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Historische Verifikation früherer Leben: wer von euch hat nachgeforscht?

Dieses Thema im Forum "Rückführungen und frühere Leben" wurde erstellt von Suedlicht21, 13. Februar 2007.

  1. Suedlicht21

    Suedlicht21 Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    126
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    Servus an alle,

    freilich ist es für den Therapieerfolg zweitrangig, ob es sich bei den aufgestiegenen Bildern wirklich um ein historisches früheres Leben handelt.

    Dennoch habe ich den Mut, mit euch über diesen scheinbar zweitrangigen Aspekt zu sprechen und frage euch, ob ihr eure Rückerinnerungen historisch nachgeprüft habt und ob ihr eines oder mehrere eurer früheren Leben somit historisch verifizieren konntet.

    Ich freue mich schon sehr auf eure Beiträge!

    Liebe Grüße
    Das Südlicht
     
  2. Hekate

    Hekate Mitglied

    Registriert seit:
    6. Oktober 2003
    Beiträge:
    548
    Ort:
    Essen/Werlte
    Hallo, hallo,

    ich kann jetzt nicht allzu sehr ins Detail gehen, weil es nicht MEIN Leben war, welches ausführlich historisch recherchiert wurde,
    aber gemeinsam mit einer meiner Klientinnen wurde ein faktisches Rückführungs-Erlebnis soweit möglich recherchiert.

    Sie lebte zur Zeit der maurischen Besetzung in Spanien und beschrieb detailliert Symbole, die maurischen ursprungs waren, sie beschrieb bis ins detail die zu der Zeit gängigen Geldmünzen, sie nannte den Namen von Ortschaften, nannte die Königin mit ihrem volksüblichen Spitznamen und beschrieb dessen Portrait bis ins kleinste Detail.
    Die Dame konnte sogar die Unterschiedlichen Schiffs-Typen bis ins Kleinste beschreiben.

    Alles war wieder zu finden, da sie aber der Sohne eines Fischers und einer Schneiderin gewesen ist, liess sich kein Eintrag in irgendein Geburtsregister des Dörfchens finden, jedoch alle beschriebenen Merkmale des Ortes samt dem Namen konnten wieder gefunden und erklärt werden.

    Die in der Rückführungen angegebenen Jahreszahlen stimmten exakt mit historischen Erlebnissen überein.

    LG
    Hekate
     
  3. Suedlicht21

    Suedlicht21 Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    126
    "Erstsahnig", liebe Hekate. Du kannst dir nicht vorstellen, wie du einen Studenten aufgebaut hast, der an der Uni allermeistens nur mit nihilistischen Konzepten konfrontiert wird. Dort wird gelehrt, dass wir das Opfer unserer klassischen Konditionierungen sind. Von Ideen wie SINN und NICHT-BELIEBIGKEIT ist dort zur Zeit nicht viel zu spüren.

    Ich würde mich sehr über weitere historische Erfahrungsberichte freuen, freilich ohne dass es zu persönlich wird.
    Denn endlich macht Empirie, Forschergeist und Neugierde einmal richtig Sinn.

    Und seid mir nicht böse: man darf ein bisserle schon forschen. Wenn man über die Entstehung altspanischer Lautfolgen recherchieren darf, dann doch auch über das größte Geschenk überhaupt: das LEBEN - und mit ihm: die Reinkarnation.

    Nur das Beste
    Das Südlicht
     
  4. Hekate

    Hekate Mitglied

    Registriert seit:
    6. Oktober 2003
    Beiträge:
    548
    Ort:
    Essen/Werlte
    Hallo Südlicht,

    also ich hab gegen gesunden Menschenverstand, Recherche, Neugier und Forschung sowie gegen einen sicheren Stand auf dem Boden der Tatsachen überhaupt nix :)

    Wenn ich immer nur "geglaubt" und "angenommen" hätte, was mir da an Fähigkeiten in die Wiege gelegt wurde, dann hätte ich GAR NIX - aber auch GAR NIX - verstanden und überhaupt nichts gelernt.

    "Beweise", ja, das mag in manchen Eso-Kreisen ein "Schimpfwort" sein, ich persönlich finde es wichtig und richtig, dass man jedem Teil seiner Persönlichkeit Rechnung trägt und da sollte der gesunde Menschenverstand nun mal eigentlich schon zugehören.
    Rückreisen in eine vergangenes Leben OHNE Problem, ja warum denn nicht?, reicht es nicht aus, seine Seele verstehen und ergründen zu wollen? Ich finde das durchaus legitim.

    Viele meiner Klienten bitten mich darum, mit Ihnen gemeinsam, die Erlebnisse aus ihren Rückführungen zu recherchieren, es kommen dabei immer wieder sehr interessante Dinge zu Tage.

    Manchmal glaube ich, dass erst die Recherche nach dem früheren Leben, den Sinn und Zweck des ganzen abrundet, weil es "belegbar" wird. Daran kann ich nichts Falsches sehen.

    Aber es ist nicht immer so, dass alle Leben nachvollziehbar sind, aber das macht dann gar nichts, denn das Ergebnis an sich, ist dann so einleuchtend, dass die faktische Recherche überhaupt kaum eine Rolle spielt.

    Doch IRGENDWAS ist nach beinahe jeder Rückführung zu recherchieren.
    Ich selbst hab z.B. mal ein englisches Kneipen-Liedchen geträllert (obwohl ich mich geziert hatte, weil eine Dame in der Öffentlichkeit nicht singt - hihi), oder es kommt ein Gebäude, welches wieder zu finden ist, oder ein Kleidungs-Stück, welches zu den Jahreszahlen passt usw.

    Meine Freundin durfte mal eine Rückführung machen, da war eine junge Frau, die in einer Papierfabrik den ganzen Tag schuftete, um ihre kleinen Kinder durchzubringen, da ihr Mann wegen "hochverrats" (oder so ähnlich) zum Tode verurteilt wurde. Die Frau sprach immer von ihren so dreckigen Händen und dass sie kaum die Spuren der Arbeit abwaschen und ab-salben könne. Wir uns alle gewundert, was das sein könne. Die Papierfabrik gibts immer noch, aber zur Zeit des Lebens der Dame, stellten sie dort "Schleifpapier" her, daher die zerschundenen Hände. So sind es manchmal eben nur "kleine Erfolge" - aber was solls.

    LG
    Hekate
     
  5. bluebird11

    bluebird11 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2007
    Beiträge:
    19
    Hi,
    ich habe Hinweise auf frühere Leben zuerst von einer medial begabten Freundin gehört, die für mich einigen Fragen nachgegangen ist. Es ging um eine beendete Beziehung und das Lösen einer "Nabelschnur", die immer noch vorhanden war.
    Ein unspektakuläres Leben in einem kleinen schwedischen Ort nahe Lund kam zum Vorschein zu Beginn des 19. Jh., es gab Namen (leider nicht von dem Dorf) und einige persönliche Daten, der Expartner und ich sollen damals ein Ehepaar gewesen sein, kinderlos. Es kam ein Bauernhof ins Bild, an dem eine Eisenbahn vorbei fuhr, ein kleiner Friedhof mit Grabstein samt Beschriftung, eine brennende Holzkirche.

    Ich war nie vorher in Schweden, wollte es nun wissen. An der VHS absolvierte ich einen Schwedischkurs, der fiel mir erstaunlich leicht. In Lund stieß ich auf ein Museumsdorf mit alten Gebäuden, es kam ein sehr heimisches Gefühl auf. Ich erfuhr, zu welchem Amt ich gehen musste, um "Ahnenforschung" zu betreiben und hatte Gelegenheit, alte Kirchenbücher der umliegenden Dörfer durchzugehen. Die Vor- und Nachnamen waren recht geläufig, ich nahm mir die Zeiten 1750-1820 vor und stieß auf mehrere mögliche Treffer. Dann erfuhr ich, dass die erste Dampfeisenbahnstrecke in Schweden von Malmö nach Lund um 1811 fertig war und konnte mich auf Dörfer entlang dieser Strecke konzentrieren, es blieb aber Unsicherheit zurück. Möglicherweise war die brennende Kirche ein Hinweis auf ein zerstörtes Kirchenbuch, die Archivarin konnte mir leider nicht weiterhelfen bei der Frage, wo Kirchenbrände registriert seien.
    Es war spannend, die in Frage kommenden Orte aufzusuchen und alte Grabsteine anzuschauen, fündig wurde ich zwar nicht endgültig, aber diese Gegend in Schweden war wie "nach Hause kommen" für mich.

    Auf einer Esoterikmesse nahm ich später an einer Gruppenrückführung mit Trutz Hardo teil, der zum Thema einiges geschrieben hat. Ich glaubte nicht, dass soetwas funktionieren kann und war recht skeptisch, sah mich aber plötzlich in einem kleinen, alten Haus, in dem viele getrocknete Sträuße von der Decke hingen, vermutlich gesammelte Kräuter. Dann kam die Aufforderung, zu schauen, ob andere Menschen ins Bild kommen, die mit dieser Szene zu tun haben und ob eine Wiedererkennung stattfindet. Tatsächlich sah ich ein junges Mädchen, von dem gleich klar war, dass es sich um mein derzeit 16-jähriges Patenkind handelte. In dieser Szene habe ich sie offenbar in Kräuterkunde eingewiesen.
    Es war zu kurz, um irgendwelche konkreten Daten zu erfahren, aber der Witz ist: mein Patenkind, damals Schülerin, hatte lange vor, nach dem Abi in die Reisebranche zu gehen. Als es soweit war, entschied sie sich für Pharmazie und wurde Apothekerin. Von meinem Erlebnis habe ich ihr nie etwas erzählt.

    Literatur über Rückführungen und Nahtoderfahrungen lese ich mit großem Interesse, oft ist es, als würde eine Tür aufgestoßen nach dem Motto "aber natürlich, so ist es, ich hatte es nur vergessen".
    Mir will scheinen, dass historische/kulturelle/religiöse Fakten eine untergeordnete Rolle spielen und Beziehungen zu nahestehenden Personen von Bedeutung sind. Ein Band aus Emotionen sozusagen, das sich auf künftige Leben auswirken kann und während einer Nahtoderfahrung auf die Entscheidung, zu gehen oder zu bleiben.

    Bin auf jeden Fall weiter am Thema dran und freue mich über Literaturanregungen oder Links!
    LG


    @ Hekate, eben erst entdeckte ich deine Links - wie spannend! Sei herzlich gegrüßt :)
     
  6. Suedlicht21

    Suedlicht21 Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
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    126
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    Servus ihr beiden,

    das ist ja hochexplosives Material! Würzigstes Erwachsenenlakritz in Hochpotenz :), um es ein bisserle blumig auszudrücken.
    Ganz vielen Dank, dass ihr andere Menschen an euren Erfahrungen und eurem tiefen Wissen teilhaben lasst.
    Wir freuen uns über weitere inspirierende Beiträge.


    Lasst es euch gutgehen! :banane:

    Viel Gutes!
    Das Südlicht
     
  7. Bellona

    Bellona Sehr aktives Mitglied

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    Hi!

    ich hab schon sehr viele Rückführungen hinter mir, habe bis lang noch nicht irgendwie oder irgendwo gelebt, sodaß es historisch überprüfbar wäre. (Zigeunerin, Kleinbauer, Klosterschwester, Dieb, Magd usw.)

    Einzig einmal habe ich einen kleinen 'Beweis' dafür bekommen, dass meine Rückführungen doch keine Hirngespinste sind: Als ich in einem Leben als Dieb in Nordengland im 10.Jh war, wurde ich nach meinem Namen gefragt und ich sagte 'Gedwin'. Natürlich hat sich dann gleich wieder mein Ratio eingeschalten und unsicher und entschuldigend hinzugefügt: 'vielleicht ist es ja mein Nachname, aber sie rufen mich so ..'

    Nach der Rückführung hab ich mal im Internet geforscht und herausbekommen, dass Gedwin bzw. auch Godwin ein sehr gebräuchlicher Name in England zu dieser Zeit war.
    Warum hätte mir dieser Name ausgerechnet in dieser Situation einfallen sollen?
    Sicher kann ich ihn schon irgendwanneinmal gehört haben, aber zum Zeitpunkt der Rückführung dachte ich doch selbst, dass es sich wahrscheinlich um einen Nachnamen handelte ....

    Sollte ich auf bessere Beweise stossen, werde ich euch daran teilhaben lassen ...
     

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