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hoffnung oder gefühl??

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von @MANUELA, 11. Oktober 2006.

  1. @MANUELA

    @MANUELA Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2005
    Beiträge:
    966
    Ort:
    Wien
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    hallo zusammen,

    ich möchte Euch gerne fragen:

    Wie unterscheidet Ihr zwischen Hoffnung und inneren Gefühl?:confused:
    ich hab mal so in mich reingehorcht und komm da auf keinen grünen Zweig....

    Kann man sehr leicht "vermischen"?:escape: oder???

    Vielen Dank für Eure Antworten, Manuela
     
  2. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    6.140
    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
    hi, :liebe1:

    ich halte es pragmatisch, wenn ich mir einbilde, dass ich etwas fühle, dann fühle ich es ja auch, es ist da....

    ..Kurskorrekturen zum nachspüren oft wichtig sind..

    g*

    :liebe1:
     
  3. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
    Hallo Manuela,

    für mich sind Hoffen und Fühlen zwei verschiedene Dinge. Hoffen bedeutet, man sehnt sich nach einem anderen Zustand, d.h. man flüchtet aus dem Jetzt, weil einem irgendetwas nicht gefällt und das will man anders haben.

    Gefühl ist die Befindlichkeit, wie ich mich fühle eben. Gefühl ist auch Vorahnung, Warnung. Gefühl ist auch Resultat einer Emotion. Kommt Angst auf, bin ich ängstlich usw. Klar, man könnte auch sagen, ich fühle mich voller Hoffnung.

    Hoffnung ist für mich allerdings nicht nötig, um zu leben. Das heißt aber nicht, daß ich hoffnungslos wäre. ;) Alle Facetten von Hoffnung/Hoffnungslosigkeit sind einfach nicht vorhanden, ersetzt durch tiefes Vertrauen in das Sein, in den Augenblick.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  4. @MANUELA

    @MANUELA Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    966
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    Wien
    hallo hotei und gabi!

    Danke für eure antworten....
    leider bin ich jetzt kein bischen klüger....

    ich unterscheide schwer zwischen hoffnung und gefühl....
    die hoffnung beeinflusst ja ziemlich stark....
    zb. als meine Mama sehr krank war,
    war es die hoffnung die ich hatte das sie wieder gesund wird....

    auch mein gefühl sagte nichts andres....
    leider starb sie an der krankheit....

    ich weiß nicht recht,
    ob ich etwas als gefühl oder hoffnung betrachten soll...:escape:
    denke ich es ist mein gefühl,
    liege ich manchmal falsch...
    also dürfte es sich um hoffnung handeln?

    verwirrend ich weiss ....aber es lässt mir einfach keine ruhe :confused: :confused:

    lg Manuela
     
  5. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Hallo

    Vielleicht weil die Hoffnung reines Denken ist und ein Gefühl innerliches Fühlen ist.

    LG Tigermaus
     
  6. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
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    Hallo Manuela,

    Du hattest gehofft, also Dir gewünscht, daß Deine Mama wieder gesund wird.

    Aber durch Hoffnung ändert sich nicht das Leben selbst oder der Weg eines Menschen. D.h. für Deine Mutter war es Zeit zu gehen. Natürlich hast Du gehofft, es wäre nicht so, aber vielleicht hast Du doch im inneren gefühlt, daß es Zeit für sie ist und hast deshalb so verzweifelt gehofft, weil Du das schreckliche Gefühl nicht ertragen konntest, daß sie Dich verlässt ?!

    ich weiß nicht recht,
    Gefühl kommt direkt aus dem Herzen, es ist einfach da, felsenfest. Da brauchst Du nicht groß überlegen, was es ist. D.h. wenn Du überlegst, was Du da gerade im Kopf hast, dann ist es wirklich auch nur im Kopf und dann ist es die Hoffnung, die alles Gefühl einfach überdeckt. In Dir drin, weißt Du, fühlst Du genau, was stimmt und auch, daß es stimmt, so wie es gerade ist. Das willst Du im Kopf aber nicht annehmen, d.h. Du willst die Situation, so wie sie ist, nicht annehmen, willst sie ändern und also legst Du die Hoffnung darüber, um das Gefühl der Gewissheit zu überdecken, um das Leben so wie es gerade ist, nicht annehmen zu müssen, weil es Dir zu schmerzhaft erscheint.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  7. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Wien
    Hi,
    das ist ein interessantes Thema, weil ich mich in letzter Zeit selber nicht mit den Gefühlen auskenne.

    Konkret hatte ich vor einigen Wochen ein gutes, angenehmes und positives Gefühl, dass mir ein Mann seine Gefühle für mich zeigt und wir zusammen kommen. Davor hatte ich natürlich die Hoffnung oder Wunschdenken, dass es so wäre. Doch vor einigen Wochen hatte ich so ein euphorisches Gefühl in mir. Ich war so zuversichtlich und sicher dass es so kommen wird.

    Das Gefühl hat sich wieder etwas abgeflaut - es ist nichts passiert und ich weiß gar nicht wann ich ihn überhaupt wieder sehe, habe ihn schon seit Monaten nicht mehr gesehen.

    Nun bin ich mir nicht sicher was das für ein Gefühl war. War es doch nur Wunschedenken? Das hatte ich vorher ja auch, obwohl mein Verstand sagte, dass sich das nie erfüllen wird. Dann plötzlich meine euphorischen Gefühle, jetzt wieder betrachte ich es nüchtern.

