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Hüft-OP, künstliche Hüfte

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von sternchen, 27. Dezember 2008.

  1. sternchen

    sternchen Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2003
    Beiträge:
    34
    Ort:
    Deutschland, Landkreis Rottweil, BW
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    hallo,
    bei mir steht eine Hüft-OP an. Lt. Astrologie ist der Juni 2009 gut dafür. Werde ich auch versuchen, da einen Termin zu bekommen.
    Ich möchte nun gerne wissen: Was für Fragen muß ich dem Krankenhausarzt bei der ersten Besprechung stellen? Was ist wichtig zu beachten? Z.B. habe ich mir schon notiert wegen eigener Blutkonserven zu fragen, navigierte Chirurgie, unterschiedliche OP-Bereiche (sterile Operationen und Operationen für Patienten mit Wundheilungsstörungen). Gibt es sonst noch etwas, was ich fragen kann/muß?
    Allseits ein gutes Neues Jahr
    wünscht
    sternchen
     
  2. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo sternchen :)

    Hast du dich schon mit deinem Hausarzt bzw. einweisendem Arzt unterhalten? Der Krankenhausarzt sollte dich normalerweise umfassend aufklären, das heißt, er sollte dir die unterschiedlichen Methoden erklären und die Vor- und Nachteile nennen. OPs werden immer steril durchgeführt, auch dann, wenn es eine OP in einem entzündeten Gebiet sind. Für die Frage nach der Eigenblutspende vorab ist meist die Narkoseabteilung, also der Anaesthesist zuständig; mit dem kannst du dann auch das für dich am besten geeignete Narkoseverfahren sowie die postoperative Schmerzlinderung besprechen.

    Weißt du schon, welche Form der Endoprothese bei dir vorgesehen ist? Ist die anschließende Reha schon beantragt bzw. hast du dich nach einer erkundigt? Ich würde dir raten, dich eventuell noch zusätzlich zum Gespräch mit deinem Hausarzt in medizinischen Foren umzusehen.

    Alles Gute
    Rita
     
  3. sternchen

    sternchen Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2003
    Beiträge:
    34
    Ort:
    Deutschland, Landkreis Rottweil, BW
    hallo Rita,
    das einzige was bis jetzt feststeht ist, daß der Kurarzt und mein Orthopäde gesagt haben, daß ich nicht länger warten soll mit der Hüft-OP "solange ich biologisch noch so jung wäre" hieß es. Bin 68.
    Der Orthopäde sagte, daß ich alles mit dem Krankenhausarzt besprechen solle.
    Und ich bin jetzt einfach auf der Suche nach Infos, damit ich gezielter fragen kann.
    lg
    sternchen
     
  4. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    1.915
    Ort:
    100 km um Aachen

    Hier habe ich ein Tagebuch gefunden im Internet, von jemanden, der an der Hüfte operiert worden ist:
    Tagebuch McMinn Hüft-OP
    02.08.03 12:09 Bewerten
    an Moderation
    Verlinken
    PN an Autor
    Lesezeichen

    Tagebuch McMinn/BHR Hüft-OP links

    4 und 3 Wochen vor OP Eigenblutspende, keinerlei Probleme; bin 2 Wochen

    zuvor begonnen mit der Einnahme von Eisentabletten und auch Trameel S (zur

    Steigerung der Widerstandsfähigkeit und Wundheilung).

    Am 10.06.03 erfahre ich, dass die für Fr. 13.06.03 geplante OP auf Die.

    17.06.03 verschoben wird.

    Tag vor OP (Mo 16.06.03)

    5:00 Uhr aufstehen, mit Auto/Bahn Fahrt nach Köln, soll um 7:30 Uhr da sein.

    Aufnahme im Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz

    Gespräch mit Anästhesie, Stationsarzt und Schwester, diverse Unterschriften

    (wenn man liest was alles passieren kann, dann will man eigentlich lieber

    nicht unters Messer), EKG,

    Röntgen-Foto Hüfte, Zimmerzuweisung, anmelden AHB Wunsch (gute

    spezialisierte Reha vorher schon aussuchen), Telefon/TV-Karte regeln.

    Am Abend chemisch enthaaren, letzte Mahlzeit vor OP, Thrombose-Strumpf am

    guten Bein anziehen und erste Thrombose-Spritze (4 Wochen lang).

    OP-Tag (Di 17.06.03):

    6:00 Uhr aufstehen, duschen (letztesmal für die nächsten 14 Tage), OP-Hemd

    anziehen; erhalte kleine Beruhigungspille, werde gegen 7:30 Uhr zum OP

    gefahren. Wegen Platzmangel auf der Intersivstation, soll ich nach der OP

    direkt auf mein Zimmer verlegt werden; im OP-Vorraum werden die

    Narkose-Kanülen an beiden Händen gesetzt; Filmende!

    Das nächste was ich mich erinnere ist auf dem Zimmer, wie jemand meinen

    Namen ruft.

    Ich muss meine Zehen bewegen. Alles i.O. Meine erste Frage: habe ich eine

    McMinn? Ja ! ist die Antwort. Grosse Erleichterung. Ziemliche

    Schmerzen/Beschwerden. So schlimm hatte ich das nicht erwartet.(hatte seit

    meinen 14. Lebensjahr auch nichts mehr gehabt).

    . Mit der Schmerzmittelinfusion, ist es gut zu ertragen. Habe sonst noch 2

    Infusionen vor mir hängen. Das Bein wird in einer Schale hochgelegt. Habe

    kein Eigenblut erhalten, nur das "recyelte" Blut. Schlafe viel. Den ersten

    Tee nach 5h musste ich erbrechen – liegt wohl in der Familie. Einigen Stress

    verursacht: das möglichst baldige Wasser lassen. Die Blasenfunktion sollte

    sichergestellt sein, ansonsten Katheter. Die Nachtschwester beruhigt mich,

    dass bei Vollnarkose, dies nicht so ein Problem ist. Gegen Mitternacht war

    das Problem "behoben". Die Blutwerte sind auch i.O. Schlafe unruhig. Gegen 4

    Uhr ist die Schmerzmittelinfusion zu Ende.

    1. Tag nach OP (Mi 18.06.03)

    .Die beiden anderen Infusionen werden nach dem Wecken abgetrennt. Schlafe

    immer wieder. Um 6:45 Uhr werde ich geweckt, und werde zum Waschen in einen

    Rollstuhl gesetzt. Das linke Bein schmerzt ziemlich. Werde gründlich

    gewaschen. Um 7:15 das Frühstück. Es bleibt drin. Anruf von zu Hause. Meine

    Stimme ist noch etwas heiser.

    Erhalte auch am operierten Bein ein Thrombose-Strumpf (bis zur Entlassung).

    Visite: alles gut verlaufen, Pfanne sitzt gut, Muskulatur war ziemlich

    straff, höre ich.

    Besuch KG: einmal Bettkante und zurück, eine Kanüle wird gezogen. Essen

    schmeckt. Es geht relativ gut. Die Nacht ist warm und der Schlaf ist nicht

    besonders gut. Schlafe zeitweise in fast sitzender Position.

    2.Tag nach OP (Do 19.06.03 Feiertag)

    6:45 Uhr Aufstehen, werde in Rollstuhl gesetzt, wasche mich selbst und

    benutze Toilette mit

    Sitzerhöhung. Habe Probleme das operierte Bein auch nur einwenig anzuheben.

    Bin danach geschafft. Vormttags werden die Drainageschläuche gezogen. Das

    war eben mal schmerzhaft. Zum Glück hatte der Arzt alle 3 auf einmal

    gezogen.

    Habe keinen Appetit. Schlafe besser, aber nur stundenweise.

    3. Tag nach OP (Fr. 20.06.03)

    6:00 Uhr stehe vorsichtig selbständig auf und wasche mich. Auch zurück ins

    Bett.

