1. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung
  2. Information ausblenden

Homöopathie - ein Für und Wider

Dieses Thema im Forum "Homöopathie" wurde erstellt von Solis, 26. August 2015.

  1. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    7.710
    Werbung:
    Und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Eine Technik im "feinstofflichen Bereich" ist einer wissenschaftlichen Analyse natürlich nicht zugänglich, aber jedes Ergebnis im "grobstofflichen Bereich" ist wissenschaftlich überprüfbar.

    Und genau hier setzt die Wissenschaft an, bei den behaupteten Ergebnissen. Und genau hier hat die Wissenschaft immer und immer wieder zeigen können, dass die Anwendung "feinstofflicher Methoden" (wie z.B. Homöopathie) kein anderes Ergebnis bewirkt, als wenn man diese Methoden weglässt.
     
    Bougenvailla und KassandrasRuf gefällt das.
  2. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2011
    Beiträge:
    7.786
    Falsch, Hahnemann ging davon aus, „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“!
    Die Verdünnung erfolgte weil oft hoch Giftige Substanzen verwendet wurden.
    Hab schon gelesen, dass in einigen Mitteln auch Hundekot enthalten ist.....(nicht Giftig, aber pur doch sehr eklig)

    Ich frage mich wirklich oft, weshalb die gleichen Menschen --..... die im Internet surfen, (dank der Wissenschaft)....die Möglichkeit haben Organe oder Ersatz von Gelenken transplantiert zu bekommen um weiter zu leben (dank Wissenschaft)....eine doppelt bis dreifach höhere Lebenserwartung haben (dank Wissenschaft)...und...und...und....--nicht dieser Wissenschaft vertrauen, die absolut keinen Hinweis auf die Wirksam dieser im Mittelalter erdachten Therapie finden kann!

    Ich zumindest möchte nicht mehr wie im Jahr 1796 (Idee Hahnemann) behandelt werden, weder von Ärzten noch von Zahnärzten.

    Kräuterwissen ist wieder was ganz anderes, Kräuter besitzen nachweislich Wirkstoffe, und da vertraue ich schon auch gerne auf alte Hausmitelchen bevor ich mir Chemie reinpfeiffe.
     
  3. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2011
    Beiträge:
    7.786
    Ich behaupte nicht nicht zu wissen, sondern stimmte Dir zu: ZITAT: ist der Glaube doch die grösste Kraft im Menschen

    Nach meiner Ansicht braucht es eben keine Zuckerkügelchen um zu Glauben.
    Oder müssen Christen erst Zucker essen um an Gott und Engel glauben zu können? :)
     
  4. GrauerWolf

    GrauerWolf Guest

    Warum bräuchte es neue Naturgesetze? Wasser mit seiner starken Polarität, der Dichteanomalie und den stark ausgeprägten Wasserstoffbrückenbindungen ist ein erstaunlicher Stoff, der bestimmt noch einige Überraschungen bietet... Ich weiß nur, daß Homöopathie schlicht und ergreifend funktioniert, wenn man ihre Grenzen akzeptiert und sie da einsetzt, wo sie ihre Stärken entfaltet.
    Wenn ich mir ein Bein breche, brauche ich einen Gipsverband vom Schulmediziner, ggf. auch einen chirurgischen Eingeriff, um den Bruch zu richten. Aber die Homopathie ist hier bestens geeignet, die Selbstheilungskräfte des Körpers auf Trab zu bringen... Nich gegeneinander, miteinander ist die Lösung.

    LG
    Grauer Wolf
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. August 2015
  5. Chloroplast

    Chloroplast Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2014
    Beiträge:
    666
    Ort:
    Berlin, in einem Blatt
    Aber genau das stimmt doch nicht, es gibt doch Studien, die die Wirksamkeit von Homöopathie über den Placeboeffekt hinaus belegen. Auf Seite 2 habe ich einen Link gepostet, der sich mit der Auswertung und Bewertung der aktuellen Studien befasst.

    Unklar ist bisher der Funktionsmechanismus, allerdings vor allem deswegen, weil wir mit dem Thema Information noch so unsere Probleme haben (Beitrag 29, S.3).

    Wir haben am Randbereich des Normalen so viele belegte Phänomene, die wir wissenschaftlich nicht hinreichend erklären können, dass ich es als anmaßend empfinde, wenn du und andere hier behaupten es sei völlig klar, dass Homöopathie nicht funktionieren könne und wer daran glaubt, der glaubt an Unsinn.

    Beispiel am Nocebo-Effekt, es gibt Fälle, wo sich gesunde Menschen zu Tode glauben. Menschen mit shizoider Persönlichkeitsstörung können je nach aktiver Persönlichkeit unterschiedliche Symptome, zeigen. Von einem Moment auf den anderen ist eine Allergie da, oder eben weg. Für derartige Phänomene gibt es keine hinreichende Erklärung, bestenfalls Begriffe und Kategorien. Solange wir aber diese nicht verstehen können wir nicht so tun, als hätten wir im Bereich der Informationen etwas wesentliches verstanden. Damit zeigen wir am Ende nur, dass wir eigentlich noch gar nichts verstanden haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. August 2015
  6. Werbung:
    Nein, da der Placebo-Effekt bei Tieren ausgeschlossen ist, kann man durchaus brauchbare Rückschlüsse ziehen, natürlich wird und wurde die Homöopathie immer wieder von Vertretern der Pharma-Lobby immer wieder gerne verunglimpft ;-)
     
    ralrene und GrauerWolf gefällt das.
  7. Solis

    Solis Guest

    Das bezieht sich auf einen Nachweis im Sinne der materialistischen Wissenschaften. Die von dir verwendete Ausdrucksweise tut ja so, als ob der Materialismus und seine Wissenschaften einzig und allein zuständig für einen Nachweis wären, oder nicht?
     