    Ich wünsche es mir noch immer, habe aber keine Hoffnung. Was waren das für eigenartige Gefühle?

    Zeitweise habe ich noch immer ein gutes Gefühl bei der Sache! Aber wie kann ich meiner Gefühle sicher sein? Man erkennt ja nicht, was Gefühle, Hoffnung, Wunschdenken ist. Ich kann das offenbar nicht unterscheiden.

    LG
    mimi
     
  8. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
    Hallo Mimi,

    Wenn wir einen Menschen kennenlernen, den wir mögen und als potentiellen Partner in Betracht ziehen, ist da automatisch oft auch die Hoffnung, daß es so sein wird. Ist ja logisch. Wir sind alleine und wollen es nicht mehr sein. Also hoffen wir, daß dieser Mensch uns das schenkt, was wir uns wünschen.

    Du, bzw. Dein Verstand verbietest Dir selbst die Gefühle. Wenn da Hoffnung ist, liebevolle Gefühle, dann nimm sie so an, wie sie sind. Ohne Dir Gedanken darüber zu machen, ob es etwas wird oder nicht. Das Problem an der Hoffnung ist ja, daß sie sich auf die Zukunft richtet. D.h. Du konzentrierst Dich auf das, was Du Dir wünscht und bist damit gedanklich nicht im Hier und Jetzt. Dadurch bekommst Du nicht wirklich mit, was Hier und Jetzt sein will. Und Du kannst die Gegenwart nicht genießen, den Augenblick nicht auskosten, weil Du Dich in Wunschdenken, in die Zukunft flüchtest.

    Ein Wunsch beinhaltet immer die Hoffnung. Denn indem Du etwas wünschst, willst Du ja auch gleichzeitig, daß der Wunsch in Erfüllung geht und das ist Hoffnung. ;)

    Ja, es ist schwierig das wahre Gefühl, also das was stimmt, zu erkennen, wenn man noch von Hoffnung und Wunschdenken "voll" ist. Werde Dir klar darüber, WARUM Du gerade diesen Menschen magst. Ist es wirklich der Mensch ansich, sein Wesen, seine Seele, die Du magst, oder magst Du an ihm das, was er für Dich sein könnte, für Dich tun ?! D.h. Magst Du die Vorstellung, daß er Dein Partner sein könnte, weil er dann für Dich da ist, Du nicht alleine bist, Du einen Freund hast, mit dem Du alles teilen kannst, weil Du dann die Familie gründen kannst, die Du willst usw. usw. ?! D.h. liebst Du ihn für das, was er für Dich ist oder sein könnte oder für das, was er ist. Das ist der Unterschied. Das wahre Gefühl, die reine Liebe, ist im ersten Augenblick da. Sie verschwindet auch nicht, selbst wenn ihr getrennte Wege geht. Du leidest auch nicht unter diesem Nicht- Zusammensein, denn Du liebst ihn so wie er ist, egal welchen Weg er geht. Erwartest Du jedoch, daß er Dich glücklich macht, willst Du ihn "für Dich", damit es Dir besser geht, dann ist es Hoffnung, Deine jetzige Situation zu verbessern, zu ändern, so wie Du es Dir wünscht. Ich weiß nicht, ob Du verstehst, was ich meine. Ist nicht so leicht, zu erklären.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  9. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

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    Dort wo jeder willkommen ist

    tja ich auch nicht :liebe1:

    ich erwische mich in letzter Zeit immer häufiger, wo ich mir sicher bin etwas zu fühlen, was mir aber mein Kopf (EGO) vorgaukelt zu fühlen...

    ...und bin mir selber nie wirklich sicher, von wo es wirklich kommt....

    darum pragmatisch; es ist da, also wird es schon passen, ab und zu nachfühlen, ob es noch in der gleichen Form da ist, und wenn ich mich irre, ... tja vielleicht läufts beim nächsten mal besser

    just keep on going

    g*

    :clown:
     
  10. @MANUELA

    @MANUELA Mitglied

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    Hallo Gabi,

    Danke zuerst für Deine Zeilen.

    kann es sein das Hoffnung , Gefühle manchmal "beiseite" schiebt?

    So wie Du schreibst....
    Gefühl kommt aus dem Herzen...felsenfest.....
    hatte ich das nur einmal in meinem Leben.....
    bei meiner grossen Liebe ;-)

    Kann man sich so auf Hoffnung "versteifen"
    das die Gefühle da nicht mehr so spürbar sind?

    Schwer zu erklären was ich meine.....
    Es fällt mir nur auf,
    dass ich mein Leben mehr "nüchtern" lebe,
    besonderst seit meine Ma gestorben ist.....

    Da wurde mir die Hoffnung genommen auf Mamas Heilung...
    und wie Du schreibst, es war Zeit für Sie zugehen.....
    ...und trotzdem täuschte mich mein Gefühl damals so....

    Mama starb bei mir zu Hause und ich dachte nicht mal Stunden davor daran,
    dass Mama sterben könnte....
    Es war so eine innere Überzeugung da.....
    und die ist was mir etwas Angst macht......

    Uff* ganz schwierig zu erklären:confused: :confused:

    lg Manuela
     
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