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hilfestellung für persönlichkeit

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von seinfeld, 17. September 2008.

  1. seinfeld

    seinfeld Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2005
    Beiträge:
    171
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    hallo,

    ich habe irgendwann in meiner kindheit sicher irgend was einschneidendes erlebt - oder ist es normal dass man verschiedene verhaltensweisen gegenüber menschen hat?

    als beispiel: man gibt sich im freundeskreis offener als zb bei den eltern seines freundes
    oder man verhält sich zb bei unbekannten menschen total verschlossen.

    ich bewundere zb leute die einfach offen auf unbekannte zugehen können und gleich plaudern und scherze reissen. oder ist das einfach angeboren? sowie manche leute ruhiger sind als andere?

    oder man bekommt daheim besuch und ich überlege mir voller panik was ich machen kann, damit ich zu dem zeitpunkt nicht daheim bin (wenn zb neue leute vorbeikommen die man nicht kennt) -das war zb auch in meiner kindheit schon so...

    ich habe diese phasen aber nur manchmal, und dann bin ich wieder offener und freue mich auf neue bekanntschaften...
    sowas ist so schwer zu beschreiben, aber ich fühle mich manchmal nicht so wohl in meiner haut.....

    soll ich einen psychologen kontaktieren?
    tipps oder ratschläge?
     
  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.301
    Wenn Du deshalb nen Psychologen brauchst, dann brauche ich definitiv ne Zwangsjacke und medikamentöse Ruhigstellung in einer Gummizelle. ;)
     
  3. daljana

    daljana Guest

    condemn,wir könnten doch fragen ob wir uns ne gummizelle teilen können:D
     
  4. seinfeld

    seinfeld Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2005
    Beiträge:
    171
    hi,

    ich meine das wirklich ernst was mich hier bedrückt. sorry
     
  5. daljana

    daljana Guest

    hallo!
    wollt mich da auch nicht drüber lustig machen :umarmen:
    mir kommt das von dir ziemlich bekannt vor,nehme mich aber immer mehr so an wie ich bin.der eine,geht schneller auf menschen zu wie der andere.was ist besser?wer hat das zu entscheiden?wo steht geschrieben wie man zu sein hat?du bist du,ich bin ich!beide sind wir tolle und einzigartige geschöpfe;)
     
  6. daljana

    daljana Guest

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    wenn du zu einem psychologen gehn magst,such dir einen.es geht darum,dich zu akzeptieren.klar mag einen manches an sich stören,man kann versuchen dies zu ändern-verändern.aber dich,den menschen den solltest du mögen.du bist was du bist :)
    für mich ist es zb völlig normal,immer wieder für mich allein zu sein,völlige ruhe um mich zu haben.das ist ein teil meiner persönlichkeit.also,sorge dich nicht zu sehr
     
  7. seinfeld

    seinfeld Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2005
    Beiträge:
    171
    hi,

    naja es fällt halt meinem freund auch schon auf -dass wenn "fremder" besuch kommt, ich voller panik gucke wo ich hin könnte, damit ich ja nicht daheim bin - das ist doch nicht normal?

    ja eh man sollte sich akzeptieren wie man ist.... aber ich weiss dass ich normal auch selber viel rede, und manchmal bin ich einfach nur still und ruhig und TRAUE mich nichts zu sagen.... das geht mich einfach selber an....

    lg
     
  8. daljana

    daljana Guest

    weil du dich evtl,zu sehr selber beobachtest.zu sehr im außen bist,wenn dein freund auch schon meint...verstehst du wie ich meine?du bist dann unter druck,dann kann gar nix mehr gehn.normal ist alles was für dich normal ist.versuche in die lockerheit zu gehn-ja klingt alles banal und einfach,ist es auch,wenn man seine sichtweise beginnt zu ändern;)
    tu dinge die dir freude und spaß schenken,wo du dich fallen lassen kannst.eben ganz du bist ;)
    ich bin manchmal auch sehr ruhig,oder wirke streng:rolleyes:
    entweder ich mach mich jetzt verrückt deshalb,oder spiele jemand der ich nicht bin,oder bin die die ich bin;)
    im leben,da denk ich,gibts solche und solche phasen.mal ist man mehr im innen und dann mehr im außen.wenn man jedoch anfängt,sich zu vergleichen dann wirds immer wackelig für einen.den nochmal-du bist du :)
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.301
    Hi Seinfeld!

    Ein Problem liegt ab dem Moment vor, wenn Du darunter leidest. Von "normal" oder "nicht normal" würde ich da nicht unbedingt sprechen. Ich bin/war z.B. wirklich so, dass ich als Kind flüchtete wenn Besuch kam und das mache ich teilweise immer noch. Allerdings nicht mehr aus Angst, sondern eher weil ich meine Ruhe haben will. Wenn ich mich mit den meisten Menschen vergleiche kann ich auch vieles finden, was da nicht "normal" ist, aber es ist auch kein Problem, keine Ursache für Leiden irgendwelcher Art.