    ralrene, GrauerWolf und Chloroplast gefällt das.
  8. Ja, Similia similibus curentur- ist der Grundsatz, ich erklärte das Prinzip der Potenzen, laut Hahnemann wird die Wirkung der Urtinktur durch das Potenzieren verstärkt, und zwar je mehr verstärkt, umso mehr "potenzierter" also verdünnter ist es, was nix anderes heißt, was ich bereits schrieb ;-) :sneaky:

    Das lateinische Wort ,,potentia" kann mit Kraft, Fähigkeit, Vermögen, Wirkung und Wirksamkeit übersetzt werden. In diesem Sinn gebrauchte Hahnemann den Begriff der ,,Potenz", indem er damit Kräfte bezeichnete, die bestimmte Wirkungen hervorrufen. Blitz, Feuer und die Gewalt der Meereswellen nannte er ,,Naturpotenzen", ebenso wie er physikalische Einflüsse, z.B. Kälte, Wärme und Licht, infektiöse, toxische und psychische Einflüsse wie Gram und Freude als ,,Potenzen" bezeichnete, da diese Wirkungen hervorrufen. Da auch durch Arzneien Wirkungen ausgelöst werden, bezeichnete Hahnemann diese als ,,Arznei--Potenzen", ,,Heilpotenzen" oder einfach nur als ,,Potenzen". Die von ihm angefertigten homöopathischen Arzneimittel nannte er in diesem Sinn ,,potenzierte Kraft--Entwicklung" (1833), da er beobachtet hatte, daß durch die Verschüttelung und Verreibung die homöopathischen Wirkkräfte der Arzeien entwickelt und verstärkt werden. Daher sind unter ,,Potenzierung" und ,,Dynamisation" jene Herstellungsverfahren zu verstehen, bei denen die homöopathischen Wirkkräfte des Rohstoffes durch schrittweise Verdünnung, Verschüttelung und Verreibung entwickelt werden (F. Dellmour 1993b).
     
  9. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    21.112
    Ort:
    ursprünglich mal Hamburg
    Was für Überraschungen erwartest Du denn? Bedenke, dass diese Überraschung gewährleisten müsste, dass der Körper unterschiedlich auf z.B. Bella Donna D60 und Aurum D60 reagieren soll - Globuli, die nach derzeitigem Verständnis von Chemie und Physik KEINERLEI Unterschied mehr besitzen, und wo ein Unterschied bisher auch mit feinster Messtechnik meines Wissens nicht festgestellt wurde. Man könnte jetzt natürlich dahin gehen und mit der Chaos-Theorie argumentieren, dass ja auch kleine Unterschiede - bisher außerhalb unserer messtechnik - große Auswirkungen haben können. Das ist halb-richtig, weil diese Auswirkungten im Sinne der Chaos-Theorie nicht steuerbar sind. Wenn da irgendwelche subtilen Unterschiede wären, die im Sinne der Chaostheorie merkbare Auswirkungen auf den Körper hätten, so wäre das nicht automatisch in die "richtige" Richtung sondern absolut undeterminiert. Da könnte die Einnahme von Globuli dann entweder helfen oder sofort zum Tod führen... völlig unvorhersehbar.

    Wenn sie schlicht und ergreifend funktionieren würde, würde sich das auch zuverlässig reproduzierbar und mit guter wissenschaftlicher Methodik zeigen lassen. Und damit meine ich ncht selektiv herausgesuchte Studien auf einer Pro-Homöopathie Seite.

    Auf Deinem Beitrag da finde ich zum einen ein Link zu einer Pro-Homöopathie-Seite, die selektiv positive Ergebnisse herausfischt und vorstellt. Dass es zu diversen Studien auch begründete kritische Stimmen gibt, scheint Dir da nicht in den Sinn zu kommen. Wenn sie Dich interessieren, kannst Du z.B. mal in diesem Blog in wenig stöbern: http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/blog/ (Und nicht nur die Überschriften lesen, sondern die ganzen Artikel - dann wirst Du auch feststellen, dass das folgerichtige Begründungen sind, und Behauptungen auch mit Quellenangaben belegt werden).

    Und was dieses Forschungsergebnis, was auf sein.de vorgestellt wird, irgendwie mit Homöopathie zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.
     
  10. Chloroplast

    Chloroplast Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2014
    Beiträge:
    666
    Ort:
    Berlin, in einem Blatt
    Werbung:
    Was bedeutet, dass es positive Ergebnisse gibt.
    Wie kommst du darauf? Der Haupttenor ist doch sowieso, dass die H. angeblich durch Studien widerlegt ist.
    Begründen kann man viel, wenn es Studien gibt, die zeigen, dass H. einen Effekt über den Placebo hinaus hat, dann lässt sich das auch nicht wegbegründen.
    Das bezieht sich auf einen Kritikpunkt. Einige Homöopathen behaupten, dass die Information im Wasser gespeichert wird. Die Kritiker haben das so aufgefasst, dass die Information in der molekularen Struktur des Wassers gespeichert wird und halten dagegen, dass Wasser keine stabilen Strukturen aufbauen (außer eben als Eis) und demnach auch keine Informationen speichern kann.

    Der Sein Artikel zeigt das es Forschung gibt, die herausgefunden hat, dass Wasser unter bestimmten Umständen eben doch Strukturen bildet, die potentiell Informationen speichern könnte.

    Das ist einfach ein interessanter Aspekt. Hier wäre also ein Möglichkeit herauszufinden, ob dort Informationsspeicherung geschieht.
     
    The Crow und ralrene gefällt das.
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden