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Helfen oder wachsen?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von naglegt, 5. Juli 2014.

  1. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
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    Helfen oder wachsen?

    Das ist hier die Frage.
    Ich habe oft und oft beobachtet, wie Menschen, die in einem Fachgebiet gut und besser wurden, so gut, dass sie für andere arbeiten dürfen, selbst das Wachstum einstellen. Also die, die sich so sehr anstrengten, besser zu sein als andere, weil ihnen für ihr eigenes Wachstum nicht genügte, was sie gefunden haben, jene endeten in so unglaublich vielen Fällen in Regungslosigkeit, Starrheit, Leere, Starre, Härte ...

    Wie kömmts?
    Als sie sich an dem rieben, was es gab, um besser zu werden, als das, was es gibt, hatten sie einen Gegen-Stand, etwas, das ihnen sowohl Stütze wie Reibung gab, zu wachsen. In dem Augenblick, in dem sie über das, was bisher möglich schien hinauswuchsen, war aber der bisherigen Gegen-Stand weg, es gab sowohl keine Reibung mehr, als auch keinen Widerstand, keine Stütze.

    Nicht umsonst,
    behaupten weise Geister, dass der ärgste Feind einer Idee, eines Strebens der beste Mitarbeiter ist, denn er ist der härteste Prüfer und nur, wenn die Idee, das Streben diesen [scheinbaren] Feind überwinden wird, wird die Sache richtig gut.

    Aber was tun,
    in der bisher unerreichten Höhe? Drei Dinge werden hier sehr viel weniger einfach als »da unten«: 1. Weiterzukommen scheint schier unmöglich, da es so unklar ist, wohin? 2. Man muß sich Mitstreiter ziehen, die das, was man entdeckt hat, für sich selbst entdecken und leben - sprich: man ist nicht mehr alleine [was eine Ego-Falle ist]. Und 3. muß man den Kontakt zu denen finden, die dort bereits sind [was sich schwieriger anhört, als es ist] [es ist aber auch eine Ego-Falle hier].

    Nichts, was wir hier tun oder denken oder fühlen ist wirklich neu. Es ist alles schon hunderttausend Male gedacht, gemacht, gefühlt. Selbst die allerneueste Innovation ist nicht die Idee eines Einzelnen Erfinders, Psychologen oder Politikers hier auf dieser Welt, sondern wurde schon x-tausend Male im Kosmos erprobt, ist kosmischer Standard und wird »NUR« per [unerkanntem] Channeling in das Gehirn dessen transportiert, der es umsetzen kann.

    Tja, Ego, null Punkte auch hier.
    Alles, was Du sein darfst und kannst ist ein guter Empfänger und eine noch viel besserer Umsetzer! Denn uns fehlen nicht die guten Idee, sondern die guten Umsetzer, Täter, Macher, Planer usw.

    Ideen haben wir wie Sand am Meer, aber zum einen prüfen wir sie nicht gut genug, ob ihre Umsetzung sinnvoll ist, zum weiteren sind wir nicht so sehr gewillt, wenn wir merken, dass die Idee in eine Unart ausartet, sie auch zu stoppen und zu beenden und etwas Neues zu beginnen [als Concorde-Syndrom bekannt] und - noch weiter - überzeugt uns zurecht von einer Idee nur ihre gelungene Umsetzung. Da capo!

    Aber auch die, denen eine Umsetzung gelungen ist, haben ein Problem: helfen oder wachsen?
    Wenn sie denen, die nach ihnen kommen, helfen auf den gleichen Stand zu kommen, können sie oft nicht mehr selber wachsen. Aber das selber wachsen ist eine absolute Notwendigkeit. Wenn sie zuviel Gewicht auf das eigene Wachsen legen, dann bleiben sie in der Eremitage und ihre Ideen und ihre womöglich gelungenen Umsetzungen bleiben der Welt verborgen. In der Umsetzung einer guten Idee kann man aber verloren gehen und das Ziel aus den Augen verlieren.

    So geschehen vielen Weisen und Genies, die es nicht schafften, sich einerseits Freunde und Unterstützer ihrer Idee und Umsetzung zu holen und andererseits selbst weiter zu wachsen, persönliches Wachstum zu genießen.

    Helfen oder wachsen?
    Helfen und wachsen!
    Aber wie geht das wirklich gut?

    Eine Position, die zum weiter wachsen unabdingbar ist, ist zu sehen, dass wir uns in einem Feld bewegen, in dem es noch bessere Spezialisten gibt, dass es im Kosmos ganze riesige Teams an geistigen Wesenheiten gibt, die [apropos helfen und wachsen] uns gerne helfen [würden] weiterzukommen in unserer Erkenntnis, Selbsterkenntnis, Umsetzung dessen, was dem Menschen individuell, in der Gemeinschaft der Menschen und dem Wohle aller dient!

    Sie, die lichten geistigen Wesenheiten, sind stets bemüht, uns zu inspirieren, etwas zu tun, was das Wohl der Menschheit steigert. Und ja es gibt auch geistiges Wissen, wie man das Wohl der Menschheit reduzieren kann. Daher ist der Empfänger, der wir sein können nie unwichtig, denn wir sind die, die sowohl die Idee, die Inspiration umsetzen müssen, als auch ertragen müssen. Daher ist es durchaus ein verantwortungsvoller Job, sich inspirieren zu lassen - denn von wem lasse ich mich inspirieren? Und wozu?

    Ist in dem was ich tue, auch persönliches Wachstum möglich? Bin ich also ein Vorbild für die, die es mir gleich tun wollen? Oder bin ich nur ein weiteres versteinertes Pseudo-Genie? Bin ich ein Mensch unter Menschen oder stelle ich mich über meine Brüder und Schwestern, auch die jüngeren Geschwister wie Tiere und Natur?

    Helfen oder wachsen?
    Nur beides im Wechsel ist von Vorteil.
    Ich brauche das eine und das andere.
    Nicht zu viel und nicht zu wenig von beidem.

    wzbw
     
  2. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Helfen ist einfach, da es sich »nur« um die [scheinbare] Anwendung dessen dreht, was man bereits erreicht hat.

    Wachsen ist »IMMER« das Schwierigste, da es sich darum handelt [persönliches] Neuland zu betreten, also an einen [inneren] Ort zu gehen, wo man sich NICHT auskennt.

    Im Vergleich dazu ist helfen wie ich es verstehe, an einem [inneren] Ort zu weilen, den ich [aus dem effeff] kenne.

    Wie einfach!
     
  3. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Durchs Helfen wächst man immer, da ständig neue Herausforderungen herantreten und es kommt eine neue Art Hilfesuchender zu einem, wodurch man sich grundsätzlich nie lange auf den Lorbeeren ausruhen kann oder nur sehr kurz.

    Wachsen tut man naturgemäss weniger gut in einer Ermitage, denn wo liegt da die Herausforderung an der man wachsen kann. ? Stundenlange Meditation/Kontemplation mögen zeitlich begrenzt ihre Berechtigung haben, doch sind sehr steril weil sie nichts erschaffen.

    Wer zuviel gewachsen ist bekommt ausserdem viel schneller wieder Konflikte weil er zu sehr aus der Norm herausgefallen ist, hat also keine Wahl als sich wieder umzudrehen und das persönlich Erreichte zu vermitteln.

    Wachstumsspiralen führen langsam nach oben, aber immer auch im Kreis zurück.
    Die Vorwärtsbewegung mag als befreiender empfunden werden.
    Nur durch die Rückwärtsbewegung ist eine neue Anlaufmöglichkeit geschaffen die nächste Hürde zu nehmen.

    Auf jeder Ebene gibt es zudem neue Freunde und Unterstützer, als auch Kontrahenten.
    Man merkt das an seinen Lernfortschritten.
    Man hat ein Ziel und ist überzeugt wenn dieses erreict ist wird alles einfacher.
    Eigentlich wird nur vieles anders.
    Einfacher wird es dann wenn man sich daran gewöhnt hat, dass man nicht ankommt und wenn man sich auf jede neue Herausforderung freuen kann.

    Es kann schon ein Fortschritt sein sich kürzer zu ärgern oder effizientere Konflikte zu führen.
    Und für andere ist das Gegenteil eine Fortschritt, aus zuviel an Harmoniebedürfnis den echten Reibungskontakt zu suchen.

    Oder oder oder.

    Helfen kann man auch als brauchbares Vorbild ohne aktiv sehr viel zu tun.

    Wer den Wachstumsprozess stoppen will endet früher oder später im Umkehrprozess, des inneren , geistigen, emotionalen, körperlichen Verfalls und Sterbens, auch auf symbolischer Ebene.

