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Horror

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von aleister, 1. Februar 2006.

  1. aleister

    aleister Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2005
    Beiträge:
    5.249
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    hallo ihr lieben :)

    muss mir jetzt einfach mal in der hoffnung, dass es mir danach etwas besser geht meinen letzten traum von der seele schreiben.

    vorweg sollte ich erwähnen, dass ich eigentlich fast jede nacht träume, die träume in farbe und vor allem sehr intensiv und 'real' von mir wahrgenommen werden. ich habe also sozusagen das gefühl entweder den traum wirklich wie einen zusätzlichen tag (nur eben in der nacht) 'real' erlebt zu haben oder aber manchmal wie einen film, den ich mir ansah. demnach kann ich mich eigentlich an fast alle meine träume erinnern. sogar an einige, die ich im alter von ca. 5 jahren hatte. schöne träume hatte ich allerdings noch nie. auch nicht als kind. ich habe ausschließlich beängstigende alptäume oder bestenfalls verwirrende träume.

    den traum, von dem ich nun hier berichten möchte träumte ich nicht letzte nacht sondern heute früh zwischen 8 und 11 uhr.
    er bagann damit, dass ich wohl auf einem treffen mit ehemaligen mitschülern war und von meinem freund abgeholt wurde. er kannte keine der personen aber ich sprach über einige ziemlich abwertend. und als wir im auto saßen und losfuhren lief karin vor uns auf der straße. erst langsam und dann immer schneller. wir fuhren auf die autobahn, die in diesem ort begann und karin rannte in einer art schwarzem neoprenanzug vor uns her. erinnerte mich irgendwie ein wenig an lara croft :D
    mein blick fiel auf den tacho und zeigte ca. 120 km/h an.
    rechts und links wurde die autobahn von erdigen, grünbewachsenen lärmschutzwällen gesäumt. plötzlich sah ich einen roten dünnen laserstrahl, der von links auf die mittlere spur strahlte und wohl die geschwindigkeit gemessen hat. hinter uns fuhr ein geländewagen mit anhänger und bremste beim laser so stark ab, dass es qualmte.
    karin war inzwischen verschwunden und als ich meinen blick zum fahrer wandte fuhr nicht mehr mein freund den wagen sondern meine mutter. aber es hat sich nicht nur der fahrer sondern auch das auto geändert und wir saßen nun im smart. soweit war ja noch alles in ordnung, aber als mein blick auf ein fahrzeug auf dem seitenstreifen fiel erkannte ich, dass es wohl in einen schrecklichen unfall verwickelt sein musste.
    als wir an dem auto vorbei fuhren drehte ich mich nach ihm um um sehen zu können, was geschah. als ob sie jemand mit einem fingerschnippen heraufbeschworen hätte waren auf einmal unzählige rettungswagen, polizeifahrzeuge und bergungstrupps auf der straße.
    um uns herum war es leicht neblig bzw. verraucht und die hellen wände wurden erfüllt von roten und blauen lichtern der rettungsmanschaften am unfallort.
    an einer stelle war der schutzwall abgesenkt und ich konnte erblicken, was dahinter geschah. dort lagen noch mindestens zwei weitere zerstörte wagen und einer flog geradewegs wie über eine rampe den wall hinauf, überschlug sich und fiel auf die, die dort bereits lagen. der haufen wurde von zwei flutlichtern bestrahlt und ein kran versuchte ihn zu entwirren.
    auch auf der autobahn war nun nicht nur der eine wagen sondern über 2 km verteilt lagen unfallwagen und es waren unmengen an rettungskräften anwesend. wir konnten ohne behinderung über die mittlere spur auf der autobahn fahren. diese unzähligen unfälle, die gesamten eindrücke auf dieser autobahn und dass alle ausser uns nicht fahren konnten löste in mir ein sehr beklemmendes gefühl aus.

