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Heilung einer schlechten Erfahrung

Dieses Thema im Forum "Der Heilkreis" wurde erstellt von notdefteri, 19. April 2016.

  1. notdefteri

    notdefteri Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2016
    Beiträge:
    13
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    Hallo Liebes Forum!

    Ich hoffe, hier bin ich richtig mit einem Thema, dass nun 16 Jahre zurückliegt. Vor 18 Jahren habe ich zum ersten mal geheiratet und kaum zwei Jahre später wurde die Ehe auf meinen Wunsch hin geschieden, das es für mich nicht mehr auszuhalten war.

    Mein damaliger Partner hat mich hintergangen und von vorn bis hinten beschissen und ausgenutzt. Das hat mich sehr verletzt und nagt auch heute noch an mir. Ich fürchte, es könnte sich bei einer anderen Partnerschaft wiederholen.

    Wie kann ich mich selbst von dieser Verletzung heilen und vergessen? Verzeihen sei wohl so ein Weg aber das
    packe ich nicht wirklich.

    Hat jemand einen Rat für mich?
     
  2. Claudya30

    Claudya30 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2016
    Beiträge:
    405
    Ort:
    Schweiz
    Hast du schon mal über eine Psychotherapie nachgedacht? :)
     
  3. 0bst

    0bst Guest

    Du könntest damit anfangen dir selbst zu verzeihen, daß da manchmal schwere Gefühle sind.
     
  4. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.103
    Ort:
    Land Brandenburg
    Hallo Notdefteri,

    wir bekommen immer die Situation, Menschen und auch Bücher zur Hand, die uns gerade eine wichtige Information für unser Leben bringen. Wir können daraus für unser Leben lernen.
    Das Leben möchte uns nur Gutes und wenn Du genau hinschaust, wirst Du vielleicht feststellen, dass hinter jeder Negativsitaution letzendlich immer etwas Gutes dabei raus kam. Ist ganz einfach, das Leben will uns nur Gutes aber wir unterliegen ständig Veränderungen, damit wir nicht stehen bleiben können, immer weiter gehen, lernen, lieben...und deshalb kommt auch immer etwas noch besseres am Ende heraus.

    Sehe nicht das Problem, sehe das Ziel und somit die Lösung.
    Dein Partner war für diese Zeit goldrichtig für Dich, doch Ihr habt die Informationen getauscht, die es da auszutauschen gab und nun ist dieser Weg zu Ende (vor 16 Jahren). Nun kommt die Zeit, wo Du endlich loslassen kannst, wenn Du es wirklich möchtest.

    Stelle Dir Fragen, die Dich so bewegen, sehe die Situationen dazu und schreib Dir das Negative und auf der anderen Seite das Positive dazu auf. Am Ende schau es Dir genau an, was überwiegt?

    z. B. Warum hat er mich betrogen? Negativ -->weil auch ich ihn nicht wirklich bedingungslos geliebt habe und er mich auch nicht, Positiv-->ich bin frei und kann einen neuen Weg beginnen oder warum konnte er mich so ausnutzen? Negativ--> weil ich es zuließ, ich hab ja dazu gesagt, Positiv-->jetzt lässt Du nur noch zu, was Du auch wirklich möchtest...

    und so führe es weiter, sehe, was es Dir positiv gegeben hat und dann lasse in Liebe los, denn er hat Dich etwas gelehrt, was kein anderer konnte, auch wenn es weh tat, geschah es dennoch nur damit Du lernen kannst, für Dein Leben entscheiden kannst, was Du wirklich möchtest und was nicht...und dann lass es los, sende es in den Himmel oder schreib es auf: ich lass diese ganze Situation mit ihm zusammen in Liebe los...und verbrennst dann diesen Zettel und siehst, wie es von Dir schwindet...

    nicht schon vorher sagen: das funktioniert eh nicht, einfach mal tun und schauen, was dabei raus kommt....schaden kann es Dir nicht....und spart Dir eventuell den Psychologen...

    Wenn Dir etwas unklar erscheint, dann frag ruhig...

    lieben Gruß, Orion7
     
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  5. lumen

    lumen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Dezember 2008
    Beiträge:
    7.471
    Ort:
    Weltenbummler
    Es ist gut konkret aufzuschreiben was einen belastet. Ein Trick ist auch, alles was einen belastet drei mal zu wiederholen. Noch besser, wenn jemand einem dabei die Spitzen der kleinen Finger pulsiert, während man es ihm erzählt.
    :)
     
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  6. notdefteri

    notdefteri Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2016
    Beiträge:
    13
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    Ich finde es furchtbar, wie Menschen eine Beziehung, ja sogar eine Ehe, ausnutzen für ihren Vorteil. Wenn man dann auch noch sonst immer der Gebende in der Ehe war, auch in finanzieller Hinsicht, fühlt man sich besonders hintergangen. Außerdem ist man danach als geschiedene wie abgestempelt. Man kann hundert Beziehungen beenden, danach fragt niemand aber, wenn man verheiratet war und geschieden wurde ist das ein Makel im Lebenslauf, der einem selbst auch Beziehungsunfähigkeit bescheinigt, auch, wenn man selbst vielleicht voller Hingabe war. Mein Exmann war ein berechnender Mensch, mit solchen Menschen kann man keine echte Beziehung eingehen, nicht einmal eine Freundschaft, da es immer um den Vorteil des anderen geht, immer um das ausschöpfen bis zum geht nicht mehr. Da ist kein Respekt vor einem. Das man ausgesaugt wurde, erkennt man dann erst, wenn nichts mehr zu holen ist, dann ist man höchstens noch soviel Wert wie eine Pfandflasche. Das verletzt und macht Angst vor einer neuen Beziehung. Ich empfinde für meinen Exmann nur noch Ekel. Auch seiner Schwester gegenüber wegen ihrer Intrigen. Vielleicht hilft eine Therapie aber ich möchte nicht soviel Zeit in etwas vergangenes Investieren. In Liebe loslassen klingt gut aber wie kann man das bei solchen Menschen. Ich war jung und naiv und wurde ausgenutzt. Wie soll ich in Liebe loslassen?
     
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  7. 0bst

    0bst Guest

    Das sind alles nur Gedanken.
    Die haben nichts damit zu tun was momentan stattfindet, hier und jetzt.

    Wenn´s weh tut kannst du nachschauen ob der Gedanke weh tut oder ein Gefühl.
    Du kannst dann auch nachschauen wo genau im Körper es weh tut.
    Du kannst nachschauen als was das weh-tun genau empfunden wird und in wie weit sich das Gefühl unterscheidet von Sehnsucht oder gern haben.
    Du kannst auch nachschauen, ob das Gefühl einen Eigentümer hat. Oder die Gedanken.
    Wenn dann kein Eigentümer der Gefühle oder Gedanken gefunden wird ist das völlig okay.

    Wenn´s zu schwer ist kannst du das langsam üben, zum Beispiel durch Visualisieren des In-Liebe-loslassens:

    Kaufe dir eine Sandelholz-Seife und dusche ausgiebig damit um dich von den alten Gefühlen und Gedanken auch körperlich zu reinigen. Zünde eine weiße, eine schwarze und eine violette Kerze an, um dich mit dem Himmel, der Erde und der spirituellen Entwicklung zu verbinden. Bitte schriftlich um Hilfe durch die, die dir weiterhelfen können, schreibe auch dazu, daß das für alle Beteiligten zum Guten sein soll und bewahre das Schriftstück gut auf.

    Schreibe dann auf ein anderes Papier, was du an Gedanken und Gefühlen gern in Liebe abgeben möchtest. Bitte um Hilfe und verbrenne den Zettel, gib ihn ab mit möglichst positiven Gefühlen.
     
