1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Hoch malignes Non Hodgkin Lymphom

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Hamied, 23. September 2007.

  1. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
    Ort:
    Uguc
    Werbung:
    Hallo :)

    Mein Vater ist leider an Lymphdrüsenkrebs, genauer gesagt an einem hoch malignen Non Hodgkin Lymphom erkrankt (also bösartig).
    Er befindet sich allerdings zum Glück in Stadium IA.
    Nächste Woche wird mit der Chemotherapie begonnen.

    Ich möchte nun einfach mal nachfragen, ob jemand bezüglich dieser Krebsform oder bei Krebserkrankungen im Allgemeinen einige Tipps oder Ratschläge für mich hätte.
    Beispielsweise welche Ernährung angebracht ist, was man nebenbei zur schulmedizinischen Therapie noch alles machen könnte etc etc etc....eben Erfahrungswerte oder anderes Wissenswertes.

    Ich wäre wirklich sehr, sehr froh wenn mir jemand von euch weiterhelfen könnte.

    Viele liebe Grüße
    Hamied :liebe1:
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo Hamied,

    zu dieser Krebsform speziell kann ich dir nichts genaueres sagen, ich weiß allerdings, dass man mit Esogetischer Medizin sehr viel abpuffern kann.
     
  3. SandyEngel

    SandyEngel Guest

    Hamied :trost:


    meine mum hatte dieselbe erkrankung....

    das hoch maligne NHL ist eine ziemlich agressive form, aber so paradox es klingen mag, es greift auch die chemotherapie besonders gut. war auch bei meiner mum so....leider flammte die krankheit wieder auf und dann packte sie´s nicht mehr...aber meine mum durfte 85 jahre alt werden und für so einen alten körper ists doch eine ziemliche tortur.

    es ist schwer, hier ratschläge zu geben, zumal sich die therapieformen und medikamente rasant weiterentwickeln.
    wie gesagt, das mit meiner mum ist schon wieder 5 jahre her, daher bin ich nicht mehr auf dem neuesten stand der dinge.
    ich weiß nur, dass sie sehr unter übelkeit und appetitlosigkeit gelitten hat während der aggressiven chemo. aber es gibt gute medikamente, die die übelkeit in schach halten und dann hab ich ihr, so gut es eben ging, vitaminsäfte und leicht verträgliches essen zugeführt, damit sie nicht zuviel gewicht und somit kraft verliert.

    ich an deiner stelle würde jetzt erst mal abwarten, wie die behandlung greift. es ist doch jeder mensch ein individuum, und die behandelnden ärzte können dir sicher auch ratschläge geben und wenn du googelst, bekommst du auch jede menge guter tips.

    ganz besonders wichtig aber ist, wie bei jeder krebserkrankung, die psychische unterstützung der angehörigen. daher ist es auch für dich ganz wichtig, dass du bei kräften bleibst!
    alles gute dir und deinem papa :liebe1:

    Sandy
     
  4. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
    Ort:
    Uguc
    hallo ihr beiden :)

    vielen, vielen lieben dank für eure antworten!!! :umarmen:

    @sandyangel
    ja ich habe auch gelesen, dass es wohl in 20% zu remissionen kommt oder aber der tumor nach der heilung erneut auftreten kann, aber anscheinend sei es ja dennoch gut in den griff zu bekommen.
    (was ich auch sehr hoffe!!)
    mich hat eben dieses "hoch maligne" derart schockiert.
    metastasen wurden zum glück keine gefunden und die knochenmarksbiopsie muss man noch abwarten, die werte kommen im lauf der woche.

    mein vater selbst weiß von der diagnose bislang nichts.
    zuerst war verdacht auf ein speicheldrüsenadenom (gutartig), die onkologen sagten ihm jedoch dass es die lymphdrüsen betrifft.
    so wie ich es verstanden habe, fügten sie nichts mehr hinzu.
    ich hab mir di ekopie des befundes für den hausarzt gestern angesehen und da ich mich medizinisch ein wenig auskenne wusste ich sofort bescheid.
    ich habe mich nun entschlossen meinem vater vorerst nichts davon zu erzählen.
    ich weiß, dass er im prinzip ein recht darauf hätte, aber ich denke das es besser ist diese diagnose so lange es geht nicht auszusprechen.
    wenn der krebs erstmal den beigeschmack "bösartig" besitzt ist es denke ich mal für die psyche nicht gerade positiv.
    mein gefühl sagt mir einfach, dass ich derzeit schweigen und zur notlüge greifen soll und ich hoffe ich mache das richtige.

    viele liebe grüße
    hamied :liebe1:
     
  5. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
    Ort:
    Uguc
    Kuckuck :)

    Ich hätte da nochmal eine Frage, und zwar folgendes:
    Ich habe gehört, dass man sofern man an Krebs erkrankt ist keinen Salat zu sich nehmen darf/sollte, da jener viele Bakterien etc enthalten und sich wohl negativ auf den Heilungsprozess auswirken muss. Er würde praktisch den Krebs ernähren, so in etwa hörte ich es....weiß jemand von euch etwas darüber???
    Eigentlich meint man ja immer Salat sei hoch gesund *lach* dem ist wohl nicht so :D

    Liebe Grüße
    Hamied :liebe1:
     
  6. Sternenfee

    Sternenfee Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2006
    Beiträge:
    1.167
    Ort:
    Niederbayern
    Werbung:
    Da sind Bakterien drann, genau so wie Pfeffer und solche Sachen. Sei so liebe und frag den Arzt, denn von Fall zu Fall ist es verschieden.
    Alles gute für deinen Papa.
    Alles liebe
    Sternenfee
     
  7. Esofrau

    Esofrau Guest

    Hhhmmm, hab darüber zwar noch nichts gehört, aber ich könnte mir vorstellen, dass es sich weniger um Bakterien handelt (die sind überall), denn eher um die Nitrite, die drin enthalten sind und es bei der Umwandlung in Nitrate (oder war das umgekehrt :confused:) bei einem Krebskranken zu Problemen kommen könnte, da ja Nitrate, wenn sie vom Körper nicht abgebaut werden können, auch als krebserregend gelten. Und ein Krebskranker, der Chemo erhält, hat mit Sicherheit verlangsamte Reaktionen, was auch die Verdauung und den Giftstoffabbau betrifft...

    LG
    Esofrau
     
  8. bluebody

    bluebody Guest

    Hamied;11644


    ich habe mich nun entschlossen meinem vater vorerst nichts davon zu erzählen.
    ich weiß, dass er im prinzip ein recht darauf hätte, aber ich denke das es besser ist diese diagnose so lange es geht nicht auszusprechen.
    wenn der krebs erstmal den beigeschmack "bösartig" besitzt ist es denke ich mal für die psyche nicht gerade positiv.
    mein gefühl sagt mir einfach, dass ich derzeit schweigen und zur notlüge greifen soll und ich hoffe ich mache das richtige.

    viele liebe grüße
    hamied



    Hallo Hamied,

    Wie alt ist Dein Vater?
    Und bist Du sicher, daß er es nicht verkraftet?
    Manchmal wissen Patienten viel besser über ihren Körper bescheid, als die Ärzte oder Angehörige es sich vorstellen können.
    Wenn dann niemand mit ihnen spricht, fühlen sie sich außerdem noch unmündig oder auch unverstanden.
    Ich kenne Deinen Vater natürlich nicht - wie ist er bisher mit großen Schwierigkeiten umgegangen - ist er sehr wahrheitsliebend?
    Ich will Dich zu nichts überreden - nur Denkanstöße geben - und auch nur, weil Du geschrieben hast, daß Du hoffentlich das Richtige machst.

    Ich persönlich würde wissen wollen, wie es um mich steht, selbst wenn ich mich dann mit dem Sterben beschäftigen müßte. Ich wäre auch sehr enttäuscht von meinen Angehörigen und von den Ärzten, wenn sie mich im Unklaren lassen würden.
    Aber das bin ich - ich bin halt ein Kämpfer und die Wahrheit geht mir über alles!
    Was ich sagen will, ist lediglich - versäume nicht den Zeitpunkt.

    Ich habe meine geliebte Oma bis in den Tod begleitet.
    Wir haben sehr offen über alles gesprochen (ich war übrigens die einzige, die den Mut dazu gehabt hatte .Ich war zu dem Zeitpunkt selber gerade jemandem von der Gabel gesprungen und gesundheitlich sehr angeknackst)
    Sie hat sehr klar geäußert, daß sie sich nicht mehr operieren lassen möcht und lieber sterben möchte - nur wollte sie keine Schmerzen haben und jeden Tag den Pfarrer sehen.
    Die Ärzte standen Kopf, die Familie stand Kopf - nur wir zwei waren uns einig.

    Als ich das erste Mal mit ihr sprach - ich war gerade selber aus dem Krankenhaus gekommen - sagte sie zu mir:
    Ich kann ja doch nichts bewirken, die machen mit mir, was sie wollen - ich komm`da nicht gegenan.

    Daraufhin habe ich sie gefragt, was SIE denn wolle - und schon konnten wir über alles reden.
    Für mich war das eines der wunderbarsten und eindrucksvollsten Momente in meinem Leben - weil wir die Wahrheit gelebt haben, in Würde - in einer Welt voller Lügen und Geheimnistuerei.
    Bitte fühle Dich von mir nicht kritisiert - wie gesagt - ich kenne Deinen Vater nicht.

    Ich wünsche Euch nur sehr viel Kraft und gaaanz viel Fokus auf strahlende Gesundheit.
    Verliert niemals(!) den Mut!

    Alles Liebe bluebody
     
  9. SandyEngel

    SandyEngel Guest

    ich möchte mich da den ausführungen von bluebody anschließen.

    auch ich habe mich, als ich von der krankheit meiner mum erfuhr, monatelang herumgedrückt.
    es war sehr belastend für mich, aber eigentlich gehts ja immer auch darum, sich mit der eigenen endlichkeit auseinander zu setzen.

    aber spätestens, als die chemotherapie begann, war die tragweite der krankheit auch meiner mum bewußt und es war sehr berührend für mich, wie SIE versucht hat, es MIR schonend beizubringen! :)

    die situation war sehr belastend, aber auch befreiend für mich, weil meine mum so klar und deutlich ihre wünsche ausgesprochen hat.

    heute muss ich sagen, dass ich für diese intensive zeit sehr dankbar bin.
    ich hab alles nach ihren wünschen geregelt, auch die beerdigung, und ich hatte das gefühl, es war alles geklärt zwischen uns und es gab nichts mehr zu sagen.
    alles war gut......

    lg
    Sandy
     
  10. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
    Ort:
    Uguc
    Werbung:
    hallo :)

    ich habe es ihm mitllerweile gesagt.
    ich sagte schlichtweg die wahrheit, nämlich dass es leider eine bösartige form des lymphdrüsenkrebses ist selbiger jedoch relativ gut auf die chemo anspringt und heut zu tage gut therapierbar ist.
    er hat es ohnehin schon längst gewusst, dass es bösartig ist, er sagte nur uns zu liebe nichts.
    nun ja, soweit geht es ihm bisher ganz gut.
    heute beginnt jedoch die erste chemo und das ganze prozedere beginnt ja leider jetzt erst.
    dennoch bin ich zuversichtlich und sicher, dass er es schaffen wird!!!

    liebe grüße
    hamied :liebe1:
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen