1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Hilfe für die dritte Welt...

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von WUSEL, 14. Dezember 2008.

  1. WUSEL

    WUSEL Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    11.681
    Ort:
    Steiermark
    Werbung:
    Seit ich denken kann wird geholfen und gespendet für die dritte Welt.
    Für Afrika!

    Wieso fruchtet diese Hilfe nicht?

    Warum noch immer Überbevölkerung - Aids - kein sauberes Trinkwasser- etc...



    Bin gespannt auf Eure Antworten.

    glg W.
     
  2. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    Augen selber aufmachen. oder (wieder) auf dumme Antworten warten
     
  3. Crowley

    Crowley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2005
    Beiträge:
    4.104
    Ort:
    Abyss
    Die Spenden landen zu 90% in der Verwaltung der Hilfsorganisationen und in den Privatschatullen der jeweiligen Regierungsoberhäupter der3.Welt-Länder. :rolleyes:
     
  4. Energieball

    Energieball Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2008
    Beiträge:
    474
    Was bringts?


    Geht es nicht viel mehr Nächstenliebe zu lehren.
    Auf dass sich die Brüder nicht selbst ausrotten

    Willst du weiterhin Geld spenden und alle bekämpfen sich gegenseitig.


    Ich bin froh, das Obama was zu sagen hat, auch seine Familie waren Sklaven.
    Und wenn man dann nichts verändern will, ist man echt verloren

    Warum immer Geld spenden, flieg doch runter , und es ist immer der Tropfen auf den emotional heißen Stein.


    Hey entweder erkennen sie, dass sie Brüder sind, oder sie rotten sich aus-
    ganz einfach.

    Schick ihnen Geld, und du bist dafür verantwortlich, dass sie mehr Menschen töten können.


    Bruderliebe, oder Nächstenliebe ist ein Punkt, der ohne Geld erreicht wird:umarmen:
     
  5. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi, Wusel.

    Da dürfte es einige Gründe geben, die für das Versagen der „Entwicklungshilfe” zu nennen wären…

    Ganz oben auf der Liste dürfte stehen, dass die Mehrzahl der afrikanischen Länder bis nach dem Zweiten Weltkrieg Kolonien verschiedener europäischer Staaten waren. Die Kolonialmächte sind aber nicht still abgezogen, sondern haben zur Sicherung ihrer Interessen weiterhin jene Parteien unterstützt, die kooperierten. Dass solche Politik nicht zu unbedingter Zustimmung führt, sollte einleuchten, und dass solche mit Druck eingesetzte Regenten Gegendruck in Form von Guerilla Truppen bewirken, auch. Dazwischen kommt die Bevölkerung unter die Räder.

    Der nächste große Hinderungsgrund liegt in der Art der „Hilfe” -- zumeist wird europäisch geholfen, und das versteht der Afrikaner vor Ort eben nicht. Eine Bekannte war einige Zeit in Westafrika für die Einschulung des Bedienpersonals einer Trinkwasser-Anlage zuständig und ihre Berichte stimmen depressiv. Die lokale Bedienmannschaft hatte in keiner Phase des Projekts den Eindruck erweckt, als würde sie der Job auch nur peripher interessieren -- wahrscheinlich war ihre Besetzung eine Frage der Vetternwirtschaft…*Wie auch immer, da wurde einfach kein Schmieröl eingefüllt und dann stand die Pumpe wieder. Simpelste Jobs wurden nicht erledigt und irgendwann wurden Teile der Pumpanlage nächtens von irgendwem abgebaut und damit stand das Werk wieder für Monate.

    Was nicht heißt, dass es keine Fortschritte gäbe -- aber die finanziellen Engagements diverser Konzerne und Regierungen in Afrika schlagen die Budgets der Hilfsorganisationen um Längen, versprechen einigen wenigen Einfluss und Macht, die NGOs können bestenfalls mit humanitären Appellen Bewusstsein schaffen. Angeblich sind die Chinesen derzeit sehr aktiv bei der Verdingung afrikanischer Arbeiter für wenig qualifizierte Arbeiten und auch sehr erfolgreich. Die Bedingungen sind scheinbar knallhart, aber effizient und offenbar kommen die Chinesen anders als die Europäer deutlich besser mit ihren Botschaften an -- das könnte damit beginnen, dass nicht sofort die katholische Kirche auf dem Plan steht und Hilfe vom Knierutschen abhängig macht und es dürfte nicht damit enden, dass die Chinesen an der Arbeitskraft interessiert sind und daher stabile Verhältnisse wünschen -- anders als die meisten westlichen Interessen, die weiterhin im "divide et impere" verfangen scheinen.

    Zusammenfassend könnte man sagen, dass die Europäer über Jahrhunderte Afrika nur als Rohstofflieferant gesehen haben -- von Diamanten bis Sklaven wurde alles unter unverstellbarer Gewaltanwendung aus dem Kontinent geschleppt. Dass solche Narben nicht im Handumdrehen zu heilen sind, versteht sich von selbst, und dass die künstlichen Grenzen, die in Afrika durch die Kolonialmächte gezogen wurden, ständig in Zweifel gezogen werden, auch. Man hat -- allen voran England, Frankreich und Portugal -- aus wirtschaftlichem Interesse dem Kontinent seine Seele genommen und gibt sich verwundert, dass die miesen Sitten auf fruchtbaren Boden gefallen sind.

    Was nicht heißen soll, Afrika komplett zu vergessen -- aber die bisherige Entwicklungs- und Wirtschaftshilfe als Faktor der Einflussgewinnung verschiedener westlicher Organisationen hat sich als Modell sicher überlebt.

    Würde Afrika für seine Rohstoffe erhalten, was ihm zusteht, bräuchte es keine Entwicklungshilfe mehr.
     
  6. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Werbung:
    Hai, Energieball.

    Wo hast du den Unsinn her? Obamas Vater ist Keniate und stammt von dort, die Mutter von Obama ist eine Weiße, sein Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater war ein George Washington und es gilt als erwiesen, dass der um 1850 zwei Sklaven gehalten hat.

    Bei Obamas Frau sieht die Sache anders aus, aber wie auch immer, die Sklaverei wurde in den USA vor mehr als hundert Jahren abgeschafft, eine persönliche Betroffenheit damit nicht mehr vorliegen…

    Der Rest deines Post entbehrt ebenfalls der Grundlagen, aber darauf mag ich nicht mehr eingehen.
     
  7. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2008
    Beiträge:
    10.936
    Ort:
    Ruhrgebiet


    Jepp, ich hab schon in der Schule gelernt, daß zentrale Aussagen der Black Panther Bewegung (über diese Bewegung kann man natürlich streiten...) sind: "Laßt uns endlich in Ruhe und zwar gänzlich!".
    Also: keinerlei "Entwicklungshilfe" (man muß mal genauer betrachten was das eigentlich ist) UND keine Ausbeutung mehr!
     
  8. Anak

    Anak Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2008
    Beiträge:
    32
    Ja. Die bestehenden Strukturen, von den reichen Ländern gesteuert,
    tragen weiterhin zu Ausbeutung und Unterdrückung bei (natürlich zum eigenen Vorteil).

    Schritt Nr.1 des Westens kann nur sein: Faire Welthandelsstrukturen zu etablieren - aufhören, sich auf Kosten "Schwächerer" zu bereichern.

    In diesem Sinne: Wir selbst haben Bildungsarbeit nötig! Wir "müssen" die Zusammenhänge verstehen lernen und anfangen, unseren Kopf zu benutzen. Dazu ist er da. Es genügt nicht, Unfug wie "das Problem ist die Überbevölkerung"... ohne Nachzudenken einfach zu übernehmen. So etwas ist nur dazu da, die Wahrheit zu kaschieren, anderen Schuld zuzuweisen und alles beim Alten zu belassen.

    LGA
     
  9. Silverhawk

    Silverhawk Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2008
    Beiträge:
    1.597
    Ort:
    VL

    Ein paar Leute: Robert Mugabe, Thabo Mbeki (Gott sei Dank aufgehalten worden), diverse Milizenbosse und Clanchefs.


    LG
     
  10. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Werbung:
    ...darum denke ich sollte das Spendengeld lieber im Lande bleiben, denn auch da gibt es genügend Armut...........!

    LG
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen