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Homoöpathie in den Wechseljahren

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Daxi Reich, 14. Mai 2005.

  1. Daxi Reich

    Daxi Reich Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
    Beiträge:
    110
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    Liebes Forum, ich möchte mich informieren über homöopathische Mittel in den Wechseljahren, wer kann mir Tipps geben und kommt damit gut zu recht?
    Habe folgende Beschwerden seit zwei Jahren, bin Heute 55 Jahre alt: Blasenschwäche, fehlende Libido, Hitzewallungen, psychische Veränderungen, mangelnde Belastbarkeit, intensive Träume, innere Unruhe, kein Durchschlafen, Ängste, schnarchen und nächtliches Zähneknirschen.
    Wer kann helfen? Liebe Grüße Daxi
     
  2. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    1.915
    Ort:
    100 km um Aachen

    Puh, Daxi, da hast Du ja gleich alles mit einem Mal!

    Also, ich bin 50 Jahre und hatte diese Beschwerden auch.
    Leider habe ich mit pflanzlichen Mitteln meine Depressionen nicht wegbekommn, ehm, und der Libido liess auch auf sich warten....

    Habe Hormone bekommen und fühle mich wie "25" :banane: - manchmal :)

    Östrogene und Gestagene.

    Nebenwirkungen habe ich keine (bisher).

    Doch: meine Zähne werden locker.....aber damit kann man rechnen, wenn man so "alt" ist wie wir :banane:

    Dir gute Besserung und ich bin mal gespannt, was die anderen so für Erfahrungen mit Hämopatischen Mitteln gemacht haben.....


    LG
    Maike
     
  3. Daxi Reich

    Daxi Reich Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
    Beiträge:
    110
    Book AntiquiaBlue :rolleyes:

    Liebe Maike, danke für Deine Antwort, ja ich habe das volle Programm. Entweder ganz oder gar nicht, war schon immer meine Devise. Da muss ich nun durch. Ich gebe zu, dass ich vor Hormonen schon ein wenig Angst habe, zumal ich früher so lange die Pille eingenommen habe und nach dem Absetzen über zwölf Jahre mit schweren Blutungen und Myomen zu tun hatte. Außerdem gestehe ich, dass ich noch rauche und aus diesem Grunde auch die Einnahme von Hormonen verweigert habe. Meine Hoffnung ist, ein gutes pflanzliches oder homöopathisches Mittel zu finden. Ich habe keine Depressionen, eher bedingt durch die Wechseljahre eine Angststörung, die ich früher nicht kannte. Habe z.B. was über Alchemilla oder Melissa/Sepia gelesen, nur kann ich schwer alleine entscheiden, welches Mittel für mich geeignet ist, es muss ja passen, sonst wirkt es nicht. Die Frauenärztin empfahl mir Hormonzäpfchen, bin mir aber noch nicht sicher, ob ich mich dafür entscheiden soll. Lieber ist mir schon eine Alternative. Suche noch ein wenig weiter, falls ich um die Hormone nicht herumkomme, so mache ich bei Dir noch mal eine Anfrage, wie Dein Mittel heißt. Schöne Pfingsttage für Dich.
    Liebe Grüße Daxi
     
  4. Paralda

    Paralda Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2004
    Beiträge:
    133
    Ort:
    niedersachsen
    Hallöchen,
    also ich bin seit ca 6Jahren im Wechsel (grins)
    In etwa die gleichen Beschwerden. wie Du.
    Ich habe einiges ausprobiert.....von ...bis...
    Seit ca 2 Jahren nehme ich Pythosoja und komme gut klar.
    Hormone lehne ich ab weil diese Veränderungen im Körper hervorrufen .
    Probier ein bisschen was zu Dir passt.
    viel Glück Paralda
     
  5. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Hormone sollen auch Auslöser für Brustkrebs sein. Es gibt auch pflanzliche Hormone ich kenne nur Agnus castus Mönchspfeffer (lässt eher auf männliche Hormone schließen :) ) - Reinfriede weiß da sicher mehr
    Liebe Grüße Inti
     
  6. Reinfried

    Reinfried Guest

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    Hallo Daxi!

