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hexen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von malou1971, 4. Dezember 2010.

  1. malou1971

    malou1971 Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2010
    Beiträge:
    36
    Ort:
    Dillenburg/Hessen
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    Mein Sohn Träumt seit einiger Zeit von einer Hexe die durch Wände geht in einem einsamen Haus was kann das bedeuten
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.542
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Malou,

    die Hexe begleitet die Menschen schon sehr lange und gehört deshalb zu den grundsätzlichen Symbolen in unseren Träumen. Je nach Alter des Träumenden und dem Traumgeschehen schlüpft sie in sehr unterschiedliche Rollen. Ich gehe einfach einmal davon aus, daß Dein Sohn noch zu den Kindern zählt und die Pubertät noch nicht erreicht hat.

    In dieser Altersgruppe sind Hexenträume nichts ungewöhnliches, denn sie verkörpern zunächst die negativen Seiten der eigenen Mutter oder die Begegnung mit den dunklen Seiten der eigenen Gefühlswelt. Der Vergleich mit Dir und der Hexe bitte nicht falsch verstehen, denn damit ist nicht gemeint, daß Du böse zu Deinem Sohn oder anderen Menschen bist.

    Es hängt damit zusammen, daß Du unbeabsichtigt auf irgendeine Weise in einen sehr persönlichen Seelenbereich eingedrungen bist und er sich ohnmächtig fühlt, sich vor diesem Eindringen zu schützen. Das ist dann auch der Grund, warum die Hexe die schützende Mauern mühelos durchdringen kann. Daß sein Seelenhaus einsam erscheint, soll das Gefühl seiner Ohnmacht noch verstärken.

    Die Hexe ist sehr kreativ in ihrem Vorgehen und wenn ich an meine eigene Kindheit denke, war es für mich auch immer sehr schwer meine Geheimnisse vor meiner Mutter zu verbergen. Du verstehst nun hoffentlich, wie das mit der Hexe und Dir gemeint ist.

    In der anderen Option mit den eigenen Gefühlen und der Hexe entdeckt das Kind die dunklen Seiten seiner eigenen Gefühlswelt, der er auch ohnmächtig gegenüber steht und sich ihnen nicht entziehen kann.

    Ich rate Dir nun aber nicht zusammen mit Deinem Sohn nach den Gründen zu seinem Traum zu suchen, denn damit bedienst Du genau die Rolle der „Hexe“. Kindern fehlt auch bis zu einem bestimmten Alter die Fähigkeit die Zusammenhänge in ihrer Seelenwelt zu verstehen und zu erklären. Wenn er von selbst von diesen Träumen spricht, versuche die Rolle der Hexe zu verändern, indem Du sie von dem Prädikat des Bösen wegführst und ihr liebenswerte Züge gibst. Laß sie ruhig ungeschickt und lustig erscheinen, denn mit Lachen befreien wir uns von Ängsten und mit der Ungeschicklichkeit anderer fühlen wir uns überlegen.

    Auch wenn er gerade aus den Kindergeschichten herauswächst, ist es wichtig das Bild der Hexe zum Guten zu verändern. Wie in allen Seelendingen ist hier jedoch Geduld und Beharrlichkeit angesagt, dann verändern sich die Dinge fast unmerklich, aber stetig.


    Merlin :zauberer2
     
  3. malou1971

    malou1971 Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2010
    Beiträge:
    36
    Ort:
    Dillenburg/Hessen
    Ich erzähle mal seinen Traum (er ist 16)
    Wir fahren auf einer Landsrtraße außerhalb eines Dorfes(wir ,das sind Ich ,mein Mann, seine beiden Schwestern,sein großer Bruder und er selbst).
    Dann kommen wir an ein Haus mit Scheune vorbei wo das Auto seiner Tante steht(mit ihr haben wir keinen Kontakt).Wir halten an und steigen aus.Als er sich umdreht sind wir alle weg ,gefangen genommen worden.Er fängt an uns zu suchen und sieht die Hexe er weiß das sie Böse ist.Die Hexe geht durch die Wände ,meinSohn geht ihr hinterher er kann auch durch Wände gehen.so geht das weiter bis er uns befreien kann von der Hexe ,dann ist der Traum ende.

