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Heidi will heim! Ein Briefwechsel ...

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Waldbaum, 19. September 2007.

  1. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2007
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    1.190
    Ort:
    Schwarzwald
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    An das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main

    Abteilung Ausländerbehörde


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wie meine Nachforschungen ergaben, lebt zur Zeit in Ihrer Stadt eine noch minderjährige Schweizer Staatsbürgerin aus dem Kanton Graubünden.

    Weder Aufenthaltsgenehmigung noch Arbeitserlaubnis sind vorhanden. Möglicherweise wird ihre Arbeitskraft auch in unzulässiger Weise von ihrer "Gast"-Familie ausgenutzt, so dass gleich drei - wenn nicht gar mehr - Paragraphen hier verletzt werden.


    Die Betreffende ist mit ihrer Situation auch keineswegs glücklich.

    Mir gegenüber gab sie an, ihre Welt seien die Berge, denn dort oben sei sie zu Haus.

    Dunkle Tannen und grüne Wiesen im Sonnenschein, nur das brauche sie zum Glücklichsein.

    Dort in den hohen Bergen lebte sie früher als eine kleine Maid. Gut Freund mit allen Tieren, glücklich alle Zeit.

    Im Winter, wie im Sommer, auch wenn all die Herden ins Tal gezogen seien. Am Morgen und im Abendschein, wenn rot die Alpen geglüht hätten ...

    Hiermit möchte ich sie ebenso dringend wie herzlich bitten, sich dieses Falles anzunehmen, so dass diese höchst bedauernswerte Schweizer Bürgerin heimzukommen und ihr Glück wieder zu finden vermag.


    Ich verbleibe mit traurigen, aber dennoch freundlichen Grüßen

    Ihre Johanna Spyri

    Hirzel, Kanton Zürich
    Schweizer Eidgenossenschaft
     
  2. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

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    1.190
    Ort:
    Schwarzwald
    Jahre später ....

    An
    Frau
    Johanna Spyri
    Hirzel, Kanton Zürich


    Sehr geehrte Frau Spyri,

    Wie mir ein Herr Alm Öhi anvertraut hat, steht einer Verbindung von Fräulein Heidi und einem gewissen Herrn Peter Geiß, ortsüblich "Geißenpeter" genannt, nichts im Wege, sobald beide volljährig sind und Herr Peter Geiß eine ordentliche Verdienstbescheinigung beibringen kann.

    Ich hoffe, Sie diesbezüglich beruhigt zu haben.


    Urs Fränkli

    Sachbearbeiter

    Kommunale Ordnungsbehörde

    Maienfeld, Kanton Graubünden
     
  3. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    1.190
    Ort:
    Schwarzwald
    Noch mehr Jahre später ...



    An
    Herrn
    Alm Öhi
    Maiensäß oberhalb von Maienfeld


    Sehr geehrter Herr Öhi,


    Hiermit möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen , dass vor dem kantonalen Graubündner Familiengericht in Chur schon seit längerem eine Scheidungklage seitens meiner Mandantin, Frau Adelheid Geiß, gegen Herrn Peter Geiß anhängig ist.

    Frau Adelheid Geiß wirft ihm vor, er habe sie zugunsten seiner Geißen aka Ziegen aka Zickleins sträflich vernachlässigt.

    Frau Adelheid Geiß hat Sie mir als Zeugen benannt.

    Würden Sie ggfalls Ihre Aussage in einem allfälligen Scheidungsprozess vor dem kantonalen Familiengericht in Chur wiederholen?

    Meine Mandantin wäre Ihnen sehr verbunden.



    Mit freundlichen Grüßen

    RA Joseph Waldbaum, Esq.
    z. Zt. z' Zürich

    Client Letters
     
  4. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

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    Ort:
    Schwarzwald
    Haigal schreibt:

     
  5. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

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    Ort:
    Schwarzwald
    An
    Herrn Polizei-Oberrat A. Hürli
    Polizeipräsidium Chur

    Sehr geehrter Herr Hürli,

    Gerne wäre ich Ihnen dabei behilflich, meine S-chlampe von Ex-Frau dingfest zu machen.

    Umso mehr, als ich selbst noch einige Geldforderungen in nicht unbeträchtlicher Höhe an sie habe.

    Hat sie doch jahrelang die Einkünfte, die wir durch den Verkauf von Geißenmilch erzielen konnten, in schnöder Weise veruntreut.

    Gering genug waren diese Einkünfte ohnehin.

    Leider kann ich Ihnen bei Ihrem berechtigten Anliegen nicht hilfreich sein. Mein Herr Schwieger-Großvater weigert sich beharrlich, den Aufenthaltsort seiner Enkelin preiszugeben.

    In jedem Falle werden sich Lohnpfändungen schwierig gestalten, das das japanische Justizwesen sich in dieser Sache auch mir gegenüber nicht sehr ko-operativ gezeigt hat.

    Bei mir selbst ist auch nix zu holen, möchte ich hier anmerken. Habe erst letzte Woche den Offenbarungseid geleistet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Geiß
    Diplom-Ziegenhirt
    Maiensäß oberhalb von Maienfeld
     
  6. Freyr

    Freyr Guest

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  7. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

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    Schwarzwald
    Haigal schreibt:

     
  8. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

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    Ort:
    Schwarzwald
    Puck schreibt:


     
  9. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

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    Ort:
    Schwarzwald
    An
    den freien Bürger
    Peter Geiß
    Maiensäß oberhalb von Maienfeld
    Freie Eidgenossenschaft Helvetien

    Oh Bruder Peter!

    Mich deucht, Ihr seiet in gar arger Bedrängnis. Die finsteren Kräfte der Tyrannei haben sich gegen Euch verschworen.

    Zweierlei Rat vermag ich Euch zu geben.

    Zuvörderst diesen:

    Wisset denn, auch ich war einmal in gleicher Bedrängnis! Die württembergische Tyrannei wollte mir arglistig ein Leides tun. Doch wusste ich mir zu helfen, verließ das schnöde Württemberg, und suchte Ruhe und Rettung im doch weit menschlicheren Baden.

    So sage ich Euch: Verlasset Graubünden, überqueret das liebliche Meer der Schwaben, und Euch wird ebenso wie mir Ruhe und Rettung zuteile werden im gastlichen Baden.

    Doch höret:

    So ihr mutig und Manns genug seid, ein wahrer und freier Eidgenosse zu sein, so weiß ich noch besseren Rat als die kluge und besonnene Flucht.

    Mein nächstes Bilettlein wird Euch diesen kühnen Plan kund und zu wissen tun.

    Es lebe die Freiheit!

    In brüderlicher Verbundenheit


    Euer Friedrich von Schiller
    Ex-Schwabe
    Badener und Thüringer honoris causa
     
  10. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

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    Schwarzwald
    Werbung:
    An
    den freien Bürger
    Peter Geiß
    Maiensäß oberhalb von Maienfeld
    Freie Eidgenossenschaft Helvetien

    Oh Bruder Peter!

    Wie ich Euch allbereits versprochen habe, möchte ich Euch nun einen weiteren Rat zuteile werden lassen. Ungefährlich nicht, doch ehrenvoll und ruhmreich.

    So höret denn:


    Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht,
    Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden,
    Wenn unerträglich wird die Last - greift er
    Hinauf getrosten Mutes in den Himmel
    Und holt herunter seine ewgen Rechte,
    Die droben hangen unveräußerlich
    Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst


    Dies nun mein Rat: Ergreifet Eure Armbrust, schreitet mutig zu Tale, und suchet die Kräfte der Finsternis und der Tyrannei auf in offenem Kampfe. Zwei gut gezielte Schüsse, und A. Hürli und Anton Schüssli-Mitspüngli sind nicht mehr!

    Ihr aber werdet gerühmet werden als ein zweiter Wilhelm Tell! Und das freie Volk von Graubünden wird sich erheben wie ein Mann - und wie eine Frau!

    Werfet also die Fackel der Freiheit ins Bündner Land - und Freudenfeuer werden lodern von Chur bis Davos, von Scuols bis Maienfeld!

    In tyrannos!

    Doch bedenket: Sollte die Fackel der Freiheit untergehen und erlöschen, so bleibet Euch immer noch als Hilfe und Errettung der Plan B: Flucht nach Baden!


    Armbrust oder Baden!

    Das sei Euer künftig Zauberwort!


    Es lebe die Freiheit!

    In brüderlicher Verbundenheit


    Euer Friedrich von Schiller
    Ex-Schwabe
    Badener und Thüringer honoris causa
     

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