    Da gerade die Wechseljahre sehr spezifische Beschwerden hervorrufen können, kopier ich mal eine Liste an Schüssler-Salzen, Homöopathie und Kräutertees rein, die interessant sein könnten.

    Alles Liebe

    Reinfriede

    Calcium flour. D 12 - Nr. 1
    Innere Unruhe, ängstlich, depressive Verstimmung
    Furcht das Tagespensum nicht zu schaffen
    Blasenschwäche: Harnträufeln tagsüber
    Häufiger oder plötzlicher Harndrang
    Bettnässen wegen Erschlaffung des Blasenschließmuskels
    Bei Männern
    Libido erloschen
    Bei Frauen
    Menstruation verstärkt
    Milchiger Ausfluß, gelegentlich stärkerer Ausfluß von gelbmilchiger Beschaffenheit
    Knoten in den Brustdrüsen - steinhart

    Calcium phos. D 6 - Nr. 2
    Ängstlich, Fruchtsam, schreckhaft, Vergeßlichkeit, Nachlassen der gedanklichen Schärfe, mürrisch
    Es besteht häufiger Drang zum Urinieren
    Der Harn enthält Eiweiß (Albuminurie)
    Dysmenorrhoe, Amenorrhoe bei Anämie
    Eiweißartiger Fluor (besonders morgens)
    Uterusverlagerung oder Prolaps
    Libido oft anomal vermehrt oder vermindert

    Ferrum phos. D 12 - Nr. 3
    Nervös, überempfindlich, unfähig Gedanken zu sammeln, ängstlich
    Gedächtnisschwäche für Namen und Tatsachen usw.
    Unwillkürlicher Harnabgang bei geschwächten Menschen -evt. schon beim Gehen
    Reizung der Harnröhre
    Menstruation schmerzhaft
    Neuralgie der Brustdrüsen, schlimmer von Berührung
    Hitzewallungen der Frauen in den Wechseljahren

    Kalium chlor. D 6 - Nr. 4
    Träge, antriebslos, entschlußunfähig, bequem, stupid
    Neigung zu chronischen Nieren- und Blasenentzündungen
    Menstruation zu spät
    Absonderung von milchig-weißem Schleim, nicht reizend
    Chronische und subchronische Entzündung der Brustdrüsen
    Anschwellung der Achsellymphknoten

    Kalium phos. D 6 - Nr. 5
    Nervenschwäche, geistige Abgespanntheit, Mutlosigkeit, ängstlich, furchtsam ohne Grund, melancholisch oder hypochondrisch, Gedächtnisschwäche
    Harnverhalten oder willkürliches Harnverhalten als Symptom einer örtlichen nervlichen Schwäche
    Lähmung des Blasenschließmuskels
    Nervöse Reizblase
    Starke Regelkrämpfe
    Regel zu spät oder zu früh
    Zwischenblutungen
    Chronische und subchronische Entzündungen der Brustdrüsen
    Anschwellung der Achsellymphknoten
    Bei Männern
    Große Erschöpfung nach Samenverlust (Geschlechtsverkehr)
    Nächtlicher Samenverlust
    Geschlechtsnervenschwäche infolge übermäßiger geschlechtlicher Aufregung

    Kalium sulf. D 6 - Nr. 6
    Überempfindlich gegen Geräusche, Gerüche, Licht usw.
    Weinerlich, ängstlich, traurig, depressiv, Schwarzseher, lufthungrig,
    „Katzenjammer-Mittel“
    Weißfluß der Frauen
    Zu späte, spärliche Menstruation

    Magnesium phos. D 6 - Nr. 7
    Ängstlich, depressiv, mißmutig, ungeduldig, hastig, Geist ermüdet leicht
    Knoten in der Brust (Verkäsung nach Fehlgeburten oder Abrasio) siehe auch Nr. 1
    und Nr. 4
    Harnstau in Folge von Verkrampfungen des Blasenschließmuskels
    Schmerzhafter Harndrang
    Unaufhörlicher Harndrang
    Bei Frauen
    Krampfschmerzen in Verbindung mit der Menstruation
    Regel verfrüht, oft um 1 Woche
    Kolikartige Schmerzen vor der Menstruation
    Besserung bei Einsetzen der Menstruation
    Schwellungen und Schmerzen der äußeren Genitalien
    Scheidenkrampf
    Harte Knoten in der Brust - siehe auch Nr. 1 und Nr. 4
    Bei Männern
    Starke Steigerung des sexuellen Verlangens

