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hilfestellung?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Tirion, 18. September 2003.

  1. Tirion

    Tirion Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2003
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Somewhere far beyond
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    Hallo!

    ich bin ein sogenannter blutiger anfänger was die meditation betrifft und hätt ein paar fragen!

    1. wie wichtig ist die sitzposition?
    zB ausirhctung nach osten oder norden.
    oder gerader rücken (womit ich eher probleme habe, denn bei längerem aufrecht sitzen im "schneidersitz" bekomm ich rückenschmerzen)
    unter anderem schaff ich es auch nicht mich zu entspannen wenn ich in dieser position sitze!

    2. woran sollte man denken bzw. worauf sich konzentrieren?
    ich hab zwar shcon über ein paar verschiedene meditationarten gelesen... aber vielleicht gibts hierauf ja auch eine andere antwort also vorgeschriebene arten der meditation!?

    3. erleichtert passende musik die meditation oder erschwert sie diese eher? oder kommt es auf die person an?

    sollte sich jemand finden der mir ein paar der fragen beantworten kann bedanke ich mich hiermit im voraus!
     
  2. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    Hallo Tirion,

    was erwartest Du von Meditation?



    lg
    Chris
     
  3. Tirion

    Tirion Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2003
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Somewhere far beyond
    innere ruhe und gelassenheit welche ich auch mit in den alltag nehmen kann!
     
  4. Adriane

    Adriane Guest

    Ein Anfänger antwortet:

    Mir hilft meditative Musik (Klangschalen etc. ).

    Bevor ich versuche (wohl bemerkt: Versuche!) zu meditieren, bereite ich mich und meine Umgebung darauf vor. Zimmer verdunkeln, ein paar Kerzen aufstellen, Meditationsmusik auflegen, Duftlampe oder Räucherstäbchen aufstellen und anzünden. Ein Bad nehmen und entspannen. Ich tue eigentlich all das, was mich beruhigt. Zu Anfang konzentriere ich mich auf meinen Atem. Tief einatmen, intensiv ausatmen - ein paar mal - dann nach dem Einatmen halte ich die Luft für ein paar Sekunden an (solange ich kann, ohne dass es unangenehm wird). Das mache ich solange, bis ich mich rundum sehr ruhig und entspannt fühle. Entspannt sein ist ganz wichtig, musste ich feststellen. Auf Kommando geht es bei mir nicht.

    Schwer ist es, die Gedanken, die der Verstand schickt zu ignorieren. Mir hat mein Reikimeister gesagt, ich soll diesen Gedanken keine Beachtung schenken. Sie einfach vorbei ziehen lassen. Klappt leider nicht immer.

    Wenn die Gedanken Überhand nehmen, wiederhole ich die Atemübungen. Dann lasse mich in die Musik fallen. Nicht immer, aber immer öfter, führt dies zum Erfolg.
    Wenn's gar nicht funktionieren will, höre ich auf.

    Vorstellen tu ich mir ein helles Licht direkt über meinem Kopf, das durch meinen Körper hindurch in die Erde fließt und in einem Bogen wieder zurück kommt. Das geht gut im Stehen!

    Im Liegen: manchmal gehe ich durch einen Wald oder ich stehe in einem großen Raum mit einer Kuppel, die goldgelb leuchtet. Oder ich lasse mich von der Musik tragen und fliege dann über einen Regenwald. Dann lasse ich meiner Phantasie freien Lauf und betrachte die Bilder, die vorbei ziehen. Sie kommen ganz von selbst. Wenn sie auch nicht lange bei mir sind, sie sind da.

    Die Position: Sitzen, stehen oder liegen. Ich wähle immer die Position, in der ich mich am wohlsten fühle. Die Rückenschmerzen, die man anfangs beim Sitzen bekommt, verschwinden mit der Zeit.

