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hochzeitsritual

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von lichtwesen, 21. Juli 2004.

  1. lichtwesen

    lichtwesen Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2004
    Beiträge:
    4
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    hallo,
    wir heiraten im august und suchen einen schamanen der ein
    ritual abhalten kann.
     
  2. Vovin

    Vovin Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2004
    Beiträge:
    323
    Ort:
    Mönchengladbach
    Ich kann dir ne Ritualanleitung für ein Handfasting rüberschicken.
    Ist ahlt dann wohl aus dem hexenkult.
     
  3. lichtwesen

    lichtwesen Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2004
    Beiträge:
    4
    ja bitte bin gespannt.
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    www.shamanism.com/ Brant Sekunda hat meine Hochzeit ausgeführt, es war tiefergreifend . Es fand in einer Gruppe von lieben Menschen statt. Er kommt jedes Jahr nach Europa, meist im Frühjahr in die Toskana. Es ist ein unvergessliches Erlebnis. Ich wünsch dir - wo und wie auch immer - eine wundervolle Zeremonie. Liebe Grüsse Inti
     
  5. Vovin

    Vovin Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2004
    Beiträge:
    323
    Ort:
    Mönchengladbach
    Handfasting


    Die Zeremonie der Hexenhochzeit wird im englischen und deutschen Wicca—Kult auch als
    Handfasting bezeichnet, was soviel bedeutet wie »das Zusammenschließen der Hände«.
    Es handelt sich dabei um ein rituelles Miteinanderverbinden zweier Hexen, die zusammen
    den Ehebund eingehen wollen. Manche Hexenehen werden probeweise auf Zeit(1 Jahr und
    1 Tag) eingegangen, auf jeden Fall handelt es sich nicht um eine Bindung, die
    notgedrungen bis zum physischen Tod der Beteiligten andauern muss.
    Die Hexenehe kann folglich auch im gegenseitigen Einvernehmen wieder aufgelöst
    werden. Dies geschieht durch die Zeremonie des handparting (das »Lösen der Hände«)
    und wird von denselben Hohepriesterinnen und Hohepriestern durchgeführt wie die
    ursprüngliche Verbindung.


    Das Ritual

    Vorbereitung
    Durchgeführt wird das Grundritual bis zum Hauptteil, wobei das Ritual nach Westen
    (Element Wasser = Liebe) ausgerichtet ist, wo also der mit Blumen gefüllte Kessel steht.
    Neben dem Altar steht der Hexenbesen. Im Nordosten bleibt der mit Blumen ausgelegte
    Kreis noch offen, draußen warten Braut und Bräutigam.

    Hauptteil

    Die Hohepriesterin führt den Bräutigam, der Hohepriester die Braut mit einem Kuss in den
    Kreis. Dann schließt der Hohepriester den Kreis mit Blumen und die Hohepriesterin
    beendet die Schließung mit Athamen oder Schwert.
    Hohepriesterin und Hohepriester stehen mit dem Rücken zum Altar, vor der Hohepriesterin
    der Bräutigam, vor dem Hohepriester die Braut, beide in der Mitte des Kreises.
    Nun fragt die Hohepriesterin den Bräutigam: »Wer bist du, Mann, der du gekommen bist,
    um in Gegenwart der Großen Göttin [oder coveninterner Name der weiblichen Gottheit] mit
    deiner Gemahlin verbunden zu werden?«
    Der Bräutigam antwortet: »Mein Name ist [Covenname].«
    Der Hohepriester fragt die Braut: »Wer bist du, Frau die du gekommen bist, um in
    Gegenwart des Großen Gottes [oder coveninterner Name der männlichen Gottheit] mit
    deinem Gemahl verbunden zu werden?«
    Die Braut antwortet: »Mein Name ist [Covenname].«
    Hohepriesterin und Hohepriester sagen gemeinsam: »und, wir heißen euch in unserem
    Kreis willkommen.«
    Die Mitglieder des Coven vollführen einen Kreistanz um das Brautpaar und nehmen
    danach wieder Platz.
    Der Hohepriester spricht den »Ruf der Großen Mutter« aus dem Grundritual.
    Die Hohepriesterin legt zunächst dem Bräutigam, danach der Braut die Hand auf und
    spricht danach: »Im Namen der Großen Göttin [oder s.o.], ich binde euch aneinander, auf
    dass ihr eins werdet in eurer Liebe, auf dass ihr die Worte der Göttin vernehmt in euren
    Herzen. Denn ich bin die Mondin, die aufgeht und leuchtet und stirbt, der Wandel der
    Zeiten, die Flut und die Ebbe, das Glück und die Pein. Göttin bin ich der Sanftmut und
    Liebe, ich umfasse euch in Schmerz und in Freud. Seid eins miteinander, seid eins in
    meinem Namen.«
    Die Hohepriesterin nimmt den Kelch mit dem geweihten Wein vom Altar, kostet davon und
    reicht ihn dem Bräutigam mit den Worten: »Mögest du in jeder Frau das Antlitz der Großen
    Göttin erkennen. Mögest du sie ehren, die dich gebar und dir das Leben schenkte, die dir
    Mutter ist und Geliebte und Gemahlin.«
    Der Bräutigam trinkt von dem Wein und spricht: »So soll es sein.«
    Die Hohepriesterin wendet sich an die Braut und spricht: »Tochter der Großen Göttin,
    mögest du ihr Ehre machen und das Gefäß sein, aus dem sie ihre Kraft verströmt. Sei
    diesem Manne Mutter, Geliebte und Gemahlin.«
    Die Braut trinkt von dem Wein und spricht: »So soll es sein.«
    Die Hohepriesterin stellt den Wein auf dem Altar ab.
    Der Hohepriester legt zunächst der Braut, danach dem Bräutigam die Hand auf und spricht
    danach: »Im Namen des Großen Gottes [oder coveninterner Name der männlichen
    Gottheit], ich binde euch aneinander, auf dass ihr eins werdet in eurer Kraft, auf dass ihr die
    Worte des Gottes vernehmt in euren Herzen. Denn ich bin die Sonne, die aufgeht und
    leuchtet und stirbt, der Wandel der Zeiten, der Frühling, der Sommer, der Herbst und der
    Winter, die Ernte und Dürre. Gott bin ich der Stärke und Macht, ich umfasse euch in
    Schmerz und in Freud. Seid eins miteinander, seid eins in meinem Namen.«
    Der Hohepriester nimmt den Kelch mit dem geweihten Wein vom Altar, kostet davon und
    reicht ihn der Braut mit den Worten: »Mögest du in jedem Manne das Antlitz des Großen
    Gottes erkennen. Mögest du ihn ehren, der dich zeugte und dir das Leben schenkte, der
    dir Vater ist und Geliebter und Gemahl.«
    Die Braut trinkt von dem Wein und spricht: »So soll es sein.«
    Der Hohepriester wendet sich an den Bräutigam und spricht: »Sohn des Großen Gottes,
    mögest du ihm Ehre machen und das Gefäß sein, aus dem er seine Kraft verströmt. Sei
    dieser Frau Vater, Geliebter und Gemahl.«
    Der Bräutigam trinkt von dem Wein und spricht: »So soll es sein.«
    Der Hohepriester stellt den Wein auf dem Altar ab.
    Nun nimmt die Hohepriesterin den Bräutigam an der Hand, der Hohepriester dagegen die
    Braut. Die Hände der beiden werden vereint. Die Hohepriesterin spricht, und der
    Bräutigam spricht ihr nach: »Im Namen der Großen Göttin: Ich [Covenname des
    Bräutigams] nehme dich [Covenname der Braut] mit Herz und Hand an mich, sei du
    meine Mondin, die mir den Weg leuchtet in der Nacht. Ich will dein Freund sein und dein
    Beschützer, dein Sohn und dein Vater, vor allem aber dein Gemahl und Gefährte in Zeiten
    des Glücks und des Unglücks. Meine Kraft sei die deine, dein Streben sei das meine.«
    Der Hohepriester spricht, und die Braut spricht ihm nach: »Im Namen des Großen Gottes:
    Ich[Covenname der Braut] nehme dich [Covenname des Bräutigams] mit Herz und Hand
    an mich, sei du meine Sonne, die mir den Weg leuchtet bei Tag. Ich will deine Freundin sein
    und deine Beschützerin, deine Tochter und deine Mutter, vor allem aber deine Gemahlin
    und Gefährtin in Zeiten des Glücks und des Unglücks. Meine Kraft sei die deine, dein
    Streben sei das meine.«
    Die Hohepriesterin spricht: »Einheit ist Ausgleich, Ausgleich ist Einheit.«
    Der Hohepriester spricht: »Sonne und Mond seien unsere Zeugen, ebenso unsere Brüder
    und Schwestern im Kreise: [Covenname des Bräutigams] und [Covenname der Braut] sind
    nunmehr im Angesicht des Großen Gottes und der Großen Göttin vereint. Mögen die
    Götter sie segnen, wie wir es tun.«
    Alle Anwesenden sprechen im Chor: »So soll es sein!«
    Das Brautpaar wird von allen umarmt. Danach nimmt die Hohepriesterin den Hexenbesen
    und legt ihn vor dem Paar auf den Boden. Hand in Hand springen die Brautleute über den
    Besen. Nun vollführt das Brautpaar den Großen Ritus. Dies kann in symbolischer oder
    tatsächlicher Form geschehen, das wird dem Paar selbst überlassen. Will das Paar den
    Großen Ritus körperlich ausführen, kann es dies in Anwesenheit des Covens tun oder in
    einem vorher dafür vorbereiteten. abseits gelegenem Zimmer. In letzterem Fall wird es von
    Hohepriester und Hohepriesterin zum Brautbett geführt, der restliche Coven begleitet die
    Brautleute bis an die Tür des Brautgemachs und zieht sich danach zusammen mit
    Hohepriester und Hohepriesterin wieder zurück.
    Nach Vollzug des Großen Ritus verteilt das Brautpaar kleine Geschenke an die
    Anwesenden, und der formlose Teil der Feier beginnt.
    Wahlweise können die Brautleute während der Zeremonie Ringe oder sonstige
    symbolische Gegenstände austauschen, die ihre Verbundenheit dokumentieren.
    Sollte das Paar sich aus irgendeinem Grunde dazu entschließen, die Hexenehe zu
    beenden, so wird erneut der Coven zusammengerufen. Das dabei durchgeführte Ritual ist
    sinngemäß das gleiche wie das oben angeführte, nur dass dabei natürlich die Bindung
    feierlich wieder aufgehoben wird. Es ist wichtig, dass dies ohne Gefühle des Hasses und
    der Wut, des Beleidigtseins oder der Verletztheit geschieht. Denn magische Bindungen
    sind außerordentlich stark und nachhaltig, und man sollte damit nicht leichtfertig umgehen.
    Deshalb sollten beide Partner in Frieden, in gegenseitigem Respekt und in Liebe
    auseinander gehen anstatt in Zank und Trauer. Es gibt eben eine Zeit zu Leben und eine
    Zeit zu sterben, eine Zeit der Trauer und eine Zeit der Freude, eine Zeit der Bindung und
    eine Zeit der Lösung
    Quelle:
    Das Hexenbuch von Strellnikoff
     
  6. Udjat

    Udjat Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2006
    Beiträge:
    1
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    Hallo =)
    Also ich bin neu hier und bin ein Anfänger vielleicht ist diese Frage unangebracht aber ich habe mir gerade das Handfesting ritual durchgelesen und mir stellt sich die Frage was ist mit den " Großen Ritus" gemeint ??????
    Üebr eine Antwort würde ich mich sehr freuen
    Gruß
    Udjat
     
  7. Raeubertochter

    Raeubertochter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2005
    Beiträge:
    1.008
    Ort:
    Bad Meinberg
    Liebe Sitanka,

    schau doch ab und zu mal auf das Datum des Posts, den du beantwortest ;).

    Liebe Grüße

    Raeubertochter
     
  8. Sitanka

    Sitanka Guest

    ups, was solls, ich habs aus dem grund beantwortet, weil utjat einen bericht reingeschrieben hat und da ist eben das datum vom 21.5 drin, also was solls, ich kanns ja löschen zum glück.

    danke räubertochter ;)
     
  9. traumtaenzerle

    traumtaenzerle Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2006
    Beiträge:
    127
    Ort:
    Irgendwo in Niedersachesen..meistens
    Zum Thema Hochzeit gibt es ein Buch vom Arunverlag...Die Hohe Zeit...in der verschiedene heidnische Praktiken beschrieben sind. Ein recht gutes Buch...aber Arun????...das muß jeder selber wissen, ob er da kaufen mag.
    Gruß Seven
     
  10. Sitanka

    Sitanka Guest

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    entschuldige seven, was gibt es leicht über den arun verlag zu berichten, ich glaube ich verstehe nur bahnhof, das kapiere ich jetzt nicht ganz :confused: :confused:
     

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