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Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Tinkerbell, 13. November 2004.

  1. Tinkerbell

    Tinkerbell Guest

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    Lest euch das durch und helft mir wenn ihr könnt!
    Bei mir fing es vor zwei Jahren an, ca. zwei Wochen bevor ich mit meinem jetzigen Freund zusammen kam. Ich hatte einen Alptraum. Aber nicht so einen wie man kennt, es war kein Traum in dem jemand stirbt oder Gewalt darin vorkommt. Dieser Alptraum war zu echt, und er war auch nicht vorbei als ich schon lange wach war! Ich erzähl euch davon:

    Ich schlief und es wurde eiskalt im Zimmer. Ich spürte wie etwas auf mein Bett kroch. Es hatte die grösse einer Katze (ich habe keine Haustiere). In mir stieg eine fürchterliche Angst hoch! Das Vieh schlich sich über meine Decke näher, setzte sich auf meine Brust und begann durch die Decke an meinem Arm zu nagen! Ich spürte den Druck des Kiefers und wurde davon wach. Versteht ihr ich wurde wach ABER DER TRAUM WAR NICHT VORBEI!!!
    Ich wagte es nicht meine Augen zu öffnen, ich war hellwach doch das Zimmer immer noch eiskalt, ich spürte immer noch den Druck auf mir und wie sich das Vieh bewegte! In Todesangst blieb ich ca. eine halbe Stunde liegen ohne mich zu rühren, dann nahm ich allen Mut zusammen, schoss in die Höhe und machte laut schreiend das Licht an! Als wäre nichts gewesen war es wieder warm im Zimmer, kein Tier weit und breit. Ich ging zu meiner Schwester ins Zimmer und schlief dann bei ihr weil ich so grosse Angst hatte. Es war wie eine Vorankündigung.

    Als ich dann später mit meinem Freund zusammen war zog er ziemlich schnell bei mir ein. Irgendwann erzählte er mir dass er sich bei mir wohl fühlen würde. Es hätte bei ihm eine Zeit gegeben da wäre er in seinen Träumen gejagt worden. Bei mir hätte er diese Träume nicht. Als ich mir seine Träume näher anhörte erzählte er immer von einer schwarzen Gestalt mit Hut.
    Wenn diese Gestalt den Raum betritt wird es eiskalt und man ist nicht mehr fähig sich zu bewegen oder zu schreien (wie bei meinem Traum).
    Diese Gestalt faucht in seinen Träumen immer mit gefletschten Zähnen zu ihm dass er ihn hassen würde und endlich holen will!
    Ich erzählte ihm auch von meinem Traum, und ich muss echt sagen das eine mal hat mir gereicht. Mir tut mein Freund so unendlich leid weil er das so oft über sich ergehen hat lassen müssen!

    Jetzt sind wir zwei Jahre zusammen und bis jetzt hatten wir Ruhe. Ich sagte meinem Freund dass ihm hier bei mir nichts passieren kann, meine Wohnung ist ein Ort des Friedens, und was immer das Böse auch war was uns heimgesucht hat bekommt keinen Zutritt.

    Doch letzte Nacht war es wieder so weit, der schwarze Mann war hier.
    Und mein Freund (er hat schon eine richtige Hass-Beziehung zu dem Typen in seinen Träumen, er kann manchmal mit ihm sprechen) ist verdammt sauer auf ihn.
    Zum ersten mal träumte mein Freund dass der schwarze Mann mir und Menschen die uns nahestehen was antun will. Er träumte wie der schwarze Mann bei mir auf dem Bett sass und mir in die Augen starrte, ich starrte zurück und zitterte als würde ich dem Tod in die Augen sehen. Mein Freund wollte ins Zimmer, da schlug die Tür vor ihm zu. Dann trat er die Tür auf, aber kaum war er im Zimmer wars eiskalt und er fiel zu Boden weil ihn schreckliche Angst übermannte.

    Tut mir leid dass ich so viel schreibe. Wir wissen echt nicht mehr weiter. Wir wissen inzwischen aber soviel dass der schwarze Mann aus den Träumen was von uns will (oder besser gesagt von meinem Freund). Und er fängt an ihn zu erpressen indem er geliebte Menschen quält. Er kann uns körperlich nichts tun (hoff ich mal), ausser uns mit schrecklicher Angst lähmen.
    Was ist das? Bitte helft uns!
     
  2. Tinkerbell

    Tinkerbell Guest

    Kann mir denn wirklich keiner helfen? Ich hab Angst vor jeder Nacht!
    Ich schaff es nicht mehr damit umzugehen, mein Freund leidet so sehr!
     
  3. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis
    liebe Tinkerbell,

    Ich gehe bei Träumen, auch bei Albträumen, dasvon aus, dass die Trauminhalte im Allgemeinen aus dem eigenen Unbewussten stammen, wenn sie nich gerade Symboliken des kollektiven Unbewussen tragen.

    Zu Albträumen:
    Albträume und Verfolgungsträume haben unmittelbar mit unseren Ängsten zu tun; aber auch mit unserem Widerstand gegen Veränderungen und Uneinsichtigkeit.
    Da Angst unmittelbar mit Aggression zusammenhängt, ist es wenig verwunderlich, daß wir bei Albträumen “gegen uns” gerichtete Aggression erleben. Diese Aggression ist allerdings unsere Eigene. Ein anschauliches Beispiel sind die Albträume, in denen man versucht, vor etwas zu fliehen, oder wo man etwas bekämpft. In Albträumen begegnen wir unbewußten psychischen Inhalten, die in uns stecken und bewußt werden wollen. Unser Bewußtsein wehrt sich gegen diese Inhalte und nimmt sie subjektiver weise in “negativer” Form war. So wird ein Traum zum Alptraum.
    Bei Verfolgungsträumen will ein bestimmter Aspekt in unser Bewusstsein dringen, gegen den wir uns sperren oder den wir nicht in uns wahrhaben wollen.
    Die Befragung des “Gegners”, bzw. sich dem “Gegner” stellen, ist der Schlüssel zur Deutung und Einlösung dieser unbewußten psychischen Inhalte, um die Transformation ins Bewußtsein zu ermöglichen und den Albtraum zu erlösen.
    Für den Betroffenen ist es schwer, Mut zu fassen und sich diesen Inhalten zu stellen, weil die Thematik mit großer Angst besetzt ist (sonst wäre es ja kein Albtraum). Letztendlich geht es aber um uns selbst und es ist ein sinnloses und schmerzliches Unterfangen, vor sich selber wegzulaufen, oder sich selbst zu bekämpfen.


    Bei dem Viech, was sich da auf Dein Bett setzte, handelt es sich um einen solchen unbewussten psychischen Inhalt. Du könnest Dir die Frage stellen, wie es um Deine Instinkthaftigkeit steht; wie Du zu Deiner animalischen Seite stehst; was "Tier" für Dich bedeutet.


    Der schwarze Mann bei Deinem Freund, könnte für Inhalte wie Hass und Angst stehen. Dein Freund könnte sich fragen, in Bezug auf was er besonders in Ablehnung ist und wovor er am Meissten Angst hat. Der schwarze Mann kann Symbol für die Schattenseiten Deines Freundes sein.




    lg
    Christian
     
  4. Shania

    Shania Guest

    Hallo Tinkerbell, das Erlebnis Deines Freundes kommt mir sehr bekannt vor. Ich habe vor ca. 4 Jahren so etwas ähnliches erlebt, ich erzähle es Dir einmal und dann bilde Dir eine Meinung:

    Der Abend begann damit, dass meine Tochter (damals ca. 7 Jahre alt) ungewohnt unruhig war und mitten in der Nacht mit Ihrem Polster in mein Zimmer kam und bei mir schlafen wollte. Sie hat sich neben mich gelegt und ist sofort eingeschlafen.

    So gegen 2 Uhr morgens erwachte ich plötzlich (ich schlafe normalerweise wie ein Stein) und sah jemanden vor meinem Bett stehen. Ich habe nur seine Umrisse gesehen, im Zimmer war es dunkel bis auf die Straßenbeleuchung, die hereinfiel und die Beleuchtung vom Radiowecker. Er hatte einen Mantel an und einen Hut auf und stand ca. 1 m entfernt von meinem Bett. Sein Gesicht habe ich nicht richtig gesehen, aber ich glaube, er war noch nicht sehr alt. Komischerweise hatte ich vor ihm keine Angst, sondern nur Sorge, dass meine Tochter etwas davon mitbekommt. Ich setzte mich auf und schaute zuerst nach meiner Tochter. Als ich sah, dass sie tief und fest schlief, wollte ich ihn fragen, was er von mir will. Ich habe zwei- oder dreimal dazu angesetzt, aber ich brachte kein Wort heraus. Es war, als ob meine Stimmbänder gelähmt waren. Plötzlich hörte ich ihn sagen: "Du mußt dich konzentrieren!" Ich wollte wieder etwas sagen, aber es ging einfach nicht. Da war wieder seine Stimme, diesmal im Befehlston: "Ich hab gesagt, du sollst dich konzentrieren!!" Ich muß dazu anmerken, dass ich seine Stimme nicht im Raum hörte, sondern irgendwie nur in meinem Kopf...ich kann das nicht anders beschreiben. Ich habe mich angestrengt, mit ihm über meinen Kopf zu kommunizieren. Ich weiß allerdings bis heute nicht genau, was er von mir gewollt hat. Außer Vorwürfen und Beleidigungen ist von ihm nichts gekommen. Er war aber in seinen Äußerungen sehr bösartig und hat Dinge behauptet, die absolut nicht gestimmt haben. Wir haben irgendwie gestritten (das ist der richtige Ausdruck dafür) ich habe ihm widersprochen und war wirklich zornig auf ihn. Aber das komische dabei war, daß er mir gleichzeitig furchtbar leid getan hat. Ich kann das Gefühl nicht so beschreiben, aber er hat auf mich den Eindruck gemacht, als ob er eine riesige Last mit sich herumträgt und ihm niemand dabei helfen kann. Er hat mich aber nicht angegriffen und ich hatte wirklich keine Angst vor ihm. Das unheimliche Gefühl kam erst am nächsten Morgen, als ich darüber nachdachte.

    So, das war meine Geschichte im Schnelldurchlauf.

    Mich würde interessieren, wie sich Dein Freund mit diesem Typ unterhält. Reden die richtig miteinander oder passiert das auch mit Konzentration?

    Lb. Grüße
     
  5. Tinkerbell

    Tinkerbell Guest

    @Shania: Das ist erstaunlich! Mit meinem Freund komuniziert der Kerl auch irgendwie mit Gedanken, er spricht sehr verletzend! Und genau so wie in deinem Traum ist es einem selber unmöglich irgend ein Wort zu sprechen, egal wie sehr man sich anstrengt!
    Ich finde es toll dass du diese schreckliche Angst und Kälte nicht fühlen musstest! Vielleicht verbat dir das dein schützender Mutterinstinkt?

    Wir haben inzwischen mit einer alten Frau über das ganze geredet die sich mit Träumen etwas auskennt. Sie meint es handle sich bei dem schwarzen Mann um einen Begleiter. Das kann ein Schutzengel sein, oder aber ein Dämon wie in unserem Fall.
    Jetzt ist es so dass der Dämon etwas von meinem Freund haben will meint die ältere Dame. Der Dämon besitzt die Macht einen mit Angst und Furcht zu lähmen, und diese Macht benutzt er als Druckmittel um an sein Ziel zu kommen.
    Sie sagte mein Freund müsste sich der Angst stellen und den Kerl ganz einfach verjagen, er könnte sich nur selber helfen.
     
  6. Shania

    Shania Guest

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    Hallo Tinkerbell!

    Ich muß Dich korrigieren, das habe ich erlebt, nicht geträumt!
    Ich war damals wirklich wach, ich kann mich noch an so viele Einzelheiten erinnern....ich habe meine Tochter zugedeckt, habe auf die Uhr geschaut, habe mir sogar meinen Polster zurechtgerückt, weil ich mich ja im Bett aufgesetzt habe.

    Auch ich habe damals nach diesem Erlebnis mit jemandem darüber gesprochen, der von solchen Dingen eine Ahnung hat. Das Ergebnis war für mich etwas verwirrend.

    Ich kann dieser Frau nur zustimmen: Angst ist nicht angebracht, der tut nichts.

    Was will diese Erscheinung von Deinem Freund? Konnte das irgendwie geklärt werden? Und hat Dein Freund auch so ein Gefühl wie Mitleid für ihn?
    Also bei mir ist es so, auch nach dieser langen Zeit: Ich denke an den Typ und sofort fällt mir dieser verlorenene und irgendwie verletzte Eindruck ein, den er auf mich gemacht hat. Als ob er mit seiner Gehässigkeit nur davon ablenken wollte.

    Lb. Grüße
     

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