    Es gilt weise abzuwägen.


    Wann ist ein Projekt echt gescheitert ?
    Wenn man sich Feinde macht oder wenn es alle gleichgültig lässt ?

    Du stösst eine erstarrte Situation an und erhälst vielleicht eine Faust dafür.
    Oder eine sehr lebendige, heilende Kettenreaktion kommt in Gang.

    Es scheitert immer nur das Ego, niemals das Leben.

    :umarmen:
     
  4. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Helfen ist für das eigene Wachstum NICHTS, für das Wachstum derer, denen zu sich selbst geholfen wird, ALLES.
    Helfen ist die Dankbarkeit gegenüber dem eigenen Wachsen, Begreifen, Fühlen und Leben - und - nicht zuletzt, dass einem selbst geholfen wurde.

    Wenn Du während des Helfens an Deine eigenen Grenzen kommst, also nicht mehr weiter weißt, dann ist es wiederum Dein eigenes Wachstum, was nötig wird.
    Hier ist das Wechselspiel also ebenso angesiedelt.
    Nur, die meisten, die ich kennengelernt habe, verweigern eben das eigene Wachstum während des Helfens, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Das nennt man dann Helfer-Syndrom oder auch Concorde-Syndrom: einfach weitermachen wie bisher und wenn der Klient nicht blickt wies geht, ist er selber schuld oder hat nicht lange genug dies und jenes.

    Wenn wir es Helfer und Geholfener nennen wollen, so müssen eigentlich immer beide wachsen.
    Wenn beide wachsen geht die Heilung meist ziemlich rasant.
    Jeder Geholfene bringt eigene, neue Facetten, die der Helfer nicht kennen kann und auch nicht kennen soll.
    Das wäre das spannende am Leben.
    Und an der Hilfe.
    Und am geholfen werden.

    Dies gilt in gleicher Weise für Coach und Klient, Arzt und Patient und wie die Pärchen noch alle heißen.

    Wenn dies nicht stattfindet, dann wächst nur das Ego des Helfers auf Kosten des Egos des Geholfenen, wenn die Heilung stattfand.
    Wenn die Heilung mißlang, dann wächst das Ego dessen, dem nicht geholfen werden konnte mithilfe der Bild-Zeitung oder dem Internet, auf Kosten des Egos des [Möchtegern-] Helfers.

    Ergo wird zuerst das Ego geheilt, so man es hören wöllte und könnte.
    Heilung ist erst dann möglich, wenn es aus der Latenzphase in die Akutphase wechselt.

    Wenn dann das Ego geheilt ist, dann heilt der Rest.

    :)
     
  5. Venja

    Venja Guest

    Wachsen!

    Wachsen, indem ich mich mit meinem Gegenüber verbinde nd wir gemeinsam eine Stufe höher gehen.
     
  6. LynnCarme

    LynnCarme Sehr aktives Mitglied

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    Beides ist gleichermaßen wichtig, Helfen und selbst Wachsen, in die Höhe, Breite und Tiefe. Es gibt vielerlei Wachstum und Entwicklung. Ich finde es auch wesentlich, sich stets weiterzuentwickeln auf seinem Weg. Der Lernprozess hört nie auf im Erdendasein.
     
  7. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Völlig falsch.
    Und es gibt völlig falsch.
     
  8. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    Hört auch im weiteren Dasein, kosmisch, universell nicht auf.
    So weit ich das fühle, erkenne, ist Gott ein wachsender Gott, beständig wachsend.
     
  9. The Crow

    The Crow Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2013
    Beiträge:
    3.374
    Ort:
    ♡ Berg, Wald und Wiese ♡
    Sich selbst helfen und auch anderen, zu wachsen.
    Jede Hilfe, sich und anderen, ist ein Wachsen/Wachstum.

    Es hört in m.V. nie auf und entwickelt(wächst) sich immer weiter...

    So sehe ich das bei mir/uns und mit dem Universum.

    So gesehen, bin ich persönlich, dumm und naiv und darf mich entwickeln/wachsen...
    ...und ich darf Hilfe annehmen und geben.
    Das ist in m.V. Leben/Lieben.

    Ein Dank an alle, die mich unterstützen und anregen zu wachsen! :danke:
     
  10. Venja

    Venja Guest

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    du hast dich entschieden, nun trägst Du die Konsequenzen*g
     
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