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Heilige Frauen und Mystikerinnen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von HintermHorizont, 2. Juli 2009.

  1. HintermHorizont

    HintermHorizont Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    821
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    Ihr Lieben
    Ich beschäftige mich sehr intensiv mit "religiösen" Frauen und möchte gerne einige im Laufe der Zeit die mich inspiriert und fasziniert haben hier reinstellen.
    Auch möchte ich gerne die "Eurigen" kennenlernen. Welche Frau fasziniert Euch? Wer hat Euch inspiriert? Von welcher glaubt Ihr könnt Ihr noch was lernen?
    Ich finde es sind viel zu wenige "heilige" Frauen bekannt, vor allem im religiösen Kontext. Die ein oder andere Frau gibt es noch zu entdecken.

    Jetzt kommen erstmal die ersten drei!:)


    Wiborada
    Die Klausnerin „Eingeschlossene“ des frühen Mittelalters war Wiborada. Sie lebte in einer Zelle bei der Magnus- Kirche von St. Gallen, in die Bischof Salomon von Konstanz die Adlige aus dem schönen Schwabenland eingeschlossen hatte.
    Als die Ungarn das Land überfielen und die Mönche vor den Hunnen in eine Fluchtburg flüchteten, blieb Wiborada ihrem Gelübde nach treu in ihrer „Zelle“ eingemauert. Sie wurde erschlagen aufgefunden.


    Klara von Assisi
    Über 40 Jahre lang kämpfte Klara für die ersehnte kirchliche Approbation ihrer Ordensregel. Die erste Ordensregel in der „Kirchengeschichte“ von einer Frau für Frauen geschrieben. Sie weist sehr demokratische Züge auf und betont sehr stark die Eigenverantwortlichkeit jeder Schwester, eine Hierarchie lehnte sie somit ab.


    Esclarmonde die Vollendete
    Sie war eine Katharerin und Gräfin von Foix, sie war die Tochter des Grafen Roger I. von Foix. Sie war selbstbewusst, von ihrem Glauben überzeugt und gebildet. Ihre Geisttaufe durch den Bischof von Toulouse und nach dem Tod ihres Ehemannes 1204 leitete sie die Frauenhäuser in Pamiers.
    Sie hat sich bei einem Gespräch zwischen offiziellen Kirchenvertretern und Katharern in Pamiers 1207 mit sehr stichhaltigen Argumenten in die Gespräche mit eingebracht. Daraufhin sagte ein Mönch zu ihr: „Geht zu eurem Spinnrad, Herrin, es steht euch nicht zu, in einer solchen Versammlung zu sprechen!“
    Aber bei den Katharern hatten Frauen das rederecht und nahmen davon selbstverständlich auch Gebrauch.
    Bis heute kennt man sie in Südfrankreich.


    Maria von Oiginies
    Sie stammt aus Nivelles, wo sie 1177 oder 1178 als Tochter einer bürgerlichen Familie geboren wurde Mit 14 Jahren heiratete sie auf Wunsch ihrer Eltern.
    Sie fühlte sich aber sehr dem religiösen Leben verbunden und schaffe es, ihren Ehemann zu einem zölibatären Leben zu überzeugen. Zusammen mit ihm machte sie aus ihrem Haus ein Hospital für Leprakranke. Sie beiden kümmerten sich liebevoll um die kranken Menschen. Später schloss sich Maria den Beginen an. In ihren letzten Lebensjahren zog Maria in eine Eremitenzelle nahe des Augustinerklosters in Oignies ein, wo sie bis zu ihrem Tod blieb.
    Maria war mystisch veranlagt und sie betete jeden Tag stundenlang, fiel häufig in Ekstase, hatte Schauungen und Visionen. Sie war auch geistliche Seelenführerin vieler Menschen. Sie aß kein Fleisch, fastete oft und trug nur weiße Kleidung.
    Sie starb aufgrund ihres sehr aufopfernden Lebensstil mit 36 Jahren in ihrer Zelle.
     
  2. Mantodea

    Mantodea Guest

    [​IMG] das geht ja Zack,die Vierte hat leider gerade keine Zeit, aber ich komme später nochmal vorbei...:)
     
  3. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
     
  4. Mantodea

    Mantodea Guest

    Du schummelst, es geht anders...aus zwei mach drei und bei vier bring Dich in Sicherheit,oder wie war das doch gleich...?
     
  5. Belle

    Belle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2008
    Beiträge:
    3.386
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    Niflheim
    Hildegard von Bingen

    Marie Curie

    Boudicca
     
  6. Sadivila

    Sadivila Guest

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  7. HintermHorizont

    HintermHorizont Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    821
    Mit so einer kleinen Biographie der Frauen wäre ganz schön. Dann muss man selbst nicht recherchieren, wie blöd.
     
  8. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
    Ort:
    n.ö.
     
  9. Sadivila

    Sadivila Guest

     
  10. HintermHorizont

    HintermHorizont Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    821
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    Hey, bitte nicht den Thread "zerkacken"!!!
    Es wäre schön, statt einer "sinnloser" Diskussion Frauenbiographien hier reinzustellen und sich DARÜBER auszutauschen.

    Nicht böse gemeint, aber ich persönlich habe kein Interesse auf "Small Talk".

    Hier kommt nun noch eine.

    Gertrud von Helfta

    Sie war Mystikerin, Theologin und Künstlerin. Gertrud von Helfta wollte den Menschen einen Weg zu Gott zeigen. Sie wurde am 6. Januar 1256 in Thüringen geboren. Kam mit 5 Jahren als Waise in das Benediktinerinnenkloster Helfta bei Eisleben.
    Zwie Werke von ihr liegen in deutscher Übsersetzung vor:
    Gesandet der göttlichen Liebe
    Geistliche Übungen

    Sie hatte zahlreiche mystische Erlebnisse in ihrem Leben gehabt. Sie lebte mit Jesus in einer engen Verbindung.

    Sie hatte ein ausgesprochenes positives Gottesbild. Gott ist für die Menschen
    das, was sie jeweils brauchen: Mutter, Vater, Freund und anderes mehr. Sie vertrat eine weibliche Perspektive, was sich auch in ihrem Werk der "Geistlichen Übungen" niederschlägt.
    Ihre Gebetsweise war spezifisch weiblich nd sie scheute sich nicht, Bibelstellen zu ändern, um für Frauen eine Identifikationsmöglichkeit zu schaffen.
    Gleichzeitig war für sie das Priestertum nicht an ein Geschlecht gebunden, sondern einzig und allein an die Berufung durch Christus.

    Sie starb 1303 in Helfta bei Eisleben. Ihre Mitschwestern bezeichneten sie als geistesgegenwärtig, hilfsbereit und humorvoll.
     
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