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Hund einschläfern :-(

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Chippie82, 7. Oktober 2005.

  1. Chippie82

    Chippie82 Guest

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    Hallo Leute,
    Am 28.09.2005 ließ mein Vater unseren Jagdterrier nach sehr schönen 14 Jahren einschläfern, da er nach einer Art epilleptischem Anfall (hatte Schaum vorm Muind und musste Wassern) sehr wackelig auf den Beinen und orientierungslos war. Der Tierazt sagte er hätte auch Krebs gehabt und wäre nicht mehr richtig da.
    Das gleiche hatte er 6 Wochen zuvor schonmal und wir dachten er würde uns verlassen. Meine Eltern wollten ihn da schon zum Tierarzt bringen, um ihn einschläfern zu lassen, das konnte ich jedoch verhindern und sagte, wir sollten doch die nächsten Tage abwarten.

    Er bekrabbelte sich auch wieder, zwar hatte er schon Monate zuvor keine rechte lust mehr spazieren zu gehen, aber das kann man einem Hund mit 98 Jahren nicht verübeln.
    Aber sobald er etwas leckeres roch, war er da und scheute keine Entfernung.

    Auch nicht, wenn ich (wohne im Erdgeschoss und meine Eltern im 1 Obergeschoss, beide sind durch ein Treppenhaus und unseren Garten zu erreichen) mir etwas zu Essen gemacht hatte, machte er sich aus dem Staub und kratzte an meiner Terrassentür um sich bemerkbar zu machen.

    Das er nicht mehr ist für mich noch heute sehr schwer zumal ich mich von ihm noch nicht einmal verabschieden konnte. :-( Er fehlt mir total!

    Am Tag wo er seinen 2. Anfall bekam war ich Arbeiten und Abends dann zur Schule, so dass ich ihn nicht mehr gesehen habe. Hätte ich doch nur mal kurz bei meinen Eltern vorbeigeschaut, vieleicht hätte ich ihm noch etwas Zeit rausholen können, wie beim letzten mal??? :-( Zumindest hätte ich mich verabschieden können! Warum mir meine Eltern keinen Zettel an die Tür gehangen haben, oder mal angerufen, weiß ich bis heute nicht.

    Jeden Abend hoffe ich, dass er vielleicht doch nochmal vorbeikommt, an der Tür kratzt und sich dann verabschiedet (auch wenn das nur eine Illusion ist).
    Fast jeden Abend auch noch eine Woche danach bin ich tod traurig (14 Jahre kann man nicht so schnell vergessen). Alles erinnert mich an ihn, egal wo ich nur hinschaue, sehe ich ihn in Gedanken dort rumlaufen.

    Wenn es nur eine Möglichkeit gibt ihn wiederzusehen, so würde ich diese wahrnehmen. Ich werde ihn nie vergessen und hoffe das es ein Leben nach dem Tod gibt, wo ich ihn dann wiedersehen kann!!!

    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!!!



    Euer Chippie82
     
  2. Maud

    Maud Guest

    Hallo chipi 82

    Dise Geschichte habe ich vor eine weile aufgeschrieben als mein Hund mit Fast 16 Jahren starb. Wen du diese geschichte liest, hoffe ich dich mit dieser Geschite ein bischen zu trösten. Ich weiß was du im Augenblick durchmachst fühle dich von mir ganz herzlich umarmt.:grouphug:

    Alles Liebe Maud

    Bonjo mein kleiner Hund ist tot

    Nicht einfach so in irgend eine Ecke der Wohnung,
    Nein, sondern in meinen Armen und meinem Bett. Weil Bonjo das einfach verdient hatte, denn fünfzehn Jahre ist eine lange Zeit für so ein kleinen Freund. Da war Bonjo an meiner Seite und mir treu ergeben, wir waren unzertrennlich.
    Gleichgültig wo ich war Bonjo war dabei. Zwei Tage vor dem Heiligen Abend, tat sie Ihren letzte Atemzug in meinen Armen. Immer weder hoffte ich, sie wird wieder zu sich kommen, und noch ein bisschen bleiben. Mir noch ein Par Tage Schenken aber meine Hoffnung war vergebens, mein über alles geliebter Freund ist gegangen.
    Gegangen für immer, und ich bin zu alt für einen Anderen Hund den müsste ich dann, zurück, lassen. Das aber, will ich, keinem Tier antun dazu liebe ich Tiere zu sehr. Ihr kleiner Körper wurde schon seid Tagen von Krämpfen geschüttelt, bis zu letzten Atemzug. hoffte ich, sie wird noch ein bisschen bleiben, meine Angst von der endgültigen Trennung ist sehr groß. Meinen kleinen Bonjo mit ihren schönen Augen, den langem seidigem gelocktem Fell. Nie wieder diese treue Seele in meinen armen halten zu können, war für mich unvorstellbar.
    Es ist nicht mein erster treuer Freund, aber mein Letzter. Mit dem Tod meines kleinen Freundes sterbe ich ein Stück mit. In meinem Alter verkraftet man solche Schicksalsschläge nicht mehr so einfach. In der Hoffnung, den Tod meines kleines geliebten Freundes verwinden zu können schreibe ich darüber. Alex war ein mir bekanntes junges Mädchen, die mit dem kleinen Bonjo mich besuchen kam und Bonjos Traurige Geschichte erzählte. In einer Gaststätte hatte eine Volltrunkene Frau Bonjo in einer Plastiktüte gesteckt und sie den dort anwesenden Gästen zum Kauf angeboten.
    Alex war sehr empört, Als sie dieses kleine Hündchen mehr tot als lebendig in der Plastiktüte sah. Wortlos gab sie der Frau das Geld, und nahm den kleinen Hund aus der Tüte und trug ihn nach Hause. In Ihre Wohnung, durfte sie aber keine Tiere halten.
    So brachte sie mir den kleinen Bonjo, der gerade drei Monate alt war. Ohne . Als die Bausteine, für mein Leben zusammengesetzt wurden. Muss Einiges durcheinander geraten sein, für meine Neigungen, bin ich einfach zu emotional geladen. Trift mich ein Schicksalsschlag, so brauche ich viel länger dieses zu überwinden als andere.
    Zum Beispiel, Der tot meiner kleinen Hündin, ist jetzt einige Monate vergangen. Wehrend ich über diese traurige Geschichte schreibe, laufen mir immer noch die Tränen. Bis jetzt fiel, mir nicht brauchbares ein, womit ich diese Trauer überwinden könnte. Ich vermeide den Kontakt mit anderen Menschen, auch telefonisch rede ich mit niemandem. Einfach um nicht in Tränen auszubrechen,
    Alex erzählte weiter, ich kann aber leider Bonjo, nicht behalten. In meiner Wohnung sind Tiere nicht erlaubt, da müsste ich ausziehen.
    Ich halte ihr das Geld für Bonjo hin, Alex lehnte es aber ab das Geld zu nehmen.
    Sie war einfach froh für den Bonjo ein Zuhause gefunden zu haben. Bonjos Erziehung dauerte Jahre und beruhte auf Gegenseitigkeit, erst nach vier Jahren war es mir
    Möglich Bonjo von der Leine zu lassen. Bei unseren Täglichen Spaziergängen hatte Bonjo das sagen, ich ging mit ihr nicht sie mit mir. Und traf ich jemand, wechselte ein Par Worte, nach ein weile schaute mich Bonjo schon vorwurfsvoll an. Kam, ich ihr nicht sofort nach, dann ging sie einige Schritte. Setzte sich wieder hin und wartete eine weile, Kam ich immer noch nicht ging Bonjo einfach nach Hause und setzte sich vor die Haustüre. Nun wartete, sie das ich endlich käme. Ich vermisse meinen kleinen Hund. So sehr das es weh tut, ihre Eigenart wie sie mich behandelte, im Sinne du bist nicht gut genug für mich. Aber ich verzeihe dir.
    Wen Bonjo sich herab ließ sich von mir streicheln zu lassen, dann auch nur, wann, wie lange, und wo sie es haben wollte. Sie zu bestrafen währe einfach unter ihre Würde, gab man ihr einen Klaps schnappte sie nach einem. Das hieß so viel wie lass das, Bonjo verbat sich solche Behandlungen. Auf unseren Täglichen Spaziergängen, gab sie die Richtung an, änderte ich aber meine Richtung dann kam sie mir ohne zu zögern nach. Sie war mir, in gewisse Weise, ergeben, und ich meinem Hund auch. Ihre, Anwesenheit, in meinem Leben war eine Große Bereicherung. Für mich persönlich, die man sich mit nichts kaufen könnte.
    Ich bin mir wohl bewusst, nicht allen Not leidenden Tieren, helfen können. Aber alle meine Hunde in laufe meines Lebens die zu mir gekommen sind, waren nicht von einem Züchter. n sie ist jetzt Tod und nahm dieses Geheimnis mit sich. Eine menge solche Gehschichten, könnte ich von meinem Hündchen erzählen. Gesellschaft hatte sie gerne, aber nur so lange sie es wollte.
    Begegneten wir auf unseren Spaziergängen irgendwelchen Leuten, dann ließ Bonjo sich einfach auf den Rücken fallen um sich ihren Bauch streicheln zu lassen. Versuchte sie Jemand, in den Arm zu nehmen, dann schrie sie aus vollem Halse und rannte weg.
    Erschreckt ließen sie die Leute dann los. Ich ging dann einfach weiter, und wusste genau das Bonjo niemals mit jemand Fremden mitgehen würde. Mit diese art und weise verschaffte mein Hund sich Abwechslung. Es gab nur wenige Hunde die Bonjo, Mochte, begegnete sie einem Hund den sie mochte, dann gab sie nur ein kurzes Gastspiel. Um gleich wieder weiter zu gehen, so teuschte Bonjo eine alte Frau.
    Die mit einem Stock ging, mein Hund warf sich vor der alten Frau auf dem Rücken, um sich den Bauch streicheln zu lassen. Die Bedauernswerte alte Frau, konnte sich nicht so schnell bücken wie es Bonjo gerne gehabt hätte und ging dann einfach weiter. Wehrend die arme Frau, ihre Not hatte wieder hochzukommen. Funfzehn Jahre und sechs Monate ist ein langer Weg den wir gemeinsam gegangen sind.
    Wurde ich krank, lag Bonjo neben mir. Enttäuscht haben mich nur die Menschen niemals ein Tier. Uns gab es nur gemeinsam, wo auch immer ich hin ging wich Bonjo nicht von meiner Seihte. Auf Reißen und Hotels presste sie immer ihren kleinen Körper, ganz fest an den meinen. Als würde sie fürchten wehrend dem Schlaf mich zu verlieren. In der Langen Zeit die wir gemeinsam verbrachten, sind wir uns Trotz Bonjos Extravaganzen emotional sehr nahe gekommen.
    Es ist nicht abzusehen, wie lange ich brauche diese Trauer zu Überwinden. Einen Trost habe ich dieser, kleiner Wilde der uns vor einige Zeit zugelaufen ist. Lenkt mich ein wenig ab, Axel gebärdet sich Immer noch wie ein Wilder. Wenn er ein anderes Tier nur riecht, sieht oder nur hört. Die Klingel der Türe läßt, man ausgeschaltet wegen Axels wilde schreie die durch das ganze haus zu hören sind. Jedes mal befürchte ich die Kündigung zu bekommen. Begegnen wir einen anderen Hund.
    Muss man Axel die Augen zu halten, sonst schreit dieser wie ein Berserker. Mir ist der kleine zu Anstrengend, ich beschränke mich darauf ihn zu füttern. Mit ihm zu schmusen, und streicheln ab und an gehe ich mit spazieren.

    Alles Liebe Maud
     
  3. Guinevere

    Guinevere Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2005
    Beiträge:
    375
    Ort:
    Kärnten
    Hallo Chippie!

    Auch ich habe letztes Jahr ein Tier verloren. Ich musste meine 8 jährige Katze wegen Nierenversagens einschläfern lassen. Ich hatte sie über ein halbes Jahr behandeln lassen und hatte noch eine schöne Zeit mit ihr verlebt. Trotzdem ich wusste, dass ich mich nun sehr bald von meiner geliebten Katze verabschieden müsste, schien mir die Zeit doch viel zu kurz. Ich weinte Seen, als ich mit ihr zur Tierärztin ging. Sie starb in meinen Armen. Irgendwie wusste ich aber, dass dies der einzig mögliche Weg war, um ihr einen schrecklichen, schmerzvollen Tod zu ersparen. Klar hätte ich das Einschläfern noch einige Tage hinauszögern können, aber mein geliebtes Tier so leiden zu sehen (sie hatte ständig große Schmerzen), hätte mir das Herz gebrochen. Somit war der Entschluss zum Einschläfern der letzte Liebesdienst, den ich ihr erweisen konnte - in diesem Leben.

    Warum deine Eltern nicht angerufen haben? Irgendwie verstehe ich das sogar. An dem Tag, an dem ich meine Kleine einschläfern ließ, konnte ich auch mit niemandem telefonieren, ohne in Tränen auszubrechen, geschweige denn irgend etwas aufschreiben... Nur eine Freundin kam dann zu mir, um mich zu holen. Sie sagte, ich dürfte an so einem Tag nicht alleine sein.

    Die nächsten Tage waren echt hart. Ich hatte zwar noch drei Katzen, trotzdem kam mir die Wohnung sehr leer vor ohne meine Tapsi. Ich sah sie überall an ihren Lieblingsplätzen liegen und sah den leeren Futternapf an ihrem Platz stehen. Die Dose mit ihren Tabletten konnte ich auch einfach nicht wegwerfen...

    Es dauerte einige Tage, aber sie kam nochmal, um sich von mir zu verabschieden.

    Ich drück dich ganz fest und wünsch dir viel Kraft in einer schweren Zeit. Es tut weh, aber es wird besser. Es dauert lange, aber die Zeit heilt alle Wunden. Pflege die Erinnerung an deinen kleinen Jagdterrier, denn es sind bestimmt schöne Erinnerungen, die du hast.

    Schau einfach auch mal ins Tierliebe Forum, da gibt's viele, die genau das gleiche durchgemacht haben, wie du. Austausch und aufschreiben hilft enorm. www.tierliebe.at

    lg Guin:kiss3:
     
  4. nirak

    nirak Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2004
    Beiträge:
    348
    Ort:
    Wo Ich Einst Niederfiel
    Hallo Chippie,

    vor genau 10 Jahren veränderte sich mein Leben,man kann sagen von heut auf morgen. ;-)
    Ein Tiernarr war und bin ich seitdem ich denken kann. Ich erinnere mich noch ganz genau wie Bobby in mein Leben getreten ist,als sei es erst gestern gewesen.
    Damlas war ich mit der Katze meiner Mutter beim Tierarzt um einen Check durchführen zu lassen und um seinen Zahnstein zu entfernen. Cäsar bekam eine Narkose....erst ein paar Stunden später konnte ich ihn wieder abholen.
    Als ich Cäsar abholen wollte,stand ein *Etwas* in der Ordination.......es sah zwar aus wie ein Hund,doch Bobby wirkte wie ein kleiner *behinderter* Hund.

    Vor meinen Füßen ist er zusammengeklappt und hatte große Mühe wieder aufzustehen.
    Wem gehört denn dieser Hund....war meine Frage an den Tierarzt. *Niemandem*.....sagte er. Bobby wurde aus einer extrem schlechten Tierhaltung gerettet und sollte am gleichen Abend eingeschläfert werden. Der Grund: eine neurologische Störung und so wie ich bereits vermutete eine Behinderung.
    Ich nahm den Kater und fuhr anschließend nach Hause....Bobby ging mir jedoch nicht mehr aus dem Kopf.
    Noch am gleichen Abend fuhr ich nochmals in die Ordination und holte dieses Etwas mit nach Hause.Lt. Tierarzt war er ein reiner Schäfer,doch die Schnauze,himmelwärts gerichtet war für diese Rasse viel zu kurz. Auch der Schwanz war nur halb so lang.
    Bobby konnte mit seinen Beinen nicht richtig laufen,nach und nach durch gezieltes Training und Massagen hat er laufen gelernt.....zwar nie so gut wie andere Hunde.....aber dennoch hatte er Freude wenn er in der Wiese *rennen* konnte.
    Bobby war in seinem Leben immer wieder krank.....Blutharnen...über 3 Monate bis endlich mal genau diagnostiziert wurde warum.
    Deformierungen an den Gelenken,Knien und Hüfte. Er war ein Dauerpatient beim Tierarzt und so manch andere fragten mich ob ich einen Knall habe und warum ich denn soviel Geld in dieses Tier investiere.

    Ja warum.....weil er etwas ganz besonderes war,er verstand jedes Wort,nie knurrte er,gegenüber anderen Tieren war er lammfromm. Sein bester Freund bei mir zuhause war SEIN Meerschweinchen Fetty.Fetty wurde im Sommer im Park ausgesetzt und Bobby hat ihn gefunden.

    Er begleitete mich ins KH,schon als Welpe durfte er mit auf die Station......8 Jahre lang war er ein Teil von mir.Zum Ende hin wurden seine Schmerzen und Lähmungen immer schlimmer,er brach immer wieder beim Gehen zusammen und dann habe ich gemeinsam mit ihm beschlossen diesem Leiden ein ende zu setzen.
    Ich sprach sehr viel mit ihm und er wußte an dem Tag als wir zum Tierarzt gingen um seine Euthanasie durchführen zu lassen,dass er nicht mehr mit mir heim gehen wird.
    Bobby war bei meinen anderen Tieren auch dabei als diese eingeschläfert wurden und er trauerte auf seine Art und Weise.An diesem Tag tat er es auch. Er verabschiedete sich von mir und schlief in meinen Armen,mit seinem Lieblingstuch um den Hals.....ein.

    Lange Zeit überlegte ob ich mir wieder einen Hund nehmen sollte.......vor 1 1/2 Jahren kam Nephthis zu uns........und ich weiß,dass ein Teil von Bobbys Seele in ihr ist. Sie hat die gleichen fröhlichen ,gutmütigen Augen wie er.....auch sie begleitet mich zu meinen Patienten.

    Vielleicht triffst auch du,deinen Hund.....die Seele deines Hundes hier im irdischen Leben wieder. ;-)
    lg
     
  5. maritza

    maritza Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2005
    Beiträge:
    770
    Ort:
    St.Eiermark
    Nur Tierfreunde verstehen uns. Ich kann gar nicht sagen, wie traurig für mich dieses Jahr war. Als die Nachricht bei mir eintraf, dass meine Verwandte, die zuletzt noch bei mir unsere Hochzeit feierte, Selbstmord begann, stand ich so unter Schock, dass ich gar nicht bemerkte, dass mein Kater nicht mehr nach Hause kam. Ich suchte ihn, und fragte alle Nachbarn, und eine hatte ihn gesehen: Im Strassengraben von Auto niedergefahren. Ich tröstete mich bei meinem Pferd. Doch im Mai wurde auch er krank. Ich kämpfte dagegen. Dass konnte nicht sein, dass ich auch ihn verliere. Im Juli musste ich ihn einschläfern lassen.
    In ewiger Erinnerung