    Natrium chloratum D 6 - Nr. 8
    Vegetativ labil
    Lebensüberdruß
    Angst vor der Zukunft
    Stimmungslabiltät
    Depression gegen Ende der Regelblutung
    Unfreiwilliger Harnabgang beim Husten, Gehen, Lachen oder bei Schmerzen
    Brennen in der Harnröhre
    Bei Frauen
    Regel zu spät und zu spärlich
    Trockenheit der Scheide
    Abneigung gegen Geschlechtsverkehr
    Bei Männern
    Libido vermindert (gelegentlich auch gesteigert)
    Unfreiwilliger Samenabgang
    Nachhaltige Verstimmung nach Geschlechtsverkehr

    Natrium phos. D 6 - Nr. 9
    Ungeduldig, nervös, gereizt, streitsüchtig, mißmutig, gedrückt, ängstlich,
    leicht aufbrausend, hart und grob gegen Personen - in der Familie -
    Entzündliche Blasen und Nierenleiden
    Harn scharf, dunkel, wundmachend - Geruch sauer
    Bei Frauen
    Gelbrahmiger Ausfluß
    Brustdrüsenentzündung
    Bei Männern
    Sexuelle Erregung bei gleichzeitiger Errektionsschwäche

    Natrium sulf. D 6 - Nr. 10
    Lebensüberdruß
    Neigung zu Selbstmord
    Reizbar, niedergeschlagen, trübsinnig, schweigsam, mißlaunig, verstimmt
    Bettnässen
    Blasenentzündung
    Menstruation scharf und reichlich

    Silicea D 12 - Nr. 11
    Lebenskraft geschwächt, mangelndes Selbstvertrauen, ängstlich, schreckhaft, nachgiebig, unentschlossen, weinerlich, unzufrieden, kann sich zu Lebensüberdruß steigern
    Neigung zu Anschwellung und Verhärtungen von Drüsen
    Empfindlich gegen Berührung an den Drüsen
    Brennende Schmerzen in der Harnröhre beim Wasserlassen
    Zerschlagenheit nach Geschlechtsverkehr

    Bei Frauen
    Wässriger, wundmachender, übelriechender Ausfluß
    Schmerzhafte Brustwarzen
    Bei Männern
    Schmerzhafte Errektion morgens vor dem Aufstehen
    Zerschlagenheit am ganzen Körper nach Geschlechtsverkehr

    Calcium sulf. D 6 - Nr. 12
    Menstruation spät, langanhaltend, verbunden mit Kopfschmerzen und großer Schwäche

    Die Biochemischen Funktionsmittel müssen ganz regelmäßig, mindestens 3 - 4 Monate lang eingesetzt werden. Sie können dann versuchsweise unterbrochen werden, sollten aber sofort wieder aufgenommen werden, sobald sich erneut Beschwerden zeigen.

    Dosis des Einnehmens bei akutem Auftreten:
    Abwechselnd das jeweilige Mittel alle ¼ Std. eine Dosis ( 2 Tab. oder einige Schlucke der Magn. phos. Lösung), Tab. werden immer gelutscht. (Geschluckt sind sie wertlos)

    Homöopathie

    Cimicifuga D 12 - Silberkerze / Wanzenkraut
    Reizbarkeit
    lindert Kopfschmerzen
    Herzklopfen
    Gereiztheit
    Unruhe, Angst und depressive Verstimmung
    Es hilft auch wenn die Monatsblutungen unregelmäßig werden

    Chamomilla D 12 - Kamille
    Wirkt harmonisierend auf das Seelenleben, vor allem, wenn sie schnell gereizt und zornig sind. Auch bei innerer Unruhe und Nervosität

    Pulsatilla D 12 - Küchenschelle - als Frauenmittel bekannt
    Hilft sehr gut bei starken Stimmungsschwankungen, wenn sie schnell überempfindlich reagieren, ohne ersichtlichen Grund in Tränen ausbrechen und ihnen alles
    als dunkle Wolke erscheint; wenn sie sich unverstanden fühlen und viel Zuwendung und Mitgefühl brauchen.

    Sanguinaria canadensis D 12 - Blutwurzel -
    Hilft bei Hitzewallungen, vor allem wenn sie unter erhöhtem Blutandrang zum Kopf leiden, verbunden mit Kopfschmerzen oder Migräne, Schwindel, Schwitzen
    oder Kälteschauern sowie nervösen Herzbeschwerden. Hitze am Hals und im Gesicht, Trockenheit der Haut und Schleimhäute

    Acidum sulfuricum D 12 - Schwefelsäure -
    Hilft bei Hitzewallungen mit starkem Schwitzen und nervösen Herzbeschwerden, vor allem dann, wenn sie sich gleichzeitig schwach und depressiv gestimmt fühlen.

    Ignatia D 12 - Iganzbohne-
    Wird angewendet, wenn sie an starken Stimmungsschwankugen, depressiven Verstimmungen, Nervosität und Weinerlichkeit leiden, dabei empfindlich auf Kälte
    reagieren und zu Kopfschmerzen und Migräne neigen.

    Sepia D 12 - Tintenfisch -
    Frieren trotz häufiger Hitzewallungen, Schwitzen nach geringster Anstrengung, Verschlechterung gegen Abend, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr Hitze geht vom Becken aus, Schweiß und Schwächegefühl, Senkungsgefühl, unregelmäßige Monatsblutungen, Angstgefühl und depressive Verstimmungen

    Lachesis D 12 - Buschmeister-
    Allgemeines Unwohlsein, Hämorrhoiden, Schwindel, Herzklopfen, Kopfschmerzen, Kinderreiche Frauen, heißer Kopf, kalte Füße, Verschlechterung nach dem Schlafen, Hitze vor allem nachts.

    Phosphorus D 12 - Phosphor -
    Hilft bei Neigungen zu Schlafstörungen, wenn sie ohne erkennbaren Grund ausgelaugt und erschöpft fühlen, dabei gereizt und ängstlich sind. Auch hormonell bedingte Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Herzklopfen.

    Hitzewellen
    Lachesis, Graphites, Kalium bichromicum, Lycopodium, Sulfur acidum

    Herzklopfen
    Lachesis, Tabacum

    Heilkräuter

    mit Östrogenartiger Wirkung
    Cimicifuga - Schlangenkraut
    Mönchspfeffer - Agnus castus
    Hopfen - Humulus lupulus
    Rosmarin - Rosmarinus officinalis
    Frauenmantel - Alchemilla vulgaris -
    krampflösend, Gebärmutterstärkend, bei Antriebsmangel, Reizbarkeit und depressiven Verstimmungen, verminderte sexuelle Lust, Trockenheit der Scheide,
    Harninkontinenz, Stuhlverstopfung

    Frauenmantel - Tee
    2 Teel. Frauenmantelblätter mit ¼ l kaltem Wasser kurz aufkochen, 10 - 15 Min. ziehen lassen, abseihen, bei Bedarf täglich 1 - 3 Tassen Tee - ungesüßt -

    Sternwurzel - Aletris farinosa
    Sie stärkt allerdings erst nach längerer Behandlungsdauer das Bindegwebe. Hilft bei Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz.

    Mönchspfeffer - Agnus Castus -
    Hilft bei Menstruationsstörungen in der Prämenopause.

    Türkischer Rhabarber - Rheum rhaponticum
    Zur Regulierung der Menstruation in der Prämenopause. Hilft die Rückbildung der Genitalorgane aufzuhalten.

    Melisse - Melissa officinalis
    Aus den Blättern wird ein Tee zubereitet, der allgemein stärkend, beruhigend und krampflösend wirkt. Er befeuchtet die Schleimhäute. Hilft bei Schlafstörungen,
    Gereiztheit und Nervosität.

    Melissen-Tee
    3 Teelöffel Melissenblätter mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, abseihen, kurmäßig über 6 - 8 Wochen 3 Tassen täglich trinken. Bei Bedarf mit Honig süßen - Diabetiker nicht süßen.

    Weißdorn - Crataegus monogyna
    Hilft bei Herzklopfen, zur Regulierung von hohem Blutdruck, als mildes Beruhigungsmittel. Auch bei Schlafstörungen, Herzjagen, Schwindelgefühl
    und Hitzewallungen.
    Weißdorn Tee
    2 Teelöffel Weißdornblüten mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen, kurmäßig über 6 - 8 Wochen täglich 2 Tassen trinken.
    Eventuell gesüßt mit Honig. Diabetiker nicht süßen.

    Salbei - Salvia officinalis
    Hitzewallungen mit nächtlichen Schweißausbrüchen.
    Salbei Tee
    3 (bei empfindlichem Magen 2) gehäufte Teelöffel Salbeiblätter mit ¼ ltr. kochendem Wasser übergeißen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen, kurmäßig
    über 3 - 4 Wochen 2 Tassen Tee ungesüßt und sehr warm trinken.

    Baldrian -Valeriana officinalis
    Wirkt beruhigend und ausgleichend. Bei Schlaflosigkeit, innerer Unruhe und nervösem Herzklopfen.

    Baldrian Tee
    2 Teelöffel Baldrianwurzel mit ¼ l kaltem Wasser übergießen, 10 - 12 Stunden ziehen lassen, umrühren und abseihen, bei Bedarf oder kurmäßig über 6 - 8 Woche täglich 2 - 3 Tassen trinken. Bei Bedarf süßen. Diabetiker nicht süßen.

    Hopfen - Humulus lupulus
    Hopfenzapfen und - blüten sind als sanft wirkendes Beruhigungsmittel bekannt. Baldrian und Hopfen werden oft in Teezubereitungen kombiniert. Östrogenähnliche Wirkung, wirkt deshalb ausgleichend auf Wechseljahrbeschwerden. Harmonisierende Wirkung, gegen Nervosität, gegen depressive Verstimmungen und angezeigt bei Schlafstörungen.

    Hopfen Tee
    2 Teelöffel Hopfenblüten mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen, bei Bedarf täglich 2 Tassen ungesüßt trinken.

    Als Schalftrunk:
    ½ Std. vor dem Schlafengehen 1 Tasse Tee mit 1 Teel. Honig. Diabetiker nicht süßen.

    Rosmarin - Rosmarinus officinalis
    Wirkt als anregendes Tonikum vor allem auf Kreislauf, Nerven und Galle. Östrogenähnliche Wirkung. Menstruationsstörungen in der Prämenopause,
    Nervosität, niedriger Blutdruck, allgemeine Abgeschlagenheit.

    Rosmarin-Tee
    1 Teelöffel Rosmarinblätter mit ¼ l kaltem Wasser kurz aufkochen, abseihen, bei Bedarf morgens und mittags je 1 Tasse Tee ungesüßt trinken.

    Steinklee - Melilotus officinalis
    Bei Gefäßschwäche sowie bei arteriellen und venösen Druchblutungsstörungen. Wirkt krampflösend und beruhigend, bei Nervosität, bei Harnwegsinfekten.

    Steinklee Tee
    1 - 2 Teelöffel Steinkleekraut mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, bei Bedarf 2 - 3 Tassen Tee- ungesüßt.

    Johanniskraut - Hypericum perforatum
    Gegen Unruhe und depressiver Verstimmung Bitte beachten: Johanniskraut erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut.
    Deshalb während der Anwendung die pralle Sonne, Höhensonne oder Solarium meiden.

    Johanniskraut Tee
    1 - 2 Teelöffel mit ¼ l kaltem Wasser übergießen, kurz aufkochen, 3 Min. ziehen lassen, abseihen und kurmäßig über 4 - 6 Wochen täglich 2 - 3 Tassen Tee - ungesüßt.

    Herzgespann - Leonurus Cardiaca
    Bei Hitzewallungen, Herzklopfen, nervöse Unruhe, depressive Verstimmung, bei Schlaflosigkeit.

    Herzgespann Tee
    2 Teelöffel Herzgespannkraut mit ¼ lt kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, bei Bedarf oder kurmäßig 2 - 4 Wochen täglich 2 - 3 Tassen ungesüßt.

    Teemischungen

    Mischung 1
    Mischung aus 20 g Hopfenzapfen, 20 g Melisse, 10 g Baldrian
    Hilft bei Nervosität, Gereiztheit, beruhigt und fördert den Schlaf.

    Zubereitung
    2 gehäufte Teelöffel der Mischung mit ¼ l lauwarmen Wasser übergießen, 5 Std. zugedeckt ziehen lassen, abseihen, auf Trinktemperatur erwärmen, bei Bedarf
    täglich 2 Tassen, ungesüßt.
    Als Schlaftrunk
    ½ Std. vor dem Schlafengehen 1 Tasse mit 1 Teelöffel Honig.
    Diabetiker ungesüßt.

    Mischung 2
    Mischung aus 20 g Johanniskraut, 20 g Melisse, 20 g Hopfenzapfen
    Hilft gegen depressive Verstimmungen

    Zubereitung
    2 gehäufte Teelöffel der Mischung mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, kurmäßig über 6 Wochen täglich morgens und mittags je 1 Tasse - ungesüßt

    Mischung 3
    20 g Herzgespann, 15 g Johanniskraut, 10 g Weißdorn, 10 g Melisse, 5 g Baldrian
    Hilft gegen Hitzewallungen mit starkem Herzklopfen

    Zubereitung
    2 Teelöffel der Mischung mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen, bei Bedarf täglich 2 - 3 Tassen Tee - ungesüßt
     
  7. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

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    7. Mai 2004
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    1.915
    Ort:
    100 km um Aachen
    Liebe Daxi,

    probiere wirklich einmal die Alternativen aus. Hatte hier gute Tipps bekommen, auch unter dem Thread "Wechseljahre" von Evy.

    Blättere einfach mal durch unter "Gesundheit" und Du findest das viele gute Ratschläge, auch auf Bezug Hormone oder pflanzliche Medikamente.

    Starke Blutungen hatte ich drei Jahre lang, dass ich dachte, ich verblute ein/zwei Tage lang, aber durch die Hormoneinnahme hat sich das gottseidank verbessert.

    Gibt es eigentlich eine Hormonzusammenstellung, wo man keine Regel mehr bekommt, wenn man in den Wechseljahren ist??? Ich will nämlich keine Periode mehr haben....

    Jedenfalls bekommen mir diese Medikamente gut.

    Wenn Du rauchst, solltest Du total auf Hormone verzichten, ich habe sie erst genommen, als ich mit Rauchen aufgehört hatte, und das halte ich jetzt drei Jahre durch.

    LG
    Maike
     
  8. Belladonna

    Belladonna Neues Mitglied

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    5. Mai 2005
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    Ich bin 55 Jahre, rauche auch und mir helfen pflanzliche Isoflavone in Form von Rotklee und bei Bedarf nehme ich noch Bachblüten. Alles aus der Apotheke.

    Belladonna
     
  9. Daxi Reich

    Daxi Reich Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    110
    Hallo Belladonna,
    danke für den Tip. Mit Rotklee kam ich nicht so gut zu recht, Bachblüten hatte ich mal vom Heilpraktiker waren 9 Blüten, schon vom einem Tropfen fühlte ich mich total benommen und unwirklich. Dennoch bin ich dankbar hier für jede Antwort. LG Devi
     
  10. Daxi Reich

    Daxi Reich Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
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    110
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    Leider weiß ich nicht, wie ich Allen antworten kann, bei Belladonna konnte ich antworten, bei den Anderen stand nur noch zitieren. Darum bedanke ich mich hier stellvertretend für alle Antworten. Besonders Reinhilde, die mir mehr als ausführlich geantwortet hat, hier habe ich eine große Auswahl zum Ausprobieren und finden.


    Alles Liebe Daxi


    Zufall ist ein Wort ohne Sinn, nichts kann ohne Ursache existieren.
     
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