    Mein Sonhn kann auch nicht von Straßen Träumen,weil er immer in Löcher fällt.
    Dann ist da noch was.
    Einen Abend will er sich zudecken um schlafen zu gehen aber er kann seine Beine nicht bewegen,weil ihn jemand festhält, dabei ist er aber wach er hatte total Angst ,denn er hat gemerkt das da jemand ist.
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.542
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Werbung:
    Liebe Malou,

    ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist das ganze Traumgeschehen und auch etwas zur Altersgruppe der Träumenden zu kennen.

    Die Landstraße verkörpert den Lebensweg Deines Sohnes und sagt etwas aus, wie er damit zurecht kommt. Wie man sehen kann, gibt es da immer wieder Hindernisse, die ihn zu Fall bringen. Bisher ist er auf diesem Weg immer in Gesellschaft mit seiner Familie recht komfortabel und zügig (Auto) unterwegs gewesen und nun erkennt er, daß er alleine ist. Dieses Gefühl wird durch die Tante symbolisiert, zu der ihr ja auch keinen Kontakt pflegt.

    Es ist damit aber nicht eine reale Abwesenheit seiner Familie gemeint, sondern seine Gefühle und Wertvorstellungen, die sehr stark an die Familie gebunden waren und nun neu gesucht und überdacht werden müssen. Die Hexe ist nun der dunkle Teil seiner Gefühle, die er nun kennenlernt und auch folgt. Es ist eine neue Welt, in der es scheinbar keine Grenzen gibt, deshalb überwindet er auch mit ihr jedes Hindernis mühelos. Dennoch gelingt es ihm zu seinen vertrauten Werten und Gefühlen (Familie) zurückzufinden, die ihm mit auf den Weg gegeben wurden.

    Gerade in den ersten zwanzig Lebensjahren gibt es so viele Brüche, Veränderung, neue Erfahrungen und Erkenntnisse, daß auch die Träume in diesem Lebensabschnitt häufig von Ängsten, dem Suchen, Fliegen und Fallen gekennzeichnet sind. Für den Träumenden erscheint das natürlich bedrohlich, entspricht aber seiner normalen Stimmungslage und Situation.

    Dennoch gilt auch hier noch, daß Du nur mit ihm darüber sprechen solltest, wenn er selbst das Bedürfnis dazu zeigt. Natürlich kannst Du da nicht mehr mit Bibi Blocksberg anfangen, aber dennoch muß hier die Prägung der Hexe als das Böse gebrochen werden. Das hört sich sicherlich ziemlich albern an, entspricht aber dem einfachen Muster des Unterbewußtseins. Eventuell kannst Du in Deinem Gespräch mit ihm auch einfließen lassen, daß sich hinter den Hexen auch Schicksale von Frauen verbergen, die in der Vergangenheit das Böse ihrer Mitmenschen erfahren mußten. In unserm Kulturkreis spielten ursprünglich die Hexen als Hagazussen mit ihrer Weisheit und ihren Künsten eine wichtige Rolle in unserer damaligen Gesellschaft. Das ist dann auch der Grund, warum Hexen in den Träumen der Erwachsenen auch eine völlig andere Rolle spielen kann.

    Es gibt auch eine einfache Übung, mit der man solche Prägungen verändern kann. Er muß dazu die Augen schließen und sich nochmals die Hexe aus dem Traum vorstellen, um dann denn Menschen in dieser Gestalt zu sehen, mit all seinen Schwächen und Liebenswürdigkeiten. Er soll sich vor Augen führen, daß sie ihm im Traum auch nichts getan hat und auch künftig nichts tun werden kann, denn sie ist ja ein Teil von ihm selbst.

    Das von Dir geschilderte reale Erlebnis ist ein Produkt dieser Träume. Wir hatten hier im Forum schon einige solcher Schilderungen und dafür gibt es auch einfache Erklärungen. Ich hatte darüber schon mehrfach etwas geschrieben. Es würde aber zu weit führen, dieses nochmals zu wiederholen, wenn Du möchtest, kannst Du ja dazu meinen Blog mit dem Thema "Traumwelten, Erscheinungen und Schlafstarre" ansehen.


    Merlin :zauberer2
     
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