    Jonny und Moritz

    Liebe Grüsse Maritza
     
  6. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
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    3.455
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    Niederösterreich
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    Hallo an alle Tierfreunde,
    ich hatte einmal ein Kätzchen, daß an dieser schlimmen tödlichen Katzenseuche litt.
    Ich wollte es einfach nicht einschläfern lassen.
    Irgendwie hatte ich Angst, daß es nicht ins Totenreich findet, wenn es unter Drogen stand.
    Die Tierärztin war darüber sehr erbost und hat mich Tierquäler geschimpft.
    Es hat sich in seiner Krankheit, dann total zurückgezogen, als wäre es ihm peinlich uns die Last mit seiner Krankheit aufzuerlegen.
    Es war wirklich eine arme Kreatur, hatte einen Wasserbauch und ich habe ihm die Nahrung und das Wasser verabreicht.
    Am letzten Abend kam es zu uns und verabschiedete sich und starb dann in der Nacht vor unserem Bett.
    Ich weiß nicht ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe.
    Mein Vater war trotz Morphium sehr klar.
    Aber zur Zeit könnte ich noch immer nicht über diese Barriere springen.
    Auch war diese Verabschiedung der Katze damals so berührend und obwohl ich weiß, daß diese Katze in freier Wildbahn schon längst umgekommen wäre, weigere ich mich zu denken, daß das Leben so grausam ist, daß ihr Leid unerträglich war.
    Abschied nehmen ist für mich ein großer Trost.

    LG

    Olga
     
  7. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
    hi olga,

    ich finde, deine entscheidung war falsch. warum sollte jemand, der unter drogen steht, noch dazu nicht aus freiem willen, nicht den weg nach dem tod finden? wenn man sowieso weiss, dass das arme tier bald sterben muss und sich nur noch quält.


    liebe grüße -fingal-
     
  8. Drachela

    Drachela Guest

    Mir kommen die Tränen wenn ich nur daran denke daß eines Tages eine meiner 3 Katzen nicht mehr da ist. Sie sind wie meine Kinder, ich habe sie von Klein auf und ich bin ihre Ersatzmama. Ich schimpfe mit ihnen und erzähle ihnen was alles passiert und sie plappern genauso mit mir als würden sie alles verstehen (und ich bin sicher das meiste verstehen sie!) Sie sind jetzt ca. 8 Jahre alt und die Zeit mit ihnen vergeht viel zu schnell! Trotzdem genieße ich jede Minute mit ihnen alleine und sie genau so! :rolleyes:
     
  9. maritza

    maritza Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2005
    Beiträge:
    770
    Ort:
    St.Eiermark
    Hallo lieber Fingal!!

    Manche Entscheidungen sind richtig, obwohl ein anderer es oft nicht versteht! Bei mir drängte jeder, endlicn DIE Entscheidung für mein Pferd zu treffen. Heute noch mache ich mir Vorwürfe.

    Lg Maritza
     
  10. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~
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    Hallo Chippie :kiss3:

    und alle anderen. Auch ich weiss, wie das ist, ein Tier zu verlieren ...

    Es gibt eine kleine Geschichte, die fand ich sehr rührend, darum poste ich sie mal ...

    Liebe Grüße

    lotus light


    Die Regenbogenbrücke

    Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
    Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
    Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land
    mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
    Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
    geht es zu diesem wunderschönen Ort.
    Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
    und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
    Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
    Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
    Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
    Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
    die sie auf der Erde so geliebt haben.

    So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
    bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
    Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
    Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
    Die Füße tragen es schneller und schneller.
    Es hat Dich gesehen.

    Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
    nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
    Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder,
    und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
    das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
    aber nie aus Deinem Herzen.

    Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
    und Ihr werdet nie wieder getrennt sein... ​
     
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