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Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von goodfella, 16. Januar 2009.

  1. goodfella

    goodfella Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2009
    Beiträge:
    1
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    Also, ich lebe nun schon seit ca 6 jahren mit chronischer schizohrenie... medikamente jeglicher art schlagen nicht an (ausser das ich sabbernd in der ecke lande.. iss sowas wie dopamin blocker) und ich habe sie auch deshalb schon vor jahren abgesetzt und lebe jetzt so vor mich hin und versuche zu verstehen woran es liegt, aber vorallem wie es wieder weg geht!!!

    mittlerweile hab ich schon relativ viel ausprobiert was jedoch nur kurzfristigen erfolg brachte...
    was kann ich eurer meinung nach tuhen um die "halluzinationen" oder flüche oder was auch immer das sein könnte zu überwinden um ein halbwegs normales leben zu führen?

    ps: bin für jede antwort höchst dankbar... egal wie abwegig es klingt!
     
  2. Sun42

    Sun42 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2008
    Beiträge:
    6.439
    Hallo goodfella ,

    mich würde einmal interessieren , was vor sechs Jahren in Deinem Leben war , als es anfing ??

    Liebe Grüße
    Tina:)
     
  3. Melodie

    Melodie Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    755
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo Goodfella,

    gar nicht abwegig finde ich den Ansatz von Professor Franz Ruppert in München:
    Ausgehend von unbefriedigenden Erklärungsansätzen und ebenso unbefriedigenden Behandlungen ( wobei du sicher bestätigen kannst, dass in akuten Krisen Medikamente zwar eine Notlösung, aber immerhin eine Lösung sein können) bei Schizophrenien ging er der Frage nach, inwieweit das, was der Betroffene wahrnimmt, einen Sinn ergibt, wenn man es vor dem Hintergrund traumatischer Ereignisse im Leben voran gegangener Generationen der Familie betrachtet.
    Und tatsächlich liessen sich solche Zusammenhänge nicht nur finden, sondern auch, als Wirkung von Aufstellungen der Betroffenen, manchmal auch der Angehörigen für die Betroffenen (wenn Betroffene zu tief drin waren), sehr günstig beeinflussen.
    Ich spreche mal bewusst nicht von Heilung, obwohl da kleine Wunder nicht ausgeschlossen sind.
    Ist ein System halb verrückt vor Schmerz oder im Dilemma zwischen Aufdeckung und Geheimhaltung (zum Beispiel bei Mord oder Inzest innerhalb der Kernfamilie), so können später bei den Ur- und Ur-Ur-Enkeln Psychosen und Schizophrenien zeigen. In den Aufstellungen zeigte sich dann, wie verblüffend genau die "Wahnbilder" und verrückt weil nicht zur gegenwärtigen Realität passenden Wahrnehmungen der Betroffenen zum Ursprungsereigniss passten.
    Was nun nicht im Sinne des Umkehrschlusses ( "Psychosen gehen immer auf einen systemischen Zusammenhang zurück und können so geheilt werden") zu verstehen ist.
    Aber da du ja nach Wegen suchst, könnte es dir ja vielleicht ein paar Anregungen und Hoffnungen geben, wenn du dich zum Beispiel mal mit Franz Rupperts Buch "Verwirrte Seelen" beschäftigst. Auf seiner homepage ( franz-ruppert.de) findest du einige kostenlos veröffentlichte Texte, und mich kannst du gerne noch an PNen, falls du weitere Fragen hast. Ich habe großen Respekt vor deinem Mut, mit dem du dich hier offenbarst und deinen Lebensfragen zuwendest.

    Mit besten Wünschen,
    Eva
     
  4. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
    der blick in die vergangenheit ist für eine verstandesbasierte aufarbeitung sicher hilfreich bietet aber in anbetracht einer handlungsmöglichekeit im jetzt wenig ausblick ausser der feststellung das etwas da ist und das alles gewisse ursachen hat.

    wir alle sind ursachenträger verschiedenster schattierung und der eine hat anderes zu tragen als ebend andere.


    einem ehemaligen mitbewohner, der ebenfalls mit schizophrenie zu kämpfen hatte hat das sogar noch mehr in die verzweiflung getrieben.
    verständlicher weise, denn alles was ihm zu sehen geboten war, war die tatsache eines umstandes der offiziell als krankheit deklariert wurde und zudem seine katalysatoren wahrscheinlich in kindesmisshandlung fanden.
    es hat ihm nichts genützt - es zu wissen - auch wenn es nötig war es aufzubereiten.

    seine stetige frage war WIE er denn JETZT damit umgehen kann.

    heute geht es mittlerer weile.


    wichtig ist grundsätzlich eine aufklärung über die daseinsrealitäten dieser welt, die eine gewisse wahrnehmung anderer daseinsschichten nicht ausgrenzen sondern ganz normal einbinden.