    Habe leichte Schwindelgefühle, Übelkeit und Appetit. KG kommt, muss 3

    Übungen im Bett machen und Einweisungen im Gehen (2-Punktgang), beide Beine

    vollbelastbar. Das Laufen mit den Krücken geht ganz gut. Am Abend versuche

    ich eine KG-Übung zu machen; Bein mit gebeugtem Knie anziehen. Da ich das

    operierte Bein überhaupt nicht gehoben bekomme , nehme ich ein Handtuch zur

    Hilfe. Beim Ziehen ein kräftiger Schmerz. Lasse die KG lieber sein. Schmerz

    vergeht wieder. Einige Zeit später merke ich, dass die Wunde 'leckt'. Die

    Schwester beruhigt mich, ist gut, dass die Wundflüssigkeit raus kommt. Der

    Verband muss noch einmal gewechselt werden. Bin doch beunruhigt. Sollte mit

    Keil zwischen den Beinen schlafen, das war sehr unangenehm. Knubbele die

    Decke so zwischen die Beine, dass ich das operierte Bein nicht über das

    gesunde ziehen kann. Schlafe schlecht, überwiegend fast im Sitzen..

    4. Tag nach OP (Sa. 21.06.03)

    Nehme das Schmerzmittel (Tablette) nicht ein. Schwindelgefühle,

    Appetittlosigkeit etc. verschwinden. Laufe viel, u.a. auch eine Runde im

    Park (ca. 400m). Schlafen bleibt ein Problem. Bin immer froh, wenn die Nacht

    vorbei ist.

    5. Tag nach OP (So. 22.06.03)

    Laufe viel im Flur und Park. Das operierte Bein ist geschwollen.

    Das Schlafen bleibt ein Problem. ( eine Nacht besser, die andere Nacht

    wieder schlechter)

    6. Tag nach OP (Mo. 23.06.03)

    Visite: Hinweis auf geschwollenes Bein; erst mal keine Lymphdrainage. Wunde

    sieht gut aus. Bei KG: etwas Unverständnis über Entscheidung. Bein ist

    ziemlich dick und ich bin beunruhigt.

    7. Tag nach OP (Di. 24.06.03)

    Visite: Soll Lymphdrainage erhalten, Hinweis: Gehen oder Liegen wenig sitzen

    KG, wegen fehlenden Unterschriften heute keine Lymphdrainage mehr.

    8.Tag nach OP (Mi. 25.06.03)

    KG ; Lymphdrainage: das tat wirklich gut und war eine Unterrichtsstunde in

    Biologie.

    Bin nach den ausführlichen Erläuterungen des Therapeuten beruhigt.

    Ergotherapeut gibt Einweisung wie verhält man sichim täglichen Leben ,

    erhalte einen Sockenanziehhilfe.

    9./10. Tag nach OP (Do/Fr. 27/28.06.03)

    Schwellung am Bein ist ganz verschwunden, Beweglichkeit macht gute

    Fortschritte, Treppensteigen mit Krücken kein Problem.

    Werde nicht vor Wochenende entlassen. Die Klammern werden erst am Montag

    entfernt

    (üblicherweise am 12. Tag nach OP)

    Gehe viel. Habe erstmals auf der nicht operierten Seite geschlafen.

    11./12. Tag nach OP (Sa./So. 29/30.06.03)

    ich gehe sehr viel, kann aber noch nicht ohne Krücken gehen.

    13. Tag nach OP (Mo 31.06.03)

    Visite: Wunde sieht gut aus, Klammern sollen heute gezogen werden. KG und

    Lymphdrainage. Da bis 14:00 Uhr noch Arzt Zeit hatte, zieht ein Pfleger, die

    Klammern. Bis auf die letzte problemlos.

    Erstes Röntgenbild nach OP. Fühle mich wirklich reif für die Entlassung.

    14. Tag nach OP (Di 01.07.03)

    erstmals wieder duschen, Visite: alles i.O., noch einmal KG, da Papiere

    nicht vor 9:30 Uhr

    fertig sind. Erledige Entlassungsangelegenheit, hole Röntgenfotos und

    Arztberichte ab.

    Danke an die Schwestern für die gute Sorge.

    Um 10:00 Uhr fahre ich mit Taxi zum Bahnhof. Das Einsteigen ist sehr

    ungewohnt.

    Bekomme gerade noch meinen Zug. Einsteigen in einen Doppelstockwagen ist

    nicht ganz einfach (Einstieg ist tiefer als Bahnsteig)

    Werde abgeholt und nach Hausegefahren zum Packen meines Reha-Koffers.

    Spätestens um 14:00 Uhr muss ich mich in der Reha-Klinik in Aachen melden.

    Um 13:30 Uhr komme ich in der Reha an. Wieder Papierkram und Einweisung. Bin

    geschafft und bin froh mich bis zum Abendessen etwas ausruhen zu können.

    Habe Glück und erhalte ein Einzelzimmer zur Nordwestseite.

    Reha/AHB vom 01.07. bis 22.07.03 Schwertbad Aachen

    Habe 3 bis 5 Anwendungen pro Tag, das sind:

    TEP-OP-Gruppe (Gymnastik), Muskelaufbau-Training (Gerätetraining),

    Einzel-Krankengymnastik (immer das härteste), Gymnastik im Wasser,

    Aqua-Walking.

    das Aqua-Walking ist auch sehr anstrengend; ca. 3h danach kommt bei mir der

    grosse Muskelkater;

    Es ist anstrengend, aber es geht jeden Tag mit grossen Schritten vorwärts;

    kann jetzt auch ohne Stöcke gehen. Gehe schon mal in der freien Zeit in die

    Stadt (1/2h) oder besuche meine Arbeitskollegen mit dem Bus. Im Wochenende

    fahre ich mit dem Bus nach Hause (schlafe in der Klinik).

    Beim letzten 'Marathon'-Test (10min Gehen), schaffe ich an meinem letzten

    Tag 980m (ohne Stöcke). Nach 3 Wochen bin ich froh mal wieder in meinem

    eigenen Bett zu schlafen.

    Fahre nach 3 Wochen selbst wieder mit dem Auto. Mit Radfahren soll man bis 3

    Monate nach der OP warten. Im Vergleich mit anderen Hüft-Operierten bin ich

    sehr fit.

    Dies führe ich hauptsächlich auf mein 'junges' Alter - die anderen sind fast

    ausschliesslich 70ig oder 80ig jährige- und meine Kondition zurück, ca. 30%

    würde ich der McMinn zurechnen.

    Kann inzwischen wieder Spaziergänge mit Krücken oder NordicWalkingstöcken

    von gut einer Stunde machen. Kleinere Strecken z.B. im Haus gehe ich ohne

    Krücken.

    Beherzige die Aussage, dass McMinn-Patienten die ersten 10 Wochen nach OP

    noch mit Krücken gehen sollen (Minimieren der Gefahr des

    Oberschenkelhalsbruches)

    Habe nach längerem Sitzen/Liegen noch Anlaufschwierigkeiten. Auch habe ich

    ein Ziehen im Bereich der Narbe/Oberschenkelmuskulatur. Bin noch nicht so

    fit wie vor der OP.

    Bekomme noch 2x wöchentlich KG.

    Ab dem 05.08.03 (7. Wo nach OP) will ich wieder mit dem Arbeiten beginnen.

    Nur für 3 Tage, danach beginnt mein Jahresurlaub.Dann ab September wieder in

    die Vollen.

    Resümee: es hat sich gelohnt auf die McMinn 'umzusteigen'. Allerdings hat es

    bei mir länger gedauert, wie einige andere McMinn-Operierten berichteten.

    Gruss

    Sigi08

    Erich-S



    LG FEE
     
  5. sternchen

    sternchen Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2003
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    34
    Ort:
    Deutschland, Landkreis Rottweil, BW
    Werbung:
    Danke liebe Fee, für diesen Bericht.
    Zwischenzeitlich war das Erstgespräch in der Orthopäd. Klinik. Blutspende wird heute nicht mehr genommen sagte der Arzt, weil der Schnitt sehr klein ist.
    Ich habe mir eine Klinik auf der Alb ausgesucht wo ich gleich anschließend die Reha machen kann. Also dieselben Ärzte und dieselben Therapeuten.
    liebe Grüße
    sternchen
     
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