    Vielleicht hilft es Dir ja, wenn Du Dir eine CD besorgst, auf der geführte Meditationen sind. Wenn Du über einen Computer verfügst, mit dem Du Dir Deine eigenen CD's erstellen kannst, mach das. Ich habe mir aus vielen CD's eine mit meinen Lieblingsstücken gebrannt. Ich hätte einen Haufen von dem Zeug.

    Ich habe festgestellt, das Meditation nur durch immer wiederkehrende Übung erfolgreich ist. Selbststudium ist sicherlich nicht schlecht, ich finde es einfacher, es vom Könner zu lernen. Deshalb wäre ein Kurs vielleicht auch nicht schlecht? Ich habe hier in München ein paar Leute gefunden, die Profis sind und sie gefragt, ob sie mir dabei helfen. So hat sich eine Meditationsgruppe gefunden und wir werden nächsten Monat den ersten gemeinsamen Meditationsabend haben. Vielleicht besteht diese Möglichkeit für Dich auch?

    Ich würde mich freuen, wenn wir unsere Erfahrungen austauschen können, wenn Dir gefallen hat, was ich geschrieben habe.

    Auf gutes Gelingen! Gib nicht auf, aber versuche nicht, es zu erzwingen. Übung macht den Meister.

    Liebe Grüße

    Adriane
     
  5. Adriane

    Adriane Guest

    Ich hab' für Dich was zur Atemtechnik im Internet gefunden:

    Wann immer Sie sich entspannen möchten ...

    Atmen Sie fünf Sekunden lang tief ein, halten Sie für zehn Sekunden den Atem an und atmen Sie dann fünfzehn Sekunden lang aus. Auf diese Weise werden Sie sich auch in Stress-Situationen entspannen können und Ihre Ruhe bewahren oder zurückerlangen. Übrigens können Sie die Dauer des Ein- und Ausatmens und des Luftanhaltens ohne weiteres auch nach und nach verlängern.

    L. G.
    Adriane
     
  6. Schenbaha

    Schenbaha Guest

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    Lieber Tirion


    1. wie wichtig ist die sitzposition?

    Du solltest dich "entspannt fühlen dabei". Kein Körperteil sollte angespannt sein. Und natürlich auch schmerzfrei.Es ist egal ob du stehst, sitzt oder liegst oder auf einen Stuhl, Couch oder was auch immer.

    Irgendwann mal hatte ich gelesen das das Gesicht nach osten gewendet sein soll.Ich hatte aber keinen Unterschied bemerkt und achte nun auch nicht mehr darauf.



    2. woran sollte man denken bzw. worauf sich konzentrieren?

    An nichts.Einfach "nur" Gedankenleere. Damit hatte ich die außergewöhnlichsten Erlebnisse.

    Ist meiner Meinung nach nur Übungssache.Am Anfang tat ich mir auch schwer damit.Ich fing auch vor 20 Jahren mit autogenen Training an, damals gab es noch nicht viel mehr, dann mit Musik -gibt einige CDs mit denen die Chakren gereinigt werden- dann zwischendurch mit geführten CDs. Eine zeitlang beobachtete ich meinen Atem das hielt mich vom denken ab *schmunzelt* und auf einmal klappte es mit dem nichts-denken und es klappte immer länger.Inzwischen geht das stundenlang.Und es ist ein einmaliges Gefühl.Man hat das Gefühl man schwebt irgendwo und alles ist so "weit" und man "ist" einfach nur noch.



    3. erleichtert passende musik die meditation oder erschwert sie diese eher? oder kommt es auf die person an?

    Gestern hatte ich auch ein ungewöhnliches Erlebniss.Ich hörte gerade Ave Maria von Celine Dion.Ich stellte es auf immer wiederholen und hatte eigentlich vor einzuschlafen.Ich lauschte also dem Lied und auf einmal wurde ich überflutet von einen weiß-goldenen Licht.Aus diesen Licht trat mein Engel hervor und kam auf mich zu.

    Bis dahin dachte ich das geht nur wenn ich die Kundalini im mein 3 Auge leite oder in den Zustand des Nichts-denken bin.War eine nette Lektion.


    Hoffe es hat was geholfen

    Alles Liebe
    Schenbaha
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Uiui, die Frage, wie man's am besten macht, produziert immer viele Antworten. Grundsätzlich lässt sich folgendes sagen:

    1. Es gibt sehr viele unterschiedliche Meditationstechniken, welche sehr unterschiedliche Wirkung haben (können). Wenn du fragst, was Meditation ist, wirst du somit sehr viele verschiedene Antworten erhalten, was die Sache nicht gerade erleichtert.
    Eine grundsätzliche ungefähre Unterscheidung der Techniken könnte sein, Meditationen...
    ...in welchen du dir bewusst etwas vorstellst (z.B. dass alles in Licht getaucht ist oder dass du auf entspannt einer Wiese liegst und den unendlichen Himmel über dir siehst oder eine einfache geometrische Form wie etwa ein Dreieck, Kreis usw.),
    ...in welchen du dich auf etwas einfaches, rhythmisches konzentrierst (z.B. deinen Atem), oder geistig ein paar wenige Worte immer wiederholst ("Mandala-Meditation"),
    ...in welchen du dir bewusst über irgendein Thema oder eine Frage Gedanken machst und diese Frage von hinten und vorne und immer wieder aufrollst und überprüfst (z.B. "Was trennt mich vom Glück?", "Wie ist es, wenn ich sterbe?" - oder auch die im Zen beliebten sogenannten "Koan"),
    ...in welchen du gerade versuchst, dich auf nichts konkretes zu konzentrieren, sondern im Gegenteil einfach alles, was gerade kommt, durch dich hindurchfliessen zu lassen möglichst ohne es festzuhalten,
    ...in welchen du versuchst, mit "Körperenergien" (z.B. Kundalini-Meditationen) oder der bewussten Atemkontrolle (Hatha-Yoga, soviel ich weiss) zu üben - ich rate aber davon ab, solche Meditationen ohne erfahrende Leitung durchzführen, da sie für Einsteiger ungeeignet sind und z.B. Hyperventilation eine Schädigung der inneren Organe und des Gehirns bewirken kann,
    ...in welchen du dich mit einem fassbaren Gegenstand beschäftigst, z.B. eine Kerze betrachtest oder ein Bild,
    ...und viele andere mehr.

    2. Manche Menschen meditieren lieber allein, manche lieber in Gruppen, z.B. mit Anleitung durch eine erfahrene Person.

    3. Es gibt keine "richtigen" oder "falschen" Meditationsarten, sondern nur solche, auf welche du besonders gut ansprichst und sie magst vs. diejenigen, welche für deine Person eher unfruchtbar sind. Auch hier gilt: Wähle eine Technik, die dir zusagt, bleibe mind. 3 Tage dabei (meist wirst du schon in der ersten "Sitzung" feststellen, ob dir die Technik gefällt oder nicht), bevor du zu einer andern Technik wechselst, wenn dir die gewählte nicht gefällt. Viele Techniken entfalten nämlich die Wirkung erst beim wiederholten Male.

    4. Ob du im Stehen, Sitzen, Liegen, Schneider- oder Lotussitz und mit dem Gesicht nach Osten, mit gefalteten oder offenen Händen, mit geschlossenen oder geöffneten Augen meditierst, scheint mir aus meiner Erfahrung nicht extrem wichtig zu sein. Persönlich übe ich je nach Situation und Zweck, welchen ich mit der Meditation erreichen möchte, eine andere Art aus. Wenn du z.B. bloss Entspannung suchst, dann ist wahrscheinlich Liegen besser geeignet als Sitzen. Auf der andern Seite besteht beim Liegen immer die Gefahr, dass man einschläft - je nachdem kann das gewollt, unerwünscht oder egal sein. Wenn du hingegen möglichst hohe Achtsamkeit üben möchtest, eignet sich wahrscheinlich eine sitzende oder gehende Position für den Anfang besser.

    Bezüglich Rückenschmerzen: Meditation sollte keine Schmerzen verursachen. Allerdings ist es so, dass wenn wir lange aufrecht in einer ungewohnten Position sitzen, wir uns schnell verkrampfen, was tatsächlich zu Rückenschmerzen führen kann, was auf keinen Fall das Ziel ist (wir wollen unsern Körper ja nicht besiegen, nicht?). Wenn du aber öfters im Sitzen meditierst, werden sich dein Rückenmuskeln mit der Zeit stärken und du wirst auch in einer aufrechten Position entspannt dasitzen können. Natürlich kannst du ja auch gezielt regelmässig einige gymnastische Rückenmuskulatur-Aufbau-Übungen machen. Ich meditiere oft im Sitzen und wenn es denn wirklich nicht geht (das kommt halt manchmal vor), dann wechsle ich in eine liegende Position.

    Ob du lieber mit oder ohne Musik meditierst, kann nicht allgemein gesagt werden. Am besten, du probierst alle in Frage kommenden Varianten mal aus und schaust einfach, was dir gefällt.

    6. Eigentlich die wichtigste Sache bei jeder Meditation: Möglichst regelmässig dranbleiben und wiederholen. Das heisst: Z.B. jeden Tag vor dem Schlafengehen oder nach dem Aufstehen (das sind so die Zeitpunkte, welche viele Menschen bevorzugen). Es ist m.E. weniger wichtig, WIE du meditierst, als dass du es regelmässig tust. Vielleicht ist das am Anfang noch mit "Anstrengung" verbunden, d.h. du musst dich ab und zu selbst zwicken, um es wirklich zu tun, mit der Zeit aber wirst du gar nicht mehr aufhören wollen.

    7. Wenn's nicht klappt wie vorgesehen: Einfach nicht entmutigen lassen. Selbst wenn man das Gefühl hat, überhaupt keine Fortschritte zu machen, Fortschritte geschehen immer, manchmal sind sie halt einfach unter unserer Wahrnehmungsgrenze. Überhaupt sollte man Meditation heiter und gelassen angehen und nicht verbissen nach irgendwelchen aussergewöhnlichen Erlebnissen kämpfen.
     
  8. Tirion

    Tirion Neues Mitglied

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    16. September 2003
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    Somewhere far beyond
    ich möchte mal euch allen für anregungen und tips danken!

    ich werde ein paar der hier genannten methoden ausprobiern!

    @Adriane: du sagtest das du viel musik dieser richtung besitzt!
    kannst du mir ein paar namen sagen so dass ich in einem laden mich danach umsehen kann?


    danke nochmal an alle!
    eure posts waren/sind mir eine große hilfe!
     
  9. Adriane

    Adriane Guest

    Ich hab Dir eine PN geschickt!

    Ich habe meine gesamte Meditationsmusik im MP3 Format. Ein Freund hat mir seine Zusammenstellung zur Verfügung gestellt. Ich weiß nicht, ob Du was mit den Titeln, die ich Dir bieten kann, anfangen kannst.

    Da wäre z.B.: El Hadra - Jean-Marie Brice :Sacred Area - Yoga Zone - Chants, Native American Indian Flute, Ensemble: Enchanted

    Ich war übrigens grad im Threat "Angst vor Meditation". Sehr interessant!

    So, ich muss los. Autofenster für meinen Mann putzen. :winken5:

    Bis bald, hoffentlich.

    Liebe Grüße
    Adriane
     
  10. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    @Tirion,

    es gibt viele Methoden zur Gelassenheit zu kommen. Ruhe und Gelassenheit ist heutzutage eine Kunst; hier in unserer hektischen Gesellschaft.
    Hier in dieser Rubrik sind schon einige angesprochen worden; find ich klasse!

    Hast Du Dir auch mal ueberlegt, was Dich so Nicht-ruhig und Nicht-Gelassen sein laesst?



    lg
    Chris
     

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