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Hilfeleistungen - Sinnlos oder Sinnvoll?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von judasishkeriot, 21. Dezember 2015.

  1. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2015
    Beiträge:
    3.899
    Ort:
    Oberbayern
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    Ist es manchmal besser, den Menschen, statt etwas zu geben, einfach nur aufzuwecken, sozusagen einen kleinen Stups zu geben, diese zum Umdenken zu bewegen oder...
    Keine Ahnung.
    Wie handhabte Jesus dies?
    Er sah jede Person als das an, was sie wirklich war und weigerte sich zu glauben, was andere von sich selbst glaubten. Er verlangte also nicht, das sie seine höheren Anschauungen akzeptierten, er bot ihnen diese einfach nur in Form einer Einladung an. Jesus wusste genau, das manche Menschen nur auf dem schnellsten Wege zu dem kommen, wer sie wirklich sind in dem sie den Weg über das nehmen, was sie nicht sind.
    Jesus verweigerte sich niemandem sondern achtete stets sorgsam darauf, das seine Hilfe immer den vollkommen ehrlichen Wunsch einer Person unterstützt.
    Doch Jesus hatte auch Erbarmen mit denen, die das nicht taten. Er lehnte die Selbstgerechtigkeit ab und gab niemals ein richtendes Urteil ab. Jesu Vorstellung von vollkommener Liebe bestand also darin, allen Personen genau die Hilfe zukommen zu lassen, die sie erbaten, nachdem ihnen erklärt worden war, welche Art von Hilfe sie bekommen konnten.
    Er wusste also, wenn er den Leuten die Hilfe gab, um die sie gebeten hatten, statt jener, die er ihnen hätte geben wollen, stärkte er sie auf der Ebene, auf der sie bereit waren, Stärkung zu erhalten.
    Und was machen wir?
    Wir bieten oftmals Hilfe an, die ständige Abhängigkeit statt rasche Unabhängigkeit schafft. Das hat mit Mitgefühl nichts zu tun sondern eher mit zwanghafter Machtausübung, mit einem Machttrip. Wir glauben oftmals wirklich, das wir das Beste tun, um zu helfen und übersehen oftmals dabei, das wir nur den eigenen Selbstwert steigern.
    Denn in dem Maße, wie wir einer anderen Person gestatten, uns für sie verantwortlich zu machen gestatten wir uns, uns zu einer machtvollen Person aufzubauen.
    Diese Art von Hilfe ist ein Aphrodisiakum, das die Schwachen verführt.
    Das Ziel sollte eigentlich sein, den Schwachen zu helfen das sie stark werden, nicht die Schwachen noch schwächer werden zu lassen.
    Oder? ;)

    In Anlehnung an das Buch "Gespräche mit Gott" - Band 2.

    JiK
     
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  2. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19.109
    Andere "nur" zum Umdenken bewegen zu wollen, kann manchmal problematisch sein; insbesondere dann, wenn der andere in seiner Entwicklung noch nicht dazu bereit ist. Dann kann er den Impuls nicht "nehmen". Ich selbst biete zwar Hilfe an (soweit es mir möglich ist, Hilfe zu leisten), aber die Entscheidung, sie anzunehmen oder auch nicht, liegt immer beim anderen. Insofern braucht es bei Abhängigkeit ebenso zwei Pole, die miteinander in Resonanz gehen, wie sonst auch.
     
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  3. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Oberbayern
    Danke, sehe ich genauso, obwohl, wie oft habe ich schon versucht, andere Menschen "gegen ihren Willen" zu helfen.? Wahrscheinlich zu oft, hat auch nichts gebracht, im Nachhinein gesehen.
    Vielleicht sollten alle Regierungsverantwortlichen sich mal mit dieser Thematik auseinandersetzen?
     
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  4. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Ist eine Lernerfahrung, die wir glaub ich alle mal machen (müssen), ich hab das auch durch. Man meint es gut, und glaubt, der andere sieht das genauso. :D

    Tja, diese Regierungsverantwortlichen sind hier der wunde Punkt. M.E. ist es schlicht nicht gewollt, dass Menschen eigenständig und eigenverantwortlich denken und handeln, bzw. nur bis zu einem gewissen Grad, nämlich so, wie es ins System passt. Gerade Politiker...... Hilfe ja, aber keine Hilfe ohne Gegenleistung, sprich Gewinn für den Helfenden. Es ist ein sehr ungleiches und unfaires Spiel.
     
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  5. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

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    3.899
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    Oberbayern
    Unterschreibe ich sofort. Das "Spiel" bzw. die "Spielregeln, so zumindest meine Meinung, werden sich aber gewaltig verändern zugunsten der neuen Energien, die nicht mehr zu stoppen ist.
     
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  6. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19.109
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    Ja, absolut. Eigenverantwortlichkeit und Authentizität ist das Nonplusultra. NOCH schlafen "sie"... die Menschen. Ist halt alles so bequem, wie's läuft. "Mama/Papa" wirds schon richten...
     
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  7. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2015
    Beiträge:
    3.899
    Ort:
    Oberbayern
    Und was meint der Rest der Forenmitglieder zum Thema?
     
  8. puenktchen

    puenktchen Guest

    es kommt darauf an wen man hilft und wie.
    Wenn man jemandem seine Hilfe aufdrückt, kann es wie gesagt eine Art von Dominanz sein, ein abhängig machen. Gerade dann wenn der Geholfene auch ganz gut alleine zurecht kommt. Jeder muß seinen Weg eigentlich alleine gehen (sofern jemand nicht krank ist und auf Hilfe tatsächlich angewiesen ist).

    Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.
     
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  9. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.733
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD

    der kandidat hat 99 punkte erreicht - und jeder/jede agiert so wie er/sie das kann.

    shimon
     
  10. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2015
    Beiträge:
    3.899
    Ort:
    Oberbayern
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    Gott sei Dank bin ich Forenmitglied und kein Kandidat.
     
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