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Humoreske auf den Tod

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Trixi Maus, 15. März 2012.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Ja, hier in "Meditation" natürlich die "Humoreske auf den Tod." (ich grusel mich bei dem Wort Humoreske, wenn ich's so schreibe. Aber ich will mal versuchen, wie es schmeckt, wenn ich's so schreib wie ich's spreche: Humoreske.*grusel*)

    Warum eine Humoreske auf den Tod? Warum "hier" (und jetzt) in "Meditation"?

    Nun, ich glaube: weil man auch nur im meditativen Zustand die üblichen Begräbniswitze ertragen kann. Und es wird mit Sicherheit nicht ohne Begräbniswitze abgehen.

    Wisst Ihr, warum es "verrotten" heisst? Nun, weil der Herr seine Gesellen eben um sich zusammen rottet, ob sie wollen oder nicht.

    Fällt Euch auch auf, daß das mit Gedanken ähnlich ist? Der Herr rottet sie zusammen. In uns. Er ist unser Anfang, unser Wort. Er spricht durch uns - ob wir wollen oder nicht. Wir machen "blubb" - und siehe da: es war Gott, der Blubb machte, wenn man's nur sehen will im Anderen, das Göttliche Wesen, Buddha.


    Das Göttliche Wesen in uns überdauert den Tod. Es wird Seele genannt - meistens. Die Seele ist unser Teil, der nach dem Tod in das Göttliche übergeht, in die Transzendenz, das Reich der Toten, die näher bei Gott sind als die Lebenden. (Man sagt, daß es aber auch Lebende gebe, die näher bei Gott seien als manche Tote, aber ob das stimmt, weiß ich nicht.)


    Nun sagt man: auch in der Meditation erfährt man den Tod. Er wird als "kleiner Tod" beschrieben - die Seele müsse dafür durch eine "dunkle Nacht" gehen, der Schatten des Menschen müsse sich in seinem gesamten Ungetüm erheben und von einem besseren Willen müssen dann die Mauern, die das Schattenreich zu den Mitmenschen aufgebaut hatte, abgerissen werden. Und dieser ganze Prozess, sagt man, sei "wie sterben". Das Ego, welches als das "Geschädigte" am sonst guten und nötigen Ich beschrieben wird, stirbt und verlässt den Menschen. Daß dieser Transfer von Böse zum Gut hin, aber auch umgekehrt stattfindet, haben Menschen seit Menschengedenken in Mythen und Märchen und in Geister- und Göttergeschichten hineinformuliert.


    Der Tod - er wird in der Literatur nicht nur als angstmachendes Böses beschrieben, sondern auch als ein heilsames Wesen. Er nimmt dem geduldig Leidenden, dem Patienten, sein Leid. Er nimmt dem Opfer des Täters das Schicksal, mit den Folgen der Tat leben zu müssen. Der Tod ist also auch eine Art Gottes, seine Gnade auszudrücken. Der Tod ist gnädig, eine Erlösung, bringt eine Erleuchtungserfahrung, sagen die Tibeter.


    Humorisieren wir nun den Tod und enttarnen, was in ihm steckt: das Od. Der Atem, der den Äther transportiert. Der Äther ist das Urgestein des Weltalls Gottes, das, auf dem alles transportiert wird, das ist. Und der Od setzt sich auf den Äther auf und hat mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die Möglichkeit, den Äther in Bewegung zu bringen und somit den Fluss des Od's (woanders auch Prana genannt) zu steuern, ihn zu bewegen, zu lenken und zu leiten. Grad so wie dei Chi-Nese das Chi leitet und lenkt.

    Od also: der Fluss, der Atem, das Chi. Die Energie des Universums, ausgedrückt durch den Atemzug, der sich über den Äther in's All ausdehnt und so dem Geist die Möglichkeit zur Sprache mit den Göttern eröffnet.


    Und das T? Nur Od? Kein T? ... man könnte darein verfallen zu meinen, der Tod komme stets mit einem Atemzug beim Tee. Aber: das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die der Tod kennt.

    T ist doch doch wohl am Ehesten - wenn man mal so um die Welt blickt -
    Tempus, die Zeit.

    Frage: Was hat nun der Tod mit einem Atem und der Zeit zu tun?

    Nun, ich würde sagen: der letzte Atemzug wird kommen. Beginne schon mal, rückwärts zu zählen.
     

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