    1. es ist objektiv betrachtet zwar eine gewisse art von "defekt" - aber sicher keine krankheit.
    "defekt" ist im grunde "nur" eine normalerweise gegebener schutzfilter, der die wahrnehmung ausserhalb der physis ausgrenzt.
    2. medikamente sind nur notlösungen und eigentlich nur nötig bei sonst auch labilen mit unterscheidungs-/behauptungsschwäche.
    3. da es sich oft um eine sensitivität handelt ist das einfachtse mittel eine "erdung" die über die ernährung geregelt werden kann.
    (erdwachsende früchte: möhren, rüben, knobi!!, zwiebeln etc - viel roh - nicht zu viele vitamine!!! --- muss aber individuelle abgestimmt werden)

    was dadurch nicht eingegrenzt werden kann ist die psychologische belastung und ihre folgen - sie bleibt im regelfall ein "tagesbetreuungsfall" der im normalfall bereits durch eine gesunde wg-partnerschaft gegeben sein kann.




    interessant für weiterführende betrachtungen wären bestimmte symptome oder eine schilderung deiner erscheinungen.
    beim ehemaligen mitbewohner von mir pendelte es zwischen gemeinsamen kreuzworträtzeln mit seinem "besuch"(unsere terminologie) und wüsten beschimpfungsorgien.

    sein trümpfe waren knoblauch^^ - ein klares NEIN - und ein offener gesprächspartner der ihn ernst genommen hat ohne ihn als krank deklarieren zu müssen. ;)
     
  5. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
    Beiträge:
    2.771
    Ort:
    halle
    noch was:
    es gibt leider ein paar tabus für einen gesunden umgang.

    kein alkohol oder andere drogen (zigaretten sind grenzwertig)
    keine esoterisch forcierende praxis oder eingriffe!!! - GANZ WICHTIG!!!
     
  6. Melodie

    Melodie Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo Peterle,

    das unterschreibe ich.
    Danke für den Hinweis darauf, dass ich zu erwähnen vergaß, dass Aufstellungsarbeit eben gerade nicht verstandesbasiert ist. Vielmehr geht es darum, tiefe seelische Verbindungen, unerkannte Verstrickungen in einer durch nicht verkraftbare Ereignisse "verrückt" gewordenen Familienseele zu finden um sie primär hinsichtlich der seelisch-geistigen Ursache-Wirkungs-Auswirkungs-Veränderungs- Zusammenhänge zu behandeln. Betrachtet man Betroffene als Symptomträger eines verstörten Systemes und therapiert den Wirkzusammenhang, können die Symptome möglicherweise gehen. Das unterläuft eben gerade die Verstandesebene und wirkt dort, wo vorher die Verstrickung gewirkt hat. Familien sind Systeme und alles, was einst eingewirkt hat und nicht integriert werden konnte, wird "vererbt" bis sich ein Nachfahre findet, der es lösen kann. Lösung kann durch Aufstellungen übrigens sogar rückwärts ins System hinein beruhigend und ausgleichend wirken.
    So ergeben sich Anstöß für Heilung, die anhand der Symptome und der im Leben einer Person bekannten Faktoren natürlich weder aufgefunden, noch initiiert werden können.
    Selbst gestrickte Lösungen sind, auch wenn sie mangels echter Alternativen achtenswert sind, nicht die einzige Möglichkeit.
    Sicher ist es wichtig, dass Betroffene sich selbst und ihr So-Sein annehmen und sich so auch angenommen fühlen dürfen - erst einmal.
    Der Leidensdruck dürfte aber nicht unerheblich sein und die Suche nach weiteren Heilungswegen zeigt m.E., dass auch Goodfella sich nicht mit dem status quo abgefunden hat. Und das ist auch gut so!

    Beste Grüße,
    Eva
     
  7. Allegrah

    Allegrah Guest

    Goodfella,

    was sagen dir die Worte Zwangssituation und Ohnmacht?

    Welche Gefühle kommen dabei in dir hoch?
     
  8. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
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    2.771
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    halle
    @melodie

    hast schon recht.

    ich würde auch jede professionelle und fundierte aufbereitung unterstützen.
    leider ließ sich damals nichts finden - und um ihn am leben zu halten musste ich improvisieren.

    eine allgemeinlösung ist es sicher nicht - aber das sind psychologische fälle sowieso nie - solange aber schizophrenie offiziell als gen- oder hirndefekt gehandelt wird bieten die klassischen behandlungsmethoden auch nur das temporär geringere übel.

    zusammengefasst: zwei ansätze die sich vereinen lassen ;)
     
  9. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

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    Wurde das diagnostiziert? Welche Art von Schizophrenie?

    Wieviel verschiedene Präparate hast du ausprobiert? Du willst mir allen Ernstes erzählen, du bist chronisch schizophren und lebst damit seit 6 Jahren ohne Medikamente? Du weisst sicher, daß manche Präparate manchen Menschen nicht helfen und die dann eingestellt werden müssen?

    Was hast du denn ausprobiert?

    Dich in die Obhut eines ausgebildeten Therapeuthen begeben und mit dem das weitere Vorgehen analysieren. Es gibt auch (wenige) Therapeuthen, die alternative Methoden mit einbeziehen falls es dir um sowas geht und Therapeuthen sind auch nicht die Leute, die Psychopharmaka verschreiben obwohl es meiner persönlichen Meinung nach ohne selbige im Falle einer echten Schizophrenie nicht geht.

    auch für unbequeme Antworten?

    ciao, :blume: Delphinium
     
  10. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Bayern
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    Oh man... :rolleyes: , Bühne frei für Teil 3...

    ciao, :blume: Delphinium
     

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