Sandra, du hast doch alles völlig richtig gemacht. Für Tiere ist es wunderschön wenn sie beim sterben die Nähe ihrer Liebsten spüren und nicht alleine sind. Noch dazu in einer ihnen vertrauten Umgebung.
    Das sich dein Hund noch nicht gemeldet hat, kann sein das er noch in einer art "Regenerationsphase" ist. Das kommt oft bei Unfallopfern und schwer kranken Tieren vor. Warte noch ein Weilchen, bin sicher er meldet sich noch.

    Denkt liebevoll an eure verstorbenen Tiere und denkt an lustige Begebenheiten, trauert nicht zuuuu lange und zuuuu viel, das hält sie nur hier fest. Zündet eine Kerze an und schickt sie ins Licht, sie haben sichs verdient.

    alles Liebe
    Waldfee7
     
  9. LadyElysia

    LadyElysia Guest

    Vorweg.. mein Beileid für all eure Verluste.. ich habe eine Katze und wenn die mal stirbt, nehm ich mir frei... das ist mein 2. Kind...

    Liebe Sanna

    Ehrlich gesagt denke ich, dein Hund liegt neben dir im Bett wenn du schläfst, er tapst neben dir her, wenn du gehst und er sitzt neben dir wenn du sitzt...
    Ich fühle die Verbindung zwischen dir und deinem Hund sehr stark... so stark, dass sich der Hund entschied dich solange zu begleiten, solange du es wünschst..
    Da Tiere nicht reinkarnieren, ist Gott damit gewiss einverstanden.. :)

    Alles Liebe
    Möge die unsterbliche Liebe eure Tränen versiegen lassen

    Lady Elysia
     
  10. Stormcrow

    Stormcrow Guest

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    Hi

    Ich glaube dass dein Hund bzw. seine Seele a) dir verziehen hat und b) in irgendeiner Form noch bei dir ist. Vielleicht möchte er dir den Abschied erleichtern.
    Ich habe aber eher das Gefühl, dass du ihn momentan (noch) nicht wahrnehmen kannst, da der Schock der Trennung zu gross ist und gewisse Teile deines Empfindungsvermögens wie gelähmt sind. Bestimmt wirst du ihn in einigen Tagen wahrnehmen. Tut er es nicht, würde ich annehmen, dass er komplett los gelassen hat und es ihm jetzt dafür sehr gut geht.

    Denke auf jeden Fall daran: was in deinem Herzen lebt, begleitet dich im Leben, egal wo du bist oder was du tust. Wenn du es auch nicht permanent fühlst, wirst du es ganz bestimmt in den wichtigen Momenten in deinem Leben fühlen. Das ist bei mir mit meinen Verlorenen auch so.

    Gruss und viel Kraft
     
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