    dann wechselte der 'schauplatz' und es spielte nun in einem hotel auf einem berg an einem see in dem ich (im realen leben) meine ausbildung machte (schliersee).
    das hotel war aber nicht wie im realen leben fast ganz oben auf dem berg sondern etwa in höhe von 2/3.
    eine elektrobahn auf schienen führte am hotel bis zum gipfel, am gipfel entlang und auf der anderen seite wieder abwärts.
    ich fuhr mit einem der köche des hotels und ein paar anderen leuten den berg bis zum gipfel hinauf wo eine ganz kleine gaststätte (eher bessere imbissbude) war.
    man konnte den ort und den see erblicken und am gegenüberliegenden seeufer war ein riesiges kraftwerk. es war gigantisch groß, tausende von lichtern strahlten und eine helle aura von dampf und lichtern umgab es.
    man bekam den eindruck direkt davor zu stehen, obwohl es einige km entfernt war.
    zu dem kraftwerk führte eine art achterbahn. ein schienensystem mit einer höhe von mehreren huntert metern. (gleiche höhe wie das kraftwerk)
    ich sah, wie ein tanklaster diese bahn in richtung kraftwerk hinauf fuhr und spürte, dass etwas ganz schlimmes geschehen würde. ich sprang auf und hielt die anderen dazu an mit mir zu kommen und schutz hinter dem berggipfel zu suchen.
    wir stürzten die letzten meter bis zum gipfel hinauf und ich sah, wie der lkw ganz oben auf der bahn ankam und wortwörtlich über sein ziel hinaus schoss, sich in der luft auf die seite drehte und richtung kraftwerk stürzte. es gab erst eine kleine explosion und kurz darauf explodierte das ganze areal.
    um vor der herannahenden druckwelle schutz zu suchen gingen wir in ein gebäude, das am fusse eines hochspannungsmasten war. um uns herum brannten die bäume.
    da ich zurück zum hotel wollte ging ich alleine zurück, fuhr mit der bahn den berg hinab zum hotel um meinen freund zu suchen und dachte nur daran, dass meine ganzen sachen im zimmer und der porsche auf dem hotelparkplatz verbrannten.
    als ich am hotel ankam brannte es ebenfalls, allerdings ohne flammen sondern es war eher von einer glühend heißen, wabernden masse umgeben. eine mischung aus glut und lava. ich fuhr also mit der bahn hinab ins tal und wollte nur noch meinen freund finden. ich fühlte mich einsam und alleine und hatte das gefühl, dass ich alles was ich besaß verloren hatte.
    der ort erinnerte eher an eine promenade und die menschen taten alle so, als wäre nichts passiert, was irgendwie zur eile oder panik führte.
    plötzlich klingelte mein handy. es steckte in der hinteren tasche meiner jeans. geli, eine freundin von uns war dran. sie teilte mir mit, dass die ganze gruppe nicht mehr im hotel war sondern in ein hotel im nachbarort gegangen sei und die party nun dort stattfinden würde.
    sie sprach langsam als ob sie jeden moment einschlafen würde (das macht sie am telefon immer) und es machte mich verrückt, dass ich keine richtigen informationen von ihr bekam und immer noch alleine war.
    ich wusste also nur, dass ich in den nächsten ort muss. aber wohin genau wusste ich nicht. ich musste nun also versuchen irgendwie den nächsten ort zu erreichen.
    ich stand vor einem café um zu telefonieren und dort hing eine braune herrenlederjacke über einem zaun und daneben stand ein roter trolley. ich nahm die jacke und zog sie über, obwohl es sehr heiß war und den trolley zog ich hinter mir her. dieses blöde ding machte mir die reise nicht gerade einfach, weil ständig der griff abging, ich mir daran die hand verletzte und jedes mal anhalten musste um ihn wieder zusammen zu bauen :D
    ich gelang zu fuß über feldwege zum nächsten ort. es war wunderschön und ich genoss kornfelder und sonnenschein.
    allerdings kam eine rabenschwarze wolkenwand genau aus der richtung in die ich lief. ich spürte ein schreckliches unheil auf mich zukommen.
    die weltuntergangsstimmung, die ich eigentlich schon den ganzen traum über hatte verstärkte sich.
    als ich am rand des ortes ankam wusste ich schon, dass ich immer noch nicht im richtigen ort war sondern noch einen weiter musste, diesen aber nur mit einem auto erreichen konnte.
    ich traf auf einen jungen und ich bat ihn mich zu seinen eltern zu bringen.
    wir rannten gemeinsam durch das wohngebiet und inzwischen hatte mich das wetter erreicht. es kam ein starker wind auf, laub wirbelte über die straße und durch die luft.
    ich hielt inne und richtete meinen blick auf den himmel. der junge stoppte auch und wir sahen, wie ein helikopter knapp über den häusern ins trudeln geriet, abstürzte und beim aufschlag explodierte.
    links flog ein weiterer in mein blickfeld und stürzte ebenfalls ab.
    der himmel war grauschwarz und liess ein fürchterliches gefühl in mir aufkommen. er wirkte unglaublich bedrohlich.
    es goss nun aus eimern und wir rannten in einen hof. im wintergarten des hauses sassen zwei personen an schreibtischen und arbeiteten.
    wir stürzten hinein und ich bittete die frau mir ihr auto zu leihen, da ich unbedingt zu meinem freund in den nächsten ort musste.
    irgendwie überzeugte ich die frau nach einer weile und sie gab mir die schlüssel für ihren wagen.

    und an der stelle bin ich dann völlig fertig, mit rasendem herzen und zitternd aufgewacht :(
    diese zerstörung, der verlust und die ganze stimmung waren wirklich schrecklich, da ich sie so real erlebte.
    hoffe, dass ich den traum halbwegs verständlich erläutern konnte. die wichtigsten details habe ich eigentlich erwähnt. an mehr kann ich mich momentan nicht erinnern. das kommt evtl. heute abend im bett kurz vor dem einschlafen wieder (hoffentlich nicht) ;)
     
    blackpink gefällt das.
  2. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Hallo aleister

    So dann fang ich mal an. Da der Traum ziemlich umfangreich ist löse ich hier nicht alles. Alice und andere bitte ich um ihre Mitarbeit.

    Lest sich wie ein ganzes Leben mit vielen Höhen und Tiefen oder viele Leben an die du dich erinnerst.
    Vielleicht bist du im Sozialen Dienst tätig und die Lebensgeschichten berühren dich so sehr das du davon träumst...
    Autos sind Seelen in ihren Körpern in ihren Lebensweg(Straße oder Autobahn). Also,im Leben stehende Menschen.
    Das herumirren auf den Straßen ist das nicht finden des Lebensweges.
    Was die Unfälle bedeuten brauche ich wohl nicht näher zu erläutern. Allgemein geht es um das Scheitern, Aufgeben oder Lebensweg ändern durch radikale Einschnitte im Leben. Doch wo ein Ende da auch ein neuer Anfang den zuletzt bittest du eine Frau um ihr Auto. Sie gibt dir die Schlüssel. Du "fährst mit ihr ein Stück des Lebens" (Freundin).

    Alles Liebe
    __________
    Ute
     
  3. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
    weil ich jetzt den langen text gelesen hab schreib ich noch schnell meine gedanken dazu auf...ich schreibe es stichpunktartig, so wie es mir beim lesen in den kopf kam....

    chaos auf autobahnen, viele verletzte, flucht, panik, der grund? große explosion - atomkrieg, jetzt bloß nicht alleine sein, hab angst, was passiert?! wo sind meine lieben, gehts ihnen gut? unwetter, zwei hubschrauberabstürze -> afghanistan, terror, wie selbst geschrieben: weltuntergangsstimmung, gehirn verarbeitet schlimme nachrichten aus den medien.

    ANGST VOR DER ZUKUNFT, VOR DER UNGEWISSHEIT, VORM ALLEINESEIN


    gute nacht -fingal-
     
  4. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. September 2005
    Beiträge:
    1.206
    Ort:
    zu Hause, zu Hause, zu Hause!
    Wow, ein ganz schön komplexer Traum. :) Ich schreibe auch mal meine Gedanken dazu - und du guckst dann mal, was passt, wie die anderen es auch schon gemacht haben.

    Die ehemaligen Mitschüler sind Teile von dir, die wahrscheinlich jetzt hinter deiner Entwicklung liegen. Mit denen gehst du ziemlich hart ins Gericht: du redest abfällig - eigenlich über dich selbst.
    Dein Freund ist dein neuer Persönlichkeitsteil, der sich gerade entwickelt. Mit ihm bist du zu etwas neuem unterwegs. :zauberer1 Karin ist eine Freundin, ja?
    So schnell und kräftig wie sie würdest du gerne vorwärts kommen.
    Da kommt die große Warnung: Radarkontrolle! Du willst zu schnell zu deinem Ziel. Hier kann es sich um eine Stresswarnung handeln.

    Hier machst du das einzig richtige und suchst dir eine weise Führerin, die dich sicher durch das Unfallgeschehen leitet: deine Mutter.
    Das heißt, auf das, was du von ihr gelernt hast, kannst du bauen.
    Die Rettungswagen erlauben es dir, aus der emotionalen Gefahr zu entkommen - hier sehe ich einen Wunsch nach Entspannung aus der vorherigen stressigen Situation. Dadurch siehst du viel klarer: du bist nur durch Hilfe dessen, was deine Mutter dich gelehrt hat, einem schlimmern Massencrash entkommen.

    Ein Unfall bedeutet oft, dass du dich einer Situation nicht gewachsen fühlst und dass dir das Leben aus der Hand gleitet, außer Kontrolle gerät.

    Im Teil "Hotel und Kraftwerk" geht es um deine eigenen Energien und darum, dass deine Energiereserven völlig ausbrennen.

    Wieder rettet dich die Langsamkeit: Geli am Telefon. :D - auch wenn dich das genervt hat, aber es geht nicht schnell bei dir zur Zeit.

    hier kannst du mal gucken, ob du beruflich zu sehr unter Druck stehst, vielleicht sogar aus Karrieregründen notwendig oder von dir gewollt.

    Im Café solltest du auch erst mal auftanken - aber du gehst schon wieder los. Langsam geht es besser und du bekommst deine Erdung wieder, aber da zieht schon die nächste Bedrohung auf. Der Junge ist deine restliche Energie - die willst du abgesichert haben und er bringt dich irgendwie zu seinen Eltern.

    Meine Liebe, dieser schwarze Himmel zeigt eine regelrechte Depression an! Du solltest unbedingt eine Auszeit nehmen! Das ist ein ernstgemeinter Rat von einer alten Frau! :)

    Auch das Paar ist am arbeiten - für wen arbeitest du und vergeudest deine Energien so sehr?
    Ich mache mir Gedanken um dich nach diesem Traum. Hast du große Zukunftsängste?

    Alles Liebe für dich! Alice
     
  5. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Werbung:
    @ fingal

    Ja, so dachte ich auch beim ersten Rüberlesen...
    Die Weissagungen des Nostradamus als neuzeitlicher Perspektive. :confused:
    .......................................................................................................
    Doch zuletzt wird alles gut. Da die Menschheit in den tiefen See des Bewußtseins blickt. Aus ihren Fehlern lernt. Nicht Matrichat oder Patrichat sondern beides mänl./weibl.-Eins.(letzte Szene beide im Auto).

    Yo man, alles wird gut! < :tongue2:

    Alles Liebe
    _________
    Perlentaucherin
     
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