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  8. notdefteri

    notdefteri Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2016
    Beiträge:
    13
    Ich habe meine Scheidung damals als etwas schlimmes empfunden aber dann relativ flott weiter gemacht. Ich blieb damals in der gemeinsamen Wohnung und arbeite sogar bis heute noch beim gleichen Arbeitgeber, wobei ich seit dem mehrfach umgezogen bin im gleichen Ort und nun seit kurzem sogar an einem völlig anderen Ort wohne aber mein Arbeitgeber erinnert mich keineswegs an die alte Beziehung erinnert. Aber er hat kurz danach erneut geheiratet und zwei Kinder bekommen, ist immer noch verheiratet, während bei mir die zweite Ehe auch scheiterte. Ich habe meine erste Ehe nie aufgearbeitet. Immer, wenn ähnliche Umstände sind, kommt es mir wieder in den Sinn. Vielleicht liegt es auch daran, seit dem keinen Partner gefunden zu haben, der einen wertschätzt. Als ausgenutzte Person fühlst du dich eh schon wertlos. Ich mache ihn dafür verantwortlich, den Anfang zerstört zu haben.

    Ich wünsche mir einen Partner, der mir ein gutes Ende beschert. Ich möchte, dass mein restliches Leben ausgeglichen ist. Ich werde eure Ratschläge ausprobieren.
     
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  9. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    An der Nordsee
    Meine Gedanken dazu: Vergessen wirst du das nicht und verzeihen musst du das nicht!

    Wir vergessen nichts, was in irgendeiner Weise eine sehr positive oder sehr negative Erfahrung für uns war und man kann Gedanken auch nicht wegzaubern. Man kann sich immer wieder nur zur Ordnung rufen wenn so eine Geschichte hoch kommt, sich selbst sagen "es ist vorbei und es war ausschließlich eine Erfahrung mit (Hans, Fritz, Otto wie auch immer er hieß)".

    Wenn ich ganz ehrlich auf meine beiden Ehen - aus denen auch ich wieder raus gegangen bin - zurück schaue, hätte ich beide Male vorher wissen können, dass das nichts ist/wird. Ich habe nicht auf meinen Bauch gehört und war, wie so viele junge Leute, der Ansicht "das wird schon!"

    Du musst einen neuen Partner ja nicht mehr heiraten. Geh Beziehungen entspannt an und schau ganz genau hin wie du dich fühlst, ob du diesen Mann wirklich möchtes und ihm vertrauen kannst, oder ob du einfach nur nicht alleine sein willst, oder er dir vielleicht eine materielle Sicherheit bietet, die du sonst nicht hättest. Für viele Frauen ist das leider ein Grund sich an jemanden zu binden, der ihnen nicht gut tut.

    Diese Verletzung "heilen"? Darunter kann ich mir nicht wirklich etwas vorstellen. Weder was genau da geheilt werden soll, noch wie das funktionieren könnte.

    Du solltest sie einfach als eine Erfahrung akzeptieren, die du nunmal gemacht hast, die zu deiner Vergangenheit gehört und die du nicht mehr rückgängig machen kannst. Auch diese Erfahrung macht (mit allen anderen Erfahrungen) einen Teil deiner heutigen Persönlichkeit aus.

    Das war die Geschichte mit Fritz/Hans/Otto, und jetzt geht das Leben weiter mit einem anderen Partner, der einen anderen Charakter hat, eine andere Vergangenheit und vollkommen andere Lebens-Erfahrungen.

    Ich wünsch' dir alles Gute für die Zukunft!

    R.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. April 2016
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  10. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    Wertschätzt du dich denn selbst? Zum "Ausnutzen" gehören immer zwei .....

    Ganz gefährlich die Erwartung dass dir ein Partnet "ein gutes Ende beschert", da kann nichts bei rauskommen. Ein anderer ist niemals dafür zuständig dass du glücklich wirst.

    R.
     
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