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Heimweh des Bergbauernjungen

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Ritter Omlett, 7. August 2005.

  1. Ritter Omlett

    Ritter Omlett Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2004
    Beiträge:
    2.899
    Ort:
    Wien
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    Die Zeit ist ein Laufwerk. Niemals kommt sie zum Stillstand, deshalb ist heute der Zeitpunkt gekommen, den ich schon gefürchtet hatte und der mir schon in Träumen begegnet ist. Ich muss Abschied nehmen, die Zeit ist gekommen. Der letzte Blick ins Tal bevor ich gehe ist besonders schmerzlich für mich. Es sind Wolken am Himmel, doch plötzlich kommt noch ein Sonnenschein hervor und beleuchtet noch einmal den Gipfel meines Lieblingsberges, als ob auch die Gegend mir sagen möchte, sei doch nicht traurig. Ich denke mir, den Schmerz den ich jetzt in meiner Brust verspüre, wird eines Tages voller Freude sein, wenn ich die Gegend wieder betrete. Durch den Schmerz des Abschiedes lerne ich die Freude des Wiedersehens. Durch den Schmerz des Abschiedes wird es mir bewusst wie sehr ich dich liebe. Vielleicht ist der Schmerz in der Brust meine Seele, welche gestochen wird und die Tränen sind das Blut der Seele.

    Heute bin ich weit weg, ich liege in meinem Bettchen. Ich denke so an zu Hause. Erst tat es weh, doch dann erfüllt es mich mit Trost. Es ist so ein Gefühl, als ob auch die Gegend an mich denkt und wieder wartet bis ich gesund nach Hause komme. Ich denke gerade wie ich barfuss am Waldboden laufe und dass ist jetzt lustig, es kribbelt in meinen Füssen, als ob ich gerade auf strohigem Boden laufen würde.

    Ich habe einen Brief geschrieben und in dem Waldboden meiner Heimat versteckt und tief vergraben. Darauf steht, du ich danke euch für viele viele glückliche Stunden und ich möchte euch nie niemals verlieren. Ich hoffe, dass das soetwas wie einen Zauber bewirken kann und so meine so geliebte Gegend immer wieder begegnen werde können und sei es nur im Traum. Nein ich darf ja gar nicht traurig sein, denn ich weiss, hier werde ich immer wieder zurückkehren. Nein, ich darf nicht traurig sein, denn wieviele Menschen nur haben keine Heimat und wissen nicht um diese Bedeutung.

    Auch wenn ich woanders bin auch hier werde ich Dinge finden, die mich glücklich machen, denn ich glaube fest daran, dass man Dinge findet, die einem glücklich machen, wenn man nie, niemals aufhört danach zu suchen.
    Ich habe einen Stein eingesteckt aus meiner Heimat, den trage ich in meiner Hosentasche und ich blicke ihm an und als ob er mich durchstrahlen würde voller Glück so fühle ich mich jetzt und jetzt setze ich gerade so ein richtiges freches fast übermütiges Grinsen auf.

    Joschi, der Bergbauernjunge
     

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