    Du leidest anscheinend ja schon darunter, aber ich habe das Gefühl das Du nicht genau weißt weshalb oder worunter genau. Geh das vielleicht mal ganz nüchtern und distanziert an. Was ist Leiden, bzw. wann tritt es auf? Immer dann, wenn (Soll ungleich Haben ist) das was man will nicht dem entspricht was ist. Das sind also zwei Punkte und einer davon ist Dein Anspruch. Alleine dieser Punkt beinhaltet ein hohes Potential an Veränderung, wenn man versteht wie der eigene Anspruch zustande kommt. Durch Überzeugungen und Vergleiche-ziehen. Das was Du als normal oder unnormal empfindest basiert ja auf Deinem Blick auf Deine Mitmenschen. Du kannst Dich schon an dieser Stelle fragen, ob ein Grund zu leiden der ist, dass Du es eben als nicht normal empfindest. Das ist ein absolut häufiger Grund in jedem Bereich.

    Aber das Hauptproblem, die Hauptangst, ist so gut wie immer eine Zukunftsangst (muss keine ferne Zukunft sein). Das bedeutet, dass man jetzt Angst hat etwas zu tun, dass "danach" leidvolle Resultate verursachen könnte. Je konkreter die Ängste sind, desto leichter ist das zu erkennen. Je unkonkreter eine Angst ist, desto schwerer der Grund erkennbar ist, desto näher ist man wiederum einer Art "Grundangst". Grundangst bedeutet, das man sie nicht mehr selbst begründen kann oder muss. Existenzangst ist eine Grundangst. Und eine grundsätzliche Angst ist auch, von seinen Mitmenschen Ablehnung zu erfahren. Diese Angst hat jeder Mensch in gewissem Maße.

    Diese Angst wird immer dann sehr groß sein, wenn man der gefürchteten Situation viel Bedeutung gibt. Und das ist der Punkt, den Du herausfinden solltest. Stell Dir eine Situation vor, die Du fürchtest und frage Dich, wo Du dem Bedeutung gibst. Warum ist Dir nicht egal, wenn wer auch immer einfach vorbeikommt, selbst wenn es der Papst ist? Je weniger klare Gründe Du finden kannst, desto näher befindest Du Dich wirklich an einer grundsätzlichen Angst. Die kann man nicht denkend auflösen. Andere Ängste lösen sich, indem man sich hinterfragt und sich klar macht auf welchen Gründen/Überzeugungen sie basieren. Das solltest Du hier auch... Aber falls Du keine Überzeugungen (mehr) finden kannst, dann versuch die Grundangst, nur das Gefühl selbst, zu fühlen und zu verstehen.... damit meine ich nicht unbedingt analysieren. Eher kennenlernen. Eine Grundangst erzeugt man selbst, man macht sich selbst Angst... man nimmt Angst wahr und alleine das nimmt man als Begründung das Angst angemessen ist... ohne das man eigentlich weiß warum man sie haben sollte. Wenn man sich diese Angst ruhig anschaut, dann verändert sich die Einstellung, man verliert die Angst VOR der Angst und man baut sie dann ab. Das kann sogar auf einen Schlag gehen... ist ein ziemlich gutes Gefühl... wie fliegen ;) Auf jeden Fall solltest Du versuchen Dich selbst kennenzulernen was das angeht. Alleine das löst schon Ängste. Sie anschauen ohne sich beeindrucken lassen... das ist dann das wirkliche Gegenmittel.


    @ Uriela: Ich komme in eine Gummizelle weil ich Angst vor Menschen habe... Glaube nicht, dass eine Gemeinschaftsunterbringung meine Therapie wirklich voranbringen würde. :D

    VG,
    C.
     
  10. Anni

    Anni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    2.153
    Ort:
    77963 Schwanau, Ba-Wü
    Werbung:
    Hallöchen seinfeld,

    sicher prägt uns unsere Vergangenheit und sie macht aus uns das was wir heute sind. Aber nicht zu vergessen: Was wir wiederum aus dem Resultat der Vergangenheit machen liegt bei uns.

    Was Du beschreibst kenne ich sehr gut, inzwischen konnte ich vieles davon aufarbeiten. Ich habe damit begonnen, dass ich mich mit meinen Ängsten außeinander setze und mich gefragt habe woher sie kommen - so wie Du es gerade tust. Ich habe mich dafür geöffnet, dass ich es auch lernen möchte wieder offener zu sein, Gefühle zu zeigen und zuzulassen. Das alles ist natürlich leichter gesagt als getan und ich denke auch, dass es in der Natur des Charakters liegt, denn jeder geht anders mit Vergangenheit, Erfahrungen - ja mit dem ganzen Leben um...

    Jedenfalls kannst auch Du es schaffen offener zu sein und Deine Angst loszulassen, doch die Bereitschaft an Dir selbst zu arbeiten ist Bedingung! Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass oft genau diese Bereitschaft der Haken ist, da man tief im Inneren doch Angst davor hat mit dem eigenen Selbst - den eigenen Problemen - konfrontiert zu werden...

    Viel Kraft & alles Gute, Anni
     
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