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Homöopathie Selbstbehandlung - Risiken?

Dieses Thema im Forum "Essenzen und Heilmittel" wurde erstellt von mittenimdritten, 2. Juni 2007.

  1. mittenimdritten

    mittenimdritten Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Mai 2007
    Beiträge:
    3
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    Hallo Leute,

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Homöopathie und wollte mal fragen, ob es schädlich sein kann, wenn man z.B. vom "falschen" Mittel eine hohe Potenz einnimmt. Da gehen die Meinungen wohl ziemlich auseinander, die einen sagen, ja kann schädlich sein, die anderen meinen, wenn du keine resonanzbereitschaft zu dem mittel hast, dann sickert das durch, ohne irgendetwas zu bewirken, ... Was hält ihr davon? habt ihr vielleicht schon erfahrungen gemacht oder bei wem anderen erlebt? und welche rolle spielt dabei die potenz?

    danke, lg,
     
  2. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Grundsätzlich ist es nicht sinnvoll sich konstitutionell homöopathisch selbst zu behandeln, weil Dir einfach der nötige Abstand fehlt, den der Therapeut hat, wenn er sich 2 Stunden Zeit für eine Erstanamnese nimmt.
    Mit ziemlicher Sicherheit wirst Du also nicht das Mittel finden, das in dem Moment passt.

    Alle guten homöopatischen HP, die ich kenne, sind selbst bei anderen in Behandlung und nehmen höchstens im Akutfall mal eine bewährte Indikation.

    Die Risisken sind nicht leicht einzuschätzen. Im Glücksfall passiert bei einer einmaligen Einnahme einer Hochpotenz nichts. Vielleicht triffst Du sogar das richtige Mittel, Du bekommst eine heftige Erstverschlimmerung. Kann auch beängstigend oder sogar gefährlich sein, ohne professionelle Begleitung.
    Eventuell entwicklest Du Symptome wie bei einer Arzneimittelprüfung. Da kann auch schon eine einmalige Gabe reichen und am Ende bist Du dann selbst nicht mehr in der Lage zu unterscheiden, welches Deine Symptome sind und welche nicht, was dann auch für einen Profi schwer auseinanderzuhalten ist.

    LG,

    543
     
  3. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    1. Wenn man ein Mittel nimmt, das nicht passt, bekommt man die Symptome, bei denen es hilfreich wäre.

    2. Es ist nicht nur die Wahl des richtigen Mittels wichtig - sondern auch die richtige Potenz. Eine falsche Hochpotenz kann ENORME (und lang anhaltende) unerwünschte Auswirkungen haben. (Das muss man rechtzeitig erkennen und die Wirkung durch ein Gegenmittel möglichst schnell unterbrechen.)

    3. Nach Aussage mehrer homöopathischer Ärzte können falsche Hochpotenzen auch dazu führen, dass ein Mensch gar nicht mehr homöopathisch richtg zu behandeln ist. Weil man bei Symptomen nicht mehr weiß, ob sie von der Person selbst kommen, oder eine Nachwirkung der Hochpotenz sind.

    Homöopathische Mittel sind kein Spielzeug - und Hochpotenzen schon gar nicht.

    LG, Reinhard

    PS.: Im Grunde dasselbe, was Frater gesagt hat. Bezüglich homöopathischen Selbstversuchen ohne adäquate Asbildung in Homöpathie, gibt es ganz bestimmt keine "auseinandergehenden Meinungen", sondern seriöserweise nur eine : Hände weg davon !
     
  4. white sorceress

    white sorceress Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2007
    Beiträge:
    47
    ich kann mich nur anschließen. einen Punkt möchte ich noch ergänzen: bei Hochpotenzen sollte man überhaupt aufpassen. eine D6 wirkt wirklich auf den Körper. eine C200 kann - wenn du empfinlich und empfänglich bist - schwere Nebenwirkungen haben, die sich auch auf der psychischen Ebene abspielen. Plötzlicher Selbsthass und das Gefühl von allen verachtet zu werden kann zum Beispiel eine Nebenwirkung auf Ignazia sein. lass dich also lieber professionell behandeln oder suche nach alternativen, wo du keinen Schaden davon trägst.
    Alles Liebe...
     
  5. Freebie

    Freebie Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2007
    Beiträge:
    677
    Ort:
    Raum Bremen
    Die Behandlung mit Hochpotenzen sollte grundsätzlich von einem erfahrenen Homöopathen übernommen werden.
    Die Gabe ist bei den hohen Potenzen einmalig und sollte sorgsam überdacht werden.
    Auch ich kann Dir nur davon abraten.
     
  6. Cilli

    Cilli Guest

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    Auch eine Hochpotenz des richtigen Mittels kann heftige Reaktionen verursachen, das habe ich selbst einmal erlebt. Im Prinzip schließe ich mich meinen „Vorrednern“ an. Sich selbst kann man nicht objektiv beurteilen. Außerdem spielt auch die Familie/das Umfeld bei der Mittelwahl eine Rolle.

    Auf eine Ausnahme möchte ich jedoch hinweisen:
    Erste Hilfe bei Unfällen! Da passt so gut wie immer Arnika. Die Potenz, je schlimmer desto höher.
    Das gilt für den Betroffenen. Für den, der gezwungenermaßen den Unfall mit ansehen muß (Schock) ist Aconit das passende Mittel.
    So habe ich es gelernt. Ich bin übrigens Laie, habe aber zahlreiche Seminare bei der Ärztin meines Vertrauens besucht und in vielen Jahren eigene Erfahrungen in der Selbstbehandlung von Akutfällen gesammelt.

    Was die Unfälle betrifft, rede ich aber nur von ERSTER Hilfe. Das Mittel kann sich im Verlauf ändern und u. U. ohnehin ärztliche Hilfe nötig sein.

    LG Cilli
     
  7. Frater 543

    Frater 543 Guest


    Ja, gute Tipps, obwohl ich bei Aconit als bewährte Indikation vorsichtig wäre. Ist ein Schockmittel, das stimmt, aber es ist auch ein "heftiges" Mittel. :)

    Arnika bei stumpfen Verletzungen u. Gehirnerschütterungen
    Staphisagria bei Schnittverletzungen
    Ledum bei Stichverletzungen
    Apis bei Wespenstichen
    Vespa Germanica bei Bienenstichen

    Wie Cilli schon sagte, alles nur als Erstmaßnahme.
     
  8. Cilli

    Cilli Guest

    Mich würde nun interessieren, was mittenimdritten *lach* dazu sagt :confused:
    Ist Deine Frage hiermit beantwortet :confused:

    Cilli :dontknow: :)
     
  9. Cilli

    Cilli Guest

    Hallo Frater 543,

    was Aconit betrifft, habe ich pers. damit noch nichts "Heftiges" erlebt.
    Ich nehme in der Regel in der geschilderten Situation Resque Bach-Blüten, funktioniert perfekt, jedenfalls bei mir!

    Über Arnika ließe sich noch vieles berichten, Verhinderung oder Linderung von Blutergüssen, stillt Blutungen und kann sogar Gehirnerschütterungen verhindern! Und, und, und....... Doch ist das hier nicht das Thema.

    LG Cilli
     
  10. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    Vorsicht mit arnica d6 oder d12! bei unfällen. hochpotenz vielelicht, eber d6 und d12 kann allergische raktinen auslösen. viele menschen sind auf arnica allergisch ohne es zu wissen. ich habe es einmal erlebt...


    shalom,

    